Veröffentlicht am 07.03.2014
Auf der diesjährigen CeBIT in Hannover fällt der Startschuss für ein neues Beratungsunternehmen: Die ferd management & consulting GmbH wurde von GS1 Germany, Ingendo und Stefan Engel-Flechsig gegründet, um die Umstellung auf E-Rechnungen in Wirtschaft und Verwaltung zu erleichtern. Die Partner wollen vor allem den Mittelstand dabei unterstützen, seine Rechnungen elektronisch, strukturiert, komfortabel und rechtssicher zu versenden und zu empfangen. Hierfür wurde das Format ZUGFeRD vom „Forum elektronische Rechnung Deutschland“ erarbeitet. Im Gegensatz zu bestehenden, auf große Unternehmen ausgerichtete Standards wie EDI, lässt sich ZUGFeRD einfach in ein PDF/A-3 integrieren und per E-Mail versenden. GS1 Germany hat selbst als eines der ersten Unternehmen in Deutschland das ZUGFeRD-Format umgesetzt. „Wir haben durch die E-Rechnung etwa 70 Prozent unserer Kosten in der Jahresfaktura 2014 eingespart“, berichtet Pretzel. „Dieses Wissen wollen wir jetzt weitergeben“, so Pretzel weiter. „Letztlich ist es kein Hexenwerk, doch man muss wissen, wie es geht“, kommentiert Stefan Engel-Flechsig, Geschäftsführer der ferd management & consulting den hohen Bedarf an sachkundiger Beratung für die Umstellung auf das ZUGFeRD-Format. „Mit dem Joint Venture können wir diesen Anforderungen gerecht werden“, sagt Engel Flechsig. Gemeinsam mit GS1 Germany hatte er sich bereits bei der Entwicklung des branchenübergreifenden Rechnungsformats ZUGFeRD und der europäischen Standardisierung engagiert. Er gilt als international anerkannter Experte für elektronische Rechnungen. Dritter Partner ist die Bielefelder Ingendo GmbH. Ingendo ist ein branchenunabhängiges Lösungs- und Beratungsunternehmen mit fachlicher Spezialisierung in den Bereichen „Enterprise Content Management“, „Digitale Archivierung“ sowie „Elektronische Rechnungsprozesse“. Das Unternehmen bringt knapp 20 Jahre Erfahrung aus weit mehr als 200 Kundenprojekten mit in das Joint Venture ein. Zum Hintergrund: Das neue elektronische Rechnungsformat ZUGFeRD (Zentraler User Guide des Forum elektronische Rechnung Deutschland) war erst im März 2013 auf der CeBIT erstmals von BMWi, BMI und BITKOM vorgestellt worden. Eine Vor-Version des Formats, der sogenannte Release Candidate, wurde im Juni veröffentlicht. Dem vorausgegangen waren das Steuervereinfachungsgesetz und Forderungen von der Europäischen Kommission in Brüssel mit dem Ziel E-Rechnungen im breiten Maßstab umzusetzen. Studien, wie die Billentis-Marktstudie 2012, hatten gezeigt, dass in Europa jährlich 16 Milliarden Rechnungen versendet werden. Nur 18 Prozent davon auf elektronischem Weg. ferd management & consulting versteht sich als zentrale Anlaufstelle bei Fragen rund um die elektronische Rechnung. Mehr erfahren interessierte Unternehmen auf www.ferdmc.com . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.02.2014
Ob Spielzeug, Kosmetik oder Holzprodukte: Europaweit sind Hersteller bemüht, mithilfe von Rückverfolgungssystemen gesetzliche Auflagen für sichere Nonfood-Produkte umzusetzen – zum Schutz der Verbraucher. Eine Expertengruppe der Europäischen Kommission empfiehlt jetzt, dabei auf GS1 oder ISO Standards zu setzen. Erst die Rückverfolgbarkeit macht es möglich, gefährdende Produkte korrekt zu identifizieren und schnell aus dem Markt entfernen zu können. Globale Standards tragen zum Erfolg von Rückverfolgungssystemen und somit zum Verbraucherschutz bei – so die EU-Expertengruppe. Neben Unternehmen wendet sie sich an Überwachungsbehörden und Verbraucherschützer. So rät sie, Mitarbeiter in Behörden über den Einsatz von Barcodes zu schulen. Verbraucherschutz-Organisationen sollten darüber aufklären, wie Behörden über verdächtige Produkte informiert werden können. Verbrauchern muss dazu die Wichtigkeit von Produktidenten vermittelt werden. Wertschöpfungsketten werden immer globaler und Verbraucher kaufen zunehmend online ein. Sichere Produkte und eine verlässliche Rückverfolgbarkeit werden dabei zur wachsenden Herausforderung. Mit den Barcodes und Identifikationsnummern von GS1 können Produkte nicht nur vor Fälschungen geschützt werden. Sie werden schon jetzt in Rückverfolgungssystemen wie fTrace oder dem Product Recall Service von GS1 genutzt. GS1 Standards unterstützen Unternehmen somit, die legislativen Anforderungen an Rückverfolgbarkeit zu erfüllen – egal ob für Spielzeug, Kosmetik oder Holzprodukte. Weitere Informationen unter: www.gs1-germany.de/gs1-solutions/rueckverfolgbarkeit/ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 20.02.2014
Welche Informationen verschlüsselt die Global Trade Item Number? Was ist eigentlich der GS1 DataBar? Und wo in der Lieferkette kommt der GS1-128 zum Tragen? Auszubildende im Einzelhandel stehen vor der Aufgabe, die Anwendungsmöglichkeiten und Vorzüge aller relevanten GS1 Standards möglichst zügig zu erlernen und zu nutzen. Unterstützung leistet ein aktueller Lehrfilm: Er zeigt detailliert, was ein Barcode im Einzelnen darstellt und aus welchen Bestandteilen er sich zusammensetzt. Darüber hinaus werden die Begriffe GTIN und EAN, GS1-128, GS1 DataBar und GS1 DataMatrix erklärt. Auszubildende erfahren, warum beispielsweise auf Paletten andere Barcodes zum Einsatz kommen als auf Endprodukten. In vier kurzen Abschnitten informiert der Film über den Nutzen von Barcodes, die Nummernvergabe sowie die praktische Anwendung entlang der Wertschöpfungskette bis zum Point of Sale. Der Lehrfilm wurde vom FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht in Zusammenarbeit mit GS1 Germany produziert. Das FWU, eine gemeinnützige Gesellschaft der Bundesländer, ist Deutschlands führender Produzent von Unterrichtsmedien für die schulische und außerschulische Bildung. Interessenten erhalten den knapp halbstündigen FWU-Film „Strichcodes“ über www.fwu-shop.de/strichcodes-4611001.html . Video-Trailer zum Film Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.02.2014
Was nutzen E-Business-Standards? Wie können kleine und mittlere Unternehmen sie richtig einsetzen? Und wie finden Unternehmen den richtigen IT-Dienstleister? Diese Fragen will ein neues Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Namen „eStep Mittelstand“ beantworten. Der Kick-off mit allen Projektpartnern fand Ende Januar statt. Beteiligt sind das Forschungsinstitut FIR an der RWTH Aachen, eCl@ss e.V., GS1 Germany GmbH, die GRÜN Software AG sowie die tapas GmbH. „Untersuchungen wie die Berlecon-Studie haben gezeigt, dass gerade bei kleinen und mittleren Unternehmen immer noch Unsicherheit herrscht, wenn es darum geht, E-Business-Standards zu nutzen“, erläutert Mark Zeller, Leiter des Projekts „eStep Mittelstand“ bei GS1 Germany. Darum werden im Rahmen von „eStep Mittelstand“ zunächst die tatsächlichen Bedürfnisse des Marktes erhoben. Im Anschluss erarbeiten die Projektpartner Lösungsmodule auf Basis von E-Business-Standards. Dabei stellen sie nicht mehr einzelne Standards in den Mittelpunkt, sondern einen konkreten Nutzen oder ein Ziel. Zuvor festgelegte Sets an E-Business-Standards sollen dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen. Unternehmen werden in die Lage versetzt, den eigenen E-Business-Status besser einzuschätzen und den Return on Investment berechnen zu können. Zwei beispielhafte Tools, einer für die Verpackungswirtschaft und der andere für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland, werden den Einsatz von E-Business-Standards demonstrieren. „Wir sind überzeugt, dass Unternehmen mit den Lösungen aus dem Projekt künftig ihrem Dienstleister nur noch sagen müssen, wo sie hinwollen. Die Module aus dem eStep-Baukasten können dann von allen Dienstleistern adäquat umgesetzt werden“, so Zeller weiter. Die eStep-Lösungen werden am Ende des Projekts in eine DIN Spezifikation überführt. Diese bietet damit auch einen festen Rahmen, um Dienstleister zu zertifizieren. Die Projektlaufzeit ist bis Oktober 2016 angesetzt. Weitere Informationen unter: www.estep-mittelstand.de Pressebild: Logo eStep Mittelstand Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Über eStep Mittelstand eStep Mittelstand steht für „Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von eBusiness-Standards in komplexe Lieferketten-Prozesse“. Das Projekt ist Teil der Förderinitiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern“, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird. eStep Mittelstand unterstützt gezielt kleine und mittlere Unter-nehmen sowie das Handwerk, moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zu entwickeln und anzuwenden.
Veröffentlicht am 30.01.2014
Bargeld ist teuer. Ob im Supermarkt, Kinokomplex oder an der Tankstelle: Überall dort, wo Bargeld fließt, gelten besondere Anforderungen an Transparenz und Sicherheit. Den Bargeldakteuren entstehen hohe Kosten beim Handling, in der Logistik und für Versicherungen. Diese Kosten und Aufwände zu reduzieren und gleichzeitig die Sicherheit zu erhöhen, ist Ziel der unter dem Dach von GS1 Germany gegründeten CashCommunity (CashCOM). In ihr engagieren sich 50 namhafte Teilnehmer aus Handel, Banken, Bundesbank sowie Versicherungen und GS1 Germany Solution Provider. Sie übertragen die in der Konsumgüterwirtschaft bewährten GS1 Standards auf die Bargeldwirtschaft und haben dazu jetzt Prozessabläufe, Kommunikationsschnittstellen und Anwendungsbeispiele beschrieben. Für die Bargeldakteure heißt das: Sie sprechen eine gemeinsame Geschäftssprache. Dadurch können sie zum Beispiel Schnittstellen reduzieren und Kunden und Lieferanten schneller anbinden. Außerdem lassen sich Münzen und Geldbehälter eindeutig identifizieren. Damit ist jederzeit ein Tracking und Tracing des Bargelds möglich. Die Gefahr von Manipulationen sinkt, die Sicherheit steigt. „Schon heute nutzen alle Bargeldakteure in Deutschland die CashEDI-Plattform der Deutschen Bundesbank. Mit CashEDI hat die Bundesbank wegweisend GS1 Standards in der Bargeldlogistik umgesetzt. Sie baut damit auf die vernetzte elektronische Kommunikation zu ihren Kunden“, erklärt Christian Fischer, Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany. „Neu ist, dass dieses Vorgehen jetzt auf den gesamten, also auch den kommerziellen Bargeldkreislauf ausgeweitet wird und so neben mehr Transparenz gleichfalls Raum für neue Geschäftsmodelle und Dienstleistungen entsteht“, so Fischer weiter. Dazu hat die CashCommunity fünf Hauptprozesse und damit 80 Prozent der gesamten Prozesse identifiziert, definiert und in eine Anwendungsempfehlung gefasst. Das fängt beim Stammdatenabgleich an, geht von der Filialver- und entsorgung über die Wechselgeldversorgung und den Kassettenwechsel bis hin zur Geldbearbeitung von Geldautomaten. Für diese Prozesse beschreibt die Anwendungsempfehlung die wesentlichen EDI-Nachrichten und den Einsatz der GS1 Standards, wie die Identifikationen etwa von Banken oder Handelsunternehmen per globaler Lokationsnummer GLN oder von Bargeldartikeln per globaler Artikelnummer GTIN. Das Dokument erscheint voraussichtlich im April 2014 bei GS1 Germany. Pressegrafik: Kommunikationsfluss im Bargeldkreislauf Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 16.01.2014
Immer häufiger finden sich Hinweise auf Lieferengpässe. Aktuell wird es zum Beispiel knapp mit dem Impfstoff gegen Gelbfieber. Doch wie lässt sich sicherstellen, dass die Versorgung von Patienten mit Medikamenten immer ausreichend erfolgen kann? Dazu befragte das International Performance Research Institute (IPRI) im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes SafeMed die Pharmabranche nach den Ursachen für Störungen in der Medikamentenversorgungskette (MVK) und wie diesen erfolgreich entgegengewirkt werden kann. Den größten Handlungsbedarf sehen die befragten Apotheken, Transportdienstleister sowie Pharmahersteller und -großhändler an erster Stelle bei Lieferengpässen seitens der Hersteller, gefolgt vom lückenlosen Rückruf und einem plötzlich steigenden Medikamentenbedarf, zum Beispiel durch Epidemien. „Lieferengpässe entstehen unter anderem, wenn verun-reinigte oder zu wenige Wirkstoffe die Produktion beim Hersteller stören“, erklärt Bettina Bartz, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Die Identifikation von Arzneimitteln auf Basis der GS1 Standards kann solche Störungen verhindern und dazu beitragen, dass die richtigen Medikamente in einwandfreier Qualität und ausreichender Menge rechtzeitig am richtigen Ort ankommen“, so Bartz weiter. So lassen sich zum Beispiel mit der globalen Artikelnummer GTIN oder der nationalen Artikelnummer NTIN auf der Medikamentenverpackung die Warenverfügbarkeiten und -bewegungen darstellen. Zusammengetragen in einer Notfalldatenbank, erlauben diese Informationen Restbestände abzurufen und im akuten Krisenfall, wie beispielsweise bei einer Epidemie, schnell Arzneimittel bereitzustellen. Die Studienteilnehmer favorisieren neben Lösungen zur Identifikation und zum Rückruf auch Möglichkeiten zum Schutz vor gefälschten Medikamenten. Die empirische Studie „Bedrohungspotenziale und Sicherungsmaßnahmen in der Medikamentenversorgungskette“ steht auf den Seiten von www.gs1-germany.de kostenlos zum Download bereit. Das Forschungsprojekt SafeMed, zielt darauf ab, die Medikamentenversorgung in Deutschland zu sichern. GS1 Germany ist Mitglied der SafeMed-Projektgruppe. Pressebild herunterladen: „Handlungsbedarf hinsichtlich Ursachen einer Störung der Medikamentenversorgung“ (Quelle: IPRI gGmbH) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 24.09.2015
Omni-Channel ist Zukunft, aber Omni-Channel ist auch eine große Herausforderung: Nur 12 Prozent der Handelsunternehmen schätzen laut EHI-Studie „IT-Trends im Handel“ die Kanalintegration im eigenen Unternehmen als gut ein. Um insbesondere stationären Händlern auf dem Weg zum Omni-Channel Retailing Hilfestellung zu leisten, haben GS1 Germany und GS1 Schweiz mit Experten aus Handel und Industrie sowie Verbänden in einer Anwendungsempfehlung Erfolgsfaktoren definiert und beschrieben. Ein integriertes Glossar schafft darüber hinaus Klarheit im Omni-Channel-Begriffsdschungel. Impulse für Organisation, Shopper Journey und Category Management Eine wesentliche Erkenntnis in der Anwendungsempfehlung ist, dass Unternehmen ihre gesamten Strukturen und Prozesse an den Bedürfnissen des Shoppers ausrichten müssen, um im Omni-Channel-Umfeld erfolgreich zu sein. Dafür gilt es, bestehende Systeme, Strukturen und Prozesse aufzubrechen und Aufgabenfelder neu zu verteilen. Aber auch die Bereiche Shopper Journey und Category Management werden ausführlich behandelt. „Den Shopper und sein Verhalten zu verstehen, ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Omni-Channel-Umfeld“, sagt Andreas Zillgitt, Senior Projektmanager ECR bei GS1 Germany. „Das ist die Voraussetzung dafür, um ihn am Ende gezielter ansprechen und das Sortiment nach seinen Bedürfnissen ausrichten zu können.“ Darum stellt die Anwendungsempfehlung unter anderem Methoden zur Generierung von Shopper Insights, zur Segmentierung der Shopper in einzelne Cluster und zur Analyse der Shopper Journey vor. Darüber hinaus gibt die Publikation erklärende Hintergrundinformationen, konkrete Beispiele und Checklisten zu Fragen wie: Welche Prozesse helfen dabei, den Shopper in den Mittelpunkt zu stellen? Wie kann eine strategische und kulturelle Verankerung von Omni-Channel Retailing im Unternehmen erreicht werden? Und wie kann die Effizienz der eingesetzten Mittel präzise gemessen werden? Leseprobe zum Download Eine erste Leseprobe steht Interessierten ab sofort unter www.gs1-germany.de zur Verfügung. Die komplette Anwendungsempfehlung wird für GS1 Complete-Kunden ab November 2015 zum kostenfreien Download verfügbar sein und kann auch als Print-Exemplar angefordert werden. Pressebild: Impulse für optimales Omni-Channel Retailing (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.09.2015
Zum 13. Mal hat GS1 Germany gestern ausgewählte Unternehmen und Persönlichkeiten mit dem ECR Award ausgezeichnet. Die Gewinner aus Industrie und Handel haben eines gemeinsam: herausragende Konzepte für Efficient Consumer Response (ECR), für partnerschaftlich optimierte Wertschöpfungsketten im Sinne der Verbraucher. Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side Mit einem konsequent umgesetzten Cross-Docking-Konzept haben die Partner Vion, Netto und Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen einen Meilenstein für die komplexe Ultrafrische-Logistik gesetzt. Gemeinsam mit den weiteren Partnern Friki, Euro Fine Fish, Erich Geiger Gruppe und Artland sowie den Speditionen Eurofresh und G&P haben sie die Lieferkette für hochsensible 2 Grad-Produkte flächendeckend optimiert. Und das mit messbaren Effekten: um 50 Prozent gestiegene Lkw-Auslastung, 60 Prozent weniger Rampenkontakte, um 15 Prozent erhöhte Lieferperformance und Halbierung des CO2-Ausstoßes. Im Sommer 2010 gestartet, ist das Projekt Anfang 2015 ins bundesweite, operative Geschäft übergegangen. Für die enormen Bündelungseffekte und den ganzheitlichen Kooperationsansatz gab es die volle Anerkennung der Jury. Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side Getreu dem Motto „Kontinuität zahlt sich aus“ hat die Rewe Group Buying gemeinsam mit Lorenz Bahlsen Snack-World im Jahr 2008 eine Category Management-Kooperation gestartet, die heute zu den deutschlandweit erfolgreichsten zählt. Ziel war es, die Warengruppe der salzigen Snacks konsequent an den Bedürfnissen der Shopper auszurichten. Das nachhaltig umgesetzte Konzept überzeugte Jury und Verbraucher: Bis 2014 ist der Umsatz von salzigen Knabbereien bei Rewe um durchschnittlich 13 Prozent pro Jahr gestiegen und damit beinahe doppelt so stark wie im Snackmarkt insgesamt. Der Rollout gelang bis 2014 in rund 3.000 Rewe-Filialen. 2.000 Umbauten fanden dabei in einem Zeitraum von nur sechs Wochen statt – der bundesweit bislang umfassendste Rollout seiner Art. Kategorie Einzelunternehmen Mars Deutschland ist überzeugt: „Gegenseitiger Nutzen ist gemeinsamer Nutzen – gemeinsamer Nutzen ist von Dauer“. ECR ist darum ein wichtiger Eckpfeiler der Unternehmensphilosophie und der Kooperationsgedanke gelebte Praxis in der täglichen Arbeit. Ob regelmäßiger, weit über das branchenübliche Maß hinausgehender Austausch mit Geschäftspartnern, gezielter Aufbau von Category Management-Wissen, Erhöhung der Regalverfügbarkeit, Reduzierung des Wasser- und Energieverbrauchs für nachhaltige Produktion, konsequente Zusammenarbeit mit dem Handel oder Messung der Liefer-Performance – mit verschiedenen Maßnahmen leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag, die gesamte Wertschöpfungskette im Sinne des Verbrauchers kooperativ zu optimieren. Ein preiswürdiges Engagement, so die Jury. Kategorie Unternehmenspersönlichkeit Seit vielen Jahren setzt die Edeka Minden-Hannover Zeichen bei der Kooperation zwischen Handel und Industrie im Sinne des ECR-Gedankens. Das wurde maßgeblich durch Mark Rosenkranz ermöglicht, dem Sprecher des Vorstands der Edeka Minden-Hannover. Er wurde deshalb als ECR-Unternehmenspersönlichkeit des Jahres 2015 ausgezeichnet. Der gebürtige Ostwestfale trieb zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen die Umsetzung von ECR-Strategien und Shopper-Orientierung innerhalb der umsatzstärksten Edeka-Region systematisch voran. So gelang unter seiner Führung die nachhaltige Implementierung kooperativer Category Management-Projekte – insbesondere im selbständigen Einzelhandel. Mark Rosenkranz lernte das Geschäft von der Pike auf bei Reinkensmeier in der Fruchthalle Bad Oeynhausen und weiß, was der Einsatz am Kunden Tag für Tag verlangt. Entsprechend stellte er innerhalb seiner Organisation ausreichend Ressourcen und Freiräume bereit, sodass sein Team alle Bereiche der Value Chain optimieren und Potenziale erschließen konnte – von Stammdaten über Supply Chain Management bis Category Management. Der ECR Award 2015 wurde gestern im Kameha Grand Bonn im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 400 Gästen aus dem Top-Management der führenden Industrie und Handelsunternehmen verliehen. Die Jury bildeten namhafte Persönlichkeiten aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Presse. Pressefoto: Verleihung des ECR Awards 2015 an ausgewählte Unternehmen und Persönlichkeiten (Quelle: GS1 Germany) Weiteres Bildmaterial von der Preisverleihung steht Ihnen im Laufe des Tages zum Download unter www.ecraward.de/presse zur Verfügung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.09.2015
Nicht richtig ist, dass der Barcode vor dem Ende ist oder dessen Tage gezählt sind. Nicht richtig ist ebenfalls, dass man per Scan des Barcodes, beispielsweise mit dem Smartphone, keine Informationen zu Allergenen, Inhaltsstoffen oder Nährwertangaben abrufen kann. Nicht richtig ist auch, dass GS1 erkannt hat, dass das alte System keine große Zukunft hat und der GS1 DataBar als Antwort ins Rennen geschickt wird. „Der altbekannte Barcode ist ein in der Konsumgüterbranche zu 100 Prozent und in vielen anderen Branchen ebenfalls verbreiteter Standard. Er verknüpft die allermeisten Produkte mit wertvollen Produktinformationen wie Inhaltsstoffen oder Allergenen. Er würde nur gänzlich dann durch einen anderen Barcode ersetzt, wenn das einen tatsächlichen Nutzen stiften würde“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Der Barcode – egal in welcher Ausprägung – ob als Strichcode, GS1 DataBar oder DataMatrix verschlüsselt eine Nummernfolge, die dem Nutzer Zugang zu Informationen ermöglicht, die in Datenbanken hinterlegt sind. Zu unterscheiden sind bei diesen Informationen sogenannte Stammdaten, wie Inhaltsstoffe, Allergene oder Kaloriengehalt, und Bewegungsdaten, wie etwa das Mindesthaltbarkeitsdatum, Chargennummern oder Herkunftsangaben. Der Strichcode, der überall auf den Verpackungen zu finden ist, verschlüsselt die Artikelnummer, mit der man die Stammdaten abrufen kann. Die neueren Standards, etwa GS1 DataBar oder auch 2D-Codes wie DataMatrix, verschlüsseln die gleiche Artikelnummer und fügen aber zum Beispiel Los- oder Chargennummern hinzu, mit denen Mindesthaltbarkeit oder Herkunft abrufbar werden. Das nutzt etwa Metro in ihrem Rückverfolgbarkeitssystem. Der in diesem Zusammenhang häufig erwähnte QR-Code verschlüsselt hauptsächlich eine URL und keine Informationen, die eine Kasse im Supermarkt verarbeiten kann. Der Verbraucher will Zugriff auf Stammdaten zum einen und Bewegungsdaten zum anderen. Unternehmen haben also die Wahl, welchen Standard sie in Abhängigkeit von den benötigten Informationen nutzen. „Es geht nicht um ein Entweder, Oder,“ so Pretzel weiter. „Der Barcode ist Teil einer Produktfamilie und jede Ausprägung hat seinen Stellenwert. So stellt GS1 für jeden Anwendungsfall genauso wie für die Ansprüche der Verbraucher nach Transparenz eine geeignete Barcode-Technologie zur Verfügung. Für die Zukunftsfähigkeit der GS1 Standards entwickeln wir stetig weiter, eine Abschaffung des Barcodes steht dabei nicht im Raum.“ Pressebild: Barcode-Scan via Smartphone (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437 Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.11.2013
„Mit einer Quote von 49 Prozent weiterbildungsaktiver Erwachsener ist der in Deutschland bisher höchste Wert gemessen worden“, so die Adult Education Survey 2012 (AES) im abschließenden Bericht. GS1 Germany kann den Anstieg an Weiterbildungsbedarf von Erwachsenen bestätigen. Allein die Lehrgänge zum zertifizierten Category Manager sowie die Basisschulungen verzeichneten in den letzten zwei Jahren einen Zuwachs um das Doppelte. Waren es in 2011 noch rund 320 Teilnehmer, entschieden sich in 2012 und 2013 jeweils an die 600 Weiterbildungswillige für mehr Know-how und größere Chancen in ihrer beruflichen Entwicklung. „Wir freuen uns über die große Nachfrage und damit über den Erfolg unseres Schulungsangebotes“, sagt Thorsten Pollmüller, Bereichsleiter Category Management Beratung und Training bei GS1 Germany. „Um unsere Absolventen jederzeit fit für die Zukunft zu machen, arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Lehrgänge und berücksichtigen dabei aktuelle Trends wie Shopper Marketing oder effiziente Promotions“, so Pollmüller. Gerade das Thema Shopper Marketing erfährt zurzeit viel Beachtung. Fragen wie, was ist Shopper Marketing, wie grenzt sich Shopper Marketing von Category Management, Trade Marketing oder Shopper Research ab und wie sieht eine erfolgreiche Shopper Marketing-Strategie in der Praxis aus, sind Bestandteile des neu aus der Taufe gehobenen Lehrgangs Shopper Marketing Basic. Das zweitägige Training findet erstmals am 3. und 4. Dezember 2013 in Köln statt, weitere Termine stehen bereits fest. GS1 Germany verfolgt damit ein funktionierendes Konzept: Das Unternehmen entwickelt nicht nur branchenübergreifende Standards und zukunftsfähige Prozesse, sondern gibt das Know-how auch in zahlreichen offenen sowie Inhouse-Lehrgängen weiter. Mehr dazu finden Interessierte unter www.gs1-germany.de unter GS1 Academy. Pressebild: Lehrgang Category Management bei GS1 Germany, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .