Veröffentlicht am 08.12.2015
Ein Händler hat für die Warenverfolgung seine Mehrwegtransportbehälter mit RFID-Transpondern ausgestattet. Der Logistikdienstleister verfügt noch nicht über RFID-Lesegeräte und nutzt daher den Barcode als Back-up. Sind die Inhalte von Barcode und RFID-Chip nicht identisch, wird die Sendungs- und Rückverfolgung nahezu unmöglich. Mit EPC/RFID werden Waren ohne manuelle Eingriffe und Unterbrechen des Warenflusses sicht- und kontaktlos erfasst. Die Identifikation der Artikel erfolgt dabei in dreifacher Form: klarschriftlich, in Barcodes und auf dem RFID-Chip. Damit Unternehmen sicher gehen können, dass die unterschiedlich verschlüsselten Informationen exakt übereinstimmen, bietet GS1 Germany ab sofort den RFID Content Check an. Der Service überprüft den Inhalt des Transponders auf Konformität zu den GS1 Standards und auf Übereinstimmung der enthaltenen Informationen. „Der RFID Content Check sichert die Datenintegrität von RFID-Etiketten. Störungen in der Lieferkette oder ungenaue Warenbestände lassen sich so ganz einfach vermeiden“, erklärt Roman Winter, Projektmanager und Experte für EPC/RFID bei GS1 Germany. Unternehmen können EPC/RFID-basierte Prozesse auf diese Weise noch sicherer umsetzen. Die Prüfung wird anhand eines Originaletiketts vorgenommen. Den Prüfbericht erhalten Kunden per E-Mail. Informationen und Bestellmöglichkeit zum RFID Content Check unter www.gs1-germany.de/gs1-consult/services-tools/epcrfid-services/ Pressebild: Der RFID Content Check prüft, ob die Informationen in Barcode und auf dem Transponder übereinstimmen (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.11.2015
Lebensmitteleinzelhandel, Tankstellen oder Baumärkte: weite Teile des Handels akzeptieren bereits Mobile Payment. Ab heute gehört mit Rossmann die erste Drogeriemarktkette mit gut 130 Hauptstadt-Filialen zu den Partnern der Initiative NFC City Berlin. Dadurch stehen den Berlinern in über 2.000 Geschäften Terminals für das Bezahlen mit dem Smartphone zur Verfügung. Das entspricht einer Vervierfachung der Akzeptanzstellen seit Start der Initiative im April. Allein 1.000 Filialen rüsteten die reichweitenstarken Partner wie Aldi Nord, Esso, Real und Rewe auf. „Wir sind davon überzeugt, dass mobile Zahlarten einen Komfortgewinn für unsere Kunden bedeuten. Das Projekt NFC City Berlin bietet uns die ideale Plattform, auf das neue Angebot in unseren Filialen aufmerksam zu machen“, sagt Ute Roch, projektleitende Mitarbeiterin bei Rossmann. Offen für alle Handelsunternehmen NFC City Berlin wurde am 15. April 2015 von sechs führenden Handelsunternehmen und allen Mobilfunknetzbetreibern unter dem Dach von GS1 Germany gestartet. Unter dem Motto „zahl-einfach-mobil“ rüsteten Galeria Kaufhof, Kaiser’s, Obi, Real (Unternehmen der Metro Group) sowie Rewe, Penny, Temma und Oh Angie (Unternehmen der Rewe Group) genauso wie Telekom Deutschland, Telefónica Deutschland und Vodafone Deutschland ihre Märkte und Shops in Berlin für Mobile Payment aus. Daneben gehören Aldi Nord, Esso, Karstadt, Le Buffet, Karstadt Feinkost (ehem. Perfetto) sowie Star Orlen zum Kreis der Akzeptanzpartner. Neben Rossmann unterstützen in Kürze weitere neue Partner die Initiative NFC City Berlin. Denn sie steht grundsätzlich allen Handelsunternehmen offen. Möglich wurde die Kooperation der Partner durch GS1 Germany als neutrale Plattform. Das Unternehmen ist in erster Linie bekannt durch den Barcode und ist im Rahmen von NFC City Berlin Ansprechpartner für weitere Partner. Das „zahl-einfach-mobil“-Logo kennzeichnet die teilnehmenden Geschäfte. NFC City Berlin hat die Hauptstadtgrenzen inzwischen überschritten: „Die Initiative ist in ganz Deutschland für Verbraucher spürbar. Unter anderem haben Galeria Kaufhof, Karstadt, Esso und Kaiser‘s ihre Filialen bundesweit für die NFC-Zahlung aufgerüstet. Rossmann plant den Roll-out für alle Filialen bis Ende 2016“, berichtet Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. „NFC City Berlin legt damit den Grundstein für eine breitangelegte deutschlandweite Akzeptanz von NFC.“ Mobil zahlen zahlt sich aus Kunden profitieren mit der Initiative nicht nur von der einfachen Zahlweise. Die Partner von NFC City Berlin bieten in regelmäßigen Abständen Vorteilsaktionen wie Verlosungen oder Gutschriften nach dem mobilen Einkauf. Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Filialen sowie Mobilfunkanbieter finden Verbraucher und interessierte Unternehmen auf der Webseite www.zahl-einfach-mobil.de. Pressebild: Mobil bezahlen - Jetzt auch bei Rossmann (Bildquelle: Rossmann) Weitere Pressebilder unter www.zahl-einfach-mobil.de/presse Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.10.2015
Im Rahmen der Branchenkonferenz „Healthcare live!“ verlieh GS1 Germany gestern erstmals den Healthcare Award für die beste Management-Leistung im Gesundheitswesen. Der Preis ging an das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und Roche Diagnostics, Weltmarktführer auf dem Gebiet der In-vitro-Diagnostik, für ihre beispielhafte Kooperation zu sicheren und effizienten Laborprozessen. Das Uniklinikum Dresden und Roche Diagnostics haben gemeinsam ein System entwickelt, mit dem sie ausschließlich auf Basis des zweidimensionalen Barcodes GS1 DataMatrix gleich mehrere Prozesse für die Labordiagnostik optimieren konnten. Durch die eindeutige Identifikation der Materialien per Scan des aufgebrachten Barcodes lassen sich bei der Labordiagnostik nicht nur Bestand, Inventur und Verfallsdaten besser steuern und überwachen, sondern insbesondere auch die Patientensicherheit erhöhen. Das gelingt durch die lückenlose Nachverfolgung von Reagenzien, die für Laborproben verwendet werden. Verwechselungen werden damit vermieden. Das System hat sich in der Praxis bewährt: Mittlerweile kennzeichnen weitere Lieferanten des Uniklinikums ihre Produkte mit dem GS1 Barcode. Damit stellt es die flächendeckende Umsetzbarkeit unter Beweis. Erfolgreiche Wertschöpfung durch Kooperation Die Zusammenarbeit zwischen dem Uniklinikum Dresden und Roche Diagnostics zeigt, wie Unternehmen gemeinsam Potenziale in ihren Prozessen heben und damit einen wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen leisten können. Dr. Thomas Rothe, Projektleiter am Uniklinikum Dresden begrüßt den Erfolg der Kooperation: „Wir freuen uns sehr, zusammen mit Roche Diagnostics mit dem Healthcare Award ausgezeichnet zu werden. Unterstreicht er doch die Bedeutung unserer Kooperation und der geschaffenen Lösung für die Branche. Ein vertrauensvolles und transparentes Miteinander führt zu einem Mehr für alle“. Der Healthcare Award steht für partnerschaftliche Begegnungen und zeichnet Leistungen aus, die dank kollaborativer Tatkraft zwischen den medizinischen Leistungserbringern und der Industrie zu einer erhöhten Patientensicherheit und effizienteren Prozessgestaltung führen. „Nach dem Vorbild des ECR Award, der seit langem als Oscar der Konsumgüterwirtschaft gilt, wollen wir mit dem neuen Wettbewerb gezielt Unternehmen der Gesundheitsbranche motivieren, ihre Geschäftsprozesse durch innovative Technologien und Kooperationsformen zu optimieren“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Kölner Unternehmen für Standards und Lösungen rund um den Barcode verlieh den Preis in Kooperation mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Beide Partner verstehen diese Auszeichnung als Motivation für die Branche, sich für eine kollaborative und effiziente Wertschöpfungskette stark zu machen. Der nächste Award soll im nächsten Jahr wieder auf der „Healthcare live!“ verliehen werden. Pressebild: Verleihung des Healthcare Awards 2015 (v.l. Jörg Pretzel, Geschäftsführer bei GS1 Germany, Dr. Ina Trapp, Global UDI Change Control Manager bei Roche Diagnostics, Dr. Thomas Rothe, Projektleiter am Uniklinikum Dresden, Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Healthcare bei GS1 Germany) (Bildnachweis: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.10.2015
Ob als Mittel gegen Produktpiraterie, zur Rückverfolgbarkeit oder für die Instandhaltung: Immer mehr Industrieunternehmen markieren Bauteile mit serialisierten Identen in einem maschinenlesbaren Code wie dem GS1 DataMatrix. GS1 Germany hat jetzt als erster Anbieter einen Prüfservice für solche Direktmarkierungen entwickelt: die DPM-Prüfung (Direct Part Marking). Dabei werden Produktcodes zum einen auf Qualität und zum anderen auf die Konformität mit den globalen Standards von GS1 kontrolliert. Hersteller können so sicherstellen, dass die Codes auf den Produkten eine hohe Lesbarkeit aufweisen. Das erspart Zeit und Kosten. Bauteile werden direkt markiert, indem der Code auf die Produktoberfläche gelasert oder geprägt wird. Die Direktmarkierung kann im Gegensatz zur Kennzeichnung mit Etiketten bei Fehlern nicht einfach erneuert werden. Im Zweifelsfall führt ein Code spätestens beim Kunden oder bei der ersten Wartung zu Fehlermeldungen. „Damit Bauteile dann nicht aufgrund unbekannter Herkunft vernichtet oder zumindest aufwendig neu markiert werden müssen, sollte die Direktmarkierung an Einzelstücken vorab geprüft werden“, empfiehlt Daniel Dünnebacke, Senior Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. „Die DPM-Prüfung rundet unser Angebot für Industrieunternehmen ab: Vom GS1 Standard für die Identifikation und Rückverfolgbarkeit bis zur fehlerfreien Direktkennzeichnung – alles aus einer Hand“, erklärt Dünnebacke. Weltweit im Einsatz Mittlerweile werden die GS1 Standards weltweit in der Industrie, Rail- und Automotivebranche genutzt, darunter Unternehmen wie Schaeffler, TMG oder HFG. Damit sie für die Zukunft gewappnet sind, unterstützt GS1 Germany mit global akzeptierten Werkzeugen für Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit. Der Prüfservice ist einer von vielen Bestandteilen für GS1 Complete-Kunden. Weitere Informationen unter: https://www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressebild: Ein durch die HFG Transport-Technik mit GS1 DataMatrix serialisiertes Bauteil (Bildquelle: HFG Transport-Technik) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 27.10.2015
Sicherheitsrelevante Bauteile von Schienenfahrzeugen wurden bislang häufig nicht eindeutig identifiziert. „Die Rückverfolgbarkeit und eine turnusmäßige Wartung werden damit erheblich erschwert“, berichtet Daniel Dünnebacke, Senior Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. Eine beispielhafte Lösung hat jetzt die HFG Transport-Technik umgesetzt. Das Unternehmen serialisiert ab sofort mithilfe von globalen GS1 Standards sicherheitsrelevante Bauteile parallel zur Instandhaltung der Schienenfahrzeuge. „Die serialisierte Kennzeichnung von aufbereiteten Komponenten stellt eine große Herausforderung dar, bietet aber auch enorme Potenziale“, ist Frank Wachendorf, Leiter Vertrieb bei der HFG Transport-Technik überzeugt. Das Unternehmen ist Europas führender Spezialist für die Revision und Rekonditionierung von Wälzlagern für Schienenfahrzeuge. HFG prüft und überarbeitet Radsatzlager für verschiedene europäische Bahnbetreiber und Wagenhalter. Die Mitarbeiter zerlegen die Produkte in ihre Einzelteile und sammeln Informationen zum Zustand und zu möglichen Schäden. Das Problem: Zahlreiche Komponenten sind über Jahrzehnte im Einsatz und wurden von den Herstellern nicht in jedem Fall eindeutig gekennzeichnet. Eine zweifelsfreie Rückverfolgbarkeit im Schadens- oder Rückruffall ist so nicht möglich. Auch die erfassten Zustandsdaten können nicht mit Betriebsdaten der Schienenfahrzeuge, wie Laufleistung, Streckenprofil oder Wagenladung, verknüpft werden. Das System lässt sich nun ganzheitlich optimieren, indem alle relevanten Komponenten – egal ob neu oder gebraucht – im Rahmen der Wartung nachträglich serialisiert gekennzeichnet werden. Möglich macht das bei HFG die Globale Artikelnummer (GTIN), die neben der Hersteller- und Artikelkennung auch eine zufällig erzeugte Seriennummer beinhaltet. Damit wird jedes Bauteil weltweit eindeutig identifizierbar und jederzeit rückverfolgbar. Die serialisierte GTIN wird als maschinenlesbarer, zweidimensionaler GS1 DataMatrix Code auf das Bauteil aufgebracht. „Das Unternehmen hat einen Weg gefunden, um neu eingesetzte und gebrauchte Teile im laufenden Instandhaltungsprozess mit einer serialisierten Kennzeichnung zu versehen“, erklärt Dünnebacke das Novum an der Lösung. So könne HFG sicherstellen, dass sich die Bauteile im „Rolling Stock“, die zum Teil 60 Jahre und mehr im Einsatz sind, flächendeckend nach- und rückverfolgen lassen. Die komplette Erfolgsstory von HFG finden interessierte Unternehmen unter: https://www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressebild: Bei HFG Transport-Technik werden GS1 DataMatrix Codes bei der Instandhaltung gelasert (Bildquelle: HFG Transport-Technik) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.09.2015
Ein wichtiges Projektziel ist erreicht: NFC City Berlin ist wichtiger Impulsgeber für die Nutzung und Akzeptanz des mobilen Bezahlens. Das zeigt sich nicht nur im Medienecho und dem anhaltenden Interesse neuer Partner, in das Projekt mit einzusteigen: Gestartet ist NFC City Berlin mit acht Handelskanälen, mittlerweile sind es 23. Damit stieg die Anzahl der Akzeptanzstellen von 500 auf 850 Märkte und Shops. Auch die Nachfragen vor Ort sowie die Webseite www.zahl-einfach-mobil.de zeigen mit zunehmendem Traffic, dass sich der Trend fortsetzt. Darüber hinaus kann im Gegensatz zu den letzten Jahren, in denen viele einzelne Piloten auf unterschiedlicher technologischer Basis im Handel stattfanden, eine verstärkte Standardisierung feststellen. „Mit jeder Akzeptanzstelle, die auf NFC setzt, wird sich dieser Standard weiter etablieren“, erläutert Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. In einer starken branchenübergreifenden Gemeinschaftsinitiative starteten Galeria Kaufhof und Real (Unternehmen der Metro Group), Kaiser’s, Obi sowie Rewe, Penny, Temma und Oh Angie (Unternehmen der Rewe Group) genauso wie Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone am 15. April 2015 mit ambitionierten Erwartungen, die sich zumindest monetär bisher noch nicht erfüllt haben. Doch die Zeichen sind gesetzt, davon ist auch Ercan Kilic überzeugt. „Das Projekt zeigt, dass das Bezahlen mit dem Smartphone spürbar an Akzeptanz gewinnt“, so Kilic. „Die absolute Steigerung an Transaktionen ist eine große Herausforderung, die wir in den nächsten Monaten angehen werden.“ Jens Siebenhaar, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rewe Systems: „Mobile Payment ist für den Handelskunden eine bequeme, schnelle und sichere Bezahlform. Der Service ist technisch ausgereift und absolut praxistauglich. Es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis das Smartphone seinen Platz zwischen Bargeld oder Karte gefunden hat. Derzeit ist allerdings offen, ob die Kunden diesen Service in allen Handelsbereichen dauerhaft gleichermaßen annehmen werden. Wir sind gespannt.“ Eine weitere interessante Erkenntnis sei, dass der Durchschnittsbon bei rund zehn Euro liegt, und das einfache und komfortable Zahlverfahren für den schnellen Einkauf zwischendurch zählt. „NFC City Berlin trifft den Zeitgeist“, ist auch Stefan Eulgem, Leiter Enabling Services bei der Telekom Deutschland, überzeugt. „Durch die enge Partnerschaft mit dem Handel kann man bald in nahezu ganz Berlin mit dem Smartphone bezahlen. Ich bin mir sicher, dass das ein Trend ist, der sich auf ganz Deutschland ausbreiten wird.“ Neben den bereits teilnehmenden Händler unterstützen schon bald weitere neue Partner die Initiative NFC City Berlin. Denn sie steht grundsätzlich allen Handelsunternehmen offen. Möglich wurde die Kooperation der Partner durch GS1 Germany als neutrale Plattform. Das Unternehmen ist in erster Linie bekannt durch den Barcode und im Rahmen von NFC City Berlin Ansprechpartner für weitere Partner. Das „zahl-einfach-mobil“-Logo kennzeichnet die teilnehmenden Geschäfte. Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Filialen sowie Mobilfunkanbieter finden Verbraucher und interessierte Unternehmen auf der Webseite www.zahl-einfach-mobil.de . Pressebild: Zahl einfach mobil: Nahezu in ganz Berlin präsent (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 29.09.2015
Mit Esso und Karstadt inklusive seiner Gastrolinie LeBuffet hat die Initiative NFC City Berlin ab heute zwei weitere große und reichweitenstarke Unterstützer. Auch Gründungspartner Rewe Group erweiterte das Akzeptanznetz in der Hauptstadt nochmals mit seinem Unternehmen Toom Baumarkt. Hinzu stößt auch Perfetto, ein Joint Venture von Karstadt und Rewe. Damit hat die Initiative fünf neue Partner gewonnen. Smartphone-affine Kunden können nun in rund 850 Berliner Märkten und Shops mobil bezahlen. „Perfetto beteiligt sich mit seinen sieben Berliner Filialen am Pilotprojekt NFC City Berlin, weil wir davon überzeugt sind, dass unsere lebensmittel- und feinkost-affinen Kunden eine hohe Akzeptanz für dieses sichere, schnelle und bequeme Bezahlverfahren haben werden. Die Initiative besitzt alle Eigenschaften, um dem kontaktlosen Bezahlen zum Durchbruch zu verhelfen“, so Dieter Noldenn, Geschäftsführer Karstadt Feinkost. David Rademaker, stellvertretender Bereichsleiter Finanzverkehr bei Karstadt: „Die NFC-Technologie können unsere Kunden deutschlandweit in unseren Filialen nutzen. Im Berliner Raum wird Karstadt jährlich von 15 Mio. Berlinern und Touristen besucht. Durch NFC City Berlin wird das mobile Bezahlen nun intensiv vorangetrieben und wir freuen uns hierbei als Partner mitzuwirken. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend auch bald bei den meisten anderen Händlern fortsetzen wird.“ Für Rainer Bogner, Leiter Esso Tankstellengeschäft, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sein Stationsnetz in Deutschland bereits jetzt flächendeckend ausgerüstet ist, um den Kunden das Bezahlen mit dem Smartphone zu ermöglichen: „Schon bei der Einführung von Kartenzahlungen galten Esso Tankstellen als Transmissionsriemen. Diese Rolle übernehmen wir gerne auch bei den heutigen und zukünftigen Entwicklungen moderner Zahlmethoden.