Veröffentlicht am 15.05.2014
In Berlin tagen rund 300 Entscheidungsträger aus Vorstands- und Geschäftsführerebene der Konsumgüterindustrie. Anlass ist das jährliche Treffen der GS1-Geschäftsführer aus 110 Ländern mit den Vertretern der FMCG-Branche. Im Fokus stehen unter anderem diese Fragen: Wie lässt sich Pferdefleisch in Lasagne in einer zunehmend globalen Wirtschaft zurückverfolgen? Wie kann der Konsument bei der Online-Bestellung von Lebensmitteln gesetzeskonform bedient werden? Welche Hebel stärken das Verbrauchervertrauen und führen die Branche in eine global gesicherte Zukunft? An diesen Tagen nehmen Unternehmen wie Walmart, Carrefour, Kroger, Tesco, Procter & Gamble, Nestlé, Mondelez, Henkel und Johnson & Johnson teil, um wegweisende Entscheidungen zu treffen. Im Rahmen des Programms der Vollversammlung widmen sich außerdem hochkarätige Referenten wie Harry Brouwer (Unilever), Michael Kliger (eBay), Christian Bubenheim (Amazon), Ranga Yogeshwar und Klaus Töpfer Themen wie sozialem Wandel, Nachhaltigkeit und Technologisierung, aber auch konkreten Fragen nach dem Shopper von morgen. Die Organisation GS1, die sich weltweit für Antworten und Lösungen zu diesen wirtschaftlich hoch relevanten Fragestellungen einsetzt, ist bereits ein langjähriger Begleiter der Branche: So startete der EAN-Barcode vor 40 Jahren als erster GS1 Standard, um Produkte weltweit an Supermarktkassen identifizieren zu können. Heute haben sich GS1 Standards als Basis für funktionierende globale Wertschöpfungsketten etabliert. Eine logische Folge daraus ist, dass Themen wie Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit ganz oben auf der Agenda des Gastgebers stehen. Letztendlich ist man sich einig, dass diese drängenden Anforderungen nur mit GS1 Standards zur überschneidungsfreien, lückenlosen Identifikation von Waren umsetzbar sind. Alljährlich bietet die Vollversammlung von 110 GS1 Organisationen sowie Industrie und Handel Raum für Fachdiskussionen und einen strategischen Ausblick auf die kommenden Jahre. Pressebild: Kundin an Fleischtheke im Supermarkt (Bildquelle: Minerva Studio/fotolia.com) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community
Veröffentlicht am 13.05.2014
Mobile Bezahlsysteme, gezielte Angebote und Rabattaktionen per Smartphone – immer mehr Händler erkennen den Mehrwert mobiler Services für ihr Business. Das ist ein zentrales Ergebnis der neu aufgelegten Studie „Mobile in Retail“, die GS1 Germany heute im Rahmen der M-Days präsentiert hat. Danach hält die überwiegende Mehrheit der Händler (75 Prozent) und Hersteller (90 Prozent) die mobile Interaktion mit Konsumenten heute für strategisch wichtig; bei anderen Akteuren des Mobile Business wie Mobilfunknetzbetreibern und Banken sind es bereits 100 Prozent. Alle für die Untersuchung befragten Gruppen erhoffen sich von mobilen Services neben der Erschließung neuer Absatzkanäle vor allem eine effizientere Kundenkommunikation und stärkere Kundenbindung. „Der ungebremste Siegeszug der Smartphones hat nun auch die Händler überzeugt, dass Mobile Services für eine funktionierende Multichannel-Strategie unverzichtbar sind – ja sogar mehr noch – als zentrales Glied die Verknüpfung der digitalen mit der physischen Welt darstellt,“ so Ercan Kilic, Leiter des Strategieprojekts MobileCom bei GS1 Germany, anlässlich der M-Days in Frankfurt. Im Zentrum des Interesses steht dabei derzeit das Thema Mobile Payment: 79 Prozent der befragten Handelsunternehmen wünschen sich heute eine einheitliche technische Lösung für mobiles Bezahlen – noch vor einem Jahr waren es lediglich 33 Prozent. Über alle befragten Gruppen ergab sich sogar ein Durchschnittswert von 94 Prozent Zustimmung, dass Mobile Payment idealerweise händlerübergreifend sowie mittels eines standardisierten Nutzungsablauf erfolgen sollte. Dabei bescheinigen die Befragten der Near Field Communication (NFC) das größte Zukunftspotenzial als technische Lösung neben BLE und Code-basierten Verfahren. Mehr als die Hälfte der Händler plant, bis zum Jahr 2016 kontaktloses Bezahlen anzubieten. Der Studie zufolge ist der Begriff „Mobile Wallet“ inzwischen ebenfalls bei den Händlern etabliert (75 Prozent), und auch Mobile Couponing wird mehrheitlich als zukunftsfähiges Geschäftsmodell eingestuft. „Wie alle Beteiligten der Wertschöpfungskette erkennen die Händler inzwischen, dass Mobile Commerce ein langfristiger Trend ist, der weit mehr Chancen als Risiken birgt. Doch bis zum finalen Durchbruch sind noch verschiedene Hürden zu meistern. Erfolgsentscheidend ist vor allem die Entwicklung unternehmensübergreifender technischer Standards“, erklärt Ercan Kilic. Die dritte Auflage der Trendstudie „Mobile in Retail“ ist abrufbar unter www.gs1-germany.de. Abbildung Pressekontakt GS1 Germany: Sandra Wagner Stv. Bereichsleitung Marketing + Kommunikation GS1 Germany GmbH Maarweg 133 • 50825 Köln Tel.: + 49 221 94714-0 • Durchwahl -543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community
Veröffentlicht am 24.04.2014
Von der Produktion bis in den Supermarkt: Ihre berühmte St. Galler Olma-Bratwurst hat die Genossenschaft Migros Ostschweiz jetzt ständig im Blick. Mithilfe des Schnittstellen-Standards EPC Information Services (EPCIS) wird jede einzelne Bewegung der Ware in der gesamten Lieferkette automatisch erfasst und ausgewertet – und das in Echtzeit. Damit hat die Genossenschaft Migros Ostschweiz ein Projekt zur Optimierung ihrer Supply Chain Visibility realisiert. Ziel ist die vollständige Transparenz der Lieferkette auf der Basis automatisierter Waren- und Informationsflüsse. „Auf welchem Lkw befindet sich die Lieferung der Olma-Bratwurst an den Supermarkt am Sankt Galler Neumarkt? Wann ist sie abgefahren und mit welchen Paletten?“ Fragen wie diese beschäftigen Daniel Balmer, Bereichsleiter Transportlogistik der Genossenschaft Migros Ostschweiz. Dank EPCIS weiß die Migros Ostschweiz jederzeit genau, welches Objekt sich wo, wann und zu welchem Zweck befindet. Das Zusammenspiel von Radiofrequenz-Technologie RFID, Elektronischem Produkt-Code (EPC) und EPCIS macht es möglich: Sämtliche Ereignisse in den physischen Warenflüssen können automatisch erfasst und verarbeitet werden – es entsteht ein lückenloses, engmaschiges Netz von Informationen über alle Warenbewegungen und Prozessstufen hinweg. Voraussetzung dafür war die Entscheidung des Migros Genossenschaftsbundes, national auf GS1 Standards zu setzen und sämtliche Gebinde mit dem EPC zu versehen. Mit dem erfolgreichen Projekt, das unter anderem GS1 Germany begleitet hat, legt das Handelsunternehmen den Grundstein für einen nationalen Rollout des EPCIS-Standards. Neben dem Fleisch- und Wurstsegment werden zurzeit Molkereiprodukte, wie Jogurt, Milch, Käse, und Convenience-Artikel integriert. EPCIS ist ein von GS1 und EPCglobal entwickelter Standard, der Schnittstellen zur Erfassung und Abfrage sogenannter EPCIS-Ereignisse spezifiziert. An bestimmten Punkten der Value Chain lesen Erfassungsgeräte, zum Beispiel RFID- oder Barcodeleser, den EPC aus. Die erfassten Daten verknüpft das System mit der aktuellen Ortszeit und Lokalität, dem aktuellen Status sowie dem Geschäftsprozess. So entsteht eine zusammenhängende Reihe von Leseereignissen, die ein effektives Tracking & Tracing jederzeit möglich machen – und das über alle Stufen der Wertschöpfungskette hinweg, vom Ursprung der verwendeten Rohstoffe bis in den Handel und zurück. Foto: Stets im Blick – Die St. Galler Olma-Bratwurst auf dem Weg in den Handel (Quelle: Migros) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 14.04.2014
Mehr Versorgungssicherheit und Transparenz, Effizienzsteigerung statt Personalabbau – diese und weitere Vorteile der elektronischen Kommunikation im Gesundheitswesen haben sich längst in der Branche herumgesprochen. Aber wie können die Beteiligten entlang der gesundheitlichen Versorgungskette die automatisierte Kommunikation umsetzen? Lösungen dafür entwickelt die Branche unter dem Dach von GS1 Germany. Ein Beispiel ist die jüngst aktualisierte Anwendungsempfehlung zum elektronischen Datenaustausch im Gesundheitswesen auf Basis des GS1 Standards EANCOM ® . „Gemeinsam haben wir darin zusätzliche Anforderungen unseres Marktes aufgenommen, wie zum Beispiel gesetzliche Vorgaben für den elektronischen Rechnungsaustausch, Übermittlung von Kostenstellen und Anlieferadressen. Die Anwendungsempfehlung ist damit noch stärker auf die Bedürfnisse aller Betei-ligten ausgerichtet“, begrüßt Alexander Marx von HBS Health Business Solutions das Ergebnis. Ob Bestellungen, Bestellantworten, Liefermeldungen und Rechnungen, die aktualisierte Anwendungsempfehlung regelt den Datenaustausch zwischen den Geschäftspartnern. Damit können Hersteller, Großhändler, eProcurement-Plattformen und Krankenhäuser jetzt auf Basis der GS1 Standards eine ge-meinsame Sprache sprechen. „Sicherheit, Transparenz und Effizienz brauchen Regeln und Strukturen wie etwa die GS1 Standards sie schaffen“, erklärt Holger Clobes von B.Braun Melsungen. Die Partner entlang der Wertschöpfungskette vermeiden so Missverständnisse und damit unter anderem Fehllieferungen. Sie können sich effizienter austauschen, Waren schneller verfügbar machen sowie Lagerbestände und damit die Kosten der Lagerhaltung reduzieren. Und nicht zuletzt lassen sich finanziell und personell frei werdende Ressourcen für mehr Qualität bei der Patientenversorgung nutzen. Die neue Version der Anwendungsempfehlung steht Kunden von GS1 Complete kostenlos unter www.gs1-germany.de zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 02.05.2014
Ob im Online-Shop, auf Social Media, in Apps oder in klassischer Werbung: Produktabbildungen mit Wiedererkennungswert sind auf allen Kanälen gefragt. Marketingverantwortliche in Handel und Industrie stehen vor der Herausforderung, Produkte auch in digitalen Kanälen für den Verbraucher erlebbar zu machen. Bisher variieren dabei die Qualität der Bilder und die Darstellung der Produkte sehr. Die Abbildung nur einer Produktseite, zu geringe Auflösung, variierende Bilder in verschiedenen Kanälen: Verbraucher werden mit unterschiedlichsten Abbildungen zu ein und demselben Produkt konfrontiert. Damit hier in Zukunft mehr Einheitlichkeit herrscht, hat GS1 Germany jetzt einen Standard für Produktabbildungen veröffentlicht. Experten aus Handel, Industrie und von Bilddatendienstleistern haben ihn gemeinsam entwickelt. Der Standard regelt eine eindeutige Benennung für Abbildungen sowie einheitliche Vorgaben für Bildformat, Auflösung, Bildgröße, 3D-Turns und Nutzungsrechte. Er legt außerdem fest, wie Hintergrund und Farben gestaltet werden sollten. Damit ermöglicht er, Produkte unter gleichen Rahmenbedingungen digital zu inszenieren – zum Beispiel in Werbung, Onlineshops oder Apps. Die eindeutige Benennung von Abbildungen stellt der sogenannte Global Document Type Identifier (GDTI) – eine Identifikationsnummer von GS1 – sicher. Er soll künftig dafür sorgen, dass die Vielzahl der verschiedenen Produktabbildungen in Datenbanken und Ablagesystemen klar voneinander unterschieden und jederzeit gefunden werden können. „Der Bilddatenstandard unterstützt insbesondere das Marketing in der Konsumgüterbranche. Wer zukünftig Produktbilder von Anfang an im GS1 Standard erstellt, dem stehen umfassende und hochauflösende Abbildungen des Produkts für alle Anwendungen und Kanäle zur Verfügung“, erklärt Thomas Radziwill, COO von Smart Data One. Die GS1 Germany-Tochter hat sich auf Produktdatenmanagement und Qualitätsservices spezialisiert und maßgeblich den neuen Standard mitentwickelt. „Egal ob Händler oder Applikation: Standardisierten Produktabbildungen erfüllen die individuellen Bedarfe hinsichtlich Qualität, Auflösung oder Ansichten jedes Bildnutzers“, so Radziwill weiter. „Der Standard stellt gerade für die Werbemittelproduktion künftig die erforderliche Bilddatenqualität sicher“, ist auch Steffen Kujus, Funktionsbereichsleiter Print- und Assetmanagement der REWE Group, überzeugt. „Die Abbildungen eignen sich damit als einheitliche Basis für jegliche Verwendungsform in Print, digital auf dem Smartphone, im Onlineshop oder Instore TV.“ GS1 Complete-Kunden von GS1 Germany können sich die Empfehlung „Produktabbildungen und Media Assets“ kostenlos herunterladen unter http://www.gs1-germany.de/gs1-solutions/stammdaten/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.04.2014
Wie kann die Wirtschaftlichkeit für das Bargeldhandling insgesamt verbessert werden? Experten sehen die Lösung nicht zuletzt in einem effizienteren Bargeldkreislauf, in dem die Akteure wie Banken, Handelsunternehmen und Wertdienstleister ihre Prozesse stärker verknüpfen, zum Beispiel in der Kommunikation entlang des Bargeldflusses. Unter dem Dach von GS1 Germany entwickelt die Branche dazu Prozessempfehlungen. Inhalte sind die standardisierte Kommunikation per elektronischem Datenaustausch (EDI), die eindeutige Identifikation von Objekten entlang des Geldflusses und gemeinsam abgestimmte Abläufe. Mit Wincor Nixdorf gewinnt GS1 Germany jetzt einen weiteren Partner für die Umsetzung dieser Maßnahmen. Wincor Nixdorf, einer der weltweit führenden und in Deutschland marktführender Anbieter von IT-Lösungen und -Services für Retailbanken und Handelsunternehmen, engagiert sich als GS1 Germany Solution Provider. Wincor Nixdorf hat sich zum Ziel gesetzt, die GS1 Standards in seinen Softwarelösungen, bei den eigenen Geldautomaten und Kassenrecyclern sowie im Managed Service im Rahmen eines zu verabschiedenden übergreifenden Projektplans zu berücksichtigen. Auf diese Weise will Wincor Nixdorf in Zusammenarbeit mit anderen Marktpartnern zur Weiterentwicklung der GS1 Standards beitragen. „Das Engagement von System- und Softwareanbietern wie Wincor Nixdorf unterstützt die Bargeldakteure maßgeblich dabei, ihre Prozesse effizienter zu verzahnen“, begrüßt Christian Fischer, Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany die Zusammenarbeit. „Wir kommen damit der Vision von einer IT-basierten Vernetzung aller Bargeldakteure einen deutlichen Schritt näher.