Veröffentlicht am 31.07.2018
Rund 80 Prozent der Händler in der DACH-Region haben keine Omni-Channel-Strategie, 70 Prozent schätzen ihre Omni-Channel-Kompetenz als gering ein und 78 Prozent ermöglichen ihren Kunden noch keine nahtlose Shopper Journey. Eine Umfrage von Roland Berger belegt schwarz auf weiß den Handlungsbedarf deutscher Unternehmen, um zukünftig erfolgreich aufgestellt zu sein. Unter dem Dach von GS1 Germany haben rund 50 Firmen aus Handel, Industrie und Dienstleistung einen Leitfaden für das Category Management (CM) im Omni-Channel-Umfeld erarbeitet. Genau wie im rein stationären Kontext ist es auch im kanalübergreifenden Handel immer Ziel, unter Berücksichtigung der Shopper-Bedürfnisse optimale Sortimente zu bilden und sie ideal zu platzieren. Damit das gelingt, benötigen Händler und Hersteller ein gemeinsames Verständnis für die erforderlichen Maßnahmen. Erweiterter CM-Prozessstandard für die digitale Welt „Grundsätzlich lässt sich der etablierte Category-Management-8-Schritte-Prozess aus dem stationären Handel auf das Online-CM übertragen, auch wenn sich die Ausgestaltung der einzelnen Schritte teils deutlich unterscheidet“, sagt Burkhard Elberg, Senior Manager CM und Shopper Marketing bei GS1 Germany. Beispielsweise bleiben die bekannten Taktikfelder wie Sortiment, Platzierung, Preis und Promotion im Online-Category Management bestehen. Im Omni-Channel-Kontext erlangt aber darüber hinaus das neue Taktikfeld Service grundlegende Bedeutung. Hier sind individuelle Angebote wie etwa Click & Collect gefragt, um dem Shopper ein ganzheitliches Einkaufserlebnis zu verschaffen. Das Taktikfeld Promotion gilt es insbesondere um Kommunikationsmaßnahmen im Social Media-Bereich zu erweitern. Deutlich komplexer als bisher gestaltet sich auch die Potenzialanalyse im Omni-Channel-Kontext. Webbasierte Datenanalysemethoden sowie Angebote etablierter und neuer Daten-Provider bieten Unternehmen vielfältige Auswertungs- und Prognosemöglichkeiten. Kundenbedürfnisse lassen sich auf dieser erweiterten Datengrundlage noch besser und gezielter erfüllen, beispielsweise durch eine personalisierte Ansprache auf Basis einer individuellen Kauf- und Suchhistorie im Online-Shop. Der nächste Shop nur einen Klick entfernt „Für Händler wichtig zu wissen ist auch, dass der Shopper beim Online-Kauf deutlich weniger Produkte wahrnimmt als im stationären Laden. Findet er kein passendes Angebot, wechselt er einfach die Website“, so Elberg. Darum gilt es relevante Produkte bestmöglich sichtbar zu machen, vor allem durch eine enge Abstimmung von Promotion- und Kommunikationsmaßnahmen mit dem Marketing. Zugleich erwarten die Shopper von heute online eine größere Sortimentsbreite. Sie wünschen sich, dass sowohl die online bestellbaren, als auch die in der Filiale verfügbaren Artikel im Web einsehbar sind. Grundlage dafür ist ein modernes Stammdatenmanagement samt Produktattributen. Elberg dazu: „Die Anforderung an vollständige und qualitativ hochwertige Daten hat sich nochmals deutlich verschärft, vor allem durch die für einen Online-Shop benötigten Informationen wie Bilder, Videos, Rezensionen und Anwendererfahrungen.“ Den neuen CM-Ansatz für Omni-Channel Retailer mit Aufgabenfeldern, Chancen und Herausforderungen, Hintergrundinformationen und Handlungsempfehlungen finden Unternehmen ab sofort in der neuen Anwendungsempfehlung für das "Category Management im Omni-Channel Retailing“. Diese steht für GS1 Complete Kunden zum kostenfreien Download bereit. Weitere Informationen zum Thema Category Management finden sich auf www.gs1-germany.de/category-management Abbildung: Kanalübergreifendes Einkaufen: Ist ein Produkt im Geschäft nicht mehr verfügbar, bestellt der Kunde es direkt per Händler-App, so dass es nach Hause geliefert wird. (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 05.09.2017
Residenzschloss Dresden: Im feierlichen Ambiente des Renaissancebaus hat GS1 Germany gestern den GS1 Healthcare Award vergeben. Bereits zum dritten Mal ehrte GS1 Germany mit der Auszeichnung vor rund 100 geladenen Top-Managern des Gesundheitswesens die Innovationsfähigkeit und das Engagement von Unternehmen und Persönlichkeiten für das Patientenwohl. In der Kategorie Unternehmenskooperation gewannen das Universitätsklinikum Tübingen und sein Projektpartner Gallmann & Schug. Sie überzeugten die Jury mit einem Projekt, in dem sie mit nur einem Arbeitsschritt viele Dinge gleichzeitig erreichen. Durch das Umstellen von der manuellen auf die automatische Materialerfassung und -dokumentation per Barcode-Scan im Zentral-OP erzielten sie eine höhere Patientensicherheit, eine verbesserte Stammdatenqualität und weniger Dokumentations- und verwaltungstechnischen Aufwand. Der Gewinner der Kategorie Einzelunternehmen, die B. Braun Melsungen AG, lebt Innovation bereits seit ihrer Entstehungsgeschichte vor über 178 Jahren. Heute wie damals steht für den Medizintechnik- und Pharmahersteller die sichere und effiziente Patientenversorgung im Mittelpunkt. Das Erfolgsrezept: Innovationen für medizinische Therapien schaffen und im Austausch mit Kunden und Partnern erkennen, was wichtig ist. Unermüdlich im Einsatz für das Patientenwohl ist auch Dr. Meinrad Lugan, Preisträger der Kategorie Unternehmenspersönlichkeit. Das Vorstandsmitglied von B. Braun Melsungen ist dafür in der Branche weit vernetzt und besetzt Managementposten in Verbänden und Organisationen. Unternehmenskooperation: 75 Prozent weniger Aufwand im OP Barcode auf medizinischen Ge- und Verbrauchsmaterialen gescannt, 75 Prozent weniger Dokumentationsaufwand im Zentral-OP (ZOP) erzielt: Auf diesen Erfolg blickt das Universitätsklinikum Tübingen gemeinsam mit seinem Projektpartner Gallmann & Schug. Wie kam es dazu? Im ZOP muss alles genau dokumentiert werden. Die manuelle Auswahl des verwendeten Materials war jedoch sehr zeitaufwändig. Es musste etwas geschehen. So begann das Uniklinikum 2016 damit, die Prozesse vom Eingang der Materialien bis zu ihrem Verbrauch im ZOP zu optimieren. Und auch auf Kostenseite punktet das Projekt: Bereits innerhalb eines Jahres amortisierte sich der finanzielle Aufwand. Einzelunternehmen: Innovation und weltweit optimierte Prozesse Bereits 1908 entwickelten die Urväter von B. Braun Melsungen ihre erste innovative Lösung, die Menschenleben rettete: das sterile Nahtmaterial. Auch heute spielt der, 1839 als Apotheke gegründete, Medizintechnik- und Pharmahersteller eine Vorreiterrolle im Gesundheitswesen und wird dafür in der Kategorie Einzelunternehmen geehrt. Mit über 60.000 Mitarbeitern entwickelt das in 64 Ländern aktive Unternehmen seine Medizintechnik- und Pharma-Produkte als Systemanbieter im zukunftsorientierten Austausch mit Kunden, Partnern, medizinischem Fachpersonal und Patienten. Unternehmenspersönlichkeit: Visionär für innovative Gesundheitswirtschaft Es geht ihm stets um das Wohl der Patienten. Dr. Meinrad Lugan wirkt entscheidend daran mit, Maßstäbe in der Patientenversorgung zu setzen und Innovationen in der Gesundheitswirtschaft voranzutreiben. Bei der Entwicklung wirkungsvoller Lösungen setzt das langjährige Vorstandsmitglied von B. Braun Melsungen auf den Dialog und die Kooperation. Weltweit die Gesundheit von Menschen zu schützen und zu verbessern: Dafür steht der Visionär auch als Vorstandsvorsitzender des Branchenverbands BVMed und als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des europäischen Dachverbands MedTech Europe. Dieses außerordentliche Engagement wird in der Kategorie Unternehmenspersönlichkeit mit dem GS1 Healthcare Award gewürdigt. Die Verleihung erfolgte am Vorabend der Branchenkonferenz Healthcare live, die am 5. und 6. September am Universitätsklinikum Dresden stattfindet. Die Gewinner werden den anwesenden Experten aus der Gesundheitsbranche heute, am ersten Konferenztag, vorgestellt. Weitere Informationen zum Award: www.gs1-healthcareaward.de Pressebild: Die Preisträger des GS1 Healthcare Award 2017 (Quelle: GS1 Germany GmbH) Zusätzliches Bildmaterial finden Sie unter: www.gs1-healthcareaward.de/presse Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.07.2017
Was will der Konsument von morgen? Welche neuen Technologien und zukünftigen Trends zeichnen sich am Innovationshorizont ab? Wo lassen sie sich nutzbringend in die Praxis überführen? Die besten Antworten hierauf finden sich durch die Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft, Forschung und Praxis. Hier setzt der Wissenschaftspreis an, der auch in 2018 in der Kategorie Kooperation wieder zukunftsweisende Projekte zwischen der Konsumgüterwirtschaft und der Wissenschaft ehrt. Lehrstühle, die ein Forschungsprojekt mit Handel und Industrie durchgeführt haben, können sich noch bis zum 30. September 2017 für die „Beste Kooperation“ bewerben. Die Kooperationsprojekte sollten einen hohen Innovationsgrad aufweisen, empirisch fundiert sein und mit einem ausgeprägten Praxisnutzen für die Akteure der Wertschöpfungskette, vom Erzeuger bis zum Verbraucher