“ Auch Wolfgang Vogt, Geschäftsführer Finanzen (CFO) bei Toom Baumarkt, ist überzeugt: „Die Teilnahme am Pilotprojekt NFC City Berlin ist eine ideale Möglichkeit, unseren Kunden in unseren vier Berliner Toom Baumärkten eine zusätzliche Alternative des bargeldlosen Bezahlens zu bieten. Mit GS1 Germany haben wir einen kompetenten Partner an der Seite, der die Initiative sicher begleitet.“ NFC City Berlin wurde am 15. April 2015 von sechs führenden Handelsunternehmen und allen Mobilfunknetzbetreibern unter dem Dach von GS1 Germany gestartet. Unter dem Motto „zahl-einfach-mobil“ rüsteten Galeria Kaufhof und Real (Unternehmen der Metro Group), Kaiser’s, Obi sowie Rewe, Penny, Temma und Oh Angie (Unternehmen der Rewe Group) genauso wie Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone ihre Märkte und Shops in Berlin für Mobile Payment aus. Daneben gehören Aldi Nord und Star Orlen inzwischen zum Kreis der Akzeptanzpartner. Neben Esso, Karstadt, Le Buffet und Perfetto sowie Toom Baumarkt unterstützen schon bald noch weitere neue Partner die Initiative NFC City Berlin. Denn sie steht grundsätzlich allen Handelsunternehmen offen. Möglich wurde die Kooperation der Partner durch GS1 Germany als neutrale Plattform. Das Unternehmen ist in erster Linie bekannt durch den Barcode und ist im Rahmen von NFC City Berlin Ansprechpartner für weitere Partner. Das „zahl-einfach-mobil“-Logo kennzeichnet auch die neuen teilnehmenden Geschäfte. Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Filialen sowie Mobilfunkanbieter finden Verbraucher und interessierte Unternehmen auf der Webseite www.zahl-einfach-mobil.de . Pressebild: Bezahlen via NFC geht jetzt auch in allen Esso-Tankstellen sowie in den Berliner Filialen von Karstadt, LeBuffet, Perfetto und Toom Baumarkt (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.09.2015
Mobile Payment bewegt die Medien: Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht über das Engagement von Handel, Mobilfunkern oder Technologie-Anbietern berichtet wird. GS1 Germany und App-Anbieter Barcoo wollten wissen, wie es um die Gunst der Konsumenten bestellt ist. Die beiden Unternehmen befragten jetzt gut 1.100 Verbraucher über die Facebook-Seite von Barcoo, wie groß ihre Bereitschaft ist, mit dem Smartphone zu zahlen. „Die Hälfte der online-affinen Zielgruppe, die wir befragt haben, kann sich grundsätzlich vorstellen, mit dem Smartphone zu bezahlen“, erläutert Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. Dabei scheint es uninteressant, wie hoch der Betrag ist: Konsumenten unterscheiden kaum zwischen Bezahlungen unter und über 25 Euro. „Entscheidend ist vielmehr die Usability“, weiß Kilic. Für 67 Prozent der Umfrage-Teilnehmer steht eine einfach zu bedienende App an erster Stelle, wenn sie mobiles Bezahlen erstmalig ausprobieren. Aber auch auf eine einfache Anmeldung legen 51 Prozent der Befragten wert. „Wer Verbraucher an Mobile Payment heranführen möchte, sollte über Rabattaktionen nachdenken“, empfiehlt Benjamin Thym, Gründer von Barcoo. Die Umfrage hat gezeigt, dass sich 67 Prozent der Befragten eher vorstellen können, mit dem Smartphone zu bezahlen, wenn sie sparen können. Verbraucher präferieren dabei Sofortrabatte auf den aktuellen Einkauf (77 Prozent). Mobile Payment ist aber auch eine Vertrauenssache. Wer seine Kontodaten angeben muss, um mit dem Smartphone die Rechnung zu begleichen, will dem App-Anbieter vertrauen können. An der Spitze der Vertrauenswürdigkeit stehen bei 66 Prozent der Befragten die eigenen Banken, gefolgt von etablierten Anbietern für Online-Payment, wie Paypal, mit 43 Prozent sowie Mobilfunknetzbetreibern (24 Prozent). Abgeschlagen sind händlereigene Apps, denen nur 9 Prozent ihr Vertrauen schenken würden und soziale Netzwerke mit gerade 2 Prozent. Ein Blick auf die Bezahlsituationen verrät, dass sich Konsumenten überall dann den Smartphone-Einsatz beim Bezahlen vorstellen können, wenn es schnell gehen muss: Ob Bus, Taxi oder Parkhaus: 44 Prozent gaben an, dass sie sich vorstellen können, im Verkehr mobil zu bezahlen, gefolgt von Tankstellen (33 Prozent) und Gastronomie (29 Prozent). Die vollständige Umfrage steht unter www.gs1-germany.de/gs1-solutions/mobile-commerce/mobile-payment/ kostenlos zum Download bereit. Weitere aktuelle Insights zum Thema Mobile Payment diskutiert die Mobile in Retail Conference am 29./30. September in Berlin. Pressebild: Bezahlen mit dem Smartphone: Usability steht beim Verbraucher an erster Stelle (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 25.09.2015
Ende Juli testete das ZDF-Magazin „Wiso“ Fleisch aus dem Automaten. Das Fazit: Qualität gut, aber bei der Kennzeichnung insbesondere zu Allergenen und Herkunft gibt es Nachbesserungsbedarf. Auf keiner der Proben war eine Herkunftsangabe entsprechend Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) zu finden. Seit einem halben Jahr müssen auf unverarbeitetem und vorverpacktem Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch verpflichtend Aufzucht- und Schlachtort der Tiere angegeben werden. Die Anforderungen sind in der LMIV-Durchführungsverordnung (Nr. 1337/2013) geregelt. „Auch bei Fleisch aus dem Automaten handelt es sich um Selbstbedienungsware. Hier gilt: Der Konsument muss je nach Produkt auf dem Etikett über eine Reihe verpflichtender Angaben – und dazu gehören neben Allergenen auch die Herkunft – informiert werden“, so Angela Schillings-Schmitz, Senior-Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany. Die Weitergabe der Informationen über die einzelnen Verarbeitungsstufen sowie ihr Aufdruck auf die SB-Verpackung sind daher obligatorisch. „Die großen Schlachtunternehmen sind in der Regel gut auf die LMIV eingestellt“, so Schillings-Schmitz weiter. „Unternehmen, die nach den ersten Erfahrungen noch Nachbesserungsbedarf erkennen, raten wir weiterhin, auf Standards zu setzen. Damit können sie ebenso auf das wachsende Transparenzbedürfnis der Verbraucher reagieren.“ Je besser die Systeme jetzt aufgebaut würden, desto besser könnten später auch weitere, über die LMIV hinausgehende Bedürfnisse erfüllt werden. Um beispielsweise, wenn der Druck seitens Politik oder Verbraucher wächst, auch die Herkunft des Fleisches als Rohstoff von Wurstwaren oder in Zutaten für verarbeitete Lebensmittel wie Pizza ausweisen zu können. Damit Betriebe die Forderungen möglichst effizient umsetzen können, empfiehlt Schillings-Schmitz, auf bestehende Systeme aufzusetzen. Dazu hält GS1 Germany jetzt drei neue Publikationen rund um Herkunftskennzeichnung und Rückverfolgbarkeit bereit. Sie sollen es Unternehmen der Fleischbranche leichter machen, bereits verfügbare Standards wie die GS1 Barcodes oder EPCIS anzuwenden, um die Anforderungen der LMIV zu erfüllen. Die Publikationen „Erfolgsfaktor Schlacht- und Einfrierdatum“ und „GS1 DataBar in der Fleischwirtschaft“ sowie die Empfehlung „Rückverfolgbarkeit von Fleisch und Geflügel“ stehen zum Download bereit unter www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-der-fleischbranche/ . Über Herkunftskennzeichnung und Rückverfolgbarkeit informiert GS1 Germany außerdem vom 10. bis 14. Oktober auf der ANUGA 2015 am Stand 045 (BVLH-Retailforum, Boulevard Mitte). Pressebild: Korrekt informiert auf allen Stufen: Etikett mit Herkunftsangabe und GS1 DataBar für eine Transportkiste (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.08.2015
Win-win-win: Von Category Management, richtig umgesetzt, profitieren Kunden, Händler und Hersteller. Das zeigte eine fünfmonatige Testphase von Dezember 2014 bis April 2015 in ausgewählten Cap-Frischemärkten. In Zusammenarbeit mit den Franchisenehmern sowie den Industriepartnern Intersnack und CFP Brands hat der Kooperationsgeber GDW in vier Testmärkten die Kategorien Salzige Snacks, Zuckerwaren und die Kassenzone optimiert. CFP Brands vertreibt einige Top-Marken der Süßwaren-Branche wie Mentos, Chupa Chups, Fisherman’s Friend und Smint. Zum Portfolio von Intersnack gehören unter anderem Funny-Frisch, Chio und Pom-Bär. Begleitet wurde die Umsetzung von GS1 Germany. Ziele und Erwartungen aller Partner wurden übertroffen: Neben einer verbesserten Visibilität der Waren für den Shopper konnte auch die Performance aller Testmärkte gesteigert und im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum bis zu 96 Prozent erreicht werden. „Insbesondere das Potenzial einer optimierten Kassenzone hat überrascht“, sagt Justine Lauer, Consultant Category Management bei GS1 Germany. Hier wurden unter anderem Industriemöbel gegen neutrale Kassenmöbel ausgetauscht. „Ein Umbau, der zunächst ein Investment mit sich bringt, sich aber am Ende auszahlt“, weiß Lauer. So verzeichneten allein die optimierten Kassenzonen einen Umsatzzuwachs bis zu 88 Prozent. Für ein erfolgreiches Category Management spielen viele Faktoren zusammen: „Die regionsspezifische Optimierung der Sortimente ist eine wesentliche Stellschraube“, so Lauer. Besondere Herausforderung war es dabei, die Sortimentsoptimierung auf kleinster Fläche zu schaffen – immer unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von Mitarbeitern und Kundschaft, die oftmals älter oder körperlich eingeschränkt sind. Angestoßen hat das Projekt Thomas Heckmann, Geschäftsfeldleiter Consumer-Projekte bei GDW Süd, einer Genossenschaft anerkannter Einrichtungen der Behindertenarbeit. „Unser Ziel war und ist es, noch mehr Orientierung und Zufriedenheit für Kunden und Mitarbeiter zu schaffen. Dem sind wir nun bereits einen großen Schritt näher gekommen.“ Aber die Arbeit ist noch nicht vorbei: „Das A und O sind nun die anhaltende Disziplin bei der Sortimentspflege und die weitere Kommunikation mit und an die Mitarbeiter“, so Heckmann. Intersnack und CFP Brands haben ihre weitere Unterstützung bereits zugesagt. Die Testmärkte in Rostock, Mannheim, Stuttgart und Saarbrücken stehen repräsentativ für alle Cap-Filialen in Deutschland. Bei ihrer Auswahl wurden eine möglichst breite geografische Aufteilung berücksichtigt sowie Unterschiede in Kunden, Kaufkraft, soziodemografischen Merkmalen und Marktgröße. Die über 100 Cap-Märkte in Deutschland haben nun die Möglichkeit, das neue Konzept ab November 2015 auf ihre Märkte zu übertragen. Der Roll-out soll im Juni 2016 abgeschlossen werden. Schon bald wird auch eine weitere Testphase beendet sein: Mit CM-Partner Bahlsen wird derzeit die Süßgebäck-Kategorie optimiert. Folgen werden die alkoholfreien Getränke in Zusammenarbeit mit Coca Cola. Weitere Kategorien sind nicht ausgeschlossen. Pressebild: Umsatzsteigerung in den Cap-Testmärkten bis zu 96 Prozent (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526 Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de