Veröffentlicht am 25.11.2013
Trotz aller medizinischer Kompetenz und Sorgfalt kommt es zu Medikations- und Behandlungsfehlern, manchmal mit verheerenden Folgen für den betroffenen Patienten. Für ein höchstes Maß an Transparenz und Sicherheit hat das internationale GS1 Netzwerk jetzt zusammen mit dem europäischen Verband der Krankenhausapotheken (EAHP) die Regeln zur Kennzeichnung von Arzneimitteln und Medizinprodukten erweitert. Es geht dabei um die Vergabe der globalen Artikelnummer GTIN auf den verschiedenen Verpackungsstufen bis hin zum Einzelstück und die Kennzeichnung mit den GS1 Barcodes, wie zum Beispiel dem GS1 DataMatrix. „Im Krankenhaus stellt sich damit nicht mehr das Problem, dass die kleinste Verpackungsstufe, wie ein einzeln verpackter Katheter oder eine einzeln verpackte Pille, nicht standardisiert codierbar ist. Damit können jetzt patientennahe Systeme zur Prüfung und Medikationskontrolle noch exakter mit Informationen versorgt werden“, erklärt Bettina Bartz, Senior-Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Und Dr. Robert Frontini, Präsident des EAHP, gratuliert zu dem Erfolg: “GS1 hat eine großartige Führungsrolle bei der Entwicklung dieses global anwendbaren Standards eingenommen, der eine vielversprechende Zukunft für die Patientensicherheit eröffnet. Denn jetzt kann durch das Scannen der Medikamente am Patientenbett eine direkte Kontrolle der Patientenversorgung erfolgen.“ Durch das Auslesen der im Barcode verschlüsselten Identifikationsnummer lässt sich sicherstellen, dass der richtige Patient das richtige Medizinprodukt oder das richtige Medikament zum richtigen Zeitpunkt erhält. GTINs identifizieren eindeutig die in der Wertschöpfungskette gehandelten Artikel, wie Arzneimittel und Medizinprodukte. Die GTIN bleibt über die gesamte Lebensdauer eines Artikels unverändert und ist der Schlüssel, um Informationen zu den Produkten für Hersteller, Großhändler, Lieferanten, Krankenhäuser, Aufsichtsbehörden und andere Akteure der Versorgungskette zu gewährleisten. Die englischsprachige Version der GTIN-Vergaberegeln steht hier zum Download bereit: http://www.gs1.org/sites/default/files/docs/gsmp/healthcare/GS1_Healthcare_GTIN_Allocation_Rules.pdf . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 25.11.2013
Im Rahmen des 14. Internationalen Süßwarenkongresses verlieh das Sweets Global Network e.V. den renommierten Branchenpreis „Süßer Stern in Gold“ an Edeka Legat und den „Süßen Stern in Silber“ an Edeka Otto als die besten Süßwarenabteilungen in der Kategorie Supermärkte bis 2.500 qm. „Ein fundiertes Category Management lohnt sich einfach immer“, freut sich Thorsten Pollmüller, Leiter Category Management und Beratung bei GS1 Germany. Die beiden Preisträger, Stefan Legat und Hans-Karl Otto, sind nicht nur Edeka Kaufleute, sondern ebenfalls zertifizierte ECR D-A-CH Category Manager. „Es tut gut zu erleben, wie die Inhalte des Lehrgangs erfolgreich in die Wirklichkeit umgesetzt werden“, so Pollmüller weiter. Die ausgezeichneten Süßwarenabteilungen wurden im letzten Jahr im Rahmen von Category Management Optimierungen grundlegend neugestaltet. Partner aus der Industrie wie Ferrero unterstützten mit Know-how bei der Analyse von POS-Daten über detaillierte Kundenlaufstudien bis hin zur konkreten Umsetzung vor Ort. Der Standort, die Größe und der Zuschnitt der Abteilungen wurde auf Basis der Shopper Insights verbessert und zusätzlich mit einem optimierten Visibilitätskonzept ausgestattet, das die Käufer anspricht und ihnen eine deutlich bessere Orientierung in den Kategorien ermöglicht. Last but not least sind es aber die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Markt, die diesen Erfolg erst ermöglichen. „Die Auszeichnung unserer Alumnis zeigt uns wieder einmal, wie wichtig es ist, am Thema Category Management dran zu bleiben. Solch eine Würdigung beweist am besten, dass die Anstrengung lohnt und letztlich vom Kunden honoriert wird“, gratuliert Pollmüller den Preisträgern. Mehr Informationen zu Category Management und Shopper Marketing finden interessierte Unternehmen auf der Webseite www.gs1-germany.de unter GS1 Solutions und GS1 Academy . Pressebild: Optimierte Süßwarenabteilung unter Category Management Gesichtspunkten, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.11.2013
Mehr Schutz der Privatsphäre – das ist mit dem aktualisierten GS1 Standard für die Radiofrequenztechnologie (RFID) möglich. Er wurde jetzt auf globaler Ebene von den GS1 Organisationen verabschiedet. „Bislang haben die Seriennummern, die mit dem Elektronischen Produktcode (EPC) auf dem Transponder gespeichert sind, Datenschützern Kopfzerbrechen bereitet. Sie bieten auf der einen Seite Schutz vor Fälschungen. Auf der anderen Seite lassen sich Einzelprodukte auch nach dem Verkauf unter ganz bestimmten Voraussetzungen verfolgen“, erklärt Roman Winter, Projektmanager EPC/RFID bei GS1 Germany. „Bei Transpondern, die den neuen Standard nutzen, können die Seriennummern beim Kassiervorgang ausgeblendet werden. Damit erhalten Konsumenten die Sicherheit, dass sich nach Abverkauf keine einzelnen Bewegungsprofile erstellen lassen.“ Künftig geben RFID-Transponder auch darüber Auskunft, ob sie direkt im Produkt eingebettet wurden. „Gerade bei hochwertigen Kleidungsstücken ist das nicht unüblich, um vor Diebstahl zu schützen“, so Winter weiter. „Der neue Standard erlaubt, dass der Verkäufer an der Kasse direkt sieht, ob ein Chip im Etikett integriert oder eingenäht ist. Eingebettete RFID-Transponder können dann gezielt deaktiviert werden.“ Der Standard mit dem Namen „EPC Air Interface Standard Gen2v2“ regelt den berührungslosen Austausch von Daten zwischen RFID-Transponder und Lesegerät. Mit dem Update des allgemein als Gen2 bekannten Standards können gespeicherte Informationen außerdem verschlüsselt und so vor unberechtigtem Auslesen durch Dritte geschützt werden. Anwender der EPC/RFID-Technologie benötigen für den Einsatz des neuen RFID-Standards in der Regel nur ein Software-Update der Lesegeräte. Bereits im Umlauf befindliche Transponder bleiben weiterhin lesbar. Weitere Informationen zu EPC/RFID finden Interessenten unter www.gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 14.05.2013
Egal ob Tomaten, Melonen, Gurken oder Salate – der Deutsche Obst und Gemüse Kongress 2013 (DOGK) beleuchtet die neuen Trends im Frucht- und Einzelhandel. Der eintägige Kongress am 20. September 2013 mit get-together am Vorabend und einer Exkursion zu Rijk Zwaan am 19. September 2013 bietet Vorträge und Break-Out-Sessions zu aktuellen Themen. Er beantwortet Fragen rund um die gesamten Lieferkette – vom Saatgut über die Produktion, den Fruchthandel und die gesamte Logistik bis zur Ladenkasse. Darüber hinaus diskutieren Experten die Regionalität und Nachhaltigkeit von Produkten. Ein weiterer Fokus liegt auf den Themen Innovation, Präsentation und Ausbildung im Einzelhandel sowie Mobile Commerce. Das Fruchthandel Magazin und GS1 Germany als Veranstalter begrüßen nun einen dritten kompetenten Partner an Bord: die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH – AMI (Bonn). Kooperationspartner sind weiterhin die Fruit Logistica und der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV). Vom Produkt über die Prozesse bis zum Profil, vom Hersteller bis zum Point of Sale – die neue Macht der Information beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette. Für Industrie und Handel bedeutet das einschneidende Veränderungen in den internen wie unternehmensübergreifenden Prozessen. Ständige Datenverfügbarkeit, steigende Ansprüche an die Komplexität und Qualität der Daten, verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen sowie das veränderte Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten erfordern neue Geschäftsmodelle. Unter dem Motto „Produkte. Prozesse. Profile – Die neue Macht der Information“ bietet der ECR Tag 2013 am 11. und 12. September 2013 klare Antworten, wertvolle Praxistipps und einen spannenden Erfahrungsaustausch. Das Seminar „GS1 Standards in der Branche Fashion, Schuhe und Sport“ beleuchtet mit Vorträgen und Diskussionen aktuelle Themen und Fragestellungen der Logistik und des elektronischen Datenaustauschs in der Fashion/Schuhe und Sportbranche. Im Fokus steht die Downstream-Prozess-Landschaft von klassischen Flächenpartnerschaften im stationären Handel bis hin zu Multichannel-Konzepten und deren Einfluss auf die Supply Chain. Das Training findet am 26.09.2013 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen zu anderen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.gs1-germany.de. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach, Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.10.2013
UDI, Unique Device Identification, heißt die kürzlich von der US-amerikanischen Behörde FDA (Food and Drug Administration) verabschiedete Richtlinie. Sie regelt die Kennzeichnung von Medizinprodukten. Ihr Ziel ist es, die Patientensicherheit durch die weltweit eindeutige Identifikation der Produkte zu erhöhen. Was genau kommt jetzt auf die Unternehmen zu? Was fordert UDI von Ihnen? Für die Hersteller heißt das: Wollen sie ihre Produkte weiterhin in die USA exportieren, müssen sie die Auflagen der UDI erfüllen und das innerhalb von einem bis zu fünf Jahren, je nach Risikostufe ihrer Produkte. „UDI bedeutet einen hohen Sicherheitsgewinn im Gesundheitswesen, weil es Transparenz in der Versorgungskette schafft und Rückrufe effizienter durchgeführt werden können“, erklärt Sylvia Reingardt, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Die Lösungen dafür stehen bereit: Identifikation, Kennzeichnung und Datenaustauch können bereits heute mit den GS1 Standards gemäß UDI erfolgen. Die globale Artikelnummer GTIN identifiziert die Produkte, mit einer Seriennummer geht das so eindeutig wie bei einem Personalausweis. Die Barcodes GS1 DataMatrix und GS1-128 können alle geforderten Informationen verschlüsseln und die Medizinprodukte kennzeichnen. Über das weltweite Netzwerk zum Datenaustausch GDSN können die Hersteller die Produktinformationen an die UDI-Datenbank liefern. „Diese Lösungen sind erprobt: Mittlerweile nutzen sie weltweit mehr als 2.600 Unternehmen des Gesundheitswesens. Hersteller, Großhändler und Krankenhäuser können damit Vorteile für ihre eigenen Prozesse und die gesamte Versorgungskette realisieren“, betont Reingardt. Die Richtlinie sieht vor, dass Medizinprodukte und auch In Vitro Diagnostic (IVD) über eine weltweit eindeutige Nummer identifiziert werden – das gilt für alle relevanten Verpackungsstufen. Dazu müssen die Hersteller ihre Produkte mit einem maschinenlesbaren Strichcode oder 2D-Code, der die Identifikations-nummer und weitere Produktionsangaben, wie Chargennummer und Verfallsdatum, verschlüsselt. Darüber hinaus muss der Hersteller alle relevanten Produktinformationen in eine UDI-Datenbank einstellen. Der Zugriff auf diese Informationen erfolgt über die eindeutige Identifikationsnummer. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-556 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 07.10.2013
Auf dem Stand von GS1 Germany im Retailforum erleben die Anuga-Besucher live, wie das mobile Internet für mehr Transparenz in Sachen Herkunft, Produktion und Zusammensetzung von Lebensmitteln sorgt. In einem „Supermarkt“ mit verschiedenen Warenbereichen können sie die Smartphone-App fTrace ausprobieren. fTrace macht Mobiltelefone zu Barcode-Scannern, mit denen Verbraucher Produktinformationen entlang der Wertschöpfungskette bis hin zum Ursprung der Rohstoffe erhalten. So können sie beispielsweise Fleisch- und Wurstwaren schon heute bis zum Landwirt oder zum Fleischlieferanten zurückverfolgen. Sie erfahren, woher die Tiere stammen, wann und wo sie geschlachtet wurden und die Ware verpackt wurde. Außerdem wird über Allergene, Inhaltsstoffe und andere Produktdetails informiert. Die Angaben zu den einzelnen Produkten liefert fTrace über eine Datenbank, die bereits auch andere Produzenten von Obst und Gemüse oder auch Fisch nutzen. Ganz gleich, aus welcher Datenbank Produktinformationen abgerufen werden, ist es wichtig, dass diese Daten vertrauenswürdig sind. Laut einer Studie, die die GfK im Auftrag von GS1 Germany durchgeführt hat, ist für knapp drei Viertel der Befragten die Quelle maßgeblich, aus der die Produktinformationen stammen. Die Relevanz der richtigen Produktinformationen am richtigen Ort rückt außerdem durch die Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) stärker in den Fokus. Danach müssen Unternehmen ab Dezember 2014 weit umfangreichere Informationen zu Lebensmitteln als bisher zur Verfügung stellen – auf dem Etikett im Laden genauso wie im Online-Shop. In diesem Kontext präsentiert sich Smart Data One als neues Tochterunternehmen von GS1 Germany auf der Anuga. Das Unternehmen unterstützt Hersteller und Händler unter anderem bei der Umsetzung der LMIV mit Leistungen von der generellen Qualitätssicherung von Produktdaten, über Produktion, Vervollständigung und Veredlung von Daten und Produktbildern bis hin zum kompletten Outsourcing der Produktdatenversorgung. Livekomponenten wie die 360-Grad Fotostation sowie die 1:1-Vermessung veranschaulichen direkt auf dem Stand, wie Produktdaten gesammelt und zur Verfügung gestellt werden. Interessierte Besucher der Anuga finden GS1 Germany im Retailforum des BVL, Boulevard 045 zwischen Halle vier und zehn. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany bei facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 02.05.2016
1 Jahr, 25 Partner, 1.000 zusätzliche Märkte mit NFC-Akzeptanzstellen – so präsentiert sich die Gemeinschaft von NFC City Berlin zum Projektende. 2015 startete die Initiative mit dem Ziel, das Akzeptanznetz für mobiles Bezahlen in Berlin zu verdichten und die neue Bezahlmethode bei Verbrauchern bekannter zu machen. Am 30. April 2016 ging die offizielle Projektlaufzeit nun zu Ende. NFC City Berlin setzt Impulse Ziel der Initiative war es, Impulse für das mobile Bezahlen via Near Field Communication (NFC) zu setzen. Die Partner ebneten den Weg, damit sich Mobile Payment etablieren kann. „Rund 1.000 Läden wurden in Berlin mit NFC-Terminals ausgestattet, damit wurde eine breite Basis geschaffen. Zusätzlich sind auch weitere Einzelhändler zum Nachahmen angeregt worden. Mit der Initiative NFC City Berlin ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung gegangen worden, um die Nutzung und Akzeptanz des mobilen Bezahlens bei den Verbrauchern attraktiver zu gestalten und zu stärken“, sagt Karsten Pudzich, General Manager Ost bei Real, stellvertretend für die Initiative. Mobilaffine Verbraucher können auch über die Partner von NFC City Berlin hinaus mittels NFC-Technologie bezahlen – inzwischen in mehr als 2.000 Hauptstadt-Geschäften. Und auch bundesweit haben mittlerweile viele Händler umgestellt oder prüfen, auf NFC-Zahlung zu setzen. Auch auf Verbraucherseite kann das Projekt Erfolge verzeichnen. Im Rahmen der Initiative führten die Marktforschungsinstitute GfK, Nielsen mit Research Now und POSpulse Verbraucherbefragungen durch. Dabei gaben 39 Prozent der von der GfK befragten Berliner Android-Nutzer an, das Logo der Initiative zu kennen. Nielsen und Research Now fanden in einer repräsentativen Umfrage heraus, dass sich deutschlandweit schon 53 Prozent der Smartphone-Nutzer vorstellen können, mobil zu bezahlen. Zukünftig könnten Mobile Payment Anbieter durch weitere Vereinfachung des Installationsprozesses und noch mehr Informationen über vorhandenen Datenschutz die Akzeptanz weiter steigern. Vom Verbraucher gelernt „Die Zahl der Transaktionen war im Laufe der Projektlaufzeit insgesamt noch zurückhaltend. Wir haben gelernt, dass die Verbraucher eher mit der Zahlmethode experimentieren, als sie für den täglichen Einkauf zu nutzen“, berichtet Ercan Kilic, Projektleiter bei GS1 Germany. So lag der Durchschnittsbon bei mobilen Bezahlungen bei rund 10 Euro. „Im Markttest von POSpulse waren jedoch 79 Prozent der grundsätzlich an Mobile Payment interessierten Umfrageteilnehmer bereit, auch höhere Beträge mobil zu bezahlen.“ „Wir haben im Projekt wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Mobile Wallets gewonnen“, so Frank Vahldiek, Director Consumer Services Inovation bei Vodafone Deutschland. Bei den Befragungen zeigte sich, dass der Registrierprozess vereinfacht werden muss. Die Mobilfunker greifen die Anregungen auf. So gibt es bereits Gespräche mit diversen Banken und weiteren Zahlungsdienstanbietern, um bestehende Bezahlkarten für das Smartphone zu digitalisieren. Hintergrund NFC City Berlin NFC City Berlin wurde im April 2015 von sechs führenden Handelsunternehmen und allen Mobilfunknetzbetreibern unter dem Dach von GS1 Germany gestartet. Unter dem Motto „zahl-einfach-mobil“ rüsteten Galeria Kaufhof, Kaiser’s, Obi, Real (ein Unternehmen der Metro Group) sowie Rewe, Penny, Temma und Oh Angie (Unternehmen der Rewe Group) genauso wie Telekom Deutschland, Telefónica Deutschland und Vodafone Deutschland ihre Märkte und Shops in Berlin für Mobile Payment aus. Weitere Partner schlossen sich im Laufe der Projektlaufzeit an. Möglich wurde die Kooperation durch GS1 Germany als neutrale Plattform. Das Unternehmen ist in erster Linie bekannt durch den Barcode. „Mobiles Bezahlen via NFC-Standard steht nach einem Jahr Projektlaufzeit in Deutschland auf einer soliden Basis“, zeigt sich Kilic überzeugt. „Wir danken allen Partnern aus Handel, Mobilfunk und Marktforschung für die beispielsuchende Zusammenarbeit.“ Offiziell endete das Projekt zum 30. April 2016. Die Möglichkeit, in den Geschäften mobil zu bezahlen, besteht weiterhin. Interessierte Verbraucher informiert die Webseite www.zahl-einfach-mobil.de bis auf Weiteres mit Wissenswertem rund um die NFC City Berlin. Pressebilder: 39 Prozent der in Berlin befragten Android-Nutzer kennen das Logo von NFC City Berlin. (Quelle: GS1 Germany/GfK) 53 Prozent der Smartphone-User bezahlen bereits mobil oder können es sich vorstellen. (Quelle: GS1 Germany/Nielsen/Research Now) 79 Prozent der Testpersonen wären bereit mehr als 10 Euro mobil zu bezahlen. (Quelle: GS1 Germany/POSpulse) Download weiterer Pressebilder unter www.zahl-einfach-mobil.de/presse . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.04.2016
Das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 der Bundesregierung sieht vor, dass allein im Verkehr bis zu 7 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. Der Energieverbrauch soll um 10 Prozent sinken. Viele Unternehmen in Deutschland haben die Weichen inzwischen auf Klimaschutz gestellt. Unterstützt werden sie dabei durch die Initiative Lean and Green von GS1 Germany. Im Rahmen von Lean and Green verpflichten sich Unternehmen, ihre Treibhausgas-Emissionen in der Logistik innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu senken. Zwei Unternehmen haben dieses Ziel jetzt erreicht und wurden dafür auf dem Handelslogistik Kongress 2016 mit dem Lean and Green Star prämiert. Zu den zertifizierten Vorreitern gehören die Unternehmen Rigterink Logistik und VS Heibo Logistics. Helge Rigterink zieht positive Bilanz: „Es war nicht nur eine Maßnahme sondern die Kombination aus mehreren Aktionen. Zum Beispiel: Durch gezielte Anreizsysteme für Fahrer, modernes Equipment, Kontrolle und intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten entstand eine Win-Win-Situation für die Fahrer, das Unternehmen und unsere Umwelt.“ Jens Nitzpon, Geschäftsführer bei VS Heibo, berichtet aus den letzten Jahren: „Unser Umdenken zum bewussten Umgang mit Energie ist vielfältig. Einige CO2-Reduzierungen konnten ohne kostenintensiver Anschaffungen realisiert werden, beispielsweise durch geradlinige Prozesse und durch motiviertes Energiebewusstsein. Positive Unterstützungen haben wir von unseren Mitarbeitern bekommen, die den Weg der Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und den nachfolgenden Generationen engagiert vorangehen. Ergänzt mit Anschaffungen und Umrüstungen in moderne Techniken investieren wir so in unsere Zukunft.“ Vier weitere Lean and Green Awards verliehen Gleichzeitig zur Zertifizierung der beiden Unternehmen starten mit Aldi Süd, Mars, Rubetrans und Zeh Internationale Spedition vier weitere Unternehmen ihre Klimaschutz-Aktionspläne. Sie wurden auf der LOG mit dem Lean and Green Award gewürdigt. Mit dem Lean and Green Award werden Unternehmen ausgezeichnet, deren Aktionspläne geeignet sind, die Klimaschutzziele zu erreichen. Innerhalb der nächsten fünf Jahre werden die Emissionswerte regelmäßig geprüft. Sobald die Ziele erreicht sind, wird das Unternehmen für den Lean and Green Star nominiert. Lean and Green Aktionstage bei Mars und Reemtsma Unternehmen, die sich für Lean and Green interessieren, können in diesem Jahr Botschafter der Initiative sowie deren Aktionspläne live und vor Ort kennenlernen. Am 3. Mai findet ein Aktionstag bei Mars in Viersen statt. Am 28. Juni lädt Reemtsma nach Hannover ein. Anmelden können sich Interessierte bei Dr. Bahar Cat-Krause ( cat-krause@gs1-germany.de ). Pressebild: Auf der LOG 2016 wurden die ersten Lean and Green Stars verliehen (Quelle: GS1 Germany/Peter Nierhoff) Weitere Pressebilder von der Preisverleihung stehen ab 13. April 2016, 10 Uhr, unter www.gs1-germany.de zum Download bereit. (Bildquelle: EHI/GS1 Germany/Steffen Hauser) Hintergrund Lean and Green Im Rahmen von Lean and Green können Unternehmen ihre Erfolge bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Logistik prämieren lassen. Die Non-for-Profit Initiative verfolgt damit das Ziel, die Treibhausgas-Emissionen in den Logistikprozessen der teilnehmenden Unternehmen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu reduzieren. Wie die konkreten Aktionen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes aussehen, bleibt den Unternehmen überlassen. Angefangen von elektronischer Kommunikation über Logistikkooperationen bis hin zu spritsparendem Fahren zählt alles, was das Klima schont. Lean and Green wurde ursprünglich von Connekt in den Niederlanden ins Leben gerufen, in Deutschland steht GS1 Germany hinter Lean and Green. Die Initiative engagiert sich für ökologisches Verantwortungsbewusstsein und eine nachhaltigkeitsaffine Umwelt. Lean and Green zeichnet den Aktionsplan zur Reduzierung der CO2-Emissionen aus, welchen die Unternehmen bei GS1 Germany einreichen. Der Aktionsplan wird auf Basis vorgegebenen Kriterien erarbeitet. Der TÜV Nord begutachtet anschließend im Auftrag von GS1 Germany, ob die Klimaschutzziele auf diesem Weg tatsächlich zu erreichen sind. Durchläuft ein Aktionsplan diese Prüfung erfolgreich, wird das Unternehmen mit dem Lean and Green Award ausgezeichnet. Innerhalb der nächsten fünf Jahre überprüft GS1 Germany regelmäßig die Emissionswerte. Sind die Ziele erreicht, wird das Unternehmen für den Lean and Green Star nominiert. Ein Vor-Ort-Audit durch einen externen Prüfer soll die Zielerreichung dann mit messbaren Ergebnissen belegen. Bei Erfolg zertifiziert GS1 Germany das Unternehmen mit dem Lean and Green Star. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 12.04.2016
„Wenn Unternehmen das Haufenprinzip überwunden haben und die Infrastruktur im Lager nicht älter als zehn Jahre ist, dann ist die Logistik kein hoffnungsloser Fall“, weiß Oliver Püthe, Senior Branchenmanager Logistik bei GS1 Germany. Insbesondere auch die von der Bundesregierung getriebenen Themen im Rahmen der Digitalisierung konfrontieren die Unternehmen mit zusätzlichen Herausforderungen. Oft fehle die Zeit, um das entsprechende Know-how für die Logistik aufzubauen. Daher gibt GS1 Germany jetzt Tipps, mit denen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen ihr Lager digitalisieren können. „Ich empfehle Unternehmen auf jeden Fall, auf Artikelebene zu scannen und auch im Wareneingang und –ausgang auf scannerbasierte Prozesse zu setzen, regelmäßig abc-Analysen durchzuführen, Methoden der permanenten Inventur zu nutzen und Lieferungen per EDI zu avisieren“, fasst Püthe fünf Empfehlungen zusammen. Er rät auch, auf einen neutralen Blick von außen zu setzen, um innerbetriebliche Potenziale aufzudecken. Hier setzt ein neues Beratungsangebot von GS1 Germany an: der Warehouse Quick Check. In einem zweitägigen Vor-Ort-Termin überprüfen die Experten von GS1 Germany, wo der Einsatz von Standards die Prozesse schlanker gestalten kann. Daneben führen sie Laufwegeanalysen durch, stellen die Einlagerstrategien und die Kommissionierung auf den Prüfstand. Interessierte Unternehmen, die sich bis zum 13. Mai 2016 bei GS1 Germany melden, haben die Möglichkeit, einen Warehouse Quick Check zu gewinnen (E-Mail mit dem Stichwort „Verlosung“ an puethe@gs1-germany.de ). Die ausführlichen Tipps von Oliver Püthe und weitere Informationen zur Verlosung unter http://magazin.gs1-germany.de/nachgefragt Pressebild: GS1 Standards sorgen an vielen Stellen für effiziente Prozesse im Lager (Quelle: GS1) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 09.03.2016
Die digitale Realität ist Fakt und Omnichannel kein Fremdwort mehr. Laut EHI setzte der Onlinehandel im Jahr 2015 rund 47 Milliarden Euro um – Tendenz steigend. Services wie Instore-Return, Click and Collect oder Online-Verfügbarkeitsanzeigen von Waren im stationären Handel sind für viele Unternehmen heute nicht mehr bloß eine Vision: Laut Deloitte-Studie beeinflussen digitale Technologien mittlerweile rund 30 Prozent der Umsätze in Ladengeschäften, und knapp 90 Prozent der Konsumenten sucht vor oder während des Kaufs auf einem digitalen Gerät nach Produktinformationen. Angekommen in der digitalen Realität – und jetzt? Kurz gesagt: Immer mehr Unternehmen sind in der digitalen Realität angekommen. Doch die Branche steht nicht still. Verbraucher fordern mehr und mehr Produkttransparenz, Nachhaltigkeit und innovative Services. Nachdem der ECR Tag im Jahr 2014 unter dem Motto „Konsum im Wandel“ den Paradigmenwechsel in der FMCG-Branche thematisierte, forderte das Motto 2015 auf: „Transform now!“ In diesem Jahr zieht die Branche eine kritische Bilanz und formuliert die nächsten Schritte: Wie viel digitale Innovation ist für welches Unternehmen sinnvoll? Welche Trends sind wirklich nutzbringend? Welche Chancen liegen in Kooperationen? Und was will der Verbraucher? Diesen Fragen widmen sich die Vorträge der Referenten. Weitere Themen sind zum Beispiel die aktuelle Herausforderungen für die Logistik, die eine Gratwanderung zwischen Ökonomie und Ökologie schaffen muss, die Anforderungen und Chancen für ein erfolgreiches Datenmanagement sowie Transparenz in der Lieferkette. Vertiefende Fachforen greifen darüber hinaus Themen wie Category Management, Shopper Marketing oder Big Data auf und bieten Raum zu Diskussion und Austausch mit den Referenten. Es referieren unter anderem Stephan Füsti-Molnár (Geschäftsführer, Henkel), Dr. Jens Uwe Intat (Vice President Hardlines, Amazon EU, Niederlassung Deutschland), Petra Schäfer (Geschäftsführerin Marketing und Multichannel, Globus Holding), Claudia Willvonseder (Global Marketing und Communication Manager, Ikea Group) und Dr. Werner Wolf (Sprecher der Geschäftsführung, Bitburger Braugruppe). Der zweitägige Kongress mit über 60 Vorträgen und mehr als 80 Top-Referenten findet am 21./22. September 2016 im Estrel Congress und Messe Center in Berlin statt. Frühbucher sichern sich die Teilnahme bis zum 31. Mai 2016. Diese und weitere Informationen sowie Angebote etwa für Studenten und Startups finden interessierte Unternehmen unter www.ecrtag.de . Abbildung: „Channel-Wirbel“ auf dem ECR Tag 2016 – die Verschmelzung der Online- und Offlinekanäle vollzieht sich temporeich und birgt vielfältige Möglichkeiten für die Konsumgüterbranche (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de