Veröffentlicht am 03.09.2014
Noch genau 100 Tage, dann wird es ernst mit der Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV). „Bis dahin müssen die Etiketten aller Lebensmittel den neuen Anforderungen entsprechen und die Stammdaten um LMIV-Daten angereichert sein“, erklärt Thomas Radziwill, COO von Smart Data One, einem Tochterunternehmen von GS1 Germany. Nur wenn die Nährwerttabelle oder Allergeninformationen in den Stammdaten verfügbar seien, könne ein Produkt künftig in Onlineshops angeboten werden. Smart Data One hat sich auf das Erfassen und Prüfen von mangelhaften oder unvollständigen Stammdaten spezialisiert. Das Unternehmen steht derzeit in Kontakt mit Hunderten Herstellern, um die LMIV-Pflichtinformationen zu erhe-ben. „Allein für einen großen Kunden haben wir innerhalb von acht Wochen Verpackungsdaten von über 18.000 Artikeln und 1.500 Herstellern erhoben und für den Onlineshop aufbereitet.“ Radziwill schätzt, dass sein Unternehmen bis Dezember über 50.000 Artikel erfasst haben wird – nur um die Anforderungen der LMIV zu erfüllen. Um die Stammdaten aller im Lebensmitteleinzelhandel verkauften Artikel fit für die LMIV zu machen, müssten Hersteller vermutlich noch einmal dieselbe Anzahl Artikel anpacken. Radziwill warnt davor, nicht zu spät mit der Stammdatenerhebung zu beginnen: „Damit die LMIV-Pflichtangaben bis zum 13. Dezember in Onlineshops bereitstehen, sollten sich Hersteller darauf einstellen, diese spätestens sechs Wochen vorher elektronisch vorliegen zu haben.“ Soviel Zeit beansprucht erfahrungsgemäß die Aktualisierung in allen eigenen Systemen und in denen der Geschäftspartner. Smart Data One feiert im September sein einjähriges Bestehen. „Die immense Nachfrage nach unseren Services hat uns Recht gegeben: Der Anspruch an die Datenqualität ist durch die Lebensmittelinformations-Verordnung um ein Vielfaches gestiegen“, berichtet Radziwill. „Wir haben unser zunächst vierköpfiges Team auf inzwischen elf festangestellte Mitarbeiter erweitert und arbeiten mit 70 freien Mitarbeitern zusammen.“ Smart Data One plant, in Kürze auch das Clearing von Logistikdaten anzubieten. Darüber hinaus expandiert der Dienstleister nach nur einem Jahr in den US-amerikanischen Markt und startet dort mit der Datenerfassung für die Gesundheitsbranche. Weitere Informationen: www.smartdataone.de Abbildung: LMIV-Countdown: In 100 Tagen gilt die LMIV verpflichtend (Quelle: GS1 Germany) Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und betreiben eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.08.2014
Die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) wirft bei Handel, Herstellern und Gastrogewerbe Fragen auf. Zu den häufigsten zählen nach Erfahrungen der Experten-Hotline: Wer haftet künftig bei fehlerhaften Produktinformationen? Welche Konsequenzen drohen, wenn die geforderten Daten nicht bereitgestellt werden? Oder: Wie sehen die Regelungen zum Übergang aus? Um Unternehmen bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen, bietet GS1 Germany im Rahmen der LMIV-Initiative ab sofort Trainings für unterschiedliche Zielgruppen an. Das Training "LMIV Basics" vermittelt Grundkenntnisse rund um die EU-Verordnung. Teilnehmer lernen die neuen Anforderungen kennen und richtig verstehen. Das Training gibt einen Überblick über Produkthaftung, Artikelidentifikation, Stammdatenmanagement und Datenqualität. Als Trainingsformat für Entscheider bietet „LMIV planen und steuern“ vor allem die notwendigen juristischen Hintergründe und einen Handlungsrahmen zur praktischen Umsetzung. Hilfestellung für verantwortliche Umsetzer gibt das Training „LMIV implementieren und umsetzen“. Die Veranstaltung geht beispielsweise detailliert auf die Nutzung des Stammdatenpools von 1Worldsync ein. „Darüber hinaus sehen wir, dass einige Branchen vor besonderen Herausforderungen stehen“, ergänzt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter der GS1 Academy bei GS1 Germany. „Darum haben wir spezifische Trainings für die Fleischbranche und den Foodservice entwickelt.“ So soll „LMIV Basics für die Fleischbranche“ beispielsweise Fragen zur Herkunftskennzeichnung und Produktetikettierung beantworten. Im Gastrogewerbe stünden viele Unternehmen noch ganz am Anfang, so Janssen. Hier ginge es unter anderem darum, Warenbestellungen und Rezepturen zu standardisieren, oder genaue Kenntnis darüber zu erlangen, welche Informationen etwa auf einer Speisekarte enthalten sein müssen. Weitere Informationen und Termine unter: http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Hintergrund Am 13. Dezember 2014 erlangt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 Gültigkeit. Unternehmen sind gefordert, umfassende Angaben zu Lebensmitteln sowohl auf dem Produkt als auch im Fernabsatz zu liefern. Viele Unternehmen können nach wie vor nicht einschätzen, inwiefern sie überhaupt betroffen sind und was zu tun ist. Aus diesem Grund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen rund um die LMIV bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 0221/300 61 888 erfahren Hersteller, Händler und Gemeinschaftsverpfleger, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.08.2014
Industrie und Handel stehen mit dem Rücken zur Wand. Die EU-Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) fordert mit dem 13. Dezember 2014 umfassende Angaben, doch vier Monate vorher sind die meisten Lebensmittellieferanten noch nicht bereit. „Mit unvollständigen oder fehlerhaften Produktinformationen setzt die Branche nicht nur das Vertrauen der Verbraucher aufs Spiel; sie riskiert auch ernste rechtliche Konsequenzen bis hin zu Verkaufsverboten“, warnt Edeka-Vorstand Dr. Michael Wulst. „Für Zehntausende von Produkten müssen viele wichtige Informationen zusätzlich aufbereitet, erfasst und termingerecht in höchster Qualität zur Verfügung gestellt werden, damit diese rechtskonform einsetzbar sind“, ergänzt Michael Friebel, Head of Information and Data Management DACH bei Unilever. „Ich bin überzeugt, dass sich die Mühe lohnt und jeder Hersteller von Industrie- und Eigenmarken die Herausforderungen meistern wird, wenn nicht allein dann auf jeden Fall mit Hilfe der LMIV-Initiative der GS1“, konstatiert Stephan von Seydlitz, Bereichsleiter Stammdaten-Management bei der Rewe Group. „Letztlich zahlt diese Arbeit nicht nur auf rechtliche Anforderungen, sondern auch auf Verbrauchervertrauen und Nachhaltigkeit ein“, so von Seydlitz weiter. Vor diesem Hintergrund forcieren GS1 Germany, 1Worldsync und Smart Data One ihre Aktivitäten und starten eine gemeinsame Initiative, die alle Services und Lösungen für ein LMIV-konformes Stammdatenmanagement bündelt. Ziel ist es, Unternehmen umfassend durch die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen zu begleiten. Auf der Website www.lmiv-services.de oder auch an der Experten-Hotline 02 21 / 300 61 888 erfahren Hersteller und Händler, wie sie ihre individuellen Anforderungen aus der LMIV erfüllen. Per Online-Analyse wird der Status quo ermittelt. Weiterführende Informationen, Tools und Ansprechpartner stehen auf einen Blick zur Verfügung. „Mit der Initiative geben wir den Unternehmen die Möglichkeit, das sehr komplexe Thema bestmöglich anzugehen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Berücksichtigt wird hier außerdem die GDSN-Migration. Sie ist eine Voraussetzung zur Erfüllung der LMIV, da nur hier – im Gegensatz zum Sinfos-Pool – die zusätzlichen Attribute eingepflegt werden können“, sagt Pretzel. Die Grundlage für die umfassende Erfüllung der LMIV hatte GS1 Germany bereits 2012/2013 geschaffen: Gemeinsam mit Rechts- und Datenexperten aus Industrie und Handel wurden die Anforderungen der LMIV in Bezug auf rele-vante Stammdaten im GDSN (Global Data Synchronization Network) analysiert und die Ergebnisse in einer LMIV-GDSN-Mappingtabelle veröffentlicht. Der Artikelstammdatenpool der 1Worldsync wurde entsprechend aufgerüstet und die Kunden sind zur Migration in GDSN aufgefordert. Abbildung: Screenshot der Webseite www.lmiv-services.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Abteilungsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.08.2014
In Zeiten des Fachkräftemangels setzen Unternehmen in Deutschland verstärkt auf die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Der steigenden Nachfrage nach Formaten für die berufliche Qualifikation, nach Kooperationen, kreativem Austausch und geeigneten Veranstaltungsräumen begegnet GS1 Germany mit dem Aufbau der GS1 Academy. Ziel ist es, zum einen den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu ermöglichen und zum anderen ein umfassendes Angebot an Trainings und Seminaren rund um die Lösungen von GS1 Germany bereitzustellen. GS1 Academy bringt Unternehmen zusammen und fördert das Verzahnen ihrer Prozesse. Die akademische Partnerschaft, Netzwerk aus Universitäten, Hochschulen sowie Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, bildet hierbei einen integralen Bestandteil der GS1 Academy. Auf diese Ziele und Aktivitäten zahlt nicht zuletzt ein, dass GS1 Germany den Geschäftsbereich GS1 Academy in der Organisation verankert. „Mit der GS1 Academy haben wir eine einzigartige Plattform zum nachhaltigen Austausch geschaffen. Dieser strategische Schritt unterstreicht sichtbar und wirkungsvoll unser Engagement für Qualifizierung und das Managen von Wissen in den Unternehmen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Wir freuen uns sehr, mit Dr. Heiko E. Janssen hierfür einen hochqualifizierten und erfahrenen Experten gewonnen zu haben.“ Als Leiter GS1 Academy steuert Janssen zusammen mit seinem mehrköpfigen Team den Auf- wie Ausbau des Konferenz- und Weiterbildungsangebots. Janssen kommt vom Schweizer Aufzughersteller Schindler, wo er sechs Jahre lang das Global Training und die technische Dokumentation verantwortete. „Die GS1 Academy stellt sicher, dass die Teilnehmer zum Produktportfolio von GS1 Germany die entsprechende Qualifikation erhalten. Das reicht bis hin zu offiziellen Zertifikaten für ausgewählte Berufsgruppen. Wir werden unser Angebot in Zukunft weiter professionell ausbauen und dabei planvoll die Bedürfnisse der Kunden aufgreifen“, erklärt Janssen. „Über im Haus selber durchgeführte Studien sowie über die Akademische Partnerschaft gewinnen wir frühzeitig einen tiefen Einblick in zukünftige Entwicklungen, nutzen diese für bestehende sowie neue Qualifizierungsmaßnahmen“, so Janssen weiter. Dazu kooperiert GS1 Germany eng mit Unternehmen, Behörden, Verbänden und Hochschulen. Das GS1 Germany Knowledge Center ist mit 2.500 Quadratmetern der Campus für den Wissenstransfer entlang der Wertschöpfungskette und kann von Unternehmen auch für eigene Veranstaltungen genutzt werden. Neben Konferenzräumen umfasst es Innovationen, wie branchenspezifische Live-Komponenten, die praktische Lernerfahrungen in realitätsnahen Umgebungen ermöglichen. Themen sind unter anderem Multichannel, Rückverfolgbarkeit, Bargeldlogistik und Patientensicherheit. Die Teilnehmer der GS1 Konferenzen und Trainings können so einfacher die Einsatzmöglichkeiten der GS1 Standards erschließen und in ihre Unternehmen übertragen. So halten sie leichter Schritt mit dem rasanten Wandel in puncto Verbraucherverhalten, Logistik oder auch Nachhaltigkeit. Foto: Dr. Heiko E. Janssen, Bereichsleiter GS1 Academy (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.07.2014
Wie sich das Management von Geldkassetten bei Banken, die Konsolidierung von Tageseinnahmen im Handel oder das Zugangsmanagement zu Geldautomaten mit einem einfachen Barcode-System optimieren lässt, zeigt GS1 Germany jetzt live im erweiterten GS1 Germany Knowledge Center. Ab 1. Juli bietet GS1 Germany 1.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche mit neuen multimedialen Räumlichkeiten, aktuellster Konferenztechnik und einem innovativen Creative Lab. GS1 Germany investierte hierfür 7,5 Millionen Euro. Auf dem Kölner Firmengelände entstanden auf insgesamt 2.500 Quadratmetern nicht nur hochmoderne Konferenzräume, sondern vor allem eine beispiellose Wissensplattform für innovative Business-Lösungen und unternehmens- sowie branchenübergreifende Zusammenarbeit. „Als Ort der Kommunikation und Zusammenarbeit vermittelt das erweiterte Knowledge Center den Unternehmen, wie sie dem rasanten Wandel der Wertschöpfungsketten durch den Einsatz von Standards effizient und nachhaltig begegnen können“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Gemeinsam mit Karl-Heinz Merfeld, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, und über 300 Gästen sowie Mitarbeitern von GS1 Germany wurde der Neubau feierlich eingeweiht. Branchenspezifische Live-Komponenten vermitteln zudem die konkreten Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen der GS1 Standards: Veruntreuung gehört der Vergangenheit an. Handel, Banken und Wertdienstleister arbeiten sicherer und effizienter, da sie alle logistischen Prozesse EDI-basiert steuern und parallel zum Transport zurückverfolgen können. „Wir setzen mit den Live-Komponenten auf ganz neue Formen der interaktiven Informationsvermittlung. Wichtig ist uns vor allem die praktische Lernerfahrung in realitätsnahen Umgebungen“, so Pretzel weiter. Dafür haben insbesondere die über 80 Sponsoren und GS1 Germany Solution Provider gesorgt, die vom Geldautomaten bis zum Patientenarmbanddrucker zu dieser außergewöhnlichen Location beigetragen haben. Seit 2009 hat sich das GS1 Germany Knowledge Center als Kongress- und Weiterbildungsstandort bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen etabliert. Mit der Erweiterung kommt GS1 Germany den Anforderungen seiner Kunden entgegen und unterstreicht seine Lösungskompetenz für effiziente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das bereits 2011 als Top Location ausgezeichnete Knowledge Center beheimatet als Know-how- und Business-Center eigene Veranstaltungen, kann aber auch von interessierten Unternehmen gebucht werden. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressebilder downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.07.2014
Wie sich Bestandslücken im Regal vermeiden lassen und stationäre Fashion-Stores vom Multichannel-Business profitieren, zeigt GS1 Germany jetzt live im erweiterten GS1 Germany Knowledge Center. Außerdem gibt es hier neueste Trends zum Thema Instore Entertainment. Das Knowledge Center bietet ab sofort 1.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche mit neuen multimedialen Räumlichkeiten, aktuellster Konferenztechnik und einem innovativen Creative Lab. GS1 Germany investierte hierfür 7,5 Millionen Euro. Auf dem Kölner Firmengelände entstanden auf insgesamt 2.500 Quadratmetern nicht nur hochmoderne Konferenzräume sondern vor allem eine beispiellose Wissensplattform für innovative Business-Lösungen und unternehmens- sowie branchenübergreifende Zusammenarbeit. „Als Ort der Kommunikation und Zusammenarbeit vermittelt das erweiterte Knowledge Center den Unternehmen, wie sie dem rasanten Wandel der Wertschöpfungsketten durch den Einsatz von Standards effizient und nachhaltig begegnen können“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Gemeinsam mit Karl-Heinz Merfeld, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, und über 300 Gästen sowie Mitarbeitern von GS1 Germany wurde der Neubau feierlich eingeweiht. Branchenspezifische Live-Komponenten vermitteln zudem die konkreten Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen der GS1 Standards. Hier wird etwa für den Bereich Fashion die Anwendung von Barcode, RFID und Co. lebendig. So können stationäre Textilhändler ihre Bestände mithilfe der RFID-Technologie permanent aktualisieren und so zum Fullfillment-Center für Onlineshops werden. In der Social Camera können sich Kunden im Catwalk-Modus von allen Seiten betrachten, gleichzeitig Zusatzinformationen zum Produkt erhalten und die Bilder in sozialen Netzwerken teilen. „Wir setzen mit den Live-Komponenten auf ganz neue Formen der interaktiven Informationsvermittlung. Wichtig ist uns vor allem die praktische Lernerfahrung in realitätsnahen Umgebungen“, so Pretzel weiter. Dafür haben insbesondere die über 80 Sponsoren und GS1 Germany Solution Provider gesorgt, die vom Geldautomaten bis zum Patientenarmbanddrucker zu dieser außergewöhnlichen Location beigetragen haben. Seit 2009 hat sich das GS1 Germany Knowledge Center als Kongress- und Weiterbildungsstandort bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen etabliert. Mit der Erweiterung kommt GS1 Germany den Anforderungen seiner Kunden entgegen und unterstreicht seine Lösungskompetenz für effiziente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das bereits 2011 als Top Location ausgezeichnete Knowledge Center beheimatet als Know-how- und Business-Center eigene Veranstaltungen, kann aber auch von interessierten Unternehmen gebucht werden. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressebilder downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.10.2014
Ab Dezember 2014 gilt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV). Ob Wurst, Backwaren oder Gastronomie: Die LMIV gilt für alle Lebensmittelbetriebe gleichermaßen. Die Anforderungen unterscheiden sich zum Teil gravierend. „Als Herausforderung habe ich zum Beispiel mitgenommen, dass die bisherigen Etiketten zu klein sind“, erklärt Kornelia Nürnberger, Qualitätsmanagerin beim Kölner Familienunternehmen GS Schmitz. „Aber der Kunde soll ja auch die Ware noch sehen können. Jetzt versuchen wir, die geforderten Inhalte und die Größe der Etiketten in Einklang zu bringen.“ Neue Kennzeichnungsregeln gelten insbesondere für Nährwertangaben und Informationen zu Allergenen. Aber auch für die Herkunftskennzeichnung bei Frischfleisch ändert sich einiges: Hier sind nicht mehr nur für Rindfleisch, sondern auch für Schwein, Ziege, Schaf und Geflügel genaue Angaben fällig. „Belastend ist für Hersteller, dass ganz unterschiedliche Vorstellungen von der Bereitstellung der Produktdaten existieren“, sagt Kornelia Nürnberger. Noch fehle ein einheitliches Anforderungsprofil des Handels. LMIV birgt Chancen für Verbraucherkommunikation Neue Etikettierung, intensiveres Stammdatenmanagement – die LMIV bringt viel mehr Aufwand, aber auch Positives: „GS Schmitz ist ein qualitätsbewusstes Unternehmen, das nur ausgesuchte Rohstoffe verarbeitet“, sagt Kornelia Nürnberger. „Wir wissen, woher unsere Schweine kommen, und wenn wir das weitergeben können – umso besser.“ Zusatzinformationen für die Verbraucher zu liefern, ist dem Unternehmen auch unabhängig vom Gesetzgeber wichtig. „Großes Potenzial sehen wir in barcode-gestützten Rückverfolgbarkeitssystemen wie zum Beispiel fTrace. Je transparenter die gesamte Lieferkette wird, desto eher wird der Verbraucher hochwertige Fleisch- und Wurstprodukte erkennen und den Herstellern wieder mehr Vertrauen schenken.“ Unterstützung für die Fleischbranche GS Schmitz ist gut gerüstet für den 13. Dezember. Zahlreiche Unternehmen der Fleischbranche stehen aber noch ganz am Anfang in puncto LMIV-Umsetzung. GS1 Germany sowie die beiden Tochter-unternehmen 1Worldsync und Smart Data One bieten deshalb praxisnahe Soforthilfe. Auf der Website www.lmiv-services.de finden betroffene Unternehmen branchenspezifische Informationen, nützliche Tools und Ansprechpartner. Hier unterstützt GS1 Germany – bekannt durch den EAN-Barcode – mit Lösungen, die im Schulterschluss mit Wirtschaft und Rechtsexperten erarbeitet wurden. Zudem vermittelt das Seminar „LMIV-Basics für die Fleischbranche“ das notwendige Know-how für Einsteiger. Nächster Termin: 13. November 2014, GS1 Germany Knowledge Center, Köln. Weitere Informationen: http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 01.07.2014
Investition in die Zukunft: Für 1.500 Quadratmeter zusätzliche Fläche mit neuen multimedialen Räumlichkeiten, aktuellster Konferenztechnik und einem innovativen Creative Lab investierte GS1 Germany 7,5 Millionen Euro. Auf dem Kölner Firmengelände entstanden auf insgesamt 2.500 Quadratmetern nicht nur hochmoderne Konferenzräume, sondern vor allem eine beispiellose Wissensplattform für innovative Business-Lösungen und unternehmens- sowie branchenübergreifende Zusammenarbeit. „Als Ort der Kommunikation und Zusammenarbeit vermittelt das erweiterte Knowledge Center den Unternehmen, wie sie dem rasanten Wandel der Wertschöpfungsketten durch den Einsatz von Standards effizient und nachhaltig begegnen können“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Gemeinsam mit Karl-Heinz Merfeld, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Köln, und über 300 Gästen sowie Mitarbeitern von GS1 Germany wurde der Neubau feierlich eingeweiht. Branchenspezifische Live-Komponenten vermitteln zudem die konkreten Einsatzmöglichkeiten und den Nutzen der GS1 Standards. So lassen etwa die Bereiche Healthcare, Cash Management und Fashion live! die Anwendung von Barcode & Co. in den jeweiligen Branchen lebendig werden. Einen Blick in den Supermarkt der Zukunft – inklusive Food- und Nonfood-Produkten, Self Checkout und virtuellem Supermarktregal – erlaubt die Installation PoS live! „Wir setzen mit den Live-Komponenten auf ganz neue Formen der interaktiven Informationsvermittlung. Wichtig ist uns vor allem die praktische Lernerfahrung in realitätsnahen Umgebungen“, so Pretzel weiter. Dafür haben insbesondere die über 80 Sponsoren und GS1 Germany Solution Provider gesorgt, die vom Geldautomaten bis zum Patientenarmbanddrucker zu dieser außergewöhnlichen Location beigetragen haben. Auch die weltweit bislang einzigartige Value Chain live! wurde überarbeitet und um neue Komponenten ergänzt. Sie zeigt auf einer originalen Produktionsstraße unterstützt durch multimediale Effekte die Lieferkette eines Wasserkastens von der Quelle bis zur Flaschenrücknahme. Seit 2009 hat sich das GS1 Germany Knowledge Center als Kongress- und Weiterbildungsstandort bei Unternehmen unterschiedlicher Branchen etabliert. Mit der Erweiterung kommt GS1 Germany den Anforderungen seiner Kunden entgegen und unterstreicht seine Lösungskompetenz für effiziente Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Das bereits 2011 als Top Location ausgezeichnete Knowledge Center beheimatet als Know-how- und Business-Center eigene Veranstaltungen, kann aber auch von interessierten Unternehmen gebucht werden. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Pressebilder downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.06.2014
Ob Wareneingang oder kleiner Supermarkt, ob Konsument oder Mitarbeiter in der Supply Chain der Konsumgüterwirtschaft: Weltweit hören Menschen fünf Milliarden Mal täglich das vertraute Piepen beim Scannen von Barcodes. Heute vor 40 Jahren piepte es zum ersten Mal. Am 26. Juni 1974 scannte Sharon Buchanan als erste Kassiererin in einem Marsh Supermarkt in Troy (Ohio, USA) einen Barcode. Clyde Dawson, damals Direktor für Forschung und Entwicklung bei Marsh, war der erste Käufer des Produktes, dessen Preis über das Barcode-Etikett aufgerufen wurde. Es handelte sich um eine Zehnerpackung Wrigley’s Juicy Fruit Kaugummi für 67 Cent. Heute kann sie jeder Besucher des Smithonian Institution’s National Museum of American History in Washington in einer Vitrine bestaunen. „Unser Supermarkt in Ohio lag damals in der Nähe der Einrichtungen für Scannerstudien und Entwicklung des Technologieanbieters NCR“, erläutert Tom O‘Boyle, CEO und Präsident von Marsh Supermarkets. „Gemeinsam mit IBM und Spectra Physics haben wir eng zusammengearbeitet, um unsere Idee in die Tat umzusetzen. Es ist unglaublich, dass ein einzelnes Ereignis in Troy, Ohio, eine technologische Revolution ausgelöst hat, die heute jegliche Geschäfte rund um die Welt berührt.“ Barcodes sind die bekanntesten und überall akzeptierten Bausteine des GS1 Systems. GS1 Standards sind die verbreitetsten Standards für die Wertschöpfungskette. Das System optimiert branchen- und unternehmensübergreifend Geschäftsprozesse und macht Lieferketten transparenter. GS1 Lösungen ermöglichen es, Unternehmen, Produkte, Sendungen aber auch Standorte oder Paletten weltweit eindeutig zu identifizieren. Heute ist GS1 ein Netzwerk von unabhängigen Not-for-Profit Organisationen in über 110 Ländern der Erde. In Deutschland unterstützt GS1 Germany Unternehmen aller Branchen dabei, GS1 Standards in der Praxis einzusetzen. Neben Barcodes stehen inzwischen auch Themen wie Mobile Payment, Multichanneling oder Nachhaltigkeit im Fokus. Was mit Barcodes in 40 Jahren alles möglich wurde, zeigt GS1 Germany in den multimedialen Live-Komponenten seines erweiterten Knowledge Center, das am 1. Juli 2014 eröffnet wird. Barcodes sind heute beispielsweise der Schlüssel für virtuelle Regale zum Online-Shopping. Daneben werden sie für Geldtransporte oder sichere Medikation in Krankenhäusern eingesetzt. Ob fälschungssichere Produkte oder Patientensicherheit: GS1 Barcodes liefern heute weit mehr als Preisinformationen an der Supermarktkasse. Pressebild: Eine Zehnerpackung Wrigley’s Juicy Fruit war am 26. Juni 1974 das weltweit erste in einem Supermarkt gescannte Produkt. (Modell des Produkts, mit freundlicher Genehmigung von Wrigley’s), Quelle: GS1 Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.06.2014
Wer bis zum 13. Dezember die Anforderungen der Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) umsetzen will, sollte spätestens jetzt damit starten. Nur ein knappes halbes Jahr Zeit auf der einen Seite. Die dringenden Aufforderungen seitens der Handelspartner, LMIV-konforme Daten zu liefern, auf der anderen Seite. Das bringt derzeit viele Lebensmittelunternehmer in Bedrängnis. „Es ist nicht damit getan, Allergene fett zu drucken und in der Nährwerttabelle Natrium durch Salz auszutauschen“, erklärt Dr. Richard Joachim Lehmann, Manager E-Business/GDSN bei GS1 Germany. „Unternehmen stehen insbesondere drei großen Herausforderungen gegenüber: Artikelidentifikation bei Deklarationsänderungen, LMIV-konforme Stammdaten und Haftung im Falle fehlerhafter Daten“, so Lehmann. Um alle Beteiligten der Lebensmittelkette dabei zu unterstützen, hat GS1 Germany einen Leitfaden zur Umsetzung der LMIV veröffentlicht. Lehmann weiter: „Mit diesem Werkzeugkasten können alle Anforderungen der LMIV rechtssicher und effizient auf Basis von GS1 Standards umgesetzt werden.“ Der Leitfaden führt die Ergebnisse aus rechtlichen und technischen Diskussionen in deutschen und europäischen Expertengruppen zum Thema LMIV zu-sammen. So berücksichtigt er neben den Themen Artikelidentifikation, Stammdatenmanagement und Produkthaftung auch Fragestellungen zu den Übergangsregelungen, zum Fernabsatz und zur Datenqualität. Ebenso wird geklärt, wie Produktänderungen beispielsweise in Rezeptur oder Nährwerten digital an Handelspartner kommuniziert werden können. Unternehmen können auf diese Weise sicherstellen, dass nicht nur die Kennzeichnung auf dem Etikett korrekt ist, sondern aktuelle Daten auch rechtzeitig für Onlineshop & Co. bereitstehen. „Vielen Unternehmen ist noch nicht klar, dass sie neben den allgemeinen In-haltsangaben und Nährwerttabellen auch darüber hinausführende Daten zur Verfügung stellen müssen“, ist auch Dr. Markus Grube, Fachjurist für Lebens-mittelrecht von der Kanzlei Krell Weyland Grube, überzeugt. „Je nach Produktsparte sind auch weitere Produktinformationen ab 13. Dezember im Fernabsatz bereitzustellen, die von spezifischen, vertikalen Verordnungen – wie der Diät- oder Nahrungsergänzungsmittelverordnung – gefordert werden.“ Der Aufwand sei nicht zu unterschätzen. Darum empfiehlt Grube allen Unternehmen, spätestens jetzt mit der Umsetzung der LMIV anzufangen. Der Leitfaden zur Umsetzung der LMIV auf Basis der GS1 Standards steht unter www.gs1-germany.de/lebensmitteltransparenz kostenlos zum Download zur Verfügung. Umfassende Hilfestellung erhalten Unternehmen von GS1 Germany ebenfalls im Training „Die neue Lebensmittelinformations-Verordnung“. Die nächsten Trainings finden am 24. Juni und 24. September in Köln statt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de