Veröffentlicht am 07.03.2016
Wenn Smartphonehersteller den Uhrenmarkt erobern, Internetgiganten Autos herstellen oder eine Onlineplattform jeden, der gern Auto fährt, zum Taxifahrer macht, spricht man von disruptiven Innovationen. Sie haben im letzten Jahrzehnt viele etablierte Geschäftsmodelle infrage gestellt. Ähnliches könnte der Branche der Kurier-, Express- und Postdienste (KEP) drohen, wenn Onlinehändler plötzlich zum Logistikdienstleister werden und woanders schon fahrerlose Zustellung getestet wird. Um mit der Konkurrenz aus der Internetwelt mithalten zu können, empfiehlt GS1 Germany, auf offene Identifikationsstandards wie NVE/SSCC und GS1-128 Barcode zu setzen. Auch Andreas Schumann vom Bundesverband der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) plädiert für einen Paradigmenwechsel in der KEP-Branche: „Je mehr Player aus der KEP-Branche auf die weltweit offenen GS1 Standards setzen, desto stärker können sie sich auf ihre Dienstleistung konzentrieren, anstatt sich über unternehmensinterne geschlossene Standards zu differenzieren.“ „Ganz abgesehen von neuen Wettbewerbern ist die aktuelle Situation für die KEP-Branche schon herausfordernd genug“, ist Oliver Püthe, Senior Branchenmanager Logistik bei GS1 Germany, überzeugt. Verbraucher wünschen sich eine immer flexiblere Zustellung. Empfänger greifen in die Abläufe der Dienstleister ein und steuern Pakete aktiv. Das Sendungsaufkommen schwankt saisonal stark. Innerstädtische Verkehrsnetze sind zunehmend überlastet. Kurz, die Hochkonjunktur des Onlinehandels bringt die Dienstleister an ihre Grenzen. Bewältigen lässt sich die Lage, wenn Sendungen über Unternehmensgrenzen hinweg verfolgt und zwischen Dienstleistern getauscht werden können. Und wer kleine und mittlere KEP-Dienste effektiv in den Logistikprozess einbindet, schafft neue Freiräume für Innovationen. „Die technischen Voraussetzungen und die Infrastruktur existieren schon heute“, erklärt Püthe. Basis für automatisierte, transparente Prozesse ist die Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC). Verschlüsselt in einem GS1-128 Barcode lassen sich damit Sendungen weltweit eindeutig und überschneidungsfrei identifizieren, sortieren und dienstleisterunabhängig bis zum Empfänger steuern. Wichtig sei für KEP-Dienstleister, den standardisierten Barcode immer am unteren Rand des Transportetiketts zu platzieren. So ist er weltweit als eindeutiges Ident für Anwender erkennbar. Darüber sei ausreichend Platz für zusätzliche Barcodes, die für unternehmensinterne Prozesse genutzt werden, sagt Püthe. Auf der Logimat 2016 erklärt GS1 Germany vom 8.-10.03.2016 in Stuttgart, wie KEP-Dienstleister auf standardisierte Barcodes umsteigen können. Am Stand 4D08 in Halle 4 stellen die Experten von GS1 Germany außerdem den neuen Service „Prüfziffernliste“ zur Erstellung der NVE/SSCC vor. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de/gs1-solutions/supply-chain-management/ Pressebild: GS1 Standards in der KEP-Branche (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 02.03.2016
Wo Kundenzufriedenheit den Umsatz steigert, wirkt Efficient Consumer Response (ECR) – ob in der Konsumgüterwirtschaft, der DIY-Branche oder im Finanzsektor. Der ECR Award zeichnet zukunftsweisende Konzepte aus, die den ECR-Gedanken vorbildlich umsetzen und dabei Verbraucherwünsche punktgenau erfüllen. Im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 400 Gästen aus dem Top-Management von Industrie und Handel wird die Trophäe bereits zum 14. Mal verliehen – in diesem Jahr am 20. September 2016 in Berlin. Einsendeschluss für die Bewerbung in der Kategorie „Unternehmenskooperation“ ist der 6. Mai 2016. Vergeben werden zwei Awards: einer für die Supply Side und einer für die Demand Side. Die Gewinnerunternehmen gelten als Vorreiter in ihrer Branche und können so ihr Image als innovative und technisch versierte Unternehmen festigen. „Der ECR Award ist wie ein Sechser im Lotto“, bestätigt Andreas Kup, Lorenz Snack-World, Gewinner Demand Side 2015. „Die größte Bestätigung, unsere ECR-Visionen konsequent weiterzuverfolgen.“ Als Bewertungsgrundlage für die Jury dienen eine Kurzfassung sowie eine ausführliche Darstellung des erfolgreichen ECR-Projekts als Powerpoint-Präsentation per E-Mail an Stefanie Leigeber: leigeber@gs1-germany.de . Weitere Informationen zur Bewerbung sowie zu den Preisträgern des letzten Jahres finden interessierte Unternehmen unter www.ecraward.de . Hintergrundinformation: Die Preisträger des ECR Award 2015 Gewinner in der Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side: Netto Marken-Discount, Edeka Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen, Artland Convenience, Euro Fine Fish, Erich Geiger Gruppe, Friki Döbeln, Vion Convenience, Eurofresh Logistics, G&P-Trans Gewinner in der Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side: Rewe Group Buying, Lorenz Snack-World Gewinner in der Kategorie Einzelunternehmen: Mars Deutschland Gewinner in der Kategorie Unternehmenspersönlichkeit: Mark Rosenkranz, Sprecher des Vorstands der Edeka Minden-Hannover Pressebild: Die Preisträger des ECR Award 2015 (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.02.2016
Immer mehr Hersteller und Händler vertreiben ihre Waren nicht nur in ihrem eigenen Onlineshop, sondern auch über Online-Marktplätze wie Ebay. Rund 47 Milliarden Euro setzte der Onlinehandel im Jahr 2015 laut EHI um. Um das vielseitige Angebot für Nutzer anwenderfreundlich zu strukturieren und eigene Prozesse effizienter zu gestalten, verlangen immer mehr Online-Marktplätze eine eindeutige Produktidentifikation der angebotenen Waren zum Beispiel mit der globalen Artikelnummer GTIN (ehemals EAN) von GS1 Germany. Auch Ebay führt für seine Verkäufer sukzessive die Produktkennzeichnung via GTIN ein. „Strukturierte Daten helfen uns dabei, ein besseres Kauferlebnis zu schaffen. Heute ist es in weiten Teilen noch so, dass wir Artikel im Ebay-Sortiment durch fehlende Daten nicht eindeutig bestimmten Produkten zuordnen können. Produktkennzeichnungen oder Katalogdaten helfen uns bei dieser Zuordnung. So können wir Käufern noch besser genau das anzeigen, was sie suchen“, sagt Gleb Loumer, Director Seller Experience und Cross Border Trade bei Ebay Deutschland. „Auch unsere Verkäufer profitieren: Ihre Angebote können besser beworben werden, die Sichtbarkeit in Suchmaschinen wird optimiert und damit steigen ihre Verkaufschancen.“ Dank GTIN können Produkte zudem zügig und ohne manuellen Aufwand in die eigenen Warenwirtschaftsprozesse übernommen werden. Darüber hinaus lassen sich Geschäftspartner eindeutig identifizieren. Denn die globale Artikelnummer beinhaltet auch eine GS1 Basisnummer, die nur auf ein einziges Unternehmen weltweit registriert ist. Damit wirkt sie wie ein Fingerabdruck im nationalen und internationalen Geschäftsverkehr. GTIN-Missbrauch gefährdet Warenwirtschaft Lizenzgeber zur Nutzung der globalen Artikelnummern ist in Deutschland GS1 Germany. Doch es gibt immer wieder Anbieter, die entweder einzelne oder mehrere GTIN illegal verkaufen. „Ein Missbrauch im stark wachsenden Onlinehandel hat enorme Abstrahleffekte“, sagt Frank Metz, Leiter E-Commerce bei GS1 Germany. „Mehrfach unberechtigt genutzte Identifikationsmerkmale gefährden ganze Warenwirtschaftssysteme sowie weltweite Warenflüsse.“ Die doppelte Nutzung einer GTIN für unterschiedliche Produkte etwa führt zu Störungen im Waren- und Datenverkehr zwischen Geschäftspartnern und Dienstleistern – zum Beispiel an Scannerkassen, in IT-Systemen oder bei der Lagerverwaltung. Die Konsequenzen reichen von fehlerhaften Einträgen in Produktkatalogen über steigende Kosten aufgrund manueller Fehlerbehebung bis hin zu einem unpassenden Angebot für Käufer. Unternehmen, die GTIN aus nicht autorisierten Quellen nutzen, können von Online-Marktplätzen ausgeschlossen werden. Praxistipps für den erfolgreichen und rechtssicheren Verkauf auf Online-Marktplätzen erhalten Onlinehändler am 19. April 2016 in dem kostenlosen Webinar „Expert Talk Special – How to sell on Marketplaces“ von GS1 Germany. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Hintergrund: Seit Juni 2015 ist bei Ebay in einigen Kategorien die Produktkennzeichnung von neuen und vom Hersteller generalüberholten Markenartikeln mit der globalen Artikelnummer GTIN Pflicht. Seit dem 31. Januar 2016 müssen in diesen Kategorien auch Artikel mit Varianten gekennzeichnet werden. Ab der Woche vom 29. Februar 2016 wird die Pflicht auf Angebote „Gültig bis auf Widerruf“ und weitere Kategorien erweitert. Bis dahin müssen alle betroffenen Angebote Produktkennzeichnungen enthalten. Informationen zum Thema erhalten interessierte Verkäufer direkt über das Ebay-Verkäuferportal oder in einem der vielen kostenfreien, extra zu diesem Thema eingerichteten Webinare. Pressebild: Mit strukturierten Produktdaten lassen sich Artikel kundenfreundlicher sortieren (Quelle: Denys Prykhodov - Fotolia.com) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.01.2016
Warte- und Abfertigungszeiten, Zeitfensterverfügbarkeit, fehlende Begleitdokumente oder Rechte und Pflichten für die Entladung: Die Konfliktpotenziale an den Rampen des deutschen FMCG-Handels sind nach wie vor groß. Optimierungsmöglichkeiten bestehen auf allen Prozessstufen und über alle Prozessbeteiligten hinweg. Diesem Bedarf haben GS1 Germany und Experten aus Handel, Industrie, sowie Logistik-Dienstleistung jetzt Rechnung getragen und gemeinsam Lösungen für eine effiziente Wareneingangsabwicklung entwickelt. „Essentiell war es, zunächst die grundlegenden Voraussetzungen zu definieren, etwa klare und einheitliche vertragliche Vereinbarungen zwischen allen Prozessbeteiligten“, erklärt Matthias Haubenreißer, Senior Manager ECR Prozesse bei GS1 Germany. „Um Optimierungspotenziale zu identifizieren, haben wir uns beispielsweise gefragt, was genau eine logistikgerechte Bestellung ausmacht oder welche Ressourcen eine reibungslose Abwicklung beim Empfänger erfordert.“ Die Expertengruppe, der Unternehmen wie Globus, Kaiser’s Tengelmann, Dr. Oetker, Procter & Gamble, Dachser sowie Kraftverkehr Nagel angehören, verständigte sich auch auf Punkte, wie der Prozess der Wareneingangskontrolle optimal ablaufen kann. Fallbeispiele zeigen Best-Practice für die Rampe Nachzulesen sind die Lösungen jetzt in einer GS1 Anwendungsempfehlung. Sie zeigt praxisnah, wie mit Lieferabweichungen umgegangen oder die Störanfälligkeit entlang der Transportkette reduziert werden können. Beispielsweise macht die lückenlose Statusverfolgung von Sendungen auf Basis der Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC) und eine Dokumentation des Warenüberganges an allen Prozessschnittstellen die Transportlogistik effizienter und sicherer. Ein konkretes Fallbeispiel demonstriert den idealen Prozess zur durchgehenden Sendungsverfolgung. Es zeigt, wo und wie der Prozess gestört werden könnte, aber auch, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um elektronischen Datenaustausch zu ermöglichen. Ziel aller entwickelten Best-Practice-Szenarien ist eine einfache, reibungslose und transparente Abwicklung über alle Prozessstufen hinweg. „Die optimalen Prozesse am Wareneingang und die Möglichkeit Störrisiken zu verringern, sind erstmals klar herausgearbeitet worden. Für die erfolgreiche Umsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette braucht es nun von allen Beteiligten die kooperative Bereitschaft an den eigenen Prozessen Veränderungen vor zunehmen. Gemeinsam lässt sich das Konfliktpotential an der Schnittstelle Rampe deutlich verringern“, ist Helge Reimers, Leiter Supply Chain Management bei der Globus SB-Warenhaus Holding GmbH& Co. KG, überzeugt.“ Die Anwendungsempfehlung „Effiziente Wareneingangsabwicklung im FMCG-Bereich“ steht für GS1 Complete-Kunden ab sofort kostenlos zum Download unter www.gs1-germany.de/gs1-solutions/supply-chain-management/ bereit. Pressebild: Der optimale Prozess für den einstufigen Wareneingang. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.12.2015
Ob Verpackung, Distribution oder Category Management am Point of Sale – die digitale Transformation hat sämtliche Bereiche der Lieferkette erfasst. Für viele Unternehmen bedeutet das: Prozesse müssen angepasst und über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg effizient vernetzt werden. Einheitliche Standards und Kommunikationsstrukturen sind dafür eine wesentliche Voraussetzung. Wie es auf der Basis der GS1 Standards gelingt, Innovationen erfolgreich umzusetzen, zeigen neue Konferenzen und Seminare von GS1 Germany. Standards meet Innovation Praxiswissen aus erster Hand: Am Beispiel namhafter Unternehmen verdeutlicht die Konferenz „Standards meet Innovation“ in Köln, wie Standards dazu beitragen können, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern und zugleich Investitionssicherheit zu schaffen. Unter anderem stehen am 8. März 2016 konkrete Lösungsvorschläge in den Bereichen „Forschung und Standardisierung“ sowie „Digitalisierung als Wegbereiter“ auf dem Programm. Das Angebot richtet sich branchenübergreifend an Unternehmensvertreter, die sich strategisch oder operativ mit dem digitalen Wandel auseinandersetzen – vom Geschäftsführer über den IT-Entscheider bis zum Marketing-Manager. Good Distribution Practice (GDP) für Pharma- und Medizintechnik Speziell für die Pharmabranche bietet GS1 Germany am 18. Februar 2016 erstmals ein Seminar zum Thema Good Distribution Practice (GDP) an. Vor allem Unternehmen, die Transport- und/oder Lagerdienstleistungen auslagern möchten, profitieren von den GDP-Kenntnissen. In zwei Veranstaltungs-Modulen erfahren sie, wie sie die Anforderungen an die Transport- und Lagerinfrastruktur richtig bewerten und eine erfolgreiche Auditierung nach GDP durchführen können. Die Module bauen aufeinander auf, sind aber auch getrennt voneinander buchbar. Packaging Aktiv! zu Gast bei Villeroy & Boch Offline oder Online: Welche Anforderungen stellen die unterschiedlichen Vertriebskanäle des modernen Handels an die Verpackung und das Handling der Produkte entlang der Wertschöpfungskette? Der Workshop „Packaging Aktiv!“ am 8./9. März 2016 greift aktuelle Entwicklungen auf und gibt einen praxisnahen Einblick in Herausforderungen und Chancen. Vor Ort bei Villeroy & Boch erfahren die Teilnehmer unter anderem, wie sie mit zerbrechlichen Produkten umgehen oder Retouren managen können. Experten aus unterschiedlichen Branchen vermitteln aktuelle Lösungsansätze. Log 2016 Unbedingt vormerken sollten sich Handelslogistiker, Hersteller und Dienstleistungspartner den 12./13. April 2016. Bei der 22. Auflage des Handelslogistik Kongress Log in Köln diskutieren Experten aus allen Bereichen der Supply Chain über die aktuellen Herausforderungen der Logistik-Branche. Ein Schwerpunkt der Log 2016, die gemeinsam von EHI, GS1 Germany und Markenverband veranstaltet wird, liegt folgerichtig auf zukunftsfähigen Omnichannel-Konzepten in der Handelslogistik. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/gs1-academy/ Übersicht der Veranstaltungen im 1. Quartal 2016 Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.12.2015
Deutschland muss bei der Digitalisierung an Tempo zulegen: Das attestierte jetzt der „Monitoring-Report Wirtschaft Digital 2015“, erstellt im Auftrag der Bundesregierung. Laut Sigmar Gabriel hat ein Drittel aller Unternehmen keine Digitalstrategie. Dabei ermöglicht erst diese, moderne Services wie Onlineshops, Same-Day-Delivery oder eine vernetzte Produktion umzusetzen. Investitionen in das ‚Electronic Business‘ sind selbst bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unerlässlich, um in puncto digitaler Wandel Schritt zu halten. Doch wie sinnvoll sind die einzelnen Investments? Werden die richtigen Anwendungen genutzt? Und welche E-Business-Standards sind dabei relevant? Antworten hierauf liefert das neue Self-Assessment-Tool von eStep Mittelstand, einem Forschungsprojekt des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Basierend auf einer Selbsteinschätzung erhalten kleine und mittlere Unternehmen unabhängige Empfehlungen, mit denen sie ihr eBusiness-Know-how erweitern und Prozesse effizienter gestalten können. Das Tool kann ab sofort kostenlos online genutzt werden. eBusiness-Reifegrad ermitteln Grundlage der Selbsteinschätzung ist ein von eStep Mittelstand entwickeltes Reifegrad-Modell für E-Business. Dabei berücksichtigt das Modell nicht nur, ob und in welchem Umfang E-Business mit Geschäftspartnern umgesetzt wird, beispielsweise im Stammdatenmanagement oder durch elekt-ronischen Austausch von Daten oder Katalogen. Gemessen wird auch, wie technologisch ausgereift die interne Organisation sowie das Datenmanagement verglichen mit einem Branchendurchschnitt sind. eStep Mittelstand definierte dazu fünf Ebenen der Integration von E-Business-Standards wie GTIN, eCl@ss, EANCOM® oder BMEcat. „Die Reifegrade ermöglichen erstmals, einzelne Unternehmen mit ihrer Branche zu benchmarken und gleichzeitig einzuschätzen, wie ausgeprägt sie E-Business tatsächlich nutzen. Im Self-Assessment-Tool wird der konkrete Handlungsbedarf ermittelt, um den digitalen Wandel zu ermöglichen“, sagt Dr. Richard Joachim Lehmann, Leiter Förderprojekte bei GS1 Germany. „Bei der Digitalisierung bestimmen zu häufig noch Forderungen von größeren Geschäftspartnern die Auswahl von E-Business-Anwendungen und Standards. Dabei sollten gerade KMU im Auge behalten, an welchen Stellen sie selber von elektronischen Prozessen profitieren können.“ Das Self-Assessment-Tool gibt unabhängige Empfehlungen dazu, in welchen Geschäftsbereichen sich Investitionen in E-Business lohnen und welche Standards in der Branche dabei gebräuchlich sind. Außerdem werden nächste logische Schritte skizziert und weiterführende Informationen gegeben. Das Self-Assessment-Tool von eStep Mittelstand ist online frei zugänglich unter www.estep-mittelstand.de. Die Selbsteinschätzung dauert circa 20 Minuten. Das Ergebnis kann als PDF heruntergeladen werden. Pressebild: E-Business-Reifegrade nach eStep Mittelstand (Quelle: Projekt „eStep Mittelstand“, gefördert vom BMWi) Über eStep Mittelstand eStep Mittelstand steht für „Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integra-tion von E-Business-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“. Das Proiekt ist Teil der Förderinitiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. eStep Mittelstand unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu entwickeln und anzuwenden. Beteiligt sind das Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. (FIR) an der RWTH Aachen, der eCl@ss e.V., die GRÜN Software AG, die GS1 Germany GmbH sowie die tapas GmbH. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.12.2015
Ein Händler hat für die Warenverfolgung seine Mehrwegtransportbehälter mit RFID-Transpondern ausgestattet. Der Logistikdienstleister verfügt noch nicht über RFID-Lesegeräte und nutzt daher den Barcode als Back-up. Sind die Inhalte von Barcode und RFID-Chip nicht identisch, wird die Sendungs- und Rückverfolgung nahezu unmöglich. Mit EPC/RFID werden Waren ohne manuelle Eingriffe und Unterbrechen des Warenflusses sicht- und kontaktlos erfasst. Die Identifikation der Artikel erfolgt dabei in dreifacher Form: klarschriftlich, in Barcodes und auf dem RFID-Chip. Damit Unternehmen sicher gehen können, dass die unterschiedlich verschlüsselten Informationen exakt übereinstimmen, bietet GS1 Germany ab sofort den RFID Content Check an. Der Service überprüft den Inhalt des Transponders auf Konformität zu den GS1 Standards und auf Übereinstimmung der enthaltenen Informationen. „Der RFID Content Check sichert die Datenintegrität von RFID-Etiketten. Störungen in der Lieferkette oder ungenaue Warenbestände lassen sich so ganz einfach vermeiden“, erklärt Roman Winter, Projektmanager und Experte für EPC/RFID bei GS1 Germany. Unternehmen können EPC/RFID-basierte Prozesse auf diese Weise noch sicherer umsetzen. Die Prüfung wird anhand eines Originaletiketts vorgenommen. Den Prüfbericht erhalten Kunden per E-Mail. Informationen und Bestellmöglichkeit zum RFID Content Check unter www.gs1-germany.de/gs1-consult/services-tools/epcrfid-services/ Pressebild: Der RFID Content Check prüft, ob die Informationen in Barcode und auf dem Transponder übereinstimmen (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.11.2015
Lebensmitteleinzelhandel, Tankstellen oder Baumärkte: weite Teile des Handels akzeptieren bereits Mobile Payment. Ab heute gehört mit Rossmann die erste Drogeriemarktkette mit gut 130 Hauptstadt-Filialen zu den Partnern der Initiative NFC City Berlin. Dadurch stehen den Berlinern in über 2.000 Geschäften Terminals für das Bezahlen mit dem Smartphone zur Verfügung. Das entspricht einer Vervierfachung der Akzeptanzstellen seit Start der Initiative im April. Allein 1.000 Filialen rüsteten die reichweitenstarken Partner wie Aldi Nord, Esso, Real und Rewe auf. „Wir sind davon überzeugt, dass mobile Zahlarten einen Komfortgewinn für unsere Kunden bedeuten. Das Projekt NFC City Berlin bietet uns die ideale Plattform, auf das neue Angebot in unseren Filialen aufmerksam zu machen“, sagt Ute Roch, projektleitende Mitarbeiterin bei Rossmann. Offen für alle Handelsunternehmen NFC City Berlin wurde am 15. April 2015 von sechs führenden Handelsunternehmen und allen Mobilfunknetzbetreibern unter dem Dach von GS1 Germany gestartet. Unter dem Motto „zahl-einfach-mobil“ rüsteten Galeria Kaufhof, Kaiser’s, Obi, Real (Unternehmen der Metro Group) sowie Rewe, Penny, Temma und Oh Angie (Unternehmen der Rewe Group) genauso wie Telekom Deutschland, Telefónica Deutschland und Vodafone Deutschland ihre Märkte und Shops in Berlin für Mobile Payment aus. Daneben gehören Aldi Nord, Esso, Karstadt, Le Buffet, Karstadt Feinkost (ehem. Perfetto) sowie Star Orlen zum Kreis der Akzeptanzpartner. Neben Rossmann unterstützen in Kürze weitere neue Partner die Initiative NFC City Berlin. Denn sie steht grundsätzlich allen Handelsunternehmen offen. Möglich wurde die Kooperation der Partner durch GS1 Germany als neutrale Plattform. Das Unternehmen ist in erster Linie bekannt durch den Barcode und ist im Rahmen von NFC City Berlin Ansprechpartner für weitere Partner. Das „zahl-einfach-mobil“-Logo kennzeichnet die teilnehmenden Geschäfte. NFC City Berlin hat die Hauptstadtgrenzen inzwischen überschritten: „Die Initiative ist in ganz Deutschland für Verbraucher spürbar. Unter anderem haben Galeria Kaufhof, Karstadt, Esso und Kaiser‘s ihre Filialen bundesweit für die NFC-Zahlung aufgerüstet. Rossmann plant den Roll-out für alle Filialen bis Ende 2016“, berichtet Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany. „NFC City Berlin legt damit den Grundstein für eine breitangelegte deutschlandweite Akzeptanz von NFC.“ Mobil zahlen zahlt sich aus Kunden profitieren mit der Initiative nicht nur von der einfachen Zahlweise. Die Partner von NFC City Berlin bieten in regelmäßigen Abständen Vorteilsaktionen wie Verlosungen oder Gutschriften nach dem mobilen Einkauf. Weitere Informationen und eine Liste der teilnehmenden Filialen sowie Mobilfunkanbieter finden Verbraucher und interessierte Unternehmen auf der Webseite www.zahl-einfach-mobil.de. Pressebild: Mobil bezahlen - Jetzt auch bei Rossmann (Bildquelle: Rossmann) Weitere Pressebilder unter www.zahl-einfach-mobil.de/presse Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.10.2015
Im Rahmen der Branchenkonferenz „Healthcare live!“ verlieh GS1 Germany gestern erstmals den Healthcare Award für die beste Management-Leistung im Gesundheitswesen. Der Preis ging an das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und Roche Diagnostics, Weltmarktführer auf dem Gebiet der In-vitro-Diagnostik, für ihre beispielhafte Kooperation zu sicheren und effizienten Laborprozessen. Das Uniklinikum Dresden und Roche Diagnostics haben gemeinsam ein System entwickelt, mit dem sie ausschließlich auf Basis des zweidimensionalen Barcodes GS1 DataMatrix gleich mehrere Prozesse für die Labordiagnostik optimieren konnten. Durch die eindeutige Identifikation der Materialien per Scan des aufgebrachten Barcodes lassen sich bei der Labordiagnostik nicht nur Bestand, Inventur und Verfallsdaten besser steuern und überwachen, sondern insbesondere auch die Patientensicherheit erhöhen. Das gelingt durch die lückenlose Nachverfolgung von Reagenzien, die für Laborproben verwendet werden. Verwechselungen werden damit vermieden. Das System hat sich in der Praxis bewährt: Mittlerweile kennzeichnen weitere Lieferanten des Uniklinikums ihre Produkte mit dem GS1 Barcode. Damit stellt es die flächendeckende Umsetzbarkeit unter Beweis. Erfolgreiche Wertschöpfung durch Kooperation Die Zusammenarbeit zwischen dem Uniklinikum Dresden und Roche Diagnostics zeigt, wie Unternehmen gemeinsam Potenziale in ihren Prozessen heben und damit einen wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen leisten können. Dr. Thomas Rothe, Projektleiter am Uniklinikum Dresden begrüßt den Erfolg der Kooperation: „Wir freuen uns sehr, zusammen mit Roche Diagnostics mit dem Healthcare Award ausgezeichnet zu werden. Unterstreicht er doch die Bedeutung unserer Kooperation und der geschaffenen Lösung für die Branche. Ein vertrauensvolles und transparentes Miteinander führt zu einem Mehr für alle“. Der Healthcare Award steht für partnerschaftliche Begegnungen und zeichnet Leistungen aus, die dank kollaborativer Tatkraft zwischen den medizinischen Leistungserbringern und der Industrie zu einer erhöhten Patientensicherheit und effizienteren Prozessgestaltung führen. „Nach dem Vorbild des ECR Award, der seit langem als Oscar der Konsumgüterwirtschaft gilt, wollen wir mit dem neuen Wettbewerb gezielt Unternehmen der Gesundheitsbranche motivieren, ihre Geschäftsprozesse durch innovative Technologien und Kooperationsformen zu optimieren“, sagt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Das Kölner Unternehmen für Standards und Lösungen rund um den Barcode verlieh den Preis in Kooperation mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Beide Partner verstehen diese Auszeichnung als Motivation für die Branche, sich für eine kollaborative und effiziente Wertschöpfungskette stark zu machen. Der nächste Award soll im nächsten Jahr wieder auf der „Healthcare live!“ verliehen werden. Pressebild: Verleihung des Healthcare Awards 2015 (v.l. Jörg Pretzel, Geschäftsführer bei GS1 Germany, Dr. Ina Trapp, Global UDI Change Control Manager bei Roche Diagnostics, Dr. Thomas Rothe, Projektleiter am Uniklinikum Dresden, Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Healthcare bei GS1 Germany) (Bildnachweis: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 28.10.2015
Ob als Mittel gegen Produktpiraterie, zur Rückverfolgbarkeit oder für die Instandhaltung: Immer mehr Industrieunternehmen markieren Bauteile mit serialisierten Identen in einem maschinenlesbaren Code wie dem GS1 DataMatrix. GS1 Germany hat jetzt als erster Anbieter einen Prüfservice für solche Direktmarkierungen entwickelt: die DPM-Prüfung (Direct Part Marking). Dabei werden Produktcodes zum einen auf Qualität und zum anderen auf die Konformität mit den globalen Standards von GS1 kontrolliert. Hersteller können so sicherstellen, dass die Codes auf den Produkten eine hohe Lesbarkeit aufweisen. Das erspart Zeit und Kosten. Bauteile werden direkt markiert, indem der Code auf die Produktoberfläche gelasert oder geprägt wird. Die Direktmarkierung kann im Gegensatz zur Kennzeichnung mit Etiketten bei Fehlern nicht einfach erneuert werden. Im Zweifelsfall führt ein Code spätestens beim Kunden oder bei der ersten Wartung zu Fehlermeldungen. „Damit Bauteile dann nicht aufgrund unbekannter Herkunft vernichtet oder zumindest aufwendig neu markiert werden müssen, sollte die Direktmarkierung an Einzelstücken vorab geprüft werden“, empfiehlt Daniel Dünnebacke, Senior Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. „Die DPM-Prüfung rundet unser Angebot für Industrieunternehmen ab: Vom GS1 Standard für die Identifikation und Rückverfolgbarkeit bis zur fehlerfreien Direktkennzeichnung – alles aus einer Hand“, erklärt Dünnebacke. Weltweit im Einsatz Mittlerweile werden die GS1 Standards weltweit in der Industrie, Rail- und Automotivebranche genutzt, darunter Unternehmen wie Schaeffler, TMG oder HFG. Damit sie für die Zukunft gewappnet sind, unterstützt GS1 Germany mit global akzeptierten Werkzeugen für Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit. Der Prüfservice ist einer von vielen Bestandteilen für GS1 Complete-Kunden. Weitere Informationen unter: https://www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressebild: Ein durch die HFG Transport-Technik mit GS1 DataMatrix serialisiertes Bauteil (Bildquelle: HFG Transport-Technik) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de