Veröffentlicht am 03.04.2013
35 bis 40 Prozent der deutschen Erwachsenen sind laut GEDA-Studie des Robert Koch-Instituts chronisch erkrankt und damit auf eine zuverlässige Medikamententherapie angewiesen. Das heißt: Die richtigen Arzneimittel müssen in einwandfreier Qualität und ausreichender Menge rechtzeitig am korrekten Ort ankommen. Allerdings können interne und externe Bedrohungen, wie Umweltkatastrophen, steigende Materialpreise oder Treibstoffknappheit, die Medikamentenversorgungskette (MVK) stören oder gar ganz unterbrechen und somit die Volksgesundheit gefährden. SafeMed, ein Forschungsvorhaben gefördert vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung, beschäftigt sich mit einer wirtschaftlich vertretbaren Sicherung der Medikamentenversorgung im Krisenfall. Ziel ist es, nach Kosten und Nutzen bewertete Konzepte vorzulegen, die präventive und reaktive Sicherungsmaßnahmen aufzeigen. Auf Basis von Geschäftsprozessanalysen identifizierten die Projektteilnehmer zunächst die externen Sicherheitsrisiken für die MVK. Diese Einflussfaktoren und die möglicherweise durch ihr Eintreten verursachten Funktionsstörungen haben sie in unterschiedlichen Bedrohungsszenarien beschrieben und das Schadensausmaß sowie deren Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Das Ergebnis: neun hoch relevante Bedrohungsszenarien mit jeweils gravierendem negativen Einfluss auf die MVK-Prozesse. Das Spektrum reicht von Produktionsausfällen patentgeschützter Medikamente durch knappe oder fehlende exklusive Wirkstoffe über den Zusammenbruch der MVK durch unerwartete Epidemien und schwere Wetterereignisse bis hin zu Einschränkungen in der Medikamentenversorgung wegen eines verunreinigten Basisrohstoffs. Ausgehend von diesen neun Bedrohungsszenarien leiteten die SafeMed-Experten fünfzehn Maßnahmen zur Sicherung der MVK ab. Hierzu zählen die elektronische Lieferavisierung und die mobile Apotheke zur Versorgung der Bevölkerung beim Ausfall anderer Distributionswege genauso wie ein elektronischer Rückrufservice oder die autarke Versorgung mit betrieblichen Ressourcen. „Bereits mit diesen Zwischenergebnissen hat SafeMed zwei wichtige Innovationsbeiträge zur Sicherung der MVK geleistet: Bislang fehlte eine systematische Aufnahme potenzieller externer Bedrohungen und Risiken entlang der Pharma Supply Chain“, erklärt Bettina Bartz Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Die durchgeführte Analyse der Bedrohungen für Unternehmen, Patienten und die Gesellschaft stellt eine erste Neuerung dar. Die Identifizierung von systemgestalterischen und technischen Sicherungsmaßnahmen und deren Zusammenspiel ist der zweite Innovationsbeitrag“, so Bartz weiter. Bislang wurde laut Bartz entweder die spezifische Risikosituation eines Akteurs der MVK fokussiert, oder die Bedrohung der Warenkette durch nur ein spezifisches Risiko. Das Projekt SafeMed hat eine geförderte Laufzeit bis Mai 2014. Weitere Informationen unter: www.sichere-pharmakette.de SafeMed – auf einen Blick SafeMed ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsvorhaben. SafeMed steht für „Systemgestaltung zur wirtschaftlichen Sicherung der Medikamentenversorgungskette (MVK)“ vom Arzneimittelhersteller über den Großhandel bis zum Point of Sale/Point of Care. Kooperationspartner sind die Forschungseinrichtungen IPRI, ZIRIUS und TU Berlin (Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie) sowie Unternehmen der Pharma Supply Chain und GS1 Germany. Im Rahmen von SafeMed werden potenzielle Bedrohungen und Risiken entlang der MVK gezielt aufgenommen, systemgestalterische und technische Sicherungen identifiziert und Bedrohungsszenarien sowie Sicherungsmaßnahmen auf volks- und betriebswirtschaftlicher Ebene bewertet. Die Ergebnisse fließen in einen vorstrukturierten, dialogorientierten und IT-basierten „Sicherheitsberater“ ein. Dieser wird die Anwender im Web dabei unterstützen, einer Störung der MVK vorzubeugen oder entsprechend darauf reagieren zu können. Förderhinweis: Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wird im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 13N11195 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-534, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: http://twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 03.04.2013
