Veröffentlicht am 02.08.2013
Nachdem eine Aufsplittung des Euro-Palettenpools zum 1. August 2013 nicht mehr abzuwenden ist, haben sich unter dem Dach von GS1 Germany führende Wirtschaftsverbände sowie Unternehmen der Konsumgüterbranche aus den Sektoren Handel, Hersteller und Logistikdienstleister für eine Akzeptanz und den gleichwertigen Einsatz der Paletten aus den beiden Pools UIC und EPAL ausgesprochen. Die unterzeichnenden Verbände empfehlen demnach den bei ihnen organisierten Unternehmen, ihren Geschäftspartnern die gegenseitige Akzeptanz von Ladungsträgern gleicher Art sowie die uneingeschränkte Tauschfähigkeit der mit „EPAL/EPAL“ und „UIC/EUR“ gekennzeichneten Paletten zuzusichern. Das heißt, dass die Unternehmen sowohl die ab 1. August 2013 neu produzierten EPAL/EPAL-Paletten, die neu produzierten UIC/EUR-Paletten sowie alle bis dato im Umlauf befindlichen EUR-Paletten unter der Voraussetzung einheitlicher und von unabhängigen Sachverständigen geprüfter Qualitätsstandards für Herstellung und Reparatur, losgelöst von der Kennzeichnung, tauschen werden. Die anzuwendenden Qualitätsstandards für die Herstellung und die Reparatur der Paletten müssen dabei hinsichtlich aller technischen Eigenschaften auch weiterhin dem bisher angewendeten UIC-Codex 435-2 und 435-4 entsprechen. „Im Mittelpunkt der Bemühungen muss die Wahrung der etablierten Prozesse im Palettentausch stehen, um für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette maximale Effizienz zu erreichen“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Zu den Unterzeichnern des Schreibens zählen zudem der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI), der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V., der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung (BGA), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), das EHI Retail Institute, der Handelsverband Deutschland (HDE), der Milchindustrie-Verband (MIV), der Verband der Fleischwirtschaft (VDF) sowie der Markenverband. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-535, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: wegner@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany twitter: http://twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 31.07.2013
Die Nachfrage nach ausführlichen Produktinformationen steigt explosionsartig an. Zum einen wünscht der Verbraucher mehr Produkttransparenz, die er beispielsweise mit seinem Smartphone abruft. Zum anderen verlangt die Gesetzgebung etwa mit der Lebensmittelinformations-Verordnung (EU) 1169/2011 mehr Klarheit. Die geforderten Produktinformationen nicht nur schnell, sondern vor allem in hoher Qualität bereitzustellen, stellt viele Unter-nehmen vor große Probleme, beispielsweise aufgrund unzureichender interner Strukturen, mangelnder Verfügbarkeit, Qualität und Vollständigkeit der Produkt-daten. Deshalb hat der Aufsichtsrat von GS1 Germany intensiv diskutiert, wie die Unternehmen der Branche die derzeitig mangelhafte Produktdatenqualität verbessern können. Anfang Mai wurde GS1 Germany beauftragt, kurzfristig ein Unternehmen für genau diese Anforderungen zu gründen. Jetzt geht die 100prozentige Tochter mit dem Namen Smart Data One an den Start. Sie hat ihren Sitz in Köln; die Geschäftsführung übernimmt GS1 Germany-Chef Jörg Pretzel. „Wir freuen uns, mit Smart Data One ein Serviceangebot zu etablieren, mit dem Hersteller sowie stationäre als auch Online-Händler Produktdatenservices aus einer Hand erhalten“, erläutert Jörg Pretzel. Smart Data One erbringt alle Dienstleistungen auf Basis der GS1 Qualitäts- und Prozessstandards. Die Bereitstellung der Daten erfolgt über die Datenpool-Technologien des Tochterunternehmens 1Worldsync. Für die Produktion von exzellenten Produktbildern sowie die Contentbeschaffung konnte Zippel Media als strategischer Kooperationspartner gewonnen werden. „Das Zusammenspiel von Spezialisten für Datenqualität, der Data Governance, der Contentgenerierung und einem globalem Produktdatenmanagement wird sich in kurzer Zeit am Markt etablieren und Kunden aus Industrie, Handel sowie Application Providern Kosten-, Zeit- und vor allem Qualitätsvorteile in der Produktdatenversorgung verschaffen“, so Pretzel weiter. Die Smart Data One GmbH bietet Leistungen von der generellen Qualitätssicherung von Produktdaten, über Produktion, Vervollständigung und Veredlung von Daten und Produktbildern bis hin zum kompletten Outsourcing der Produktdatenversorgung. So prüft Smart Data One auf Vollständigkeit, Korrektheit sowie Aktualität und erhebt Stammdaten für die Supply Chain. Ein besonderes Angebot geht an Webshops in Form von Marketingdaten und Produktbildern für verkaufsfördernde Multichannel-Verwendungen in Print, Webshop oder Mobile App. Mit standardisierten Prozessen und einer kontinuierlichen Verbesserung durch Qualitätsmanagement, Standards und Zertifizierung sorgt Smart Data One für zentral bewirtschaftete Produktstammdaten, die leicht zwischen den einzelnen Ebenen der Lebensmittel-Wertschöpfungskette ausgetauscht werden können. Das Leistungsportfolio wird in enger Kooperation mit Handels- und Industrieunternehmen weiter ausgebaut und im nächsten Halbjahr schrittweise in den Markt eingeführt. Logo herunterladen Bildunterschrift: Logo mit Claim „Smart Data One – High Quality Product Information“. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de, Homepage: www.gs1-germany.de, facebook: www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 30.07.2013
„Mit dem Positionspapier wollen wir ein Signal setzen. Denn wir sind überzeugt, dass ein breiter Einsatz der GS1 Standards über Ländergrenzen hinweg mehr Patientensicherheit schafft und die Effizienz im Gesundheitswesen spürbar steigert“, erklärt B. Braun-Vorstandsmitglied Dr. Meinrad Lugan. 30 Global Player haben das Positionspapier unterzeichnet, darunter 3M, Bayer, B.Braun, Johnson & Johnson, Pfizer und Sanofi Pasteur. Dazu gehören aber auch Großhändler und Krankenhäuser unterschiedlicher Länder. Die Unternehmen sind sich einig, dass die GS1 Standards Supply Chain-Prozesse optimieren und die Transparenz vom Hersteller bis zum Patienten verbessern. Dem Positionspapier geht eine Studie von McKinsey & Company zu globalen Standards im Gesundheitswesen voraus. Sie ergab, dass der Einsatz eines alleinigen globalen Standards signifikante Vorteile für die Patientensicherheit und deutliche Kosteneinsparungen birgt. So könnten laut der Studie weltweit jährlich bis zu 43.000 Menschenleben gerettet und die Ausgaben um fast 100 Milliarden US-Dollar gesenkt werden. Dr. Hans-Walter Höhl, Leiter Product Supply Pharma Strategy & Projects der Bayer Pharma AG berichtet: “Zum Schutz unserer Arzneimittel vor Fälschungen nutzen wir die GS1 Standards. Sie bieten uns ein hohes Maß an Investitionssicherheit.“ Über die Umsetzung und den Nutzen der GS1 Standards im Gesundheitsweisen tauscht sich die Branche auch auf der Konferenz Healthcare live! am 8. und 9. Oktober 2013 in Kassel aus. Der Branchentreff ist diesmal zu Gast bei der Gesundheit Nordhessen auf dem Gelände des Klinikums Kassel. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de , facebook: www.facebook.com/GS1.Germany , twitter: twitter.com/gs1germany , XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 24.07.2013
Wie bewege ich den Shopper am Point of Sale zu einer bestimmten Kaufentscheidung? Welche Promotionsstrategie passt zu meinem Category Management-Konzept? Und wie gelingt die dauerhafte Umsetzung eines CM-Projekts? Aktuelle Antworten darauf liefert jetzt der „Lehrgang zum zertifizierten ECR D-A-CH Category Manager“ von GS1 Germany. Das Kölner Unternehmen, bekannt durch Prozesse, Standards und Lösungen rund um den Barcode, hat dazu den zehntägigen, berufsbegleitenden Lehrgang erweitert: Die Themen: „Promotionoptimierung“ und „dauerhafte Umsetzung von CM-Konzepten“ wurden im Rahmen von Expertengruppen mit GS1 Germany diskutiert, aktualisiert und mit praxisnahen Beispielen versehen. Der nächste Lehrgang startet am 30. September 2013. „Verkaufsförderungsmaßnahmen, zu denen auch Promotions gehören, bleiben sowohl für den Hersteller als auch für den Händler ein wichtiges kommerzielles Instrument, über das sie – je nach Kategorie – bis zu 65 Prozent des Umsatzes erzielen“, weiß Thorsten Pollmüller, Abteilungsleiter Category Management Beratung + Training bei GS1 Germany. „Unser CM-Lehrgang ist in deutschen Unternehmen sehr anerkannt. Damit er weiterhin das bietet, was unsere Kunden zu Recht von ihm erwarten, passen wir die Inhalte stets neuesten Erkenntnissen an.“ Im Lehrgang erfahren die Teilnehmer jetzt, wie sie Promotions anhand eines 4-Schrittes-Prozesses optimal abgestimmt auf ihr CM-Projekt planen, durchführen und bewerten. Für den langfristigen Erfolg von CM-Konzepten empfiehlt Pollmüller den Teilnehmern: „Dazu müssen die Maßnahmen auf allen Stufen des Handels ineinandergreifen.“ Wichtig sei außerdem, dass die umgestalteten Regale in dieser Form bestehen bleiben, damit der Effekt von Category Management eine nachhaltige Wirkung entfalten kann. Welche Herausforderungen sich hier stellen und welche Maßnahmen dauerhaft zum Ziel führen, ist ein weiterer aktualisierter Inhalt des Lehrgangs. In den letzten zehn Jahren hat GS1 Germany Mitarbeiter aus nahezu 250 verschiedenen Unternehmen ausgebildet. Inhalt des zehntägigen Lehrgangs ist die Methode des ECR D-A-CH Acht-Schritte-Prozess. Er beschreibt das standardisierte Vorgehen von der strategischen Abstimmung bis zur nachhaltigen Umsetzung und abschließenden Kontrolle eines Category Management-Projektes. Pressefoto herunterladen Bildunterschrift: Der Category Management-Lehrgang von GS1 Germany zeigt Unternehmen, wie sie erfolgreich Kategorien an Verbraucher- und Shopperwünschen ausrichten. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany , twitter: twitter.com/gs1germany , XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 16.10.2014
GS1 Germany und Mondelez Deutschland haben gestern Abend auf Europas größter Messe für Personal-Management, der „Zukunft Personal“ in Köln, den Internationalen Deutschen Trainings-Preis in Silber gewonnen. Das gemeinsam präsentierte Weiterbildungskonzept der innovativen Sales Academy überzeugte die Jury des Berufsverbandes für Trainer, Berater und Coaches. Der BDVT zeichnet seit über 20 Jahren herausragende Aus- und Weiterbildungskonzepte sowie betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen aus. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und die Anerkennung der Qualität unseres neuen ganzheitlichen Trainingskonzeptes, das für Industriepartner und auch den Handel die Chance zu nachhaltiger Wertschöpfung auf Augenhöhe bietet“, erklärt Julia Levenig, Senior Projektmanagerin Training bei GS1 Germany. Inzwischen nehmen auch Handelspartner in gemischten Gruppen mit der Industrie an den Modulen der Sales Academy teil. „Der Konsumgütermarkt ist reif für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit, die partnerschaftliches Denken in den Unternehmen und im Markt insgesamt fördert“, unterstreicht Levenig. Sales Academy bietet Mehrwert für Industrie und Handel Die Sales Academy steht für ein nachhaltiges Umdenken im Vertrieb. Was früher der klassische Verkäufer war, ist heute der kompetente Berater des Handels. „Das didaktische und inhaltliche Konzept von GS1 Germany überzeugt regelmäßig unsere Fortbildungsteilnehmer und bietet einen entscheidenden Mehrwert für unseren Vertrieb im Umgang mit den Handelspartnern“, sagt Michael von Seggern, Category & Customer Insights Manager bei Mondelez Deutschland. In Zusammenarbeit mit GS1 Germany bildet Mondelez Deutschland sämtliche Vertriebsmitarbeiter seit anderthalb Jahren im jetzt ausgezeichneten Trainingskonzept weiter. Sowohl Key Accounter als auch Außendienstmitarbeiter werden in drei Aufbaustufen mit einem ausgewogenen Mix aus Präsenztrainings, Live Streaming Sessions und E-Learning Einheiten geschult. Das Ziel: Die Teilnehmer in den Bereichen Category Management und Shopperwissen zu noch kompetenteren Beratern des Handels auszubilden. 45 Lehrgangsteilnehmer sind bereits zertifiziert worden, 15 weitere Mondelez-Mitarbeiter befinden sich aktuell in Lehrgängen. Hintergrund GS1 Germany und Mondelez Deutschland präsentierten sich als einer der 20 Finalisten für den Internationalen Deutschen Trainerpreis mit eigenem Messestand und Vorträgen den tausenden Fachbesuchern der „Zukunft Personal" vom 14-16. Oktober 2014 in Köln. Der Internationale Deutsche Trainingspreis wurde bei einer festlichen Preisverleihung mit Medienpräsenz und Ehrengästen durch den BDVT am Abend des 15. Oktober verliehen. Anhang: Flyer der Sales Academy inklusive QR Code für weitere Informationen und Videos auf der Smartphone-App der Sales Academy. Bilder: Fotos von der Preisverleihung erhalten Sie in Kürze auf der Webseite des BDVT . Pressekontakt: Karim Moustafa Referent Presse- und Öffentlichkeitsarbeit GS1 Germany GmbH Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526 Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: moustafa@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.10.2014
Bargeld hat seinen Preis: Acht Milliarden Euro bringt die Branche dafür jährlich auf. Kostentreiber sind unter anderem die Versicherungssummen, das Vorhalten großer Mengen an Wechselgeld sowie der Personal- und der Transportaufwand. Mit den GS1 Standards Prozesse optimieren und gleichzeitig noch mehr Sicherheit schaffen: Das ist der Ansatz der „Cash Community“ unter dem Dach von GS1 Germany, einem Netzwerk aus Banken, Sparkassen, Handel und Dienstleistern. Gemeinsam entwickeln sie Standards für mehr Transparenz, verknüpfen ihre Prozesse über einheitliche Schnittstellen für ein höheres Maß an Effizienz. Jetzt starten sie dazu Pilotprojekte. Namhafte Unternehmen wie Metro und dm-drogerie markt auf Handelsseite, die Commerzbank und weitere Geldinstitute sowie Werttransportdienstleister wie Koetter und Prosegur gehören zu den insgesamt 16 Projektteilnehmern. „Kosten und Risiken des Bargeldhandlings lassen sich mit den Lösungen von GS1 Germany sowohl für den Handel als auch für Banken gleichermaßen optimieren. Es ist an der Zeit, zukunftsweisende Konzepte zur Automatisierung und Standardisierung im Bargeldkreislauf gemeinsam zu realisieren“, erklärt Stefan Scheiwe, Director of Cash Management der METRO AG. Die Projektpartner wollen ihre Systeme über einheitliche GS1 XML Schnittstellen verbinden, Nachrichten zur Bargeldlogistik elektronisch austauschen und Aufträge sowie Sendungen durchgängig mit den GS1 Identifikationsstandards verfolgen. „Insbesondere das Risikomanagement ist in der Branche noch eine Herausforderung. Dazu gehören zum Beispiel die ordnungsgemäße Auftragsvergabe und -steuerung“, weiß Christian Fischer, Senior Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany. In den Pilotprojekten wollen die Partner daher folgende Informationen transparenter machen: Wie können Wechselgelder über Artikelnummern bestellt werden? Wann wurde der Geldbehälter wo an wen übergeben? Und kommen die avisierten Gelder rechtzeitig an? Erste Ergebnisse der Projekte sollen bis Ende 2014 vorliegen und werden auf dem Deutschen Bargeldlogistik Kongress am 27. und 28. Januar 2015 in Wiesbaden vorgestellt. Grundlage für diese Pilotprojekte ist eine Branchenempfehlung, die die Cash Community unter dem Dach von GS1 Germany entwickelt und darin die Hauptprozesse für den kommerziellen Bargeldkreislaufs definiert hat. Im nächsten Schritt, voraussichtlich im Frühjahr 2015, soll die Branchenempfehlung um weitere Komponenten ergänzt und damit vervollständigt werden. Dann sind zum Beispiel die automatische Bestandsüberwachung und das Reporting von Geldautomaten und Zählmaschinen möglich. Bild: Live-Komponente Cash Management im GS1 Germany Knowledge Center (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.10.2014
Ab Dezember 2014 gilt die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 (LMIV) – und stellt Gastronomiebetriebe vor völlig neue Herausforderungen. Auch der Frankfurter Caterer Bumb Junior hat sich mit den anstehenden Aufgaben auseinandergesetzt. So muss der Gast künftig bereits vor der Bestellung erkennen können, was in einem Gericht steckt. Die Angaben sind schriftlich zu dokumentieren – spontane Rezeptänderungen scheiden damit aus. „Wir werden für jedes Gericht eine Rezeptur in einem elektronischen System hinterlegen“, erklärt Inhaberin Britta Hirsch, die in der Bankenmetropole ein Businessrestaurant betreibt. Die geforderten Angaben zu Inhaltsstoffen und möglichen Allergenen in Lebensmitteln will sie per iPad präsentieren, das für jeden zugänglich aufgestellt wird. „Interessierte Gäste können die Informationen dann aktiv abrufen, ohne dass jeder zwangsläufig damit konfrontiert wird.“ Arbeit mit Fertigprodukten setzt sichere Produktdaten voraus Doch woher stammen die benötigten Produktinformationen? Bumb Junior verarbeitet hauptsächlich frische Produkte und verzichtet auf Zusatzstoffe. Schwieriger wird es, sobald Halbfertig- oder Fertigprodukte ins Spiel kommen. Viele Gastronomen beziehen Vorprodukte von unterschiedlichen Lieferanten – Inhaltsstoffe und Deklarationen weichen nicht selten voneinander ab. „Die Lösung liegt in einer einzigen, sicheren und geprüften Quelle für Produktdaten“, sagt der Foodservice-Experte Michael Möhring – früher selber in Hotels und Gastronomie tätig, inzwischen als Berater der Branche unterwegs. „Das ist vielen Unternehmen bis heute nicht bewusst – in fast keinem Warenwirtschaftssystem der Gastronomie ist aktuell die Globale Artikelnummer GTIN hinterlegt.“ Mit dem Austausch von Stammdaten über das weltweite Produktinformations-Netzwerk von 1Worldsync könne die Foodservice-Branche eine durchgehende Datenqualität vom Erzeuger bis zum Verwender sicherstellen. LMIV umsetzen: Unterstützung für Gastronomen Da die Zeit drängt, hat GS1 Germany eine zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um das Thema LMIV-Umsetzung eingerichtet: Auf der Website www.lmiv-services.de finden Unternehmen praktische Hilfestellungen und Ansprechpartner. Hier unterstützt GS1 Germany – bekannt durch den EAN-Barcode – mit Lösungen, die im Schulterschluss mit Wirtschaft und Rechtsexperten erarbeitet wurden. Branchenspezifisches Know-how vermittelt zudem das Seminar „LMIV Basics für die Foodservice-Branche“. Termine: 31. Oktober 2014 und 21. November 2014, GS1 Germany Knowledge Center, Köln. Weitere Informationen: http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressreferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.09.2014
Die digitale Welt der Industrie 4.0 und Produktpiraterie fordern den deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Die globale technologische Vernetzung birgt zunehmend die Gefahr von Plagiaten. Der Stellenwert des Know-how-Schutzes steigt entsprechend. Vor diesem Hintergrund haben der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) und GS1 Germany im September eine breitangelegte Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinsam Standards weiterzuentwickeln und zu etablieren – unter anderem zur serialisierten Identifikation. „Nur im Schulterschluss mit Wirtschaft, Politik und Verbänden kann es gelingen, der Produktpiraterie die Stirn zu bieten“, ist Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany überzeugt. Erst Anfang 2014 hatte die aktuelle VDMA-Studie zur Produktpiraterie gezeigt, dass sich der geschätzte Schaden allein für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau auf 7,9 Milliarden Euro beläuft. 71 Prozent aller Unternehmen sind von Plagiaten betroffen. „Oft reicht der klassische Markenschutz nicht aus. Unternehmen können sich mit zivilrechtlichen Verfahren nur begrenzt vor Produktpiraterie schützen“, erläutert Steffen Zimmermann, Geschäftsführer der AG protect-ing beim VDMA. „Umso wünschenswerter wäre der Einsatz von Standards – zum Beispiel zur Serialisierung“, so Zimmermann weiter. GS1 Germany steht seit 40 Jahren für Standards zur Identifikation und elektronischen Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette. Allein in Deutschland nutzen über 50.000 Unternehmen GS1 Standards wie den EAN-Barcode oder EANCOM. „Durch die zunehmende Digitalisierung spüren wir über alle Branchen einen Wandel beim Einsatz der GS1 Standards“, so Pretzel weiter. Wurden die Barcodes anfänglich zu reinen Produktidentifikation genutzt, seien es heute Themen wie Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit, die die Unternehmen bewegen – egal ob Maschinen- und Anlagenbau, Gesundheitswesen oder Fashionbranche. Konkret haben GS1 Germany und VDMA vereinbart, vorhandene Identifikationsstandards auszugestalten und kooperativ Anwendungsempfehlungen zu erarbeiten. Mit ersten Ergebnissen rechnen beide bereits Anfang 2015. Weitere Informationen: http://www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.05.2016
Wurde das Internet bisher durch die Kommunikation zwischen Mensch und Mensch oder Mensch und Maschine geprägt, können nun beliebige Gegenstände eindeutig identifiziert werden und damit untereinander kommunizieren. Diese smarten Objekte erkennen mithilfe integrierter Sensoren Luftfeuchtigkeit, Druck oder auch Licht. Damit werden Gegenstände immer häufiger in die Lage versetzt, ihre Umgebung zu beobachten, diese Informationen zu sammeln, auszuwerten und mit übergeordneten Informationssystemen zu teilen. Das geht soweit, dass sie sogar autonome Entscheidungen treffen können. Im Internet der Dinge spielen diese smarten Objekte eine wichtige Rolle, denn sie verbinden die reale mit der digitalen Informationswelt. Ein Beispiel ist die Produktionssteuerung. Sie kann standardisiert gestaltet werden und trotzdem auf dynamische Marktbedürfnisse reagieren. Die Spezifikation DIN SPEC 91329 legt jetzt Anforderungen für ein Schnittstellen- und Kommunikationskonzept zur Verwendung von Daten zwischen Sensorsystemen und den übergeordneten betrieblichen Informationssystemen fest. Denn erst durch den Einsatz von standardisierten Schnittstellen und einer einheitlichen Sprache wird eine Verknüpfung aller Anwendungen und aller operativen Prozesse unternehmensübergreifend und entlang der gesamten horizontalen und vertikalen Wertschöpfungskette möglich. Die DIN SPEC 91329 „Erweiterung des EPCIS-Ereignismodells um aggregierte Produktionsereignisse zur Verwendung in betrieblichen Informationssystemen“ fußt auf dem Schnittstellenstandard EPCIS von GS1 Germany. Per EPCIS (Electronic Product Code Information Services) werden Sensordaten im Kontext „Industrie 4.0” und im „Internet der Dinge” verknüpft mit den Antworten auf die Fragen, wann, was, wo und warum etwas passiert ist. Die Erarbeitung der DIN Spezifikation erfolgte in enger Zusammenarbeit mit: FIR e.V. und Werkzeugmaschinenlabor (WZL), beides RWTH Aachen, MSR Technologies, Psipenta Software Systems, Sick, Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU sowie GS1 Germany. Im Rahmen der Hannover Messe Industrie erhielt unter dem Motto „Standards für die Welt von morgen“ unter anderem GS1 Germany den DIN-Innovationspreis 2016 für die Mitentwicklung. Mit dem Preis werden alljährlich Standardisierungsprojekte für zukunftsweisende Forschungsvorhaben oder innovative Geschäftsideen ausgezeichnet. Insgesamt wurden in diesem Jahr vier Innovationspreise vergeben, die jeweils mit 3.000 Euro dotiert sind. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.05.2016
72 Prozent der mittelständischen Unternehmen sehen die digitale Transformation laut Bitkom als eine der zentralen Herausforderungen an. Gleichzeitig sind deutsche Unternehmen noch zögerlich unterwegs: 55 Prozent der Mittelständler haben keine zentrale Digitalisierungsstrategie und riskieren damit, den Anschluss an die Marktentwicklung zu verpassen. Doch wie viel Digitalisierung braucht es denn grundsätzlich? Und welche Trends sind wirklich nutzbringend? Ob für jedes Unternehmen der gleiche Grad an Digitalisierung Sinn macht, diskutieren Top-Referenten auf dem ECR Tag 2016 unter dem Motto „Digitale Realität – die Welt zwischen On- und Offline.“ Darüber hinaus stehen weitere Themen und Herausforderungen der Konsumgüterwirtschaft auf der Agenda: Ikea beleuchtet, wie One-to-one und Mass Marketing zusammen funktionieren können. Wie stark muss der Kunde wirklich im Fokus stehen? Amazon ist überzeugt: Es braucht echte Customer Obsession. Real Time Supply Chain für Omnichannel-Kunden – Rewe zeigt, wie es geht. Vertiefende Fachforen behandeln zudem Themen wie Category Management, Shopper Insights, Digitalisierung am PoS, Big Data und Herausforderungen für die Logistik. Der zweitägige Kongress mit über 60 Vorträgen und mehr als 80 Top-Referenten findet am 21./22. September 2016 im Estrel Congress und Messe Center in Berlin statt. Frühbucher sichern sich die Teilnahme bis zum 31. Mai 2016. Diese und weitere Informationen sowie Angebote etwa für Studenten und Startups finden interessierte Unternehmen unter www.ecrtag.de . Pressebild: Diskussionsrunde ECR Tag 2015: (v.l.n.r.) Torsten Toeller, Fressnapf, Klaus Hellmich, Galeria Kaufhof, Franz-Olaf Kallerhoff, Procter & Gamble, Uwe Schulz, Moderator, Tina Beuchler, Nestlé, Erich Harsch, dm-drogeriemarkt (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de