Veröffentlicht am 13.04.2015
Sicherheit hat Vorfahrt: Von Bauteilen und Komponenten, die für die Bahn-, Kraft- und Nutzfahrzeugproduktion verwendet werden, wird einiges abverlangt. Sie sollen nicht nur belastbar und zuverlässig sein, sondern auch jederzeit eindeutig identifiziert wie rückverfolgt werden können. Entsprechend hoch und vielfältig sind die Anforderungen an die Zulieferer, wie zum Beispiel ContiTech Luftfedersysteme, einer der weltweit führenden Anbieter von technischen Elastomerprodukten und Spezialist für Kunststofftechnologie. Das Unternehmen setzt jetzt für die eindeutige Identifizierung und Rückverfolgbarkeit seiner Produkte auf GS1 Standards. Gemeinsam mit GS1 Germany hat ContiTech eine zweistufige Lösung konzipiert: Zum einen sollten die automatisch auslesbaren Produktinformationen spezifiziert und in einem geeigneten Datenträger codiert werden. Eine wesentliche Anforderung von ContiTech war es dabei, einen einheitlichen Standard zur Kennzeichnung seiner Produkte zu etablieren. So will der Zulieferer unterschiedlichste Kundenanforderungen mit einem einzigen Schema erfüllen, um die Implementierung genauso wie das Handling interner Hard- und Software zu vereinfachen. Die Basis dieser Lösung bildet die Globale Artikelnummer (GTIN), die ContiTech neben der Hersteller- und Artikelkennung um das Herstelldatum und die Seriennummer ergänzt und auf dem Luftfederbalg vulkanisiert. Diese Informationen verschlüsselt der Hersteller in dem 2D-Code GS1 DataMatrix. Um seine Produkte mit dem Code zu kennzeichnen, hat ContiTech ein Standardproduktetikett entwickelt, das bereits im Produktionsprozess aufgebracht wird. „Die serialisierte Produktkennzeichnung auf Basis der GS1 Standards ist für unser Unternehmen ein Erfolgsmodell. Wir sehen darin enorme Prozessvorteile – damit sind wir bestens für die Zukunft und die Anforderungen unserer Kunden gerüstet“, erklärt Hendrik Neumann, Leiter Logistik für das Segment Railway Engineering bei ContiTech Luftfedersysteme. Interessenten können sich auf der Hannover Messe über das Projekt mit ContiTech informieren. Experten von GS1 Germany stehen vom 13. bis 17. April 2015 in Halle 8 am Stand D08, dem Gemeinschaftsstand der AG protect-ing des VDMA, Rede und Antwort. Das Unternehmen ContiTech präsentiert sich in Halle 6 am Stand F18. Foto: ContiTech vulkanisiert alle wichtigen Artikelinformationen im GS1 DataMatrix auf dem Luftfederbalg. (Bildquelle: ContiTech) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.03.2015
Safebags für den sicheren Transport von Bargeld und Wertsachen sind täglich im Einsatz bei Geld- und Werttransportunternehmen, Banken, Polizei, Zoll und Justizbehörden. Sicherheit und Tempo beim Transport haben hier oberste Priorität. Der Bruchsaler Hersteller Anton Debatin treibt transparente Lieferwege und effizienteres Handling in der Bargeldlogistik voran. Dazu setzt der Anbieter von Verpackungs- und Transportlösungen jetzt auf die Standards von GS1 Germany. Seine Safebags ziert demnächst die Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC), verschlüsselt in dem Barcode GS1-128. Jeder einzelne Bargeldbehälter erhält so seine individuelle, überschneidungsfreie Nummer und ist damit jederzeit verfolgbar. Mit dem Scan des Barcodes kann der Safebag auf dem Lieferweg schneller durchgereicht werden als es zum Beispiel beim händischen Übertragen der Nummer in Listen möglich ist. „Wo ist die Sendung mit dem Safebag gerade auf ihrem Weg vom Supermarkt zur Bank? Wann wurde sie an den Wertdienstleister übergeben? Wer hier auf Nummer sicher gehen will, kommt um den Einsatz von GS1 Standards nicht herum. Sie bieten, fast wie ein Bodyguard für’s Bargeld, auch einen höheren Schutz in der Logistik von Münzen und Scheinen“, bestätigt Thomas Rose, Geschäftsführer von Anton Debatin. „Unsere Kunden profitieren außerdem von einem schnelleren Handling des Bargelds und das durch die weltweite Gültigkeit der GS1 Standards sogar im internationalen Umfeld“, so Rose weiter. Durch Scannen des Strichcodes können die Safebags zum Beispiel im Cash Center des Wertdienstleisters schneller gezählt werden. Dazu stellt der Hersteller sicher, dass der Barcode eine hohe Leserate aufweist und auch bei vielen Handgriffen sowie schlechtem Wetter gut hält. Was heißt das konkret? Die aufgedruckten Barcodes sind abriebfrei, wetterfest und mindestens 32 Millimeter hoch. „Anton Debatin hat jetzt als erster Solution Provider die standardkonforme Umsetzung des GS1 128 auf Safebags nachgewiesen“, begrüßt Christian Fischer, Senior Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany, das Engagement des badischen Unternehmens. Und Birgit Nieschalk, Senior Partner Engagement Managerin, GS1 Germany, ergänzt: „Mit erprobten Lösungsangeboten leisten die Mitglieder unseres Solution Provider Kreises wertvolle Unterstützung bei Implementierung von standardisierten Prozessen, sodass sich die Investitionssicherheit auf Kundenseite weiter erhöht.“ Foto: Anton Debatin macht Safebags mit Standards von GS1 Germany rückverfolgbar (Quelle: Anton Debatin). Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 19.03.2015
Vernetzte Produktion, Industrie 4.0 und Internet der Dinge machen Industrieprodukte zu „sprechenden“ Objekten: Aber wie können Unternehmen sicherstellen, dass die Objekte auch die sind, für die sie sich ausgeben? „Die eigenen Produkte vor Fälschungen zu sichern ist heute ein kompletter Prozess. So kann ein metallisches Serienprodukt individuell mit einer Seriennummer codiert, mit weiteren Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, mit der Verpackung „verheiratet“ und anschließend versiegelt werden.“ So beschreibt Steffen Zimmermann, Geschäftsführer der AG Produkt- und Know-how-Schutz beim VDMA, die Schritte, um aus einem herkömmlichen ein fälschungssicheres Produkt zu machen. Wie das konkret funktioniert, können Besucher der Hannover Messe 2015 am Gemeinschaftsstand des VDMA erleben. GS1 Germany ist einer von 11 Partnern auf dem Stand. Erstmalig zeigen sie an einem Live-Demonstrator vor Ort den Einsatz verschiedener Merkmale zum Produktschutz, unter anderem den GS1 DataMatrix-Code. Schutz vor Fälschungen: GS1 DataMatrix als Fingerabdruck „Ein zum Produktschutz eingesetzter und auf dem Produkt aufgebrachter GS1 DataMatrix-Code enthält eine Seriennummer“, erklärt Daniel Dünnebacke, Senior Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. „Der Code kann mit Apps ausgelesen und online authentifiziert werden. So sehen Unternehmen, wenn eine Seriennummer schon einmal irgendwo auf der Welt ausgelesen oder gar nicht vergeben wurde. Unstimmigkeiten können schnell erkannt werden. Die Seriennummer ist so etwas wie der Fingerabdruck des Produkts.“ Sicherheitsmerkmale beugen Umsatzschaden durch Fälschungen vor Mehr als 70 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer Deutschlands sind laut VDMA von Produktpiraterie betroffen, der Umsatzschaden beträgt bereits 7,9 Milliarden Euro jährlich. Die Volksrepublik China ist mit 72 Prozent unangefochten auf Platz 1 der Herstellungsländer. Unternehmer stehen vor der Herausforderung, verschiedene Sicherheitsmerkmale sinnvoll zu kombinieren, um sich davor zu schützen. Der Demonstrator bietet die Möglichkeit, sich live vor Ort mit den verschiedenen Offline- und Online-Prüfverfahren vertraut zu machen. Experten stehen auf der Hannover Messe vom 13. bis 17. April 2015 in Halle 8 am Stand D08 Rede und Antwort in Sachen Produktpiraterie und Fälschungssicherheit – auch, aber nicht nur im Kontext Industrie 4.0. Weitere Informationen unter: www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressebild: Industrie 4.0 und Schutz vor Produktpiraterie gehören zu den Themen auf der Hannover Messe 2015 (Bildquelle: Deutsche Messe AG/Hannover Messe) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.03.2015
Wer seine Logistik auf Ökoeffizienz trimmt, schont das Klima und senkt zugleich seine Transportkosten. BLG Handelslogistik, Eckes Granini Deutschland, Lidl und Wepa haben dieses Prinzip erkannt und konkrete Aktionspläne erarbeitet. Im Rahmen der Lean and Green-Initiative von GS1 Germany wollen die Unternehmen ihren logistikbezogenen CO2-Ausstoß innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent senken. Für ihre wegweisenden Konzepte erhielten sie jetzt den Lean and Green Award. Der Preis für nachhaltige Logistik wurde auf der Log 2015 vergeben, dem Handelslogistik Kongress von EHI Retail Institute, Markenverband und GS1 Germany. „Wir freuen uns zu sehen, dass die in den Niederlanden gestartete Initiative Lean and Green auch immer mehr deutsche Unternehmen überzeugt“, so Christophe Campe, Vice President Chep Deutschland und Botschafter von Lean and Green in Europa. „Mit ihren ausgefeilten Maßnahmenplänen demonstrieren die Gewinner eindrucksvoll, wie Unternehmen sich auf die Herausforderung Klimaschutz einstellen und langfristig auch ihre Kosteneffizienz verbessern können. Von dem wachsenden Know-how und dem regen Austausch im Lean and Green Netzwerk profitieren alle Parteien entlang der Value Chain.“ Bis zu 15 Prozent Ersparnis durch Mitarbeiterinformation Der Kontraktlogistiker BLG Handelslogistik setzt in seinem prämierten Konzept vor allem auf die Sensibilisierung der Belegschaft für ein energie- und umweltschonendes Verhalten am Arbeitsplatz. Auf diesem Weg können Unternehmen zwischen fünf und 15 Prozent der Energie einsparen, so schätzt die Deutsche Energie-Agentur. Eckes-Granini Deutschland, ebenfalls Preisträger, will seine Treibhausgasemissionen durch eine breit angelegte Modernisierung des Fuhrparks um rund zehn Prozent verringern. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem die Umstellung auf ein automatisches Schaltgetriebe, eine vorausschauende Geschwindigkeitsregelung sowie Windabweiser und ein umfassendes Monitoring der gesamten Flotte. Ebenfalls werden alle Transportdienstleister von Eckes Granini Deutschland in die Maßnahmen mit einbezogen und über den green check der Logistik Akademie Janz gemessen. Mehr Paletten pro Ladung, weniger Leerfahrten Optimierte Tourenplanung, die Reduktion von Leerfahrten oder die Vermeidung kleinteiliger Nachlieferungen – darauf setzen die Preisträger Lidl Stiftung und Wepa Hygieneprodukte. Bei Lidl soll ein passgenauer Maßnahmenmix die Auslastung der Lkw erhöhen und zusätzlich durch Umstellung auf alternative Verkehrsträger wie Bahn und Binnenschiff der CO2-Ausstoß reduziert werden. WEPA wiederum will die Produktmaße und die Belegung der Paletten modifizieren, um die bestmögliche Nutzung des LKW-Laderaums zu erreichen. Neben vielen weiteren Maßnahmen wird zudem an der Reduzierung der Transportkilometer durch optimierte Standort-Allokationen gearbeitet. Stephan Schaller, Senior Manager Nachhaltigkeit bei GS1 Germany: „In jedem Unternehmen existieren Ansatzpunkte für eine nachhaltigere Logistik. Der Lean and Green Award schafft einen zusätzlichen Anreiz, die Optimierung zum Nutzen der Umwelt und der eigenen Bilanz in Angriff zu nehmen. Mit dieser Auszeichnung stärken die Teilnehmer ihr Profil als verantwortungsbewusstes Unternehmen und punkten zugleich im Wettbewerb.“ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 16.03.2015
Der Markt der Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen wächst: Über 2,6 Milliarden Sendungen wurden laut einer Studie im Auftrag des Bundesverbands der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) allein 2013 in Deutschland transportiert. Der wachsende grenzüberschreitende Handel ist unter anderem der Auslöser hierfür. Dieser Treiber hat aber zugleich auch neue Herausforderungen für die KEP-Branche im Gepäck: Zum Beispiel erwarten die Kunden neben neuen Serviceangeboten auch gleichmäßig hohe Zuverlässigkeit, Qualität und Wettbewerb auf dem Postmarkt. In einem Workshop bei GS1 Germany wollen die KEP-Anbieter am 31. März 2015 prüfen, wie sie auf Basis der GS1 Standards ihre Prozesse besser vernetzen und so auf diese Herausforderungen abstimmen können. In dem KEP-Branchenworkshop Standardisierung werden die Transportexperten evaluieren, wie sie einen offenen Branchenstandard entwickeln und in die Praxis umsetzen können. Basis sind die bereits bei GS1 Germany erarbeiteten Empfehlungen zum Informationsfluss und zu Sendungsnummern in der Logistik. Sie berücksichtigen die Besonderheiten der Branche zum Beispiel für Transportetiketten. „Insbesondere in Zeiten der Globalisierung schaffen Standards einen optimierte Wertschöpfungskette“, erklärt Thomas Niebur, Logistikexperte bei GS1 Germany. „Bei nationalen Sendungen wiederum besteht die Herausforderung darin, die stark steigenden Sendungsmengen, die Serviceansprüche der Versender und politische Vorgaben im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Urbanisierung in Einklang zu bringen“, so Niebur weiter. Der Workshop ist kostenlos und richtet sich an Unternehmens- und Verbandsvertreter der Paket-, Post-, Express- und Kurierbranche. Interessierte Unternehmen können sich bei Thomas Niebur anmelden: niebur@gs1-germany.de , Tel.: 0221/94714-349. Hintergrund: Die Branche treibt bereits seit letztem Jahr auf Initiative des BdKEP einen offenen Postmarkt voran. Sie will geschlossene Prozessketten für Wettbewerb und neue Serviceangebote öffnen. Die europäische Initiative Open Postal Alliance (OPAL) bietet dafür Online- und Einzelhändlern, Kurier-, Paket- und Postdiensten, Technologieunternehmen, Forschung, Verbänden, Standardisierungsorganisationen sowie Behörden eine Plattform. „In den bisherigen Arbeitstreffen der Initiative wurde deutlich: Die Standardisierung von Prozessen und Infrastrukturen ist zwingende Voraussetzung für die effiziente Postbeförderung und -zustellung. Auch ein offenes Paketboxsystem zum Beispiel kann nicht außerhalb von Standards entwickelt werden“, erklärt der BdKEP-Vorsitzende Andreas Schumann. Hier eine für alle akzeptable Lösung zu finden, sei das Ziel von OPAL. Pressefoto: KEP-Branche diskutiert optimierte Wertschöpfungskette von Postsendungen Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 04.03.2015
Seit über 12 Jahren wird der ECR Award im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 400 Gästen aus dem Top-Management der führenden Industrie- und Handelsunternehmen verliehen. Gewinner sind Akteure aus Industrie und Handel, die mit ihren Kooperationen der Branche neue Impulse für Kundenorientierung und Teamplay geben. Auch in diesem Jahr werden wieder zukunftsweisende Managementleistungen ausgezeichnet, die den ECR-Gedanken vorbildlich umsetzen und dabei Verbraucherwünsche punktgenau erfüllen. Dies gilt seit einigen Jahren nicht mehr nur für die Konsumgüterbranche, sondern auch mehr und mehr Unternehmen aus anderen Branchen – insbesondere das Gesundheitswesen sowie der Finanz- und Bankensektor – integrieren ECR-Strategien in ihre Geschäftsstrategien. Am 22. September 2015 werden die Besten gekürt. Mit dem ECR Award in der Kategorie Unternehmenskooperation werden erfolgreiche Kooperationen ausgezeichnet, die für vorbildliches partnerschaftliches Management zum Nutzen von Industrie, Handel, Logistik und Verbrauchern stehen. Hierfür gibt es zwei Awards: einen für die Supply Side und einen für die Demand Side. Gewinnerunternehmen gelten als Vorreiter in ihrer Branche und können so ihr Image als innovative und technisch versierte Unternehmen festigen. Einsendeschluss für die Bewerbung in der Kategorie „Unternehmenskooperation“ ist der 15. Mai 2015. Als Bewertungsgrundlage für die Jury dienen eine Kurzfassung sowie eine ausführliche Darstellung des erfolgreichen ECR-Projekts als PowerPoint-Präsentation per E-Mail an Regina Haas: haas@gs1-germany.de . Weitere Informationen zu den Gewinnern der Vorjahre und Bewerbungs-vorlagen finden interessierte Unternehmen unter www.ecraward.de Abbildung: Gewinner ECR Award Demand Side 2014, Quelle: GS1 Germany Hintergrundinformation: Die Gewinner des ECR Award 2014 Unternehmenskooperation Supply Side: die „Recyclat Initiative“ Werner & Mertz + Rewe Group + Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland + Alpla-Werke Alwin Lehner + UniSensor Sensorsysteme + Nabu Naturschutzbund Deutschland Unternehmenskooperation Demand Side: „Jeder Standort ist anders“ – Neuer Ansatz für Category Management Getränke: Ein nationales Konzept für den individuellen Rewe-Markt vor Ort umsetzbar gemacht Rewe Markt + Anheuser-Busch InBev + Coca-Cola + Hoffrogge Consulting Einzelunternehmen: Edeka Unternehmenspersönlichkeit: Gerhard Berssenbrügge, Vorstandsvorsitzender Nestlé Deutschland AG Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.02.2015
Der Einsatz von elektronischen Schlössern an Wertschutzschränken, wie Geldautomaten, ist seit Jahren etabliert. So werden bei über 95 Prozent der Systeme statische Code-Kombinationen genutzt. „Die Markterfahrungen zeigen, dass statische Codes die auf unbestimmte Zeit an einem Schloss hinterlegt werden, Sicherheitsrisiken bergen“, weiß Christian Fischer, Senior Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany. „Es gibt immer wieder Beispiele in denen unbekannte Täter durch Insiderwissen an die statischen Codes gelangen und diese nutzen, um illegal Geldautomaten zu entleeren. So können innerhalb von kurzer Zeit Schäden in Millionenhöhe entstehen“, erklärt Fischer weiter. Um Sicherheitslücken zu schließen und ihre Prozesse weiter zu optimieren, haben sich Hersteller von elektronischen Schließsystemen und weitere Akteure des Bargeldkreislaufs unter dem Dach von GS1 Germany auf den Einsatz des „Einmal-Code-Verfahrens“ und von elektronischen Nachrichten auf Basis der GS1 Standards verständigt. Bei diesem Verfahren wird pro Auftrag, wie zum Beispiel der Leerung eines Geldautomaten, ein Code generiert und per elektronischer Nachricht ausgetauscht. Der Code ist zudem nur für bestimmte Personen in einem definierbaren Zeitraum autorisiert und erlischt nach Abschluss des Auftrags. Darüber hinaus wird über einen abschließenden Bestätigungscode die Schließung des betreffenden Wertbehältnisses gewährleistet. „Die Standardisierung des Öffnungsprozesses mit Einmal-Codes ermöglicht für diesen Vorgang ein Maximum an Sicherheit und Flexibilität.“, begrüßt Detlef Lücke, Bereichsleiter bei INSYS locks das Ergebnis. „Zudem erleichtert der Einsatz der GS1 Standards die Kommunikation zwischen Herstellern von Schließsystemen, Dienstleister und Kunden im gesamten Bargeldkreislauf“, so Detlef Lücke weiter. Dadurch können auch unterschiedliche Herstellersysteme mit den vorhandenen Kundensystemen bei der Übermittlung der Auftrags- und Zugangsdaten digital verbunden werden. Ein Schritt zu mehr Einfachheit in der Integration von Schlössern, zu beschleunigter Servicedurchführung an Geldautomaten und zu mehr Sicherheit durch die Vergabe von auftragsbezogenen Einmal-Codes. „Der Austausch mit unseren Kunden und Branchenexperten bestätigt uns, dass wir als Hersteller gemeinsam mit GS1 Germany auf dem richtigen Weg sind. Wir setzen die für die Branche entwickelten GS1 Standards in die Vergabe von Einmal-Codes um und können dem Markt so eine topaktuelle, sichere Lösung im Tresorschlossbereich bieten“, erklärt Daniela Kaiser, Leitung Vertrieb des Unternehmens Lock Your World. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 22.01.2015
Seit 13. Dezember 2014 ist es amtlich: Wurde frisches SB-Fleisch vor dem Verkauf bereits eingefroren, gehört das Einfrierdatum auf die Verpackung. Das regelt die EU-Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011, kurz LMIV. Egal, ob das Produkt nach der Schlachtung, dem Zerlegen, beim Einzelhändler oder Metzger schon einmal eingefroren war, der Verbraucher muss über die zeitweise Tiefkühlung informiert werden. Auch wer Großverbraucher, Online-Shops oder Katalog-/Telefonversender beliefert, sollte darauf achten, dass seinen Abnehmern die Informationen zum Einfrierdatum mitgeliefert werden. „Eine immense Herausforderung für jeden Beteiligten der Wertschöpfungskette bis zum Handel: Oft sind frühere Einfrierdaten gar nicht bekannt, weil die Informationen nicht in der Lieferkette weitergereicht wurden. Vielen vorgelagerten Prozessstufen ist gar nicht bewusst, dass die Daten erfasst werden müssen. Dabei ist es gerade dann wichtig, wenn nicht bekannt ist, wer das Fleisch bekommt, was daraus hergestellt wird oder ob die letzte Stufe auskunftspflichtig gegenüber Endverbrauchern ist“, erklärt Angela Schillings-Schmitz, Senior-Branchenmanagerin Fleisch bei GS1 Germany. Das sei eine der größten Hürden an dieser Regelung. GS1 Germany empfiehlt hierfür jetzt zwei Lösungen auf Basis von GS1 Standards. Spezielle Barcodes im sogenannten GS1-128-Standard unterstützen dabei, dass die Daten weitergegeben werden können. Der Standard verschlüsselt über sogenannte Datenbezeichner neben der Artikelnummer weitere Informationen wie Charge oder eben das Einfrierdatum. „Ist das Einfrierdatum auf dem Produktetikett barcodiert, kann es von der nachfolgenden Stufe der Lebensmittelkette automatisch erfasst werden. Das spart zum einen Zeit, zum anderen werden Lese- und Schreibfehler vermieden. Die entstehen schnell, wenn klarschriftlich aufgedruckte Informationen per Hand abgetippt werden“, so Schillings-Schmitz. Weitere Optionen bieten bilateraler elektronischer Datenaustausch und ganzheitliche Traceability-Lösungen nach dem One-to-many-Prinzip. Beim elektronischen Datenaustausch können die Einfrierdaten über den Lieferavis ausgetauscht werden. Schillings-Schmitz: „Werden die Daten von einem Partner zum nächsten in der Kette weitergegeben, besteht das Risiko, dass Informationen verloren gehen. Mehr Sicherheit bieten Systeme, in denen relevante Daten von jedem Prozessbeteiligten einmal über eine einzige Schnittstelle für alle nachfolgenden Stufen bereitgestellt werden. Möglich macht das der EPCIS-Standard. Er wird zum Beispiel bei fTrace genutzt.“ So können Märkte Einfrierdaten lückenlos ermitteln und erfahren, ob das Fleisch bereits zu einem früheren Zeitpunkt eingefroren war. Ob GS1-128-Datenbezeichner oder elektronischer Datenaustausch via EDI und EPCIS, beide Lösungen können Anwender des GS1 Systems heute schon nutzen, um Einfrierdaten korrekt weiterzugeben. Informationen zu den Standards erhalten Kunden des Leistungspakets GS1 Complete kostenfrei auf der Website von GS1 Germany. Unterstützend bietet GS1 Germany LMIV-Trainings für die Fleischbranche an, die auch auf die Themen Einfrierdatum und Herkunftskennzeichnung eingehen. Die nächsten Termine finden am 23.02. und 10.03.2015 in Köln statt. Weitere Informationen unter http://www.lmiv-services.de/aktuelles-trainings/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.12.2014
Oh, es riecht gut: Mitten in der Vorweihnachtszeit müssen sich Bäckereien und mit ihnen alle Lebensmittelunternehmen auf neue Pflichten einstellen. Bei einem Pressefrühstück in der Berliner Bäckerei Seitz klärte Bundesernährungsminister Christian Schmidt heute über die neue europäische Lebensmittelinformations-Verordnung auf. Sie bringt ab dem 13. Dezember 2014 eine ganze Reihe Neuerungen für Lebensmittelhersteller und -händler mit: Eine Herausforderung gerade für kleine Betriebe wie Bäcker oder Metzger. GS1 Germany, unter anderem für den EAN-Barcode auf Lebensmitteln bekannt, arbeitet seit über zwei Jahren mit Handel und Industrie an Hilfestellungen, wie Unternehmen das neue Recht sinnvoll umsetzen können. Mit der kurzen Checkliste von GS1 Germany können gerade kleine Betriebe schnell prüfen, wie gut sie für den 13. Dezember gerüstet sind und woran es zu denken gilt. Bei nicht vorverpackter, lose angebotener Ware – wie Backartikel und zahlreiche Lebensmitteln an der Bedientheke (Feinkostsalate, Käsezubereitungen) – wird die Allergenkennzeichnung ab 13. Dezember 2014 zur Pflicht. Die Information kann mündlich erfolgen, muss aber schriftlich dokumentiert sein. Für vorverpackte Ware gilt: Enthält ein Produkt Stoffe, die allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten auslösen können, müssen diese im Zutatenverzeichnis deutlich hervorgehoben werden. Die Vorschriften der LMIV gelten nicht nur für Lebensmittel, die für den Endverbraucher bestimmt sind, sondern auch für Produkte, die beispielsweise an Restaurants, Kantinen und Caterer geliefert oder von diesen abgegeben werden. Fehlende oder fehlerhafte Informationen können zu einer Haftung gegenüber Verbrauchern, zu Abmahnungen von Wettbewerbern oder zu behördlichen Beanstandungen führen. Pflichtinformationen müssen in der leicht verständlichen Sprache des Landes gemacht werden, in dem das Lebensmittel vermarktet wird. In Deutschland ist das Deutsch. Lebensmittel, die vor dem 13. Dezember 2014 in Verkehr gebracht oder gekennzeichnet wurden und die den Anforderungen der Lebensmittelinformations-Verordnung nicht entsprechen, dürfen weiterhin vermarktet werden, bis die Bestände erschöpft sind. Verantwortlich für die Informationen ist derjenige, der sie in Verkehr bringt oder sie verändert – egal ob bewusst oder unbewusst. Auch im Onlineshop, im Katalog oder beim Telefonverkauf werden zahlreiche Informationen zur Pflicht, die bislang höchstens freiwillig bereitgestellt wurden. Von der Lebensmittelinformations-Verordnung profitieren insbesondere Allergiker. Sie sollen Hinweise auf bedenkliche Inhaltsstoffe leicht und schnell – auch ohne große Nachforschungen – erhalten. Während bei vorverpackter Ware Allergene im Zutatenverzeichnis hervorgehoben werden müssen, kann die Information bei loser Ware auch mündlich erfolgen. Sie muss aber in jedem Fall schriftlich festgehalten sein: Ob Kladde, Allergiker-Speisekarte oder elektronische Lösung via Tablet bleibt den Unternehmen überlassen. Genau regelt das in Deutschland die vorläufige Lebensmittelinformations-Ergänzungsverordnung (VorLMIEV), die erst vor wenigen Tagen verabschiedet wurde. Frieder Francke, Inhaber mehrerer Bäckereifilialen im sächsischen Torgau, fasst die Herausforderung für seine Branche zusammen: „Auf alle Bäcker kommt eine enorme Fleißarbeit zu.“ Mehr als 200 Rezepturen hat der Bäckermeister elektronisch erfasst, anschließend ausgedruckt und an alle Filialen des Familienbetriebes verteilt. „Auf Wunsch können Kunden jetzt vor Ort genau nachlesen, welche Inhaltsstoffe in einem Produkt stecken und ob eventuell potenzielle Allergieauslöser enthalten sind“, erklärt Francke. Um die Datenmenge stemmen zu können, nutzt er eine Datenpoollösung. Auf der Website www.lmiv-services.de gibt GS1 Germany zusammen mit seinen Tochterunternehmen wichtige Hilfestellungen und Handlungsempfehlungen für Lebensmittelunternehmer wie Frieder Francke. Pressebild: Auch Bäcker müssen künftig über Allergene informieren (Quelle: ikonoklast_hh/fotolia.com) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.12.2014
Allein 63,5 Millionen EPAL-Europaletten sind innerhalb von zwölf Monaten unter Lizenz der European Pallet Association (EPAL) produziert worden. In ganz Europa sind nach Schätzungen von EPAL rund 500 Millionen dieser genormten Ladungsträger unterwegs. „Herstellungsqualität und die richtige Handhabung sind dabei entscheidend für eine lange Lebensdauer der Paletten. Abgestimmte Prozesse erleichtern zudem das Palettenmanagement“, weiß Thomas Niebur, Leiter Competence Center Mehrwegtransportverpackungen bei GS1 Germany. Das erfordert an jeder Station der Palette Kompetenz in puncto Palettenqualität, Reparatur, Herstellung und Standardisierung. Um den Schulungsbedarf der Anwender kümmern sich EPAL und GS1 Germany jetzt gemeinsam durch eine Kooperation ihrer Akademien. „Durch die Zusammenarbeit mit GS1 Germany können wir der Branche ein einzigartiges Paket aus Expertise zur Standardisierung in der Wertschöpfungskette sowie zur Qualitätssicherung und -prüfung von Ladungsträgern schnüren“, begrüßt Alexander Becker, Leiter der EPAL Academy, die Kooperation. „Mitarbeiterwechsel und technische oder gesetzliche Neuerungen führen regelmäßig zu einem erhöhten Schulungsbedarf. Neue und altgediente Mitarbeiter können bei uns in kompakten und praxisnahen Seminaren ihren Wissensstand erweitern“, so Becker weiter. Ziel der Zusammenarbeit ist es außerdem, die in den Seminaren gewonnenen Erkenntnisse in die Entwicklungsarbeit einfließen zu lassen. Dazu Dr. Heiko E. Janssen, Leiter GS1 Academy: „Beide Kooperationspartner macht aus, dass sie durch die langjährige Zusammenarbeit mit der Branche, die Anforderungen genauestens kennen und so den Wissenstransfer passgenau zuschneiden können. Hinzu kommt, dass EPAL mit 14 Nationalkomitees und das GS1 Netzwerk mit über 110 Länderorganisationen diesen Erfahrungsaustausch grenzübergreifend gestalten können“. Erste gemeinsame Aktivität ist die Schulungsreihe zum Tausch von Europaletten. Sie startet im Februar 2015 unter dem Motto „Produktqualität sichern – Prozessqualität steigern – Qualifikationen ausbauen“ Dabei steht die Europalette ebenso im Fokus wie die Abläufe in der gesamten Supply Chain oder die technischen Möglichkeiten und Neuerungen im Transport- und Logistikbereich. Für Praxisnähe sorgt jeweils ein Tag bei einem Hersteller- und Reparaturbetrieb. Hier werden Fragen zu Qualität und Tausch direkt am Objekt beantwortet. Dazu zählen sowohl die Materialprüfung und Sortierung als auch das Erkennen von versteckten Schäden, der richtige Materialeinsatz und die korrekte Kennzeichnung. Interessierte Unternehmen können sich hier informieren und anmelden: Kosteneffizienz@epal-academy.org , Kosteneffizienz@gs1-germany.de . Darüber hinaus planen die EPAL Academy und die GS1 Germany Academy weitere Module, die das Thema Europalettentausch vertiefen. Hier geht es um rechtliche Aspekte, Recycling und Tauschmodelle. Foto: EPAL-Paletten (Quelle: European Pallet Association) Pressekontakt GS1 Germany: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Pressekontakt EPAL: European Pallet Association e.V. Andrea Engels Pressereferentin Ungelsheimer Weg 14 40472 Düsseldorf Tel.: 0211- 984804880 E-Mail: andrea.engels@epal-pallets.org