“ Die Vorteile einer Vernetzung liegen zum Beispiel darin, dass die Waren im Geldkreislauf, sprich Münzen, Scheine und Transportverpackungen, durchgängig verfolgbar sind. So wissen die Beteiligten immer, wo sich ihre Sendungen und Geldkassetten gerade befinden. Das Risikomanagement wird erleichtert. „Die Integration der GS1 Standards in unsere Lösungen und Services ist für uns ein wichtiger nächster Schritt. Mit einheitlichen, offenen Schnittstellen ermöglichen wir unseren Kunden, ihr Geschäft auf die zunehmend vernetzte und von Standards bestimmte Welt auszurichten. Als GS1 Germany Solution Provider wollen wir deshalb aktiv an der Entwicklung, Umsetzung und Verbreitung der GS1 Standards mitwirken“, so Thomas Fell, Leiter des weltweiten Geschäfts mit Handelsunternehmen bei Wincor Nixdorf. Zum Kreis der GS1 Germany Solution Provider gehören knapp 100 Dienstleister aus den Bereichen Hard- und Software, Kommunikation, Logistik und Category Management. Sie bieten Lösungen, mit denen Unternehmen die Schnittstellen zu ihren Partnern in der Wertschöpfungskette optimieren können. Foto: GS1 Germany und Wincor Nixdorf besiegeln Zusammenarbeit , v.l.n.r.: Jens Eberhardt, Senior Programm-Manager Cash Logistics bei GS1 Germany; Eckard Heidloff, Vorstandsvorsitzender von Wincor Nixdorf; Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany; Thomas Fell, verantwortlich für das weltweite Retail-Geschäft bei Wincor Nixdorf; Ulrich Völlmecke, Senior Marketing Spezialist Retail D-A-CH bei Wincor Nixdorf; Christian Fischer, Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany Pressekontakte: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Wincor Nixdorf Dr. Thomas Daubenbüchel Leiter Presse und Konzernredaktion Tel: +49 5251 693 5212 thomas.daubenbuechel@wincor-nixdorf.com
Veröffentlicht am 10.04.2014
Mitte 2013 hatten sich interessierte Unternehmen der Fleischbranche darauf geeinigt, dass neue Fleischbehälter künftig hellblau aussehen sollen. Jetzt steht fest, wie und bis wann die bisher roten Fleischbehälter durch die neuen E Performance Behälter ersetzt werden. 13 Unternehmen der Fleischbranche unterzeichneten als Erste einen Code of Conduct bei GS1 Germany, der die Eckpunkte zur Umstellung innerhalb der nächsten fünf Jahre regelt. Startpunkt für die Umstellung ist der 1. Juli 2014. Ab diesem Datum werden neue Behälter von diesen Unternehmen nur noch als hellblaue E Performance Behälter geordert. Bereits im Markt befindliche weiße E Performance Behälter werden gleichwertig zur neuen Branchenlösung behandelt. „Wir gehen davon aus, dass pro Jahr durchschnittlich 20 Prozent des aktuellen Behälterpools durch neue ersetzt werden“, erklärt Angela Schillings-Schmitz, Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany. „Daher haben sich die beteiligten Marktteilnehmer freiwillig dazu verpflichtet, den 31. Dezember 2019 als Deadline für die Umstellung auf den E Performance Behälter festzulegen.“ Zu den Unterstützern des Code of Conduct gehören: Avo-Werke, Edeka Südbayern, Edeka Südwest Fleisch, Fleischhof-Rasting, Fleischwerk Edeka Nord, Franken-Gut Fleischwaren, Kaufland Fleischwaren, Rewe Dortmund, Rewe/W.Brandenburg, Sauerlandfrische Dornseifer sowie auf Seiten der Dienst-leister die Deutsche Paletten Logistik, Nagel Emballage Services und WBG-Pooling. Die neuen hellblauen E Performance Behälter unterscheiden sich nicht nur durch ihre Farbe von ihren roten Vorgängern, sondern auch durch die Konstruktionsmerkmale. Festgelegt sind diese Merkmale in der GS1 Typbeschreibung für E 1-3 Performance Behälter. Nur wenn der Behälter der speziellen Bauform entspricht, darüber hinaus ein Inmould-Label mit GRAI im Strichcode sowie das durch Lizenz geschützte E 1-3 Performance Logo trägt, handelt es sich um einen echten E Performance Behälter und darf auch so genannt werden. Die GRAI (Global Returnable Asset Identifier) ist eine weltweit überschneidungsfreie GS1 Identifikationsnummer für Mehrwegladungsträger. Sie erlaubt, die Behälter in den eigenen Prozessen jederzeit zu verfolgen, ohne nach jeder Reinigung ein neues Label aufzubringen. Außerdem können die Anwender anhand der GRAI jederzeit die Lebensdauer eines E Performance Behälters nachvollziehen. Eine Arbeitsgruppe aus Industrie und Handel hatte den Code of Conduct und das zugehörige Migrationsszenario in den letzten Monaten gemeinsam bei GS1 Germany erarbeitet. Unternehmen, die daran interessiert sind, den Code of Conduct zu unterzeichnen, finden diesen sowie das Migrationsszenario zum Download unter: www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-der-fleischbranche/ Pressebild: Die neuen hellblauen E Performance Behälter sollen bis 2019 die roten weitgehend aublösen. (Quelle: GS1 Germany/Utz) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.03.2014
AB InBev, Chep, Henkel, Rigterink und Unilever – sie alle wollen innerhalb von fünf Jahren den CO2-Ausstoß ihrer Logistikprozesse um mindestens 20 Prozent senken. Dazu haben die Unternehmen im Rahmen der Initiative Lean and Green von GS1 Germany individuelle Aktionspläne mit Maßnahmen im Transportwesen und der Lagerhaltung erstellt. Auf der Log 2014, einer Konferenz des EHI Retail Institutes, des Markenverbands und von GS1 Germany, erhielten sie dafür jetzt den Lean and Green Award. Oliver Wittig, Head of Logistics (Germany/Switzerland) des Unternehmensbe-reichs Laundry & Home Care von Henkel: „Die Initiative Lean and Green ermöglicht uns, Nachhaltigkeit nachweisbar, konkret und auf unsere individuellen Möglichkeiten angepasst umzusetzen. Das Ziel ist vorgegeben, die Maßnahmen bestimmen wir – ein optimaler Mix“. Bei Henkel umfassen die Maßnahmen zum Beispiel das Einsparen von Transportkilometern durch das neue Zentrallager Laundry & Home Care, die Umstellung der Transport-Fahrzeuge auf die Euro6-Norm und die Optimierung der Kunden-Bestellstruktur. AB InBev wiederum setzt unter anderem auf die Umstellung der Gabelstapler von Diesel- auf Gasmotoren, den Warentransport über die Schiene und auf mehr Lagerfläche, um den Verkehr zwischen externen und internen Lagern auf ein Minimum einzudämmen. „Die Suche nach Lösungen für mehr Nachhaltigkeit beschäftigt Unternehmen zunehmend. Wir spüren, dass Lean and Green genau die Bedürfnisse des Marktes trifft. Die Akzeptanz in der Wirtschaft ist hoch: Seit Start der Initiative im Oktober 2013 beteiligen sich bereits 18 Unternehmen. Wir freuen uns, jetzt die ersten auszeichnen zu können“, so Sebastian Krug, Projektleiter bei GS1 Germany. Kostenreduzierung durch Umweltentlastung ist das Grundprinzip der Initiative Lean and Green. Der TÜV Nord prüft, ob die von den teilnehmenden Unternehmen entwickelten Aktionspläne geeignet sind, die Klimaschutzziele zu erreichen. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten die Unternehmen den Lean and Green Award und nach gelungener CO2-Reduzierung um mindestens 20 Prozent innerhalb der fünf Jahre den Lean and Green Star. Lean and Green wurde ursprünglich von dem Unternehmensnetzwerk Connekt in den Niederlanden ins Leben gerufen. Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany, (rechts im Bild) mit den Gewinnern des Lean and Green Awards , (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 24.03.2014
Nahezu für jeden Bedarf entlang der Wertschöpfungskette halten die Konferenzen und Seminare von GS1 Germany im zweiten Quartal 2014 ein breites Spektrum an Fachwissen bereit. Die Anwender können sich unter anderem zu Logistikthemen wie zum Beispiel dem Palettenmanagement, zu ECR-Methoden wie Category Management und Shopper Marketing, zur Prozessoptimierung per GS1 Standards oder auch zur Umsetzung von Nachhaltigkeit oder der Lebensmittelinformations-Verordnung schulen lassen. M-Days „Business is M obile“ Der Siegeszug von Smartphones, Tablets und mobilen Web-Anwendungen geht weiter. Das Thema Mobile Commerce hält die Konsumgüterwirtschaft in Atem. Am 13. und 14. Mai 2014 trifft sich die Branche in Frankfurt, um Zukunftstrends rund um das Mobile Business zu diskutieren. Die Kongressmesse M-Days spiegelt alle Facetten der Mobile-Marktentwicklung in ihren Kommunikations-, Vertriebs- und Contentlösungen wider. Folgende Themen stehen unter anderem auf der Agenda: Mobile Couponing, Mobile Payment und Multichannel. „Nachhaltigkeit im Jahresgespräch: Neue Herausforderungen, neue Wachstumschancen“ : Das Seminar vermittelt die Vorteile einer systematischen Integration relevanter Nachhaltigkeitsaspekte in Strategie und Tagesgeschäft, insbesondere auf Produkt- bzw. Sortimentsebene. Logistiker erfahren in den Seminaren „Europalettenmanagement in der Praxis“ und „Logistikprozesse mit GS1 XML abbilden“ zum einen, wie sie ihr Ladungsträgerhandling optimieren und zum anderen wie sie vom Einsatz des elektronischen Datenaustauschs profitieren. Weitere Informationen zu den Seminaren und Konferenzen: www.gs1-germany.de/gs1-academy/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 04.04.2014
Der Einkauf im Maschinen- und Anlagenbau verbringt zwei Drittel seiner Zeit mit operativen Tätigkeiten. Elektronischer Datenaustausch (EDI) kann diese Zeit halbieren. Das war eines der Ergebnisse im Forschungsprojekt myOpenFactory aus dem Jahr 2007. Bewegt hat sich seitdem wenig. „In den letzten Jahren gab es vielfältige Bemühungen, EDI stärker in der unternehmerischen Praxis zu etablieren. Trotzdem hinkt die Nutzung von elektronischen Bestellungen oder Rechnungen den Potenzialen und technischen Möglichkeiten noch immer weit hinterher“, beschreibt Volker Schnittler, Fachreferent für kaufmännische Unternehmenssoftware beim VDMA, die aktuelle Situation. Ändern soll das jetzt der globale EANCOM®-Standard von GS1 für den elektronischen Datenaustausch. GS1 Germany veröffentlicht im Rahmen der Hannover Messe 2014 eine Empfehlung für den Einsatz des Standards im Maschinen- und Anlagenbau. Das Unternehmen ist Dienstleister für die Optimierung unternehmensübergreifender Geschäftsprozesse und bekannt für Standards wie den EAN-Barcode, EANCOM® oder EPC/RFID. „EANCOM® baut auf globalen Standards auf, die heute schon weit verbreitet sind“, erklärt Daniel Dünnebacke, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. So identifizieren Unternehmen wie Schaeffler oder ATE ihre Bauteile und Produkte beispielsweise mit dem GS1 DataMatrix. Dieser 2D-Code verschlüsselt neben der global eindeutigen Artikelnummer GTIN auch eine Seriennummer, die für Fälschungssicherheit sorgt und die Produktwartung erheblich vereinfacht, so Dünnebacke. Mithilfe des Nachrichtenstandards EANCOM® können diese Informationen nun bei Bestellungen, Lieferungen oder Rechnungen elektronisch und unternehmensübergreifend ausgetauscht werden. Erfahrungen aus anderen Branchen zeigen, dass Unternehmen beispielsweise mit der Nachricht INVOIC für elektronische Rechnungen gegenüber manuellen Prozessen bis zu 70 Prozent der Kosten einsparen können. Die Anwendungsempfehlung „EANCOM® im Maschinen- und Anlagenbau“ beschreibt den Einsatz von insgesamt neun Nachrichtenarten. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit Anwendern und Solution Providern, unter anderem myOpenFactory, im Rahmen des Forschungsprojekts WInD. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ . Über Umsetzung und Nutzen von EANCOM® informiert GS1 Germany auf der Hannover Messe. Interessierte treffen den Dienstleister vom 7.-11. April 2014 in Halle 8 am Stand D06 – dem Gemeinschaftsstand der AG protect-ing des VDMA. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de