GS1 Germany, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, hat sein Serviceportfolio zur Strichcode-Erzeugung erweitert. Kunden können jetzt unter anderem einen Express-Service in Anspruch nehmen und erhalten ihre druckfähigen Barcode-Dateien innerhalb von zwei Stunden. „Die Ware eines Kunden war bereits im Container, fertig für die Verschiffung nach Australien, als auffiel, dass der falsche Barcode auf dem Produkt war“, berichtet Mercedes Schulze, Senior Projektmanagerin bei GS1 Germany, von einem konkreten Fall. Ohne korrekten Barcode hätte kein einziges der Produkte verkauft werden können. Gerade kleine Unternehmen stünden, so Schulze, häufig vor der Herausforderung, Barcodes ad hoc und trotzdem in der richtigen Qualität liefern zu müssen. Diesem Kunden hatte GS1 Germany mit dem richtigen Barcode bedruckte Etiketten direkt nach Australien geliefert, mit denen vor Ort die falschen Barcodes überklebt werden konnten. GS1 Germany erzeugt für Kunden auf Wunsch Barcodes in der benötigten Größe und Auflösung und liefert diese dann entweder als druckfähige Datei oder bereits ausgedruckt auf Etiketten. Künftig können neben EPS weitere druckfähige Dateiformate wie PDF bestellt werden. Statt der klassischen schwarz-weißen Streifen haben Unternehmen künftig die Möglichkeit, farbige Balken oder Hintergründe zu bestellen oder individuellen Text oberhalb des Barcodes einfügen zu lassen. Außerdem bietet GS1 Germany den Service ab sofort nicht nur für den EAN-Barcode sondern auch für den GS1-128-Barcode zur Produktkennzeichnung an. Weitere Informationen unter Strichcode-Erzeugung Download Pressebild Bildunterschrift: Strichcodes direkt von GS1 Germany gibt es künftig auch in Farbe, mit Kundenzeile und für GS1-128 (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 26.03.2013
Die Sicherheit der Patienten hat Priorität – das gilt für alle Bereiche des Gesundheitswesens. Doch wie lassen sich Behandlungsfehler vermeiden, Produktfälschungen eindämmen und zugleich die Prozesseffizienz verbessern? Ein zentraler Ansatzpunkt ist die lückenlose Identifikation von Medizinprodukten und Arzneimitteln vom Hersteller über den Großhandel bis zur Klinik oder Apotheke. Mit dem Vorschlag der Europäischen Kommission für die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung ist auch die Entscheidung für ein weltweites System zur Identifikation von Medizinprodukten gefallen: Die Unique Device Identification – kurz UDI – basiert auf einer globalen Produktidentifikation, etwa der Artikelnummer GTIN. Als Datenträger stehen der GS1-128-Strichcode oder der zweidimensionale GS1 DataMatrix zur Verfügung. In dem Training „Einführung in die GS1 Standards im Gesundheitswesen“ am 16. April 2013 finden Krankenhausmitarbeiter aus dem Bereich Materialwirtschaft sowie Hersteller von Medizinprodukten und Pharmazeutika konkrete Antworten auf Fragen zur Umsetzung und Anwendung der GS1 Standards im Gesundheitswesen – auch im Hinblick auf das Identifikationssystem UDI. Das Training findet auch am 5. November 2013 statt. Für Pharmaunternehmen, die ihr Wissen über den GS1 DataMatrix auffrischen, vertiefen oder den 2D-Code in der Praxis einführen wollen, wurde das Training „GS1 DataMatrix: eindeutig und fälschungssicher“ konzipiert. Am 17. April 2013 erwerben die Teilnehmer das notwendige Know-how, um die Kennzeichnung ihrer Produkte effizient und fehlerfrei umsetzen zu können. Auch die standardisierte elektronische Kommunikation kann zu mehr Sicherheit und Effizienz im Gesundheitswesen beitragen – vorausgesetzt die Qualität der Produktstammdaten stimmt. Im Fokus des ebenfalls am 17. April 2013 stattfin-denden Workshops „Neue Wege für den Produktstammdatenaustausch“ steht die Umsetzung der Anwendungsempfehlung zum Produktstammdatenaus-tausch im Gesundheitswesen. Die Teilnehmer erfahren unter anderem, wo In-formationen aus dem eigenen System in GS1 XML abgebildet werden, welche Informationen übermittelt werden müssen und wie sie auf externe Informati-onsquellen referenzieren. Der Workshop wird zusätzlich am 6. November 2013 angeboten. Mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit können Apotheken erzielen, wenn sie ihr Sortiment gezielt auf die Wünsche ihrer Kunden ausrichten. Das Training „Category Management Basics für das Apothekensortiment“ vermittelt am 5. und 6. Juni 2013 die Grundlagen, um zukünftig Kategorie-Potenziale beurteilen und mit erfahrenen Category Managern neue Lösungen entwickeln zu können. Der Fokus des Trainings liegt auf den Besonderheiten des Sortiments und der Platzierung im Apothekenkanal. Übungen ergänzen die Theorie und sollen den Teilnehmern helfen, das Gelernte zukünftig in der Praxis anzuwenden. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: http://twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 26.03.2013
Die Firma Lenze setzt weltweit im Warenausgang auf das GS1 Transportetikett und kann damit die Effizienz seiner Prozesse erheblich steigern. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Aerzen (Niedersachsen) und ist führender Spezialist für Antriebslösungen und komplette Automatisierungssysteme im Maschinenbau. Lenze beliefert seine Kunden weltweit über zehn Logistikstandorte. Der Einsatz unterschiedlicher IT-Systeme und Prozesse machte es in der Vergangenheit umständlich, die Kunden schnell über den Stand von Lieferungen informieren zu können und sorgte darüber hinaus für eine unnötige Komplexität in den Warenausgangsprozessen. Auch die Anbindung neuer Transportdienstleister war häufig ineffizient, da mit jedem Partner individuell abgestimmt wurde, wie Transporte zu kennzeichnen sind. Lenze entschied sich daher, das weltweit überschneidungsfreie GS1 System einzusetzen. Die standortindividuellen Nummernkreise und Kennzeichnungssysteme im Warenausgang wurden durch das GS1 Transportetikett standardisiert. Kernelement des GS1 Transportetiketts ist der SSCC (Serial Shipping Container Code, vormals Nummer der Ver-sandeinheit, NVE). Er macht es möglich, die Ware auf dem gesamten Weg der Lieferkette mit zu verfolgen. „Mit unserer Entscheidung für die globalen GS1 Standards konnten wir unsere Warenausgangsprozesse weltweit vereinfachen und optimieren. Insbesondere der Wegfall externer Versandsysteme mit ihren verschiedensten Nummernkrei-sen hat die Performance signifikant gesteigert“, fasst Michael Wilms, Leiter Prozesse, Logistik und Organisation bei Lenze, den Erfolg zusammen. Die standardisierte Warenausgangslogistik wurde von Lenze an ausgewählten Pilotstandorten getestet. Mittlerweile wurde das GS1 Transportetikett bei Lenze aufgrund der Ergebnisse weltweit implementiert. Auf dem Praxistag Technische Industrien am 15. Mai 2013 im GS1 Germany Knowledge Center gehört Lenze neben Schaeffler, BMW, Robert Bosch und weiteren zu den Unternehmen, die ihre Erfolgsgeschichte unter dem Motto „Automotive, Rail und Maschinenbau im Umbruch“ vorstellen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 21.03.2013
GS1 Germany, bekannt durch Standards und Prozesse rund um den EAN-Barcode, hat sich im Februar 2013 im Cluster Logistik des RWTH Aachen Campus immatrikuliert. Das Unternehmen vertieft damit die Zusammenarbeit mit dem clusterleitenden Institut FIR an der RWTH Aachen. Ziel ist es, den Nutzen von GS1 Standards und standardbasierten IT-Lösungen in der technischen Industrie aufzuzeigen und zu erweitern. Gemeinsam mit dem FIR will GS1 Germany innovative Ansätze im Bereich der hochauflösenden Logistik- und Produktionssteuerung erproben und weiterentwickeln. „Während wir in unserem eigenen Weiterbildungszentrum, dem GS1 Germany Knowledge Center, den Fokus auf Banken, Konsumgüterindustrie und Handel, Gesundheitswesen sowie weitere Branchen legen, wollen wir uns am RWTH Aachen Campus gemeinsam mit dem FIR den Herausforderungen der technischen Industrien stellen und entsprechende Lösungsansätze erarbeiten“, erklärt Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung bei GS1 Germany. Prof. Stich, Institutsleiter des FIR sowie Leiter des Clusters Logistik ergänzt: „Mit der Immatrikulation von GS1 Germany an unserem Cluster gewinnt nicht nur das FIR einen globalen und etablierten Partner, sondern profitieren auch die anderen Immatrikulanten von den Expertisen rund um Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards. Wir freuen uns sehr auf die intensive Zusammenarbeit bei der Erforschung und Umsetzung der Logistik von morgen.“ Neben gemeinsamen Forschungsprojekten wollen die Partner gemeinsam Live-Demonstratoren entwickeln. Dazu wollen sie die Forschungslabore des FIR sowie die im Aufbau befindliche Demonstrationsfabrik des Cluster Logistik nutzen. Dort können die Einsatzmöglichkeiten und Potenziale von GS1 Standards in den unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette gezeigt werden. Weitere Informationen unter www.fir.rwth-aachen.de . Pressebild downloaden Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 13.03.2013
Woher stammt mein Fleisch oder mein Gemüse? Wie und wann wurde das Produkt verarbeitet oder welchen Weg ging es von der Produktion bis zum Endverbraucher? Wie lassen sich Informationslücken vermeiden? Die Lösungen hierfür gibt es bereits. Denn mit GS1 Standards ist die durchgängige Rückverfolgbarkeit bis zum Verbraucher heute schon möglich. Wie Unternehmen auf vorhandene Technologien und Expertenwissen zurückgreifen können, klären spezielle Seminare und Praxistage unter dem Dach von GS1 Germany. Das Seminar „Effizienter und erfolgreicher in der Fleisch- und Wurstbran-che mit den GS1 Standards“ zeigt, wie die Effizienz, Transparenz und Prozesssicherheit nachhaltig verbessert werden kann. Termin: 11. April 2013. Der Praxistag Fleisch + Wurst vom 4. bis zum 5. Juni 2013 beleuchtet mit Vorträgen, Diskussionen sowie einer Besichtigungstour aktuelle Themen und Fragestellungen der gesamten Wertschöpfungskette Fleisch: Von den Herausforderungen für die Prozesskette Fleisch durch die Lebensmittelinformations-Verordnung 1169/2011 über die chargengenaue Artikelidentifikation bis zur effizienten Einzeltierverfolgung von Rindfleisch. Der Branchentag Fleisch + Wurst ist eine Kooperationsveranstaltung von GS1 Germany und der Lebensmittel Praxis. Gerade im Hinblick auf die Lebensmittelinformations-Verordnung EU 1169/2011 ist die Branche auf allen Kanälen gefragt: stationär, online, mobil. Doch wie können Handel und Industrie beispielsweise valide Produktinformationen – so genannte „Trusted Data“ – bereitstellen, um die Anforderungen von Verbrauchern, NGOs und Gesetzgeber zu erfüllen? Konkrete Antworten und einen Überblick über die vielfältigen Anforderungen zum Thema Produkttransparenz gibt der Praxistag Lebensmitteltransparenz am 19. Juni 2013. Lebensmittelskandale, Nachhaltigkeitsanforderungen, gesetzliche Vor-schriften oder auch Rückverfolgbarkeitsinformationen – Produkttransparenz ist für Lebensmittelhersteller und -händler zunehmend ein kritischer Erfolgsfaktor. Seminare sowie Praxistage von GS1 Germany sollen Unternehmen in die Lage versetzen, den kommenden Anforderungen zeitnah entsprechen zu können. Alle drei Veranstaltungen finden im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen zu anderen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-7273 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 11.09.2013
Unternehmen können ihre Erfolge bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Logistik künftig prämieren lassen. GS1 Germany unterzeichnete dazu heute im Rahmen des ECR Tags in Stuttgart die Vereinbarung zum Start der Initiative Lean and Green in Deutschland. Damit setzte der Dienstleister für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse hierzulande den Startpunkt für eine umweltschonendere Logistik. „Lean and Green ist für uns die konsequente Fortsetzung unseres Strategie-Projektes Nachhaltigkeit, das der Aufsichtsrat 2010 initiiert hat. Wir verfolgen damit das konkrete Ziel, die Treibhausgas-Emissionen in den Logistikprozessen der teilnehmenden Unternehmen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu reduzieren“, fasst Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany, den Grundgedanken von Lean and Green zusammen. Lean and Green zeichnet dazu den Aktionsplan zur Reduzierung der CO2-Emissionen aus, welchen die Unternehmen bei GS1 Germany einreichen. Eine unabhängige Prüfstelle prüft im Auftrag von GS1 Germany, ob die Maßnahmen geeignet sind, die Ziele zu erreichen. Durchläuft ein Aktionsplan diese Prüfung erfolgreich, vergibt GS1 Germany den Lean and Green Award. Damit darf das Unternehmen künftig mit dem Logo der Initiative öffentlich seine Nachhaltigkeitsanstrengungen sichtbar machen. Werden die Maßnahmen darüber hinaus innerhalb von fünf Jahren umgesetzt und mit messbaren Ergebnissen belegt, zertifiziert GS1 Germany den Erfolg mit dem Lean and Green Star. Daneben ist es erklärtes Ziel der Initiative, eine Plattform aufzubauen, auf der sich die teil-nehmenden Unternehmen über ihre Aktivitäten austauschen und so Synergie-Effekte bei der CO2-Reduzierung realisieren können. Die Non-for-Profit Initiative Lean and Green wurde ursprünglich von Connekt in den Niederlanden ins Leben gerufen. Die Initiative engagiert sich für ökologisches Verantwortungsbewusstsein und eine nachhaltigkeitsaffine Umwelt. Auf-grund des Erfolgs haben die teilnehmenden, weltweit agierenden Unternehmen die Verbreitung über die Niederlande hinaus vorangetrieben. Lean and Green ist neben den Niederlanden inzwischen auch in Belgien und Italien und seit heute in Deutschland aktiv. In Deutschland gehören unter anderem AB Inbev, Chep, Dr. Oetker, Henkel und Lekkerland zu den Gründungsmitgliedern von Lean and Green. Weitere Informationen und Teilnahmeantrag unter: www.gs1-germany.de/gs1-solutions/nachhaltigkeit/lean-and-green Pressebilder herunterladen Bildunterschrift: Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung bei GS1 Germany, und Lia Hsu, Projektleiterin Lean and Green bei Connekt/ITS Netherlands, beim Start der Initiative Lean and Green in Deutschland auf dem ECR Tag 2013 in Stuttgart. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany bei facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 11.09.2013
Wenn es um die punktgenaue Erfüllung von Kundenwünschen geht, findet die Konsumgüterwirtschaft immer wieder neue Wege. Dieses Engagement ehrt der ECR Award. In Stuttgart hat GS1 Germany gestern Abend zum 11. Mal den „Branchen-Oscar“ für herausragende unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Sinne der Verbraucher verliehen. „ECR Kooperationen sind ein Best Practice dafür, dass ein Miteinander zu einem Mehr führt und dass Transparenz gepaart mit Kooperationsbereitschaft, Verantwortung und Vertrauen ein Plus für alle ist“, zeigt sich Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany, auf der Verleihung überzeugt. Auch in diesem Jahr vergab die 18-köpfige Jury, in der sich namhafte Führungspersönlichkeiten aus Industrie, Handel, Wissenschaft, Medien und Unternehmensberatung engagieren, den ECR Award in vier Kategorien. ECR Award „Unternehmenskooperation Supply Side” Mars, Rewe, Chep und Fraunhofer IML haben den ECR Award in der Kategorie „Unternehmenskooperation Supply Side“ erhalten. Mit dem Projekt smaRTI (Smart Reusable Transport Items) haben sie eine Revolution entlang der Supply Chain angestoßen. Transportgüter suchen sich mit smaRTI selbst ihren Weg durch das gesamte logistische Netzwerk. Gleichzeitig wissen alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette immer, wo sich das Produkt zu welchem Zeitpunkt befindet. Das System, das auf GS1 Standards wie RFID und EPCIS basiert, ist unternehmens- und branchenübergreifend einsetzbar. Die Projektpartner gehen davon aus, dass der Rollout ihres vorbildlichen Konzepts die Bestellprozessfehler auf unter 0,5 Prozent reduziert und allein dem deutschen Handel ein Umsatzplus von 8 Milliarden Euro bescheren kann. ECR Award „Unternehmenskooperation Demand Side“ Für einen beispielhaften Category Management-Prozess unter dem Motto „Den Shopper verstehen, neue Kunden gewinnen“ erhielten Rossmann und Henkel den ECR Award als „Unternehmenskooperation Demand Side“. Ziel war es, den Umsatz in der Kategorie Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel (WPR) sowie den Marktanteil von Rossmann deutlich zu steigern. Darüber hinaus sollten die ehemaligen Schlecker-Kunden durch gezielte Ansprache für den Drogeriemarkt gewonnen werden. Unter Einsatz eines ganzen Maßnahmenbündels, zu dem auch der GS1 Acht-Schritte-Prozess für Category Management, gemeinsame Shopper Research-Aktivitäten, Shopper Segmentierung und ein neues Regal-Layout gehören, wurden die geplanten Effekte sogar noch übertroffen. So erzielte Rossmann im Jahr 2012 in der Kategorie WPR ein 16-prozentiges Umsatzplus – zugleich stieg der Marktanteil um drei Prozent. Der Ansatz soll nach der flächendeckenden Umsetzung in allen Rossmann-Verkaufsstellen auch im Segment Reinigung & Pflege ausgerollt werden. ECR Award „Einzelunternehmen“ Den ECR Award in der Kategorie „Einzelunternehmen“ hat die Jury in diesem Jahr an Nestlé verliehen. Ob Supply Side oder Demand Side: Nestlé richtet sämtliche Prozesse entlang der Value Chain auf effiziente Kundenansprache und gemeinsame Wertschöpfung aus. So sorgen am Point of Sale die systema-tische Anwendung des Category Management Acht-Schritte-Prozesses und zehn zertifizierte Category Manager für optimale Sortimentsgestaltung. Auf der Supply Side steigert Optimal Shelf Availability die Lieferperformance und Continuous Replenishment-Prozesse (CRP) garantieren hohe Warenverfügbarkeit. Mit mobilen Apps für verschiedene Produktlinien und seiner Online Shopping Plattform „Nestlé Marktplatz“ bleibt das Unternehmen immer nah am Verbraucher. Zugleich rückt Nestlé Nachhaltigkeit in den Fokus – etwa durch die Verwendung ökologisch produzierter Rohware oder die Reduzierung des Wasserbedarfs in der Produktion. ECR Award „Unternehmenspersönlichkeit“ Mehr als nur Geschäft: Für Erich Harsch ist dm-drogerie markt eine „Wirtschaftsgemeinschaft mit der ständigen Herausforderung, die Konsumbedürfnisse der Kunden zu veredeln“. Als Vorsitzender der Geschäftsführung gelingt es dem Unternehmer, diesen Leitsatz glaubhaft mit Leben zu füllen und immer wieder richtungsweisende Impulse für Efficient Consumer Response zu geben. Für diesen außergewöhnlichen persönlichen Einsatz erhält er den ECR Award 2013. Seit 32 Jahren engagiert sich Erich Harsch für dm-drogerie markt. Um die Wettbewerbsfähigkeit des expandierenden Handelsunternehmens zu sichern, setzte Harsch schon frühzeitig auf unternehmensübergreifende Standards und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Lieferanten und Industriepartnern. Mit Effizienz, Menschlichkeit und innovativen Ideen die Wünsche der Konsumenten zu erfüllen: Diese ganzheitliche Umsetzung von ECR machen Erich Harsch für die Jury zu einer herausragenden Persönlichkeit und damit zum würdigen Preisträger des ECR Award. Weitere Informationen zum ECR Award finden Sie unter www.ecraward.de . Pressebilder herunterladen: www.ecraward.de/presse Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany bei facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 10.09.2013
Wie Shopper Marketing in Deutschland und in Österreich von Unternehmen gelebt wird, zeigt jetzt die neue Studie der Hochschule RheinMain und GS1 Germany. Dazu wurden ca. 300 Industrie- und Handelsunternehmen der Konsumgüterbranche befragt. „Dadurch ist es gelungen, wertvolle Erfahrungen aus der Praxis mit der organisatorischen Einbindung von Shopper Marketing in den Unternehmen zu gewinnen. Wir haben aufschlussreiche Informationen zu der Durchführung, dem Nutzen und der Zukunft von Shopper Marketing gesammelt und aufbereitet“, erklärt Prof. Susanne Czech-Winkelmann von der Hochschule RheinMain. Die Kernergebnisse der Studie „Shopper Marketing – Best Practice und Benchmarks“ lauten: Für rund 73 Prozent der befragten Industrie- und knapp 66 Prozent der befragten Handelsunternehmen ist zwischen den beiden Parteien nicht ausreichend geklärt, was unter Shopper Marketing überhaupt verstanden wird. Gleichzeitig steht für die Industrie mit 61,8 Prozent und für den Handel mit 74,3 Prozent der Nutzen von Shopper Marketing für Wachstum und Ertrag außer Frage. Die Mehrheit der Befragten (Industrie: 65,9 Prozent, Handel: 58,8 Prozent) ist außerdem der Meinung, dass der Stellenwert von Shopper Marketing in der gemeinsamen Arbeit erheblich zunehmen wird. Die Ergebnisse aus Deutschland sind mit denen aus Österreich vergleichbar, auch wenn sich hier Shopper Strukturen und die Einzelhandelslandschaft in Teilen unterscheiden. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse hat GS1 Germany gemeinsam mit Vertretern der Konsumgüterbranche eine einheitliche Definition des Begriffs „Shopper Marketing“ und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Darin wird das Zusammenspiel existierender Funktionsbereiche mit Shopper Marketing und die kooperative Umsetzung geregelt. Diese Definition, die Handlungsempfehlungen und die Studie stehen den GS1 Complete-Kunden von GS1 Germany kostenfrei zum Download unter www.gs1-germany.de zur Verfügung. „Die rasanten Veränderungen der Net-Generation, der demographische Wandel und der erkennbare Trend zu nachhaltigem Konsumverhalten machen es für Handel und Industrie zwingend erforderlich, Käuferentscheidungen besser verstehen und bedienen zu können“, empfiehlt Andreas Zillgitt, Senior Projektmanager ECR bei GS1 Germany. „Denn 70 Prozent der Kaufentscheidungen für schnelldrehende Konsumgüter werden am Point of Sale getroffen“, so Zillgitt weiter. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Mit gezielten Marketingmaßnahmen Kaufentscheidungen am Point of Sale direkt steuern, dabei hilft Shopper Marketing. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 02.08.2013
Nachdem eine Aufsplittung des Euro-Palettenpools zum 1. August 2013 nicht mehr abzuwenden ist, haben sich unter dem Dach von GS1 Germany führende Wirtschaftsverbände sowie Unternehmen der Konsumgüterbranche aus den Sektoren Handel, Hersteller und Logistikdienstleister für eine Akzeptanz und den gleichwertigen Einsatz der Paletten aus den beiden Pools UIC und EPAL ausgesprochen. Die unterzeichnenden Verbände empfehlen demnach den bei ihnen organisierten Unternehmen, ihren Geschäftspartnern die gegenseitige Akzeptanz von Ladungsträgern gleicher Art sowie die uneingeschränkte Tauschfähigkeit der mit „EPAL/EPAL“ und „UIC/EUR“ gekennzeichneten Paletten zuzusichern. Das heißt, dass die Unternehmen sowohl die ab 1. August 2013 neu produzierten EPAL/EPAL-Paletten, die neu produzierten UIC/EUR-Paletten sowie alle bis dato im Umlauf befindlichen EUR-Paletten unter der Voraussetzung einheitlicher und von unabhängigen Sachverständigen geprüfter Qualitätsstandards für Herstellung und Reparatur, losgelöst von der Kennzeichnung, tauschen werden. Die anzuwendenden Qualitätsstandards für die Herstellung und die Reparatur der Paletten müssen dabei hinsichtlich aller technischen Eigenschaften auch weiterhin dem bisher angewendeten UIC-Codex 435-2 und 435-4 entsprechen. „Im Mittelpunkt der Bemühungen muss die Wahrung der etablierten Prozesse im Palettentausch stehen, um für alle Beteiligten der Wertschöpfungskette maximale Effizienz zu erreichen“, so Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Zu den Unterzeichnern des Schreibens zählen zudem der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie e.V. (BDSI), der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V., der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung (BGA), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), der Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV), das EHI Retail Institute, der Handelsverband Deutschland (HDE), der Milchindustrie-Verband (MIV), der Verband der Fleischwirtschaft (VDF) sowie der Markenverband. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Kristina Wegner Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-535, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: wegner@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany twitter: http://twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh