Veröffentlicht am 07.06.2022
Ein kundenzentriertes Denken und Handeln ist für Handel und Industrie gleichermaßen oberste Prämisse. Das Verständnis über einzelne Shopper Journeys und die damit verbundenen individuellen Bedürfnisse stellen hierfür eine wichtige Basis dar, um die Touchpoints optimal auszugestalten. In Zusammenarbeit mit dem Rheingold Institut zeigen GS1 Germany und Holistic Consulting mit der „Shopper Journey Studie“ sieben konkrete Kundenreisen zu den Fast Moving Consumer Goods (FMCG) samt Strategien zur Profilierung und Positionierung für Händler und Hersteller auf. Ziel der Shopper Journey Studie ist es, die Shopper sowohl stationär als auch online auf ihrem Weg zu Gütern des täglichen Bedarfs zu begleiten und relevante Einflussfaktoren sowie prototypische Einkaufsmuster zu ermitteln. Chancen zur Profilierung für Händler und Positionierung für Hersteller Im Rahmen der Shopper Journey Studie wurden qualitative tiefenpsychologische Interviews geführt, Menschen bei ihren Einkäufen begleitet sowie mittels repräsentativer Umfrage insgesamt sieben Shopper Journeys identifiziert. Ermittelt wurde, welche Shopperbedürfnisse in den verschiedenen Phasen der Journeys entstehen, welche Touchpoints für das Einkaufserlebnis relevant sind, welche Faktoren die Zufriedenheit der Shopper beeinflussen und wie Handel und Industrie mit diesem Wissen das Einkaufserlebnis der Shopper optimieren können. „Nur wer die Shopper genau kennt, kann seine Leistungen passgenau konfigurieren. Wir haben den Menschen zugehört – vom Kühlschrank über die Einkaufsstätte bis zurück an den Esstisch – und können so mit der Shopper Journey Studie aufzeigen, was wirklich relevante Bedürfnisse entlang der insgesamt sieben identifizierten Shopper Journeys sind“, betont Dr. Markus Schweizer, Geschäftsführer der Holistic Consulting GmbH. Die generierten Insights der Shopper Journey Studie ermöglichen ein differenziertes Verständnis zum Einkaufverhalten in Deutschland, basierend auf Fragen wie: Welche Anlässe und Motive lösen den Einkaufsakt aus? Welche Vorbereitungen werden getroffen? Welche Faktoren beeinflussen die Stimmungslage entlang der Shopper Journeys? Welche Touchpoints sind vor, während und nach dem Einkaufserlebnis relevant und wichtig? Shopper Journey Studie beinhaltet über 300 Seiten Insights für alle Beteiligten Herausgekommen ist ein ganzheitliche Entscheidungshilfe für das Category Management und Shopper Marketing von Handels- und Industrieunternehmen zur optimalen Shopper-Ansprache. Mithilfe der Studie lassen sich die Shopper Journeys besser verstehen und mit dem Wissen sowohl das Leistungsspektrum als auch die Kommunikation attraktiv gestalten, um ein nachhaltiges Einkaufserlebnis zu schaffen. Eine zentrale Erkenntnis der Studie ist, dass ein großer Käuferanteil mehrere unterschiedliche Shopper Journeys durchläuft – in Abhängigkeit von Stimmung und Bedarf. Bei einigen Journeys beschäftigen sich die Zielgruppen schon Tage oder Wochen vor dem eigentlichen Kauf mit der Vorbereitung und Planung. Der sogenannte „Korridor der Ansprache” beginnt somit deutlich früher als erwartet. Deshalb sollte eine gezielte Ansprache nicht punktuell, sondern im Zeitverlauf erfolgen. Zudem führt die Vereinfachung des Einkaufs der Pflichtartikel dazu, dass Shopper auch noch Lust und Zeit haben, sich zusätzlich umzuschauen. Je nach Shopper Journey endet das Einkaufserlebnis demnach nicht immer nach dem Verlassen der Einkaufsstätte. „Durch die Identifizierung und Beschreibung der unterschiedlichen Shopper Journey generieren wir ein klares Verständnis der Bedürfnisse und relevanter Einflussfaktoren und ermöglichen so, die Shopper entsprechend ihrer Einkaufsmotivation und Anlässe zielgerichtet anzusprechen – auch schon bevor sie die Einkaufsstätte betreten“, sagt Miriam Schupbach, Senior Managerin Shopper Experience bei GS1 Germany. Auszug von Inhalten der Shopper Journey Studie samt kostenfreier Leseprobe Mit der umfassenden Shopper Journey Studie erhalten Interessierte exklusive Einblicke in sieben relevante und unterschiedliche Shopper Journeys. Und zwar nicht mit der Gießkanne, sondern mit dem Wissen einer Tante Emma. „Ein und dieselben Kund:innen kaufen je nach Anlass völlig unterschiedlich ein. Wir haben sieben zentrale Shopper Journeys identifiziert, mit jeweils einer ganz eigenen Emotionalität, eigenen Anforderungen und individuellen Chancen für das Marketing“, fasst Sebastian Buggert, Mitglied der Geschäftsführung beim Rheingold Institut, zusammen. Hintergrund & Abgrenzung der Studie Überblick über die Shopper Journeys Charakteristika & Unterschiede der Journeys Phasen & Touchpoints der Shopper Journeys Exkurs: Potenziale für Online-Einkäufe Ansätze zur Optimierung der Shopper Journeys Detailauswertungen zu den einzelnen Journeys Unter www.gs1.de/shopper-journey-studie finden Interessierte unter anderem eine über 40-seitige Leseprobe der „Shopper Journey Studie 2022 – Die Reisen zu den Fast Moving Consumer Goods (FMCG)“. Darüber hinaus bieten wir die Möglichkeit mit den Shopper Experience Expert:innen und Autor:innen in den Dialog zu treten. Miriam Schupbach ist seit 2019 als Category Management Trainerin und Beraterin bei GS1 Germany tätig. Sie verantwortet unterschiedlichste Kundenprojekte im FMCG-Bereich und treibt strategische Shopper-Experience-Themen voran. Dr. Markus Schweizer ist seit 2016 Geschäftsführer und Partner der Holistic Consulting GmbH, einer Boutique-Beratung für die kundenzentrierte Strategieentwicklung und die multisensorische Filialgestaltung im deutschsprachigen Raum. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 22.08.2022
Ist die Verpackung recyclingfähig? Wieviel Rezyklat wurde bei ihrer Herstellung verwendet und wie wird sie am besten entsorgt beziehungsweise getrennt? Darüber sollen die zahlreich verfügbaren Logos, Icons und Symbole auf Verpackungen Verbraucher:innen aufklären. Aber viel hilft nicht immer viel. Damit die Kund:innen am Point of Sale und später beim Trennen ihres Abfalls schnell und eindeutig die hinweisgebenden Informationen erfassen können, hat das Forum Rezyklat in dem von Interseroh+ geleiteten Arbeitspaket „Zielbild Logos/Icons/Symbole auf Verpackungen“ einen Leitfaden für die Kennzeichnung in puncto Recyclingfähigkeit, Einsatz von Rezyklat sowie Entsorgungs- und Trennhinweise entwickelt. Er zeigt, welche Kriterien Hersteller bei der Auswahl eines Logos ansetzen sollten. Die wesentlichen Kriterien sind: Verständlichkeit, Verlässlichkeit, allgemeine Zugänglichkeit, Transparenz und praktikable Verwendung. Das Dokument steht ab sofort hier zum kostenfreien Download bereit: forum-rezyklat.de . Mülltrennung und Recycling von Verpackungen erleichern Das Forum Rezyklat will damit den Teilnehmenden des Wertschöpfungskreislaufs von Verpackungen, interessierten Unternehmen sowie politischen Akteuren eine Orientierung für den Einsatz der Logos, Icons und Symbole geben. Die so verbesserte Transparenz soll zur harmonisierten und möglichst einheitlichen Kommunikation gegenüber den Endverbraucher:innen führen. „Ihr Bewusstsein für den Wert von Verpackungsmaterialen, das Recycling zum Erhalt der nachhaltigen Wertstoffe im Kreislauf und für ihren eigenen Beitrag dazu kann damit weiter erhöht werden“, erklärt Markus Müller-Drexel, Geschäftsführer von Interseroh+ und ergänzt: „Die Empfehlungen zahlen damit auf das übergeordnete Ziel des Forums ein, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft von Verpackungen zu erreichen“. Die Expert:innen im Forum Rezyklat sichteten dazu im ersten Halbjahr 2022 zunächst die aktuell verfügbaren und verwendeten Kennzeichnungsmittel nach Themen. Anschließend haben sie verschiedene allgemeingültige wie themenspezifische Kriterien erarbeitet, die für eine erfolgreiche Kommunikation der Themen mittels Verpackungslogos und -icons maßgeblich sind. Anhand dieser wurden die gesammelten Logos von den Mitgliedern des Forum Rezyklat bewertet. Mit den entsprechend gestalteten Hinweisen auf den Verpackungen sollen Verbraucher:innen Klarheit darüber erlangen, ob diese nach Gebrauch im Recyclingprozess verarbeitet und aus ihnen wieder neue Verpackungen oder Produkte hergestellt werden können. Sie erfahren zudem, dass für deren Produktion Rezyklate eingesetzt wurden und können sie bestmöglich entsorgen beziehungsweise ihre Bestandteile voneinander trennen und so einem materialgerechten Recycling zukommen lassen. Zum Hintergrund Zum Zeitpunkt der Durchführung der Analyse gab es für den deutschen Markt keine konkreten oder verbindlichen rechtlichen Vorgaben zur Aufbringung von Logos, Icons und Symbolen zu den Themen Recyclingfähigkeit, Rezyklateinsatz sowie für Entsorgungs- und Trennhinweise. Es ist jedoch zu erwarten, dass sich dies zukünftig ändern wird. Zu erwähnen sind hier insbesondere das von der deutschen Bundesregierung in der Legislatur 2021-2025 im Koalitionsvertrag aufgeführte „Recycling-Label“ zum Rezyklateinsatz sowie die Überarbeitungen der EU-Abfallrahmenrichtlinie und der EU-Verpackungsrichtlinie. Zu letzterer soll im November 2022 ein Entwurf vorgelegt werden. Dieser beinhaltet möglicherweise die Umstellung der Richtlinie auf eine Verordnung, um eine einheitliche Umsetzung in den Mitgliedstaaten sicherzustellen und wird voraussichtlich auch Regelungen zur Aufbringung von Entsorgungs- und Trennhinweisen enthalten. Die Vorgaben der europäischen Verpackungsgesetzgebung sind in Deutschland umzusetzen und wirken sich somit auch auf den deutschen Markt aus. Pressebild: Verpackungen richtig entsorgen und trennen – Dabei helfen einheitliche, leicht verständliche Logos, Icons und Symbole auf den Produkten. (Quelle: Initiative „Mülltrennung wirkt“/Marcella Merk) Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de Homepage: www.forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 19.07.2022
Anlässlich der International Cannabis Business Conference (ICBC), Europas bedeutendster B2B-Messe rund um Cannabis, geben die Kölner Unternehmen Ubirch und GS1 Germany bekannt, ein Modell zu einer rückverfolgbaren Lieferkette von Cannabis entwickeln zu wollen. Dies geschieht im Rahmen einer Partnerschaft und vor dem Hintergrund der angekündigten Legalisierung von Cannabis. Mit dem Technologie-Unternehmen Ubirch und dem Standardisierer GS1 Germany kommt profundes Know How zum Thema datengetriebene Prozesse und sichere Supply Chains zusammen. Das Gesetzgebungsverfahren zur im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung angekündigten Legalisierung von Cannabis, das die Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften ermöglichen soll, ist zwar noch nicht gestartet und viele Fragen sind derzeit noch offen. Dennoch entwickeln GS1 Germany und Ubirch ein Modell zur Absicherung der Lieferketten im deutschen Cannabismarkt, um zum Zeitpunkt der Legalisierung eine Lösung anbieten zu können. „Wir können hier von den Erfahrungen aus Kanada profitieren, wo lizensierte Hersteller mit Beginn der Legalisierung im Jahr 2018 die globalen GS1 Standards verwenden, um Cannabis und cannabisbezogene Produkte (wie Zubehör) zu identifizieren und die Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette zu ermöglichen“, so Thomas Fell, CEO GS1 Germany. „Nun für Deutschland zu antizipieren und eine mögliche, rückverfolgbare Lieferkette vorzudenken, was das bedeutet in Bezug auf Sicherheit, Transparenz und Effizienz, haben wir uns zusammen mit Ubirch zum Ziel gesetzt.“ „Mithilfe der weltweit etablierten GS1 Standards und der Ubirch Technologie wird es uns gelingen, ein starkes und modifizierbares Modell für kontrolliert abgegebenes Cannabis in Deutschland zu entwickeln“, erklärt Stephan Noller, CEO von Ubirch. Akteure in der Lieferkette könnten so zweifelsfrei identifiziert und Daten auf Authentizität und Integrität hin überprüft werden – ohne aufwändige und zentrale Systeme. „Wir folgen hier lediglich der Logik der digitalen Transformation und schaffen bei einem unter Verbraucherschutzgesichtspunkten sehr wichtigen Punkt Sicherheit und Vertrauen und damit einen Mehrwert für den gesamten Cannabis-Markt.“ Kürzlich hat Ubirch gemeinsam mit weiteren Partnern ein digitales Zertifikat für Medizinalcannabis entwickelt. Mit dieser Lösung erhalten Patient:innen die Möglichkeit, mittels QR-Code auf ihrem Smartphone zweifelsfrei zu belegen, im rechtmäßigen Besitz von Cannabis zu sein. Dies kann auch bei der Legalisierung von Verbrauchscannabis eine wichtige Rolle spielen. Das Angebot beruht auf dem Prinzip des digitalen Covid-Zertifikats der EU für Deutschland, welches ebenfalls von Ubirch gemeinsam mit einem Konsortium im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums entwickelt wurde. GS1 Germany arbeitet unter anderem intensiv an einem Standard zum informationsstärkeren Nachfolger des Barcodes in puncto Transparenz und Rückverfolgbarkeit. Über Ubirch Das Technologie-Unternehmen Ubirch ist Anbieter von digitalen Nachweisen von Daten. Die cloudbasierte Lösung bringt Sicherheit in datengesteuerte Prozesse schafft Vertrauen zwischen mehreren Parteien, indem sie es allen Beteiligten ermöglicht, die Authentizität und Integrität der empfangenen Daten zu überprüfen. Gegründet und geführt von erfahrenen Spezialisten für Kryptografie, Blockchain und datengetriebenen Geschäftsmodelle, kombiniert Ubirch robuste Kryptografie und moderne Blockchain-Technologie in einer innovativen, leicht integrierbaren SaaS-Lösung. Gemeinsam mit einem Konsortium entwickelte und betreibt das Kölner Unternehmen das digitale COVID-Zertifikat der EU für Deutschland. www.ubirch.de Über GS1 Germany 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. Pressekontakt: Ubirch GmbH Eva Breuer T +49 221 99988 233 E presse@ubirch.com GS1 Germany GmbH Julia-Verena Lerch T +49 221 94714 546 M +49 160 92970705 E julia-verena.lerch@gs1.de
Veröffentlicht am 24.08.2022
Kommunikation lebt von Dialog, Interaktion sowie Mimik und Gestik. Umso größer war die Freude, als der "ECR Tag" nach zwei Jahren wieder live, in Farbe und auf die großen Bühne zurückkam. Am 28. und 29. September 2022 fand der führende Handelskongress für die Konsumgüterbranche in den heiligen Hallen des Congress Center Düsseldorf (CCD) statt. Ein Auszug aus dem Programm des ECR Tag 2022 von Tag 1: Direkt zu Beginn warfen Accenture, Dr. Oetker, Intersport und OBI einen Blick in „ The Future of Retail “. Trotz oder gerade wegen herausfordernder Zeiten sind strategische Entscheidungen elementar. Führende Unternehmen und Köpfe des Retail Circle der Handelsblatt Media Group diskutierten über aktuelle Themen und zukünftige Entwicklungsfelder. Apropos Retail: Tina Müller, ehemalige CEO und Vorsitzende der Geschäftsführung von Douglas, und Dorothee Ebert, Partnerin Customer Consulting bei KPMG Deutschland, stellten in ihrer jeweiligen Keynote das „New Normal“ – die schöne neue Shoppingwelt – im Zeitalter des Metaverse vor. Und das Marktforschungsinstitut Gfk zeigte Lösungen auf, wie der Handel dem „Habeck-Dilemma“ begegnet und den Spagat zwischen Preissensibilität und Qualitätsorientierung der Shopper meistert. Darüber hinaus brachte Alnatura sowohl Bio-Vielfalt als auch Impulse über den eigenen Lieferdienst nach Düsseldorf beziehungsweise nach Hause. Mit Mitarbeitenden aus den jeweiligen Märkten und zugleich klimafreundlich mit E-Fahrzeugen und Lastenrädern gehen die Darmstädter seit Sommer online auf nachhaltigen Wegen. Weitere Einblicke in das disruptive Geschäftsmodell zum Thema „ Lebensmittel in Minuten “ gewährte Getir Germany. Abgerundet wurde der erste Tag durch die Nivea-Doppelspitze, bestehend aus Catherine Niebuhr und Nadine Bartenschlager, beide Marketing Director MU Germany bei der Beiersdorf AG. Sie erzählen vom Führungstandem als Zukunftsmodell für Gender Parity, Generationswechsel und Vereinbarkeit. Ein Auszug aus dem Programm des ECR Tag 2022 von Tag 2: Bei aller Tierliebe verliert Torsten Toeller, Gründer und Inhaber der Fressnapf Holding, nicht den Blick für „sein“ Omnichannel-Ökosystem der Zukunft. Damit navigiert der Einzelhändler für Heimtierbedarf durch die vorherrschenden globalen Krisen in einer vulnerablen Handelswelt. Die TOX-Dübel-Technik GmbH, ein 80 Jahre altes Familienunternehmen, wagte den Spin-Off. Herausgekommen ist ein Inkubator für neue Geschäftsiden bei der eigens gegründeten Kosmetikschmiede Jean&Len. Oder anders ausgedrückt: prozessuale Kompetenz meets Start-Up-Rebel – mutiges Nachahmen erwünscht! Aldi Süd geht die drängenden Aufgaben unserer Zeit, wie die Begrenzung der Erderwärmung und Verringerung des CO2-Ausstoßes, an. Vorgestellt auf dem ECR Tag 2022: Betriebliche Maßnahmen in der Logistik zum Klima- und Umweltschutz und ihre wichtige Rolle. Am Ende des ECR Tages kamen die „jungen Wilden“ zu Wort. Unternehmen der Startup-Szene teilen ihre Vision der FMCG-Branche von morgen mit uns. Sie denken Marke, Kundeninteraktion und Handel neu – schneller, nutzenzentrierter, radikaler und nachhaltiger. Sämtliche Informationen zum Programm, zu den Teilgebenden und Sponsoren finden Interessierte unter www.ecrtag.de . Ausblick auf den ECR Tag 2023 im Kap Europa in Framkfurt am Main Save the Date : Der ECR Tag 2023 findet diesmal am 13. und 14. September im Kap Europa in Frankfurt am Main statt. Freuen Sie sich mit uns auf ein umfangreiches Programm zum Lernen und Mitmachen sowie ein entspanntes Networking-Events in stilvollem Ambiente im Rahmen der legendären ECR Party . Medienschaffende können uns sehr gerne im Vorfeld kontatieren. Wir möchten, dass Sie sich von uns gut informiert fühlen, erarbeiten mit Ihnen gemeinsam Themen, suchen entsprechende Ansprechpartner:innen oder das passende Foto . Unabhängig davon freuen wir uns auf Ihre Akkreditierung - eine kurze E-Mail genügt. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 26.09.2022
„Weniger Müll, mehr Natur“ – unter diesem Motto riefen auch in diesem Jahr Mitglieder des Forum Rezyklat ihre Mitarbeiter:innen wieder dazu auf, in ihrer Umgebung die Landschaft von achtlos Weggeworfenem zu befreien. Die Aktion fand vom 10. bis 17. September rund um den „World Cleanup Day“ statt. Ziel war es, auf das Thema Kreislaufwirtschaft und den Wert von Verpackungsmaterialien aufmerksam zu machen sowie einen Beitrag zu mehr Umweltschutz zu leisten. Insgesamt rund 230 Mitarbeiter:innen der mitwirkenden Partnerunternehmen und Angehörige beteiligten sich. Sie befreiten während der Sammelaktion 8 Tage lang auf rund 530 Kilometern die Umwelt von Abfällen. Insgesamt mehr als 2500 Fundstücke, in Kilogramm weit über 600 landeten in den Sammelbehältnissen. Dabei fanden sie nicht nur herkömmliches, wie zum Beispiel Kronkorken, Flaschen und Kaffeebecher. Auch einige außergewöhnlichere Gegenstände waren unter den Funden: Unter anderem stießen die Teilnehmer:innen auf eine Dachrinne, eine Radkappe, ein Bikinioberteil und eine PKW-Rückleuchte. Mit jedem gelaufenen Meter entfernten sie somit viele Abfälle aus der Natur, die sich nun teilweise sogar als wichtige Wertstoffträger wieder im Recyclingkreislauf finden. Die Aktion war Teil der Informationskampagne „Gemeinsam für die Umwelt“, mit der das Forum Rezyklat das Thema Kreislaufwirtschaft und die Notwendigkeit des recyclingfreundlichen Trennens von Verpackungen weiter in das Bewusstsein der Verbraucher:innen tragen möchte. Ein Anliegen, das auch die Initiative „Mülltrennung wirkt“ bewegt. Deshalb haben beide Institutionen ein gemeinsames Key Visual für die Informationskampagne entwickelt, das die Themen Mülltrennung und Recycling vereint. Es kommt auf verschiedenen Werbematerialen, wie zum Beispiel Partneranzeigen, Postern für den Aushang in den Unternehmen und Handelsfilialen sowie Motiven für die Kommunikation per Social Media zum Einsatz. Mit ihnen machten die Mitglieder des Forum Rezyklat auf das Thema Mülltrennung und die Müllsammelaktion des Bündnisses aufmerksam. Pressefotos: www.forum-rezyklat.de/presse Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik , bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung. www.forum-rezyklat.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de
Veröffentlicht am 28.09.2022
GS1 Germany vergab den begehrten ECR Award 2022 erstmals in den drei Kategorien ECR Operational Excellence Award, ECR Sustainability Excellence Award und ECR Innovation Excellence Award. Alle Trophäen gingen an unternehmensübergreifende Kooperationen, die Vorbild-Charakter für eine optimierte Wertschöpfung zur Steigerung des Kundennutzens haben. Der Name ist Programm: ECR steht für Efficient Consumer Response und meint im Rahmen des gleichnamigen Awards eine strategische Zusammenarbeit für bessere, schnellere und kostengünstigere Lösungen zur Erfüllung von Kundenbedürfnissen. GS1 Germany vergibt den Preis seit nunmehr 20 Jahren an besondere Partnerschaften in der Konsumgüterindustrie – nach zwei virtuellen Jahren diesmal wieder live und auf großer Bühne in den Rheinterrassen Düsseldorf. Die Jury, bestehend aus Vertreter:innen von Handel, Industrie, Wissenschaft und Medien , hatte im Vorfeld die Qual der Wahl und somit gleich mehrere Entscheidungen zu treffen. Neu war am Gala-Abend der Voting-Prozess beim ECR Innovation Excellence Award. Die geladenen Gäste konnten dabei final unter drei Projekten das Gewinnerteam bestimmen. ECR Award in der Kategorie „Operational Excellence“ Rund acht Monate in die Zukunft schauen und dabei die täglichen Millionen von Warenflüssen überblicken? Mittels Machine Learning wird aus dem „Blick in die Glaskugel“ eine zuverlässige Prognose. Beiersdorf, dm-drogerie markt, Markant und Rossmann entwickelten eine KI-gesteuerte Plattform mit dem Ziel, Lieferquoten, Logistik- und Produktionsprozesse zu optimieren. Insgesamt zehn Händler und 64 Lieferanten profitieren im Zuge der Kooperation bereits vom übergreifenden Datenaustausch. Das Resultat ist eine 33-Wochen-Prognose je Handelslager hinsichtlich der zu erwartenden Wochenlieferung pro Artikel. Der Einsatz in der Praxis zeigt, dass die Prognosen nachweislich helfen, die Produktionsplanung genauer zu steuern, Überbestände und Lieferausfälle zu vermeiden und auf Schwankungen zu reagieren. Die Forecast Engine berücksichtigt hunderte Faktoren, die die Nachfrage im Einzelhandel beeinflussen. Sowohl das Feedback der Teilnehmenden aus den globalen Wertschöpfungsketten als auch der ganzheitliche Ansatz von Industrie und Handel überzeugten die Jury. ECR Award in der Kategorie „Sustainability Excellence“ Die Ressourcen unseres Planeten sind endlich. Deshalb schlossen sich führende Händler, Produkt- und Verpackungshersteller, duale Systeme, Abfallwirtschafts- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik zum Forum Rezyklat zusammen. Ziel ist es, unter dem Motto „gemeinsam recyceln, gemeinsam Werte schaffen“, die Kreislaufwirtschaft für Verpackungen zu fördern und nachhaltig weiterzuentwickeln. Über 60 Unternehmen aus dem Wertschöpfungskreislauf von Produktverpackungen streben gemeinsame Strategien und Maßnahmen an, um die Recyclingquote sowie die Qualität des Recyclingmaterials zu erhöhen und hochwertige Rezyklate zu gewinnen. Dafür unterstützt das Forum Rezyklat unter anderem die Entwicklung und den Einsatz neuer Technologien sowie des Datenmanagements für Verpackungen. Darüber hinaus engagieren sich die Mitglieder für eine noch bessere sortenreine Trennung der Wertstoffe und die Reduzierung von Sekundärverpackungen . Die Jury würdigt die Arbeit des agilen Bündnisses für neue, nachhaltige Wege als Leuchtturmprojekt. ECR Award in der Kategorie „Innovation Excellence“ Eine besondere Ehre wurde „ Cloud4Log “ zuteil. Die etwa 250 geladenen Gäste aus Industrie, Handel, Wissenschaft und Medien wählten am Gala-Abend ihren Favoriten aus den zuvor von der Jury ermittelten drei Projekten für die Finalrunde. Beim neuen „Publikumspreis“ des ECR Award 2022 setzte sich Cloud4Log gegen die „Energy Zone“ um Red Bull Deutschland, Deutsche Tamoil, Bormann & Gordon Unternehmensberatung, Neoalto und POS Tuning sowie Rossmann, Markant, Offergeld Logistikgruppe und Procter & Gamble mit dem Projekt „Claim Management“ durch. Alle drei Finalisten, so machte die Jury im Vorfeld deutlich, hätten den ECR Award verdient – zeugten sie doch von einer insgesamt außerordentlich hohen Qualität der Bewerbungen. Die Innovation von Cloud4Log liegt in dem gewählten kooperativen Lösungsansatz. Er zielt darauf ab, nach dem Prinzip „ connect once, communicate with many “, eine neutrale Datendrehscheibe für digitale Warenbegleitpapiere zu schaffen, ohne Wettbewerb zu verhindern. Den Auftakt macht der digitale Lieferschein , mit dem Teilnehmende aus Industrie, Handel und Logistik Aufwände in ihren Prozessen merklich reduzieren, viel Papier einsparen und die Effizienz an der Rampe erhöhen. www.ecraward.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns
Veröffentlicht am 14.11.2022
Heute begleiteten erstmalig digitale Lieferscheine physische Warenlieferungen zu den Zentrallagern des Handels. Rund zwei Wochen nach dem Startschuss für die Online-Plattform Cloud4Log auf dem Deutschen Logistik-Kongress in Berlin nahmen jetzt Unternehmen den Livebetrieb auf. Die ersten Lieferungen mit dem papierlosen Beleg trafen vormittags bei dm in Waghäusel, bei Rewe in Neu-Isenburg sowie bei Penny in Neuhausen ein. Auf den Weg gebracht hatten Berief Food, Eckes Granini und Nestlé die Sendungen am 11. November. „Der digitale Lieferschein ist ein innovativer Kooperationsansatz mit zahlreichen Partnern aus Industrie, Logistikdienstleistung und Handel. Das ist eine ausgezeichnete Ausgangsbasis, um eine kritische Marktdurchdringung zu erreichen und einen neuen Branchenstandard zu etablieren“, erklärt Christian Bodi, Geschäftsführung Logistik, dm-drogerie markt. „In meiner langen Gremien- und Projektarbeit habe ich noch kein Projekt erlebt, bei dem eine so große Anzahl Unternehmen konzeptionell zielführend zusammengearbeitet haben wie bei der Entwicklung des digitalen Lieferscheins“, bestätigt Michael Moise, Lead ECR/EDI Management, Nestlé Deutschland. Viele Akteure wollen Logistikprozess digitalisieren Insgesamt 19 Unternehmen haben sich bereits für Cloud4Log registriert, um den Service zu nutzen. Darunter sind neben den genannten Partnern der ersten Anlieferungen weitere wie zum Beispiel Dachser, Frosta, Hailo und die Nagel Group. 48 Unternehmen haben darüber hinaus ihre Absicht erklärt, die von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) und GS1 Germany mit T-Systems sowie Akteuren aus Industrie, Logistikdienstleistung und Handel entwickelte Cloud-Lösung zu verwenden. „Wir waren als REWE Group von Anfang an dabei, deswegen freue ich mich über den Start des digitalen Lieferscheins. Heute machen wir einen weiteren großen Schritt in Richtung der Digitalisierung der Logistik: Wir sparen Papier. Wir sparen Zeit. Und wir sparen uns Fehler“, erklärt Birgit Heitzer, Leiterin Beschaffungslogistik & Logistik Services bei Rewe. Die digitalen Lieferscheine stehen für die Dauer des Lieferprozesses und zehn Wochen darüber hinaus zur Verfügung. Ausdruck, Weitergabe, Transport und Quittierung der Papierbelege sind somit überflüssig. Nächste Etappen beim Rollout des digitalen Lieferscheins Und so geht es mit Cloud4Log weiter: In der aktuellen Einführungsphase, die bis April 2023 geplant ist, wird der Leistungsumfang in der Belieferung sukzessive gesteigert. Zunächst kommt der digitale Lieferschein bei direkten Transporten mit einer Lade- und einer Abladestelle zum Einsatz. Ab Januar 2023 begleitet er dann auch Teilladungstransporte und Stückgutsendungen mit mehreren Lade- und Abladestellen. Die entsprechenden Funktionalitäten stehen bereits heute auf der Online-Plattform zur Verfügung. Außerdem wird nach und nach der Rollout über weitere Partner in der gesamten Lieferkette erfolgen. Hintergrund: Darum der digitale Lieferschein mit Cloud4Log Im nationalen Warenverkehr übernimmt der Lieferschein häufig die Funktion des Frachtbriefes und erfüllt damit die Quittungsfunktion im Transportvertragsverhältnis zwischen Industrie und Spediteur - leider fast immer noch auf dem Papier. Das führt zu hohen manuellen Aufwänden in den Liefer- und Transportprozessen entlang der Supply Chain. Lieferungen zu Großhändlern oder Verteilzentren des Einzelhandels werden grundsätzlich von Lieferscheinen in Papierform begleitet. Alleine für den Lebensmitteinzelhandel in Deutschland sind das mindestens 20 Millionen Lieferscheine pro Jahr. Das ergibt bei mehrfacher Ausfertigung mindestens 180 Millionen Blatt Papier, soviel wie 1.500 Bäume mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern und einer Höhe von 25 Metern. Durch die Einführung des digitalen Lieferscheins über die Online-Plattform Cloud4Log kann dem aufwändigen Handling der Papierbelege jetzt endlich ein Ende bereitet werden. Die Neutralität von der BVL und GS1 Germany gewährleisten, dass die Eintrittsbarrieren niedrig sind und der Service für Teilnehmer in allen Branchen und Märkten zur Verfügung steht. Bereits bestehende unternehmens- oder branchenspezifische Insellösungen für digitale Lieferscheine sind integrierbar. Die Daten werden bei Cloud4Log über die Open Telekom Cloud (OTC) verarbeitet. Entwickelt hat die technische Infrastruktur und geeignete Front-End-Lösung T-Systems. Die Zusammenarbeit mit der Telekom-Tochter garantiert die Datenspeicherung und -verarbeitung über einen in Deutschland betriebenen Server und damit Datenschutz und -sicherheit nach europäischem Recht. Pressebilder: „Der digitale Lieferschein im Livebetrieb bei dm (Quelle: dm-drogerie-markt)“ ; weitere Fotos folgen in Kürze hier . Mehr Informationen: www.cloud4log.de Bundesvereinigung Logistik – Die 1978 gegründete Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ist eine gemeinnützige, neutrale und überwiegend ehrenamtliche Organisation. Als Plattform für Manager der Logistik in Industrie, Handel und Dienstleistung, für Wissenschaftler und Studierende bildet sie mit heute rund 10.000 Mitgliedern eine Brücke zwischen Wirtschaft und Wissenschaft und ist Podium für den nationalen und internationalen Gedankenaustausch zwischen Führungskräften aus Logistik und Supply Chain Management. Mehr unter www.bvl.de GS1 Germany – Es begann mit einem einfachen Beep. 1974 wurde in einem Supermarkt zum ersten Mal ein Barcode gescannt. Dies war der Beginn des automatisierten Kassierens – und der Anfang der Erfolgsgeschichte von GS1. Der maschinenlesbare GS1 Barcode mit der enthaltenen GTIN ist mittlerweile der universelle Standard im globalen Warenaustausch und wird sechs Milliarden Mal täglich auf Produkten gescannt. Die Standards von GS1 sind die globale Sprache für effiziente und sichere Geschäftsprozesse, die über Unternehmensgrenzen und Kontinente hinweg Gültigkeit hat. Als Teil eines weltweiten Netzwerks entwickeln wir mit unseren Kunden und Partnern gemeinsam marktgerechte und zukunftsorientierte Lösungen, die auf ihren Unternehmenserfolg unmittelbar einzahlen. Zwei Millionen Unternehmen aus über 20 Branchen weltweit nutzen heute diese Sprache, um Produkte, Standorte und Assets eindeutig zu identifizieren, um relevante Daten zu erfassen und um diese mit Geschäftspartnern in den Wertschöpfungsnetzwerken zu teilen. GS1 – The Global Language of Business. Pressekontakt: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Christian Stamerjohanns Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Schlachte 31, 28195 Bremen Tel: 0421 1738 421 E-Mail: stamerjohanns@bvl.de GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: michaela.freynhagen@gs1.de www.gs1./ueberuns www.gs1.de/newsroom
Veröffentlicht am 16.03.2023
Am 18. März 2023 jährt sich der Weltrecyclingtag zum fünften Mal. An diesem von der Global Recycling Foundation ins Leben gerufenen Tag soll mit zahlreichen Aktionen weltweit deutlich gemacht werden, welche zentrale Rolle das Recycling für den Ressourcen- und Klimaschutz spielt. Das Forum Rezyklat mit seinen über 60 Mitgliedern aus dem Wertschöpfungskreislauf von Verpackungen schließt sich den Aktionen an. Mit speziell zu diesem Anlass entwickelten Werbemitteln will das Bündnis im Rahmen seiner jährlichen Informationskampagne Verbraucher:innen sensibilisieren, ihre leeren Verpackungen in das jeweils passende Wertstoff-Sammelsystem zurückzuführen: Papier zu Papier, Glas zu Glas und die übrigen Verpackungen in den Gelben Sack bzw. die Gelbe Tonne. Denn die sortenreine Sammlung ist für ein erfolgreiches Recycling maßgeblich. Nur durch sie können die Rohstoffe, die in den Verpackungen stecken, recycelt werden. Aber wie geht eigentlich richtige Mülltrennung? Zum Weltrecyclingtag geben die Partnerunternehmen des Forums ihren Kund:innen mit konkreten und unterhaltsamen Mülltrenn-Tipps eine Hilfestellung. Sie planen Posts zum Thema unter dem Motto „Lasst uns jeden Tag zum Weltrecyclingtag machen!“. Die insgesamt 12 Motive dieser rein digitalen Kampagne umfassen sowohl spezifische Inhalte für einzelne Einzelhandelssegmente, wie zum Beispiel Drogerie und Vollsortimenter, als auch generische Aussagen für alle anderen Partner. Mit der Entwicklung der Kampagne beauftragt wurde die Agentur Goodbye Schmidt. „Getreu dem Motto unseres Bündnisses ‚Gemeinsam recyceln, gemeinsam Werte schaffen‘ wollen wir auch mit dieser Aktion zusammen einen wertvollen Beitrag für ein besseres Wiederverwerten von Verpackungen und damit für mehr Umwelt- sowie Klimaschutz leisten,“ erklärt Sebastian Bayer, Sprecher des Lenkungsteams des Forum Rezyklat und Mitglied der Geschäftsführung von dm-drogerie markt. „Mit den einheitlichen, unterhaltsamen Motiven der Kampagne können wir einen hohen Wiedererkennungswert und mehr Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema erreichen“, so Bayer weiter. Im Rahmen seiner Informationskampagne 2023 plant das Forum Rezyklat neben der Aktion zum Weltrecyclingtag weitere Maßnahmen für Verbraucher:innen zum Klima- und Umweltschutz. Pressebilder: Motiv der Kampagne des Forum Rezyklat zum Weltrecyclingtag 2023 mit Deo-Spraydose , Motiv der Kampagne des Forum Rezyklat zum Weltrecyclingtag 2023 mit Putzmittel-Sprühflasche Weitere Informationen zum Forum Rezyklat: www.forum-rezyklat.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534 E-Mail: presse@forum-rezyklat.de gs1./ueberuns gs1.de/newsroom Über das Forum Rezyklat Das Forum Rezyklat wurde 2018 von dm-drogerie markt initiiert und versteht sich als agiles Bündnis. Mehr als 60 Mitglieder bestehend aus Händlern, Produkt- und Verpackungsherstellern, dualen Systemen, Entsorgungs- und Recyclingunternehmen sowie Vertreter:innen der Wissenschaft und Politik, bilden die gesamte Wertschöpfungskette entlang der Kreislaufwirtschaft ab. Gemeinsam arbeiten sie im Forum Rezyklat an praxis- und verbrauchernahen Strategien und Maßnahmen. Sie wollen das Bewusstsein der Menschen für Kreislaufwirtschaft fördern, um eine sortenreine Trennung der Wertstoffe zu erzielen. Dadurch können die Qualität von Recyclingmaterialien sowie der Recyclinganteil in Verpackungen erhöht werden. Des Weiteren strebt das Forum an, Verpackungen zu optimieren und schon im Entstehungsprozess neuer Verpackungen darauf zu achten, dass diese recyclingfähig sind, damit sie als Ressource dem Kreislauf erhalten bleiben. Um diese Ziele zu erreichen, engagieren sich die Mitglieder des Forum Rezyklat in Fachpaketen, die sich mit folgenden Themen befassen: Stammdatenmanagement, Technologie und Recyclingfähigkeit, Endverbraucher-Kommunikation und Verpackungsreduzierung.
Veröffentlicht am 05.03.2012
Immer häufiger vertrauen Industrie und Handel auf die Radiofrequenzidentifikation (RFID) beispielsweise zur automatischen Produkterkennung oder bei elektronischen Bezahlverfahren. Doch berührungsfreier Datenaustausch schürt vielfach Sicherheitsbedenken. Europäische Unternehmen werden aufgefordert, die Wahrung der Privatsphäre und des Datenschutzes in RFID-gestützten Anwendungen umzusetzen. So fordert es die EU-Kommission in ihrer Empfehlung 2009/387/EG vom 12. Mai 2009 und empfiehlt die Durchführung von Privacy Impact Assessments (PIA). Was bedeutet diese EU-Empfehlung für mein Unternehmen? Was ist ein Privacy Impact Assessement (PIA)? Wie und wann führe ich ein PIA durch? Wer ist Adressat meines durchgeführten PIA? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet das Webinar PIA. Das eintägige Webinar Privacy Impact Assessments (PIA) findet am 20.03.2012 und 03.04.2012 in Köln statt. GS1 Germany veranstaltet auch in diesem Quartal mehrere Best Practice Konferenzen. Darunter zum Beispiel der 1. Praxistag Technische Industrien. Hier diskutieren Fachleute über die Potenziale in den aktuellen Themen wie Fälschungssicherheit, überbetrieblicher Datenaustausch oder Intransparenz in den Wertschöpfungsketten. Die Konferenz zeigt anhand von konkreten Anwendungsfällen, Standardisierungslösungen aus dem Hause GS1 Germany und bietet die Möglichkeit, diese Potenziale auszuschöpfen. Der 1. Praxistag Technische Industrien findet am 08.05.2012 in Köln statt. Der Packaging Kongress „Pack 2012“ wird dieses Jahr zum 5. Mal vom EHI Retail Institut und GS1 Germany veranstaltet. Auf ihm diskutieren hochkarätige Verpackungsexperten aus Handel und Markenartikelindustrie über aktuelle Anforderungen und innovative Lösungen im Verpackungssektor. Die Pack 2012: 5. EHI/GS1 Packaging Jahreskongress findet am 26./27. Juni 2012 in Köln statt. Weitere Informationen zu Terminen, Veranstaltungen und Seminaren im II. Quartal 2012 finden interessierte Unternehmen unter www.gs1-germany.de . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach, Assistentin Marketing und Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel.: 0221 94714-543 Fax: 0221 94714-591 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1-Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1-Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute.
Veröffentlicht am 08.09.2023
Wissen weitergeben, Inspiration fördern, Networking leben : Dafür steht der ECR Tag seit über 20 Jahren. Diesmal freuen wir uns, am 13. und 14. September nach Frankfurt am Main ins Kap Europa einzuladen. Beim führenden Handelskongress für die Konsumgüterbranche haben wir erneut eine separate Lounge für Medienschaffende eingerichtet. Wir sehen und sprechen uns vor Ort! Ein Auszug aus den Programm-Highlights von Tag 1: Was kommt eigentlich nach der Gen X, Y und Z? Es war ein großer strategischer Fehler der Generationsforscher so spät im Alphabet zu beginnen – auf einmal stehen wir vor dem Ende. Tristan Horx , Experte für Megatrends beim Zukunftsinstitut , sieht darin einen Neuanfang. Wann dieser beginnt, ist strittig. Viel wichtiger ist ohnehin die Frage: Was werden zukünftig die Bedürfnisse, Kriterien und Herausforderungen sein? Er nimmt uns mit in die Zukunft! Als Gründer und Multi-Unternehmer weiß Jacob Fati zu überzeugen. Marken wie FitX & YT Industries hat er bis an die Marktspitze geführt. Wie dies gelang und welche Rolle seine Vergangenheit als politischer Flüchtling und vor allem seine ganz persönliche Vision dabei spielten, teilt er uns auf dem ECR Tag in einem emotionalen Erfahrungsbericht mit. Es ist doch so: Die komplexe Aufgabe für Hersteller und Händler besteht darin, die Balance zwischen kurzfristigen Anpassungen aufgrund multipler Krisen sowie der langfristigen visionären Gestaltung der Unternehmensziele zu finden. Dr. Robert Kecskes vom Consumer Panel Services GfK bietet ein Zukunftsnarrativ für pragmatische Visionäre . Angenommen, wir müssten uns entscheiden: ist KI sicher oder erfolgreich? Christian Müller , CIO von Schwarz IT , sagt: Beides! Er bringt stellvertretend Ethik und Wirtschaftlichkeit mit einem Kodex für Künstliche Intelligenz in Einklang und zeigt auf, wie beide Facetten den Weg für ein nachhaltiges KI-Ökosystem am Beispiel KI-Park Heilbronn ebnen. Zum Abschluss des ersten Tages widmen sich sowohl Prof. Dr. Christoph Tripp von der Technischen Hochschule Nürnberg als auch Niko Maier von KPMG Deutschland der operativen Ausgestaltung nachhaltiger Logistik entlang der gesamten Supply Chain. Ein Auszug aus den Programm-Highlights von Tag 2: Am zweiten Tag erläutert Lunia Hara von diconium unter dem Stichwort „ Wertebiografie “, wie Erfahrungen aus der Kindheit, die Führungsqualität und den Berufsalltag beeinflussen. Sie macht uns die eigenen Werte bewusst und darüber hinaus Mut im Arbeitsumfeld dafür einzustehen. Der eindimensionale Strichcode bekommt mit dem 2D-Code große Verstärkung! Demnach rückt die nächste Generation nach und sie besitzt das Potenzial, den Einzelhandel zu revolutionieren. John S. Phillips von PepsiCo nimmt uns mit auf eine aufregende Reise zu dieser Technologie und deren neuen Funktionen. Mittels GS1 Digital Link wird die Kundenbindung zum greifbaren Erlebnis, welches auf jedes einzelne Produkt zugeschnitten ist. Group Vice President Prof. Dr. Tobias Wollermann erklärt am Beispiel der Otto Group , wie die konzernweite Orchestrierung von Nachhaltigkeit gelingt. Er gewährt exklusive Einblicke und gibt preis, welche sozialen und ökologischen Innovationen und Ziele die Holding mit ihrer Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt und was sich hinter der Shareholder Vision verbirgt. Den Kreis des diesjährigen ECR Tag schließ Astrid Teckentrup von Procter & Gamble . Sie zeigt neue Ansätze für die Zusammenarbeit und transformative Partnerschaften auf, um tragfähige Wertschöpfungskreisläufe zu gestalten, die sowohl nachhaltig als auch wirtschaftlich zukunftsfähig sind. Dabei stellt die Vorsitzende der Geschäftsführung innovative Beispiele für neues Denken vor und ruft zum kooperativen Mitgestalten auf. Darüber hinaus erwarten Sie an beiden Tagen interessante Themen-Tracks und interaktive Workshops , um noch tiefer in Themenwelten rund um Shopper, Logistics, Data, Innovation, Sustainability, Category Management, Omnichannel-Retailing, Process Intelligence sowie AI und New Technologies einzusteigen und sich mit Expert:innen auszutauschen. Sämtliche Informationen zum Programm , zu den Teilgebenden und Sponsoren finden Sie unter: www.ecrtag.de Kurzum: Wir möchten, dass Sie sich von uns gut informiert fühlen, erarbeiten mit Ihnen Themen, suchen entsprechende Ansprechpartner:innen für Hintergrundgespräche oder einfach das passende Bild. Kontaktieren Sie uns bei Interesse an einem persönlichen Austausch mit den Referent:innen und Expert:innen von GS1 Germany gerne bereits im Vorfeld! Unabhängig davon freuen wir uns sehr auf Ihre Anmeldung respektive Akkreditierung. Schicken Sie uns hierzu einfach eine kurze Nachricht per E-Mail oder Messanger und wir kümmern uns um alles Weitere! Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Stefan Schütz Corporate Communications Maarweg 133, 50825 Köln Telefon: 0221 94714-524 E-Mail: stefan.schuetz@gs1.de www.gs1.de/newsroom www.gs1.de/ueberuns