Veröffentlicht am 02.03.2016
Wo Kundenzufriedenheit den Umsatz steigert, wirkt Efficient Consumer Response (ECR) – ob in der Konsumgüterwirtschaft, der DIY-Branche oder im Finanzsektor. Der ECR Award zeichnet zukunftsweisende Konzepte aus, die den ECR-Gedanken vorbildlich umsetzen und dabei Verbraucherwünsche punktgenau erfüllen. Im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 400 Gästen aus dem Top-Management von Industrie und Handel wird die Trophäe bereits zum 14. Mal verliehen – in diesem Jahr am 20. September 2016 in Berlin. Einsendeschluss für die Bewerbung in der Kategorie „Unternehmenskooperation“ ist der 6. Mai 2016. Vergeben werden zwei Awards: einer für die Supply Side und einer für die Demand Side. Die Gewinnerunternehmen gelten als Vorreiter in ihrer Branche und können so ihr Image als innovative und technisch versierte Unternehmen festigen. „Der ECR Award ist wie ein Sechser im Lotto“, bestätigt Andreas Kup, Lorenz Snack-World, Gewinner Demand Side 2015. „Die größte Bestätigung, unsere ECR-Visionen konsequent weiterzuverfolgen.“ Als Bewertungsgrundlage für die Jury dienen eine Kurzfassung sowie eine ausführliche Darstellung des erfolgreichen ECR-Projekts als Powerpoint-Präsentation per E-Mail an Stefanie Leigeber: leigeber@gs1-germany.de . Weitere Informationen zur Bewerbung sowie zu den Preisträgern des letzten Jahres finden interessierte Unternehmen unter www.ecraward.de . Hintergrundinformation: Die Preisträger des ECR Award 2015 Gewinner in der Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side: Netto Marken-Discount, Edeka Unternehmensgruppe Nordbayern-Sachsen-Thüringen, Artland Convenience, Euro Fine Fish, Erich Geiger Gruppe, Friki Döbeln, Vion Convenience, Eurofresh Logistics, G&P-Trans Gewinner in der Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side: Rewe Group Buying, Lorenz Snack-World Gewinner in der Kategorie Einzelunternehmen: Mars Deutschland Gewinner in der Kategorie Unternehmenspersönlichkeit: Mark Rosenkranz, Sprecher des Vorstands der Edeka Minden-Hannover Pressebild: Die Preisträger des ECR Award 2015 (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.02.2016
Immer mehr Hersteller und Händler vertreiben ihre Waren nicht nur in ihrem eigenen Onlineshop, sondern auch über Online-Marktplätze wie Ebay. Rund 47 Milliarden Euro setzte der Onlinehandel im Jahr 2015 laut EHI um. Um das vielseitige Angebot für Nutzer anwenderfreundlich zu strukturieren und eigene Prozesse effizienter zu gestalten, verlangen immer mehr Online-Marktplätze eine eindeutige Produktidentifikation der angebotenen Waren zum Beispiel mit der globalen Artikelnummer GTIN (ehemals EAN) von GS1 Germany. Auch Ebay führt für seine Verkäufer sukzessive die Produktkennzeichnung via GTIN ein. „Strukturierte Daten helfen uns dabei, ein besseres Kauferlebnis zu schaffen. Heute ist es in weiten Teilen noch so, dass wir Artikel im Ebay-Sortiment durch fehlende Daten nicht eindeutig bestimmten Produkten zuordnen können. Produktkennzeichnungen oder Katalogdaten helfen uns bei dieser Zuordnung. So können wir Käufern noch besser genau das anzeigen, was sie suchen“, sagt Gleb Loumer, Director Seller Experience und Cross Border Trade bei Ebay Deutschland. „Auch unsere Verkäufer profitieren: Ihre Angebote können besser beworben werden, die Sichtbarkeit in Suchmaschinen wird optimiert und damit steigen ihre Verkaufschancen.“ Dank GTIN können Produkte zudem zügig und ohne manuellen Aufwand in die eigenen Warenwirtschaftsprozesse übernommen werden. Darüber hinaus lassen sich Geschäftspartner eindeutig identifizieren. Denn die globale Artikelnummer beinhaltet auch eine GS1 Basisnummer, die nur auf ein einziges Unternehmen weltweit registriert ist. Damit wirkt sie wie ein Fingerabdruck im nationalen und internationalen Geschäftsverkehr. GTIN-Missbrauch gefährdet Warenwirtschaft Lizenzgeber zur Nutzung der globalen Artikelnummern ist in Deutschland GS1 Germany. Doch es gibt immer wieder Anbieter, die entweder einzelne oder mehrere GTIN illegal verkaufen. „Ein Missbrauch im stark wachsenden Onlinehandel hat enorme Abstrahleffekte“, sagt Frank Metz, Leiter E-Commerce bei GS1 Germany. „Mehrfach unberechtigt genutzte Identifikationsmerkmale gefährden ganze Warenwirtschaftssysteme sowie weltweite Warenflüsse.“ Die doppelte Nutzung einer GTIN für unterschiedliche Produkte etwa führt zu Störungen im Waren- und Datenverkehr zwischen Geschäftspartnern und Dienstleistern – zum Beispiel an Scannerkassen, in IT-Systemen oder bei der Lagerverwaltung. Die Konsequenzen reichen von fehlerhaften Einträgen in Produktkatalogen über steigende Kosten aufgrund manueller Fehlerbehebung bis hin zu einem unpassenden Angebot für Käufer. Unternehmen, die GTIN aus nicht autorisierten Quellen nutzen, können von Online-Marktplätzen ausgeschlossen werden. Praxistipps für den erfolgreichen und rechtssicheren Verkauf auf Online-Marktplätzen erhalten Onlinehändler am 19. April 2016 in dem kostenlosen Webinar „Expert Talk Special – How to sell on Marketplaces“ von GS1 Germany. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de . Hintergrund: Seit Juni 2015 ist bei Ebay in einigen Kategorien die Produktkennzeichnung von neuen und vom Hersteller generalüberholten Markenartikeln mit der globalen Artikelnummer GTIN Pflicht. Seit dem 31. Januar 2016 müssen in diesen Kategorien auch Artikel mit Varianten gekennzeichnet werden. Ab der Woche vom 29. Februar 2016 wird die Pflicht auf Angebote „Gültig bis auf Widerruf“ und weitere Kategorien erweitert. Bis dahin müssen alle betroffenen Angebote Produktkennzeichnungen enthalten. Informationen zum Thema erhalten interessierte Verkäufer direkt über das Ebay-Verkäuferportal oder in einem der vielen kostenfreien, extra zu diesem Thema eingerichteten Webinare. Pressebild: Mit strukturierten Produktdaten lassen sich Artikel kundenfreundlicher sortieren (Quelle: Denys Prykhodov - Fotolia.com) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 14.01.2016
Warte- und Abfertigungszeiten, Zeitfensterverfügbarkeit, fehlende Begleitdokumente oder Rechte und Pflichten für die Entladung: Die Konfliktpotenziale an den Rampen des deutschen FMCG-Handels sind nach wie vor groß. Optimierungsmöglichkeiten bestehen auf allen Prozessstufen und über alle Prozessbeteiligten hinweg. Diesem Bedarf haben GS1 Germany und Experten aus Handel, Industrie, sowie Logistik-Dienstleistung jetzt Rechnung getragen und gemeinsam Lösungen für eine effiziente Wareneingangsabwicklung entwickelt. „Essentiell war es, zunächst die grundlegenden Voraussetzungen zu definieren, etwa klare und einheitliche vertragliche Vereinbarungen zwischen allen Prozessbeteiligten“, erklärt Matthias Haubenreißer, Senior Manager ECR Prozesse bei GS1 Germany. „Um Optimierungspotenziale zu identifizieren, haben wir uns beispielsweise gefragt, was genau eine logistikgerechte Bestellung ausmacht oder welche Ressourcen eine reibungslose Abwicklung beim Empfänger erfordert.“ Die Expertengruppe, der Unternehmen wie Globus, Kaiser’s Tengelmann, Dr. Oetker, Procter & Gamble, Dachser sowie Kraftverkehr Nagel angehören, verständigte sich auch auf Punkte, wie der Prozess der Wareneingangskontrolle optimal ablaufen kann. Fallbeispiele zeigen Best-Practice für die Rampe Nachzulesen sind die Lösungen jetzt in einer GS1 Anwendungsempfehlung. Sie zeigt praxisnah, wie mit Lieferabweichungen umgegangen oder die Störanfälligkeit entlang der Transportkette reduziert werden können. Beispielsweise macht die lückenlose Statusverfolgung von Sendungen auf Basis der Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC) und eine Dokumentation des Warenüberganges an allen Prozessschnittstellen die Transportlogistik effizienter und sicherer. Ein konkretes Fallbeispiel demonstriert den idealen Prozess zur durchgehenden Sendungsverfolgung. Es zeigt, wo und wie der Prozess gestört werden könnte, aber auch, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um elektronischen Datenaustausch zu ermöglichen. Ziel aller entwickelten Best-Practice-Szenarien ist eine einfache, reibungslose und transparente Abwicklung über alle Prozessstufen hinweg. „Die optimalen Prozesse am Wareneingang und die Möglichkeit Störrisiken zu verringern, sind erstmals klar herausgearbeitet worden. Für die erfolgreiche Umsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette braucht es nun von allen Beteiligten die kooperative Bereitschaft an den eigenen Prozessen Veränderungen vor zunehmen. Gemeinsam lässt sich das Konfliktpotential an der Schnittstelle Rampe deutlich verringern“, ist Helge Reimers, Leiter Supply Chain Management bei der Globus SB-Warenhaus Holding GmbH& Co. KG, überzeugt.“ Die Anwendungsempfehlung „Effiziente Wareneingangsabwicklung im FMCG-Bereich“ steht für GS1 Complete-Kunden ab sofort kostenlos zum Download unter www.gs1-germany.de/gs1-solutions/supply-chain-management/ bereit. Pressebild: Der optimale Prozess für den einstufigen Wareneingang. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.12.2015
Ob Verpackung, Distribution oder Category Management am Point of Sale – die digitale Transformation hat sämtliche Bereiche der Lieferkette erfasst. Für viele Unternehmen bedeutet das: Prozesse müssen angepasst und über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg effizient vernetzt werden. Einheitliche Standards und Kommunikationsstrukturen sind dafür eine wesentliche Voraussetzung. Wie es auf der Basis der GS1 Standards gelingt, Innovationen erfolgreich umzusetzen, zeigen neue Konferenzen und Seminare von GS1 Germany. Standards meet Innovation Praxiswissen aus erster Hand: Am Beispiel namhafter Unternehmen verdeutlicht die Konferenz „Standards meet Innovation“ in Köln, wie Standards dazu beitragen können, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern und zugleich Investitionssicherheit zu schaffen. Unter anderem stehen am 8. März 2016 konkrete Lösungsvorschläge in den Bereichen „Forschung und Standardisierung“ sowie „Digitalisierung als Wegbereiter“ auf dem Programm. Das Angebot richtet sich branchenübergreifend an Unternehmensvertreter, die sich strategisch oder operativ mit dem digitalen Wandel auseinandersetzen – vom Geschäftsführer über den IT-Entscheider bis zum Marketing-Manager. Good Distribution Practice (GDP) für Pharma- und Medizintechnik Speziell für die Pharmabranche bietet GS1 Germany am 18. Februar 2016 erstmals ein Seminar zum Thema Good Distribution Practice (GDP) an. Vor allem Unternehmen, die Transport- und/oder Lagerdienstleistungen auslagern möchten, profitieren von den GDP-Kenntnissen. In zwei Veranstaltungs-Modulen erfahren sie, wie sie die Anforderungen an die Transport- und Lagerinfrastruktur richtig bewerten und eine erfolgreiche Auditierung nach GDP durchführen können. Die Module bauen aufeinander auf, sind aber auch getrennt voneinander buchbar. Packaging Aktiv! zu Gast bei Villeroy & Boch Offline oder Online: Welche Anforderungen stellen die unterschiedlichen Vertriebskanäle des modernen Handels an die Verpackung und das Handling der Produkte entlang der Wertschöpfungskette? Der Workshop „Packaging Aktiv!“ am 8./9. März 2016 greift aktuelle Entwicklungen auf und gibt einen praxisnahen Einblick in Herausforderungen und Chancen. Vor Ort bei Villeroy & Boch erfahren die Teilnehmer unter anderem, wie sie mit zerbrechlichen Produkten umgehen oder Retouren managen können. Experten aus unterschiedlichen Branchen vermitteln aktuelle Lösungsansätze. Log 2016 Unbedingt vormerken sollten sich Handelslogistiker, Hersteller und Dienstleistungspartner den 12./13. April 2016. Bei der 22. Auflage des Handelslogistik Kongress Log in Köln diskutieren Experten aus allen Bereichen der Supply Chain über die aktuellen Herausforderungen der Logistik-Branche. Ein Schwerpunkt der Log 2016, die gemeinsam von EHI, GS1 Germany und Markenverband veranstaltet wird, liegt folgerichtig auf zukunftsfähigen Omnichannel-Konzepten in der Handelslogistik. Weitere Informationen: www.gs1-germany.de/gs1-academy/ Übersicht der Veranstaltungen im 1. Quartal 2016 Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 10.12.2015
Deutschland muss bei der Digitalisierung an Tempo zulegen: Das attestierte jetzt der „Monitoring-Report Wirtschaft Digital 2015“, erstellt im Auftrag der Bundesregierung. Laut Sigmar Gabriel hat ein Drittel aller Unternehmen keine Digitalstrategie. Dabei ermöglicht erst diese, moderne Services wie Onlineshops, Same-Day-Delivery oder eine vernetzte Produktion umzusetzen. Investitionen in das ‚Electronic Business‘ sind selbst bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unerlässlich, um in puncto digitaler Wandel Schritt zu halten. Doch wie sinnvoll sind die einzelnen Investments? Werden die richtigen Anwendungen genutzt? Und welche E-Business-Standards sind dabei relevant? Antworten hierauf liefert das neue Self-Assessment-Tool von eStep Mittelstand, einem Forschungsprojekt des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Basierend auf einer Selbsteinschätzung erhalten kleine und mittlere Unternehmen unabhängige Empfehlungen, mit denen sie ihr eBusiness-Know-how erweitern und Prozesse effizienter gestalten können. Das Tool kann ab sofort kostenlos online genutzt werden. eBusiness-Reifegrad ermitteln Grundlage der Selbsteinschätzung ist ein von eStep Mittelstand entwickeltes Reifegrad-Modell für E-Business. Dabei berücksichtigt das Modell nicht nur, ob und in welchem Umfang E-Business mit Geschäftspartnern umgesetzt wird, beispielsweise im Stammdatenmanagement oder durch elekt-ronischen Austausch von Daten oder Katalogen. Gemessen wird auch, wie technologisch ausgereift die interne Organisation sowie das Datenmanagement verglichen mit einem Branchendurchschnitt sind. eStep Mittelstand definierte dazu fünf Ebenen der Integration von E-Business-Standards wie GTIN, eCl@ss, EANCOM® oder BMEcat. „Die Reifegrade ermöglichen erstmals, einzelne Unternehmen mit ihrer Branche zu benchmarken und gleichzeitig einzuschätzen, wie ausgeprägt sie E-Business tatsächlich nutzen. Im Self-Assessment-Tool wird der konkrete Handlungsbedarf ermittelt, um den digitalen Wandel zu ermöglichen“, sagt Dr. Richard Joachim Lehmann, Leiter Förderprojekte bei GS1 Germany. „Bei der Digitalisierung bestimmen zu häufig noch Forderungen von größeren Geschäftspartnern die Auswahl von E-Business-Anwendungen und Standards. Dabei sollten gerade KMU im Auge behalten, an welchen Stellen sie selber von elektronischen Prozessen profitieren können.“ Das Self-Assessment-Tool gibt unabhängige Empfehlungen dazu, in welchen Geschäftsbereichen sich Investitionen in E-Business lohnen und welche Standards in der Branche dabei gebräuchlich sind. Außerdem werden nächste logische Schritte skizziert und weiterführende Informationen gegeben. Das Self-Assessment-Tool von eStep Mittelstand ist online frei zugänglich unter www.estep-mittelstand.de. Die Selbsteinschätzung dauert circa 20 Minuten. Das Ergebnis kann als PDF heruntergeladen werden. Pressebild: E-Business-Reifegrade nach eStep Mittelstand (Quelle: Projekt „eStep Mittelstand“, gefördert vom BMWi) Über eStep Mittelstand eStep Mittelstand steht für „Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integra-tion von E-Business-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“. Das Proiekt ist Teil der Förderinitiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Mittelstand-Digital – IKT-Anwendungen in der Wirtschaft“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. eStep Mittelstand unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen sowie das Handwerk, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu entwickeln und anzuwenden. Beteiligt sind das Forschungsinstitut für Rationalisierung e.V. (FIR) an der RWTH Aachen, der eCl@ss e.V., die GRÜN Software AG, die GS1 Germany GmbH sowie die tapas GmbH. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.12.2015
Ein Händler hat für die Warenverfolgung seine Mehrwegtransportbehälter mit RFID-Transpondern ausgestattet. Der Logistikdienstleister verfügt noch nicht über RFID-Lesegeräte und nutzt daher den Barcode als Back-up. Sind die Inhalte von Barcode und RFID-Chip nicht identisch, wird die Sendungs- und Rückverfolgung nahezu unmöglich. Mit EPC/RFID werden Waren ohne manuelle Eingriffe und Unterbrechen des Warenflusses sicht- und kontaktlos erfasst. Die Identifikation der Artikel erfolgt dabei in dreifacher Form: klarschriftlich, in Barcodes und auf dem RFID-Chip. Damit Unternehmen sicher gehen können, dass die unterschiedlich verschlüsselten Informationen exakt übereinstimmen, bietet GS1 Germany ab sofort den RFID Content Check an. Der Service überprüft den Inhalt des Transponders auf Konformität zu den GS1 Standards und auf Übereinstimmung der enthaltenen Informationen. „Der RFID Content Check sichert die Datenintegrität von RFID-Etiketten. Störungen in der Lieferkette oder ungenaue Warenbestände lassen sich so ganz einfach vermeiden“, erklärt Roman Winter, Projektmanager und Experte für EPC/RFID bei GS1 Germany. Unternehmen können EPC/RFID-basierte Prozesse auf diese Weise noch sicherer umsetzen. Die Prüfung wird anhand eines Originaletiketts vorgenommen. Den Prüfbericht erhalten Kunden per E-Mail. Informationen und Bestellmöglichkeit zum RFID Content Check unter www.gs1-germany.de/gs1-consult/services-tools/epcrfid-services/ Pressebild: Der RFID Content Check prüft, ob die Informationen in Barcode und auf dem Transponder übereinstimmen (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.08.2013
Rampenprozesse zu steuern, ist eine der großen Herausforderungen der Logistik. Immer mehr Unternehmen setzen hierfür auf webbasierte Zeitfensterbuchungssysteme, um tägliche Liefer- oder Abholprozesse zu optimieren. Aber wie gehen sie am besten bei der Umsetzung vor? Was ist „State of the Art“ bei der Technologie und welche Trends zeichnen sich ab? Hierüber informiert jetzt die neue Workshop-Reihe „Zeitfenstersteuerung in der Praxis“ von GS1 Germany. Die jeweils halbtägigen Veranstaltungen sind zu Gast bei Henkel, Nestlé und Unilever: Sie finden am 27. August in Hamburg, am 30. Oktober in Nürnberg und am 27. November in Düsseldorf statt. Experten präsentieren aktuelle Lösungen: Die Teilnehmer erfahren anhand von Anwendungsbeispielen und praktischen Übungen zum Beispiel wie sich bestehende Systeme optimieren lassen, sie lernen die neuesten Entwicklungen von Zeitfensterbuchungssystemen kennen und können im direkten Gespräch mit den Systemanbietern individuelle Frage klären. Der Workshop richtet sich an Logistikverantwortliche des Handels und der Konsumgüterindustrie sowie an Logistikdienstleister. Die im Workshop präsentierten Lösungen basieren auf der Anwendungsempfehlung, die die Branche 2012 unter dem Dach von GS1 Germany erarbeitet hat. Die Unternehmen einigten sich darin auf einheitliche Begriffsdefinitionen und Lösungen für das automatisierte sowie standardisierte elektronische Buchen von Zeitfenstern. „Das bedeutet an dieser Stelle des Warenflusses: Alle Beteiligten sprechen eine Sprache, manuelle Arbeitsschritte entfallen, die notwendigen Transportinformationen sind vollständig, korrekt, aktuell und stets verfügbar“, erklärt Gül Aydogdu, Projektmanagerin bei GS1 Germany. Weitere Informationen unter: https://www.gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
CD digitalisiert das Reinheitsgebot mit dynamischem QR-Code und GS1 Digital Link – für transparente, aktuelle und flexible Produktinfos.
Drei Fragen an Frank Thelen auf dem ECR-Tag 2024: Die Zukunft des Handels ist innovativ & nachhaltig!
Veröffentlicht am 10.02.2025
Bereits im Februar 2024 belieferte das Logistikunternehmen Nagel-Group die ALDI SÜD Regionalgesellschaften Langenfeld mit Tiefkühlprodukten. Schritt für Schritt wurden weitere Sortimente integriert, sodass alle Produktbereiche über den digitalen Lieferschein von Cloud4Log abgewickelt werden können. Mittlerweile sind vier Regionalgesellschaften von ALDI SÜD an der Pilotphase beteiligt: Adelsdorf, Langenfeld, Mönchengladbach und St. Augustin. Im Rahmen der aktuellen Erweiterung der Pilotphase erprobt das Handelsunternehmen speziell entwickelte Anforderungen an Cloud4Log. Zu den Entwicklungen zählt der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), die eine automatisierte Auslesung der Lieferscheininhalte ermöglicht. Dadurch wird die Bearbeitung der Lieferscheindaten erheblich vereinfacht und deutlich Zeit für alle Teilnehmenden der Supply Chain gespart. Um den digitalen Prozess umfassend zu testen, hat ALDI SÜD darüber hinaus enge Kooperationen mit Lieferanten und Logistikdienstleistern etabliert. „Die Pilotphase bei ALDI SÜD ist für uns ein weiterer wichtiger Schritt, um die Verbreitung des digitalen Lieferscheins zu fördern“, sagt Stefanie Klefisch, Managerin Cloud4Log bei GS1 Germany. Über 100 registrierte User Im Frühjahr 2024 wurde bereits die 100er-Marke der registrierten Unternehmen geknackt , darunter namhafte Markenhersteller und Händler. Cloud4Log bietet eine digitale Lösung, die die Lieferscheinabwicklung für alle beteiligten Akteure effizient und fortschrittlich ermöglicht. Mit der zentralen Cloud-Plattform können sie Lieferscheine in Echtzeit erstellen, verwalten und austauschen. Darüber hinaus steht dem Fahrpersonal eine Self-Check-in-Funktion in 14 verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Das spart Zeit sowie Ressourcen und entlastet Mitarbeiter:innen. Neben den genannten Vorteilen können weitere Funktionen durch Lösungsanbieter realisiert werden, wie zum Beispiel der Einsatz von KI zum Auslesen von Lieferscheinen. Dies testet ALDI SÜD ebenfalls in der Pilotphase. Zudem können andere Funktionen, wie die Einbindung eigener Prozessschritte oder die Dokumentation bei Prüfungen von Öko- und Gütesiegeln, realisiert werden. Cloud4Log ist ein Kooperationsprojekt von GS1 Germany und der Bundesvereinigung Logistik, das den nationalen Warenverkehr durch den Einsatz eines digitalen Lieferscheins optimieren soll. Mehr Informationen: www.cloud4log.de Bundesvereinigung Logistik - Die 1978 gegründete Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ist eine gemeinnützige, neutrale und überwiegend ehrenamtliche Organisation. Als Plattform für Manager der Logistik in Industrie, Handel und Dienstleistung, für Wissenschaftler und Studierende bildet sie mit heute rund 10.500 Mitgliedern eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ist Podium für den nationalen und internationalen Gedankenaustausch zwischen Führungskräften aus Logistik und Supply Chain Management. Mehr unter www.bvl.de GS1 Germany – Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. www.gs1.de Pressekontakt GS1 Germany GmbH Tassja Wagner Manager Corporate Communications Mobil: +49 170 7009027 E-Mail: tassja.wagner@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns