Veröffentlicht am 20.06.2022
„Biologisch abbaubar“, „fairer Handel“, „regionales Produkt“, „recycelbar“ – die Bandbreite von Begriffen und Aussagen zu Eigenschaften von Artikeln ist groß. Unternehmen wollen mit ihnen Transparenz schaffen und Konsument:innen fundierte Kaufentscheidungen ermöglichen. Wachsende Anforderungen von Gesetz und Gesellschaft verlangen jedoch einen sensiblen Umgang mit diesem Thema. Der Leitfaden „Sustainable Product Claims 2.0“ bietet hier Orientierung und Entscheidungshilfe für den richtigen Einsatz nachhaltigkeitsrelevanter Product Claims. Er richtet sich in erster Linie an Marketing- und Kommunikationsfachleute in Unternehmen, aber auch Verantwortliche für Verpackungsdesign und Produktentwicklung profitieren davon. Das von Nachhaltigkeitsexpert:innen aus Industrie und Handel zusammen mit GS1 Germany entwickelte Dokument unterstützt sie dabei, die hohen Ansprüche an die Produktkommunikation zu erfüllen. Zudem erhalten die Leser:innen durch Auszüge aus einer exklusiven Studie Einblicke in das Verständnis von Verbraucher:innen zu Aussagen, die die Eigenschaften von Waren – wie zum Beispiel Kleidungsstücken, Lebensmitteln und Kosmetika – in puncto Nachhaltigkeit hervorheben sollen. „Der Leitfaden fördert ein klares Bild der Begrifflichkeiten bei den Nutzer:innen in Unternehmen, aber auch bei Konsument:innen. Eine langfristig wachsende Transparenz und Glaubwürdigkeit der Aussagen stärken das Vertrauen von Verbraucher:innen in die beworbenen Waren und Marken“, erklärt Stefanie Schönherr, Nachhaltigkeitsmanagerin im Produktmanagement der dm-drogerie markt GmbH + Co. KG. Dazu bündelt das Werk die Definitionen und Anforderungen führender globaler, europäischer sowie nationaler Standards, Normen und Gesetze. Die aktuelle Version hat Empfehlungscharakter und basiert auf einer ersten Auflage aus dem Jahr 2014. „Zwischenzeitlich haben sich das Verständnis und die Anwendung von Informationen, die Angaben zu nachhaltigkeitsrelevanten Produkteigenschaften machen, verändert. Der überarbeitete Leitfaden zahlt auf diese Entwicklung ein“, erläutert Peter Uhlig, Manager Sustainabiltiy bei GS1 Germany. Das Herzstück des Dokuments bildet ein Glossar mit 55 Begriffen zu Themenclustern wie „Klima”, „Recycling und Verwertung” sowie „Inhaltsstoffe”. Für jede Aussage werden eine abgestimmte Definition, Empfehlungen zur Anwendung, Anwendungsbeispiele sowie dazugehörige Siegel und Zertifikate zusammengefasst. Des Weiteren stehen zu ausgewählten Aussagen Einblicke in das aktuelle Verbraucherverständnis zur Verfügung. Das Dokument steht ab sofort hier kostenfrei zum Download bereit. Nachgefragt: Studie untersucht Verständlichkeit von Produktaussagen zur Nachhaltigkeit Für eine effektive Produktkommunikation ist es wichtig, dass die adressierten Konsument:innen die Inhalte verstehen. Die HHL Leipzig Graduate School of Management führte daher im Auftrag von GS1 Germany eine bundesweite, bevölkerungsrepräsentative Onlinebefragung von 14- bis 70-Jährigen durch, um das aktuelle Verständnis von Verbraucher:innen für einzelne Begrifflichkeiten in puncto Nachhaltigkeit zu untersuchen. Dabei erfolgte eine Gegenüberstellung der Ergebnisse mit denen einer Studie von 2014, die vom Aufbau her vergleichbar ist. Der Abgleich der Ergebnisse von 2014 und 2021 ergibt, dass Verständlichkeit und Kaufrelevanz über alle betrachteten Begriffe hinweg zugenommen haben. Aus den Erkenntnissen lassen sich außerdem Hinweise ableiten, welche Begrifflichkeiten in Zukunft noch besser erklärt werden müssen, um noch mehr Transparenz zu schaffen und Kaufentscheidungen zu erleichtern. Generell haben die Studienteilnehmenden einen Bedarf nach mehr Informationen im Bereich Labels und Gütesiegel. Lediglich 25 Prozent der Befragten geben an, sich mit deren Bedeutung auszukennen. Die gesamte Verbraucherstudie wird voraussichtlich im August 2022 veröffentlicht. Bildmaterial: Tipps zur Verwendung der nachhaltigkeitsbezogenen Produktaussage „regionales Produkt“ (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1./ueberun s www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 19.07.2011
Nachhaltigkeit hält Einzug in den Massenmarkt. Die Konsumgüterbranche stellt sich den Herausforderungen, entwickelt Projekte, ruft Initiativen ins Leben. Doch wie lässt sich das gemeinsam stemmen und effizienter erarbeiten? GS1 Germany gibt mit der aktuellen Seminarreihe „Nachhaltigkeit konkret“ Antworten auf viele Fragen: „Wie berechne ich einen CO 2 -Fußabdruck für mein Produkt? Mit welchen Unternehmen bietet sich eine Zusammenarbeit an? Wie kann ich Nachhaltigkeit besser koordinieren?“ Für Fach- und Führungskräfte auf operationaler Ebene wurde das Seminar „Nachhaltigkeit im Tagesgeschäft“ konzipiert. Es findet am 9. September und 15. November 2011 im Kölner Knowledge Center von GS1 Germany statt. Beleuchtet werden Standards und relevante Entwicklungen, gefolgt von konkreten Instrumenten zur Bestimmung eigener Handlungsfelder und zur weiteren Umsetzung mit Partnern der Wertschöpfungskette. Im „Strategieworkshop: Nachhaltige Geschäftsmodelle 2030“ am 25. Oktober und 22. November 2011 stehen neue Perspektiven für strategische Entwicklungsmöglichkeiten im Mittelpunkt, genauso wie die Identifikation relevanter Partner. Das dritte Seminar widmet sich dem Product Carbon Footprint, klärt Chancen, Grenzen sowie Standards und findet am 28. November 2011 statt. „Grundsätzlich haben die Aktivitäten von GS1 Germany einen starken Bezug zu den internationalen Entwicklungsarbeiten von „The Consumer Goods Forum“ und ECR Europe. Wir übertragen internationale Arbeitsergebnisse auf unsere Belange, entwickeln sie weiter und leiten Maßnahmen abgestimmt auf die Konsumgüterbranche ein“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Das Workshop-Programm bietet erstmals konkrete Hilfestellungen für eine gemeinsame, kooperative Umsetzung von Nachhaltigkeit entlang der Wertschöpfungskette“, so Pretzel weiter. „Darüber hinaus wollen wir anstehende Themen in den Workshops kontrovers diskutieren. Dafür bietet GS1 Germany eine neutrale Plattform. Keiner muss mit seiner Meinung oder seinen Interessen hinter dem Berg halten“, ergänzt Michael Kolodziej, Nachhaltigkeitsmanager, Mitglied des Aufsichtsrats von dm-drogerie markt und Sprecher des GS1 Advisory Boards Sustainability. Am Strategieprojekt „Collaborative Sustainability Management“ unter dem Dach von GS1 Germany arbeiten weitere Unternehmen wie zum Beispiel Kraft Foods, Procter & Gamble, Rewe, Unilever, Tetra Pack. Weiterhin setzt GS1 Germany auf die erprobte Expertise von kompetenten Partnern. Das sind beispielsweise das CSCP (UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production), das bereits Workshops im Rahmen des Weltwirtschaftsforums (World Economic Forum) durchgeführt hat oder THEMA1, die die Plattform „Klimafreundlicher Konsum“ ins Leben gerufen haben. Weitere Informationen unter Weiterbildung/Trainings . GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-535, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 15.08.2011
Mit dem vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Prozeus-Projekt ist es Gelha in 18 Monaten gelungen, die Systeme in der Warenwirtschaft und der Kommunikation neu zu strukturieren und das Unternehmen fit in Sachen eBusiness zu machen. Ziel des im westfälischen Stemwede ansässigen Gänselieferanten war es, die Zusammenarbeit mit seinen Kunden und Vorlieferanten in Europa zu vernetzen und die Geschäftsprozesse mittels des elektronischen Nachrichten-Standards EANCOM ® von GS1 effizienter, transparenter und schneller zu gestalten. Vor der eBusiness-Einführung beschränkte sich der Datenaustausch zwischen Gelha und Sedar auf Bestell- und Rechnungsdaten per E-Mail, Fax oder Post. Die Umstellung von manuellen Prozessen auf den elektronischen Datenaustausch (EDI) erlaubt jetzt eine engere Vernetzung der Geschäftspartner und langfristig mehr Transparenz entlang der gesamten Lieferkette – vom Vorlieferanten über den Hersteller und Händler bis hin zum Endkunden. Ein Beitrag mehr für Verbraucherorientierung, Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit. „Das Nachrichtenformat EANCOM ® ermöglicht den schnellen, sicheren und elektronischen Austausch von Auftrags-, Liefer-, oder Rechnungsdaten – beispielsweise ORDERS für die Übermittlung von Bestellungen oder DESADV für die Übermittlung von Lieferavisen. Eine funktionierende Kommunikation ist das A und O und generiert aktuelle Daten für die gesamte Lieferkette“, erläutert Jens Friedrich, Projektmanager bei GS1 Germany. Im Laufe des Jahres 2011 will Gelha die Umsetzung von EDI mit weiteren Kunden vorantreiben, um die Zusammenarbeit zu festigen und weiter auszubauen. „Die Integration der EANCOM ® -Standards in die Prozesse der Gelha Auftragsabwicklung hat die Bindung zwischen Gelha und seinen Kunden deutlich intensiviert“, resümiert Kai Nolting, Leiter Verwaltung der Gelha Lebensmittel Handels GmbH. Künftig will sich das Unternehmen auch mit den Potenzialen von EPC/RFID auseinandersetzen. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei PROZEUS bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-543, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 30.08.2011
Der Deutsche Obst & Gemüse Kongress findet unter dem Motto „Frische im Fokus“ am 21. Oktober 2011 in Düsseldorf statt. Der Kongress ist als eintägige Veranstaltung konzipiert mit Vorträgen und Break-Out-Sessions zu den aktuellen Themen und Fragen der gesamten Lieferkette – von der Erzeugung bis zum Point of Sale. Networking Breaks und andere Rahmenveranstaltungen bieten optimale Gelegenheiten für Gespräche mit allen Partnern aus der gesamten Wertschöpfungskette oder das Knüpfen neuer wertvoller Beziehungen. „Unser Ziel ist, die deutsche Branche an einen Tisch zu bekommen. Sowie natürlich auch jeden internationalen Partner. Insellösungen machen im internationalen Fruchtgeschäft keinen Sinn. Wir wollen, gemeinsam mit dem Fruchthandel Magazin, neben den allzeit präsenten Themen auch solche diskutieren, die anderswo keinen Platz finden. Denn Inhalte sind sowohl für das Tagesgeschäft wie auch strategische Überlegungen unerlässlich“ so Dora Lanzinger, Branchenmanagerin Frische bei GS1 Germany. Raum für offene Gespräche und Programm zwischen den Vorträgen bieten Networking Breaks. Dem Apfel – Star im deutschen Obstkorb – widmet sich insbesondere die nachmittägliche Pause: Sternekoch Johann Lafer, Botschafter des Steiermark Apfels, schneidet einen rund 30 Meter langen Steirischen Apfelstrudel an, um ihn den Teilnehmern als Schmankerl zu servieren. Ein weiteres Highlight im Rahmenprogramm ist die Verleihung des „Grünen Merkur“. Das Fruchthandel Magazin vergibt den Preis in diesem Jahr erstmals im Rahmen des DOGK. Die Auszeichnung ehrt Persönlichkeiten, Unternehmen und Organisationen, die sich in besonderem Maße in der Fruchtbranche engagieren. Der Deutsche Obst & Gemüse Kongress wird gemeinsam von GS1 Germany und dem Fruchthandel Magazin, Düsseldorf veranstaltet. Weitere Informationen unter www.gs1-germany.de oder www.fruchthandel.de. Fruchthandel Magazin ist die marktführende Fachzeitschrift für den internationalen Handel mit frischem Obst und Gemüse. Herausgeber ist Dr. Rolf M. Wolf Media GmbH, Düsseldorf. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221/94714-273, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.10.2011
Schoko- und Chipsfans wird es freuen: In den Regalen von EDEKA Minden-Hannover finden sie künftig noch schneller ihren Lieblings-Snack. Mit einem groß angelegten Category Management-Projekt möchte das Handelsunter-nehmen die Kundenbindung verbessern, Impulskäufe fördern und den Umsatz in der gesamten Süßwarenabteilung dauerhaft steigern. Das betrifft die Produktkategorien Schokoware, Zuckerware, Süß- und Salzgebäck. „In diesen stark impulsgetriebenen Kategorien gilt in besonderem Maße: Nicht sehen ist gleich nicht kaufen“, sagt Christian Fritz, Abteilungsleiter Einkauf Süßwaren bei EDEKA Minden-Hannover. „Deshalb wollen wir die Visibilität im Regal erhöhen, um den Kunden die Entscheidung zu erleichtern.“ Gemeinsam mit den Industriepartnern Bahlsen, CFP, Ferrero und Lorenz hat das Handelsunternehmen die gesamte Abteilung Süßwaren analysiert und anschließend die Regale kundengerecht optimiert. Dazu platzierten die Category Manager unter anderem die am stärksten nachgefragten Produkte an den Anfang des Kundenstroms. Die sogenannten Orientierungsmarken – bei Tafelschokolade etwa Milka – werden jeweils in Augenhöhe positioniert. Und auch regionale Vorlieben finden Beachtung im Sortiment, zum Beispiel Husten- und Lakritzbonbons für den Nordwesten Deutschlands. Darüber hinaus hat EDEKA Minden-Hannover ein Kundenleitsystem entwickelt, das unter anderem durch farbig gestaltete Segmenttrenner, Vorschubsysteme und Beleuchtungseffekte Orientierung und Atmosphäre schafft. Den Kunden scheint die übersichtlichere Präsentation der Süßwaren zu schmecken. In den Testmärkten konnte EDEKA ein deutliches Plus bei Umsatz und Absatz verzeichnen. In einer ersten Welle werden bis Ende Dezember 2011 bereits 25 E-neukauf-Märkte, fünf E-center-Märkte sowie 75 NP-Märkte entsprechend dem neuen Konzept umgebaut. Bis Ende 2012 plant das Unternehmen den Rollout des Category Manage-ment-Projekts über alle Vertriebsschienen hinweg. Die erfolgreiche Koopera-tion mit den Industriepartnern soll dabei weiter fortgesetzt werden, unter anderem durch gemeinsame Schulungen. Als neutraler Koordinator und Trainingspartner sichert GS1 Germany die Effizienz und kartellrechtliche Unbedenklichkeit des Kooperationsprojekts. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesell-schafter von GS1 Germany sind der Markenverband und d as EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.10.2011
Die Spedition Martin und die Groupe LGCF haben innerhalb des Prozeus-Projekts den inner- und überbetrieblichen Informationsfluss nachhaltig verbessert und die grenzübergreifende, papierlose Abwicklung von Transportaufträgen und Rechnungen realisiert. Mit der erfolgreichen Umstellung auf den elektronischen Datenaustausch entfällt der Aufwand für die manuelle Dateneingabe. „Mit der Implementierung globaler GS1-Standards haben wir, Prozesse beschleunigt und Fehlerquellen eliminiert“ resümiert Georg Martin, Betriebsleiter der Spedition Martin. Basis für die erfolgreiche Umsetzung des länderübergreifenden elektronischen Datenverkehrs ist die Schaffung entsprechender IT-Strukturen im Unternehmen und die Teilnahme am globalen GS1-System. Mit Hilfe der internationalen Identifikations- und Transaktionsstandards lässt sich ein gut funktionierender Kommunikationsprozess in Form des automatisierten Austauschs von relevanten Daten schaffen: Die Spedition Martin erhält via EDI den Transportauftrag IFTMIN des Partners aus Frankreich und versendet wiederum an diesen die elektronische Rechnung INVOIC. Als gemeinsame Sprache verwenden beide Partner den GS1 Nachrichten-Standard EANCOM®. LGCF kann hierdurch Rechnungen automatisch erfassen und prüfen während die Spedition Wettbewerbsvorteile durch eine schnellere und fehlerfreie logistische Abwicklung gemäß Transportbeauftragung erzielt. Nachdem EDI mit zwei weiteren Kunden eingeführt wurde, spart die Spedition Martin pro Jahr nun etwa 13.200 Euro. Sie sieht die Einführung von EDI als zukunftsweisenden Schritt, der die eigene Wettbewerbsfähigkeit langfristig erhöht. „Insbesondere in der länderübergreifenden Logistik lohnt es sich für kleine und mittelständische Unternehmen, in EDI zu investieren“, betont Martin. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de
Veröffentlicht am 02.11.2011
Der Duschkabinen-Hersteller Tardis rüstet sich für die Zukunft und nutzt ein standardisiertes Datenmanagement, um Kundenanfragen schnell und effizient bearbeiten zu können. Vor Projektbeginn war eine zeitnahe und rechtssichere Datenauskunft nicht möglich. Um besonders besorgniserregende chemische Stoffe (SVHC) eindeutig zuordnen zu können, musste das Unternehmen zunächst für jedes einzelne Produkt eine Bestandsaufnahme vornehmen und verlässliche Informationen abfragen. Die Recherche war mit großem organisatorischen und personellen Aufwand verbunden. Um diese Abläufe zu vereinfachen, hat das Unternehmen im Rahmen des Prozeus-Projekts ein effizientes System implementiert, mit dem es gemeinsam mit dem Handelspartner Gottfried Stiller jederzeit Auskunft über SVHC in den Produkten geben kann. Dazu hat der Duschkabinen-Hersteller zunächst alle Vor- und Fertigprodukte mit einer weltweiten überschneidungsfreien Artikelidentnummer (GTIN) gekennzeichnet, um eine eindeutige Identifikation der Produkte zu gewährleisten. Die Daten zur chemischen Zusammensetzung wurden anschließend in der Evaluatierungsplattform CS Solutions hinterlegt. Hier können die Informationen automatisch aktualisiert werden. „Es ist heute weitaus weniger Personalaufwand für SVHC-Anfragen erforderlich, da die Informationen gesammelt zur Verfügung stehen und nicht mühsam beschafft werden müssen“, erklärt Thomas Breuer, Geschäftsführer der Tardis GmbH & Co. KG. „Durch das neue System sind verlässliche SVHC-Daten für alle Tardis-Duschkabinen unmittelbar abrufbar. Bei Anfragen können wir unsere Kunden und den Behörden unverzüglich die gewünschten Informationen zusenden“, erläutert Georg Mückenhausen, Leiter Einkauf bei der Gottfried Stiller GmbH. „Erfreulich war auch, dass keine einzige Duschkabine im Tardis-Sortiment SVHC enthält“, resümiert Breuer. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Sie kann bei Prozeus bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. Zum Hintergrund: Seit Oktober 2008 besteht für alle Unternehmen eine gesetzliche Informationspflicht darüber, ob ihre Produkte SVHC enthalten. Nach der Europäischen Chemikalienverordnung REACH dürfen innerhalb der Europäischen Union nur noch chemische Stoffe in Verkehr gebracht werden, die bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA registriert oder vorregistriert sind. PROZEUS – auf einen Blick Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler, Referentin Unternehmenskommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 16.11.2011
Die Metro Group bietet im real,- Future Store in Tönisvorst die Möglichkeit, Einkäufe kontaktlos und per Funk zu bezahlen. Bei diesem Praxistest werden erstmals Standardisierungsansätze der GS1-Arbeits¬gruppe „Mobile Payment“ eingesetzt. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Entwicklung eines branchen-übergreifenden und einheitlichen Bezahlverfahrens auf Basis von NFC (Near Field Communication), das national wie international einsetzbar sein soll. „Viele Unternehmen experimentieren derzeit mit der Technik des kontaktlosen Bezahlens, wir erleben einen regelrechten Wettlauf der Systeme“, erklärt Dr. Gerd Wolfram, Mitglied der Geschäftsführung der Metro Systems und Projekt¬leiter der Metro Group Future Store Initiative. Die Metro Group hatte die NFC-Technologie bereits seit 2008 im Future Store erfolgreich getestet. „Uns geht es jetzt darum, weg von Insellösungen hin zu einem Standard zu kommen, der branchenübergreifend einsetzbar ist – unabhängig von Anbieter, Plattform und Geräten“, so Dr. Gerd Wolfram, Geschäftsführer der Metro Systems. „Das Bezahlen per Funk muss für den Kunden genauso einfach sein wie das Bezahlen mit der Kreditkarte, sonst wird es sich nicht durchsetzen“, ergänzt Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Das Pilotprojekt im real,- Future Store setzt Maßstäbe für die Zukunft des kontaktlosen Bezahlens und ist somit für die weitere Einführung des Standards ein wichtiger Meilenstein. So können wir in der Praxis zeigen, wie sicher und komfortabel das Bezahlen per Funk ist.“ Beim kontaktlosen Bezahlen im real,- Future Store müssen Kunden lediglich eine entsprechend ausgestattete NFC-Karte, wie beispielsweise eine Payback Maestro-Karte, an ein Lesegerät an der Kasse halten. Der zu zahlende Betrag wird dann automatisch vom Konto abgebucht. Für Beträge über 25 Euro ist zusätzlich die Eingabe einer PIN erforderlich. Im nächsten Schritt soll die Technologie auch in Smartphones integriert werden, sodass der Kunde nur noch sein Handy als Portemonnaie bei sich tragen muss. Das neue Bezahlverfahren wird nun auf seine Praxistauglichkeit getestet und kontinuierlich ausgewertet. Nach Abschluss der Testphase prüft die Metro Group die Möglichkeit einer operativen Einführung in ihren Märkten. Die 2002 gegründete METRO GROUP Future Store Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, den Modernisierungsprozess der Handelsbranche voranzutreiben und praxistaugliche Konzepte für das Einkaufen von morgen zu entwickeln. Zahlreiche Partner aus IT- und Konsumgüterindustrie der Dienstleistungsbranche und der Wissenschaft sind in dem Verbund zusammengeschlossen. Zu den Partnern gehören unter anderem SAP, Intel, IBM, T-Systems und Cisco Systems sowie ein Konsortium, bestehend aus Fujitsu und Siemens. Die zentrale Plattform der METRO GROUP Future Store Initiative ist der im Mai 2008 eröffnete real,- Future Store in Tönisvorst. In dem SB-Warenhaus der Zukunft testen die Partner neue Technologien und Konzepte unter realen Bedingungen und entwickeln diese zur Marktreife weiter. Weitere Informationen unter www.future-store.org GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 17.11.2011
Smartphones verändern den Handel. Der Konsument nutzt das Internet auf allen Stufen des Kaufentscheidungsprozesses. Da ist es nur konsequent, auch in diesem Kanal Kaufanreize zu setzen. Die gerade veröffentlichte Studie „Mobile Couponing 2011 – Studie zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps“, durchgeführt von ECC Handel in Zusammenarbeit mit GS1 Germany, zeigt, dass der Einfluss von Handy-Gutscheinen auf das Kaufverhalten extrem vielversprechend ist. Für den Handel lohnt sich ein Einsatz von Coupons bislang vor allem im Bereich der Neukundengewinnung. Die Studie zeigt, dass über zwei Drittel der Befragten schon einmal einen Coupon eingelöst haben und dass fast 90 Prozent der Coupon-Verwender ein Geschäft oder Restaurant erneut besucht haben. Platz eins unter den Gutscheinen belegt mit knapp 87 Prozent noch der Print-Coupon, dicht gefolgt von dem elektronischen Coupon. Von dort aus ist der Weg zum mobilen Coupon, den aktuell jedoch erst zehn Prozent der Befragten nutzen, nicht mehr weit. „Aufgrund der generell positiven Einstellung Coupons gegenüber und der steigenden Zahl an Smartphones wird die Zahl in nächster Zeit sehr deutlich steigen“, ist Ercan Kilic, Leiter Strategieprojekt MobileCom bei GS1 Germany überzeugt. Von den Verwendern mobiler Coupons geben zwei Drittel an, hierdurch auf neue Geschäfte und Produkte aufmerksam geworden zu sein. Wiederkäufe sind auch beim Einsatz von Handy-Coupons sehr wahrscheinlich. Über 75 Prozent der Befragten sind wieder in das Geschäft zurückgekehrt, nachdem ein mobiler Coupon genutzt wurde. Darüber hinaus belegt die Studie, dass Handy-Gutscheine Impuls- und Zusatzkäufe auslösen können. Drei von vier Teilnehmern haben sich schon mindestens einmal aufgrund eines mobilen Coupons zu einem Spontankauf verleiten lassen. „Die Ergebnisse der Studie belegen das enorme Potenzial mobiler Coupons. Allein 30 Prozent derer, die bisher noch keine mobilen Coupons verwendet haben, gaben bei unserer Befragung an, zukünftig sicherlich eine Coupon-App auf ihrem Smartphone zu nutzen“, erläutert Aline Eckstein, stellvertretende Bereichsleiterin des ECC Handel. Neben der Nutzung wurde in der Studie auch die Bekanntheit von mobile Couponing-Angeboten abgefragt. Das Ergebnis: Aktuell am bekanntesten sind mit 70 Prozent mobile Coupons über QR-Codes und Strich- oder Zahlencodes in Coupon-Apps (66 Prozent). Andere Empfangsarten wie SMS/MMS oder Bluetooths sind weniger bekannt. Bezogen auf Produktkategorien zeigt die Studie, dass mobile Coupons bislang am häufigsten in der Gastronomie oder bei Waren mit eher geringem Wert wie Kosmetik, Kino, Lebensmittel oder Bücher eingelöst wurden. Die Studie „Mobile Couponing 2011 – Studie zum Einsatz und Potenzial mobiler Coupons und Coupon-Apps in Zusammenarbeit mit GS1 Germany“ untersucht die Verbreitung, Nutzung und Wirkung von mobilen Coupons sowie Vorteile und Risiken von Coupon-Apps. 1.091 Konsumenten wurden zu Ihrer Nutzung von Coupons im Allgemeinen und mobilen Coupons im Speziellen befragt. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei auch, welche Effekte mobile Coupons auf Neukundengenerierung und Wiederkaufverhalten sowie Impuls- und Zusatzkäufe haben. Darüber hinaus gibt die Studie auf einer fundierten Datengrundlage Aufschluss über den Einfluss mobiler Coupons auf das Konsumentenverhalten, über wahrgenommene Vorteile und Risiken von Coupon-Applikationen sowie über bevorzugte Bezahlung und Einlösung. Eine detaillierte soziodemografische Analyse ermöglicht Einblicke in die Beschaffenheit verschiedener Nutzergruppen. Weitere Informationen zur Studie und den Bestellmöglichkeiten finden Sie hier . Das E-Commerce-Center Handel (ECC Handel) wurde 1999 als Forschungs- und Beratungsinitiative unter der Leitung der IfH Institut für Handelsforschung GmbH ins Leben gerufen. Das Ziel ist es Handelsunternehmen zum Thema E-Commerce fundiert und neutral zu informieren. Individuelle Fragen zum E-Commerce von Unternehmen, Verbänden und öffentlichen Institutionen beantwortet das ECC Handel im Rahmen von Auftragsprojekten. Zahlreiche Aspekte des E-Commerce im Handel hat das ECC Handel zudem in eigenen Studien untersucht. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) für spezifische Projekte gefördert und ist in das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) als Branchenkompetenzzentrum mit Themenfokus Handel eingebunden. GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 13.12.2011
Premiere auf den M-Days: GS1 Germany stellt dort erstmalig die Ergebnisse der vom EHI Retail Institute durchgeführten Studie „Mobile in Retail“ vor. Die zentrale Botschaft der Untersuchung, die sich mit dem Einsatz und Nutzen von App und Co. im Handel beschäftigt, lautet: Der Handel hat Mobile als Zukunftsthema entdeckt. Bis zum Durchbruch mobiler Rabatt-, Bezahl- und Treuepunktemöglichkeiten sind jedoch noch einige Zwischenschritte nötig. Unter anderem darüber diskutiert GS1 Germany in drei verschiedenen M-Days-Panels. Welche Bedeutung hat das Thema Mobile Commerce für den deutschen Handel? Dieser Frage ging die Studie „Mobile in Retail“ nach. Die Antwort ist beeindruckend: Für 75 Prozent der befragten Händler ist Mobile bereits heute oder in naher Zukunft von strategischer Bedeutung. „Der Handel möchte bei innovativen Themen Flagge und zudem Präsenz im Markt zeigen“, verrät Marco Atzberger, Mitglied der EHI-Geschäftsleitung. „Über Angebote in Smartphones-Apps wollen die Händler neue Märkte erschließen und ihre Zielgruppen erweitern.“ Die für die größte Mobile-Kongressmesse Deutschlands angekündigten Studienergebnisse umfassen drei Bereiche: Mobile Payment, Mobile Couponing und Extended Packaging – also die Realisierung mobiler Rabatt-, Bezahl- und Produktinformationsmöglichkeiten. Diese Themen werden zudem Gegenstand des GS1 Germany-Forums sein. In drei verschiedenen Panels debattieren namhafte Vertreter der wichtigsten Marktteilnehmer entlang der Mobile-Wertschöpfungskette über Chancen und Herausforderungen. „MasterCard, Vodafone, Paypal, Metro, Coca-Cola, Dr. Oetker, Acardo, Barcoo … – in unseren Panels treffen sie alle zusammen und werden Antworten liefern, wie die mobile Zukunft möglich ist“, so Ercan Kilic, Leiter des Strategieprojekts MobileCom bei GS1 Germany. Dass großer Abstimmungsbedarf innerhalb des Mobile-Ökosystems herrscht, hat die Studie im Auftrag von GS1 Germany ebenfalls aufgezeigt. „Für eine große Mehrheit der Befragten ist die Etablierung einheitlicher Standards Grundvoraussetzung für den Durchbruch mobiler Angebote im Handel“, ließ Kilic durchblicken. Aber: „Der Handel hat eine klare Vorstellung davon, wann sich virtuelle Geldbörsen und digitale Rabattmarken durchsetzen werden und welche Schritte bis dahin nötig sind.“ An der Studie zu Einsatz und Nutzung von Mobile im Handel, die im Juli und August 2011 durchgeführt wurde, beteiligten sich 148 deutsche Handelsunternehmen. Sie ist eine Ergänzung zur Studie „The Shopper Rules“, die von der GfK, Gesellschaft für Konsumforschung, im Auftrag von GS1 Germany Anfang 2011 mit Fokus auf den Konsumenten durchgeführt wurde. Detaillierte Ergebnisse werden am 2. Februar 2012 auf der Messebühne im Rahmen der M-Days, deren offizieller Partner GS1 Germany ist, vorgestellt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-591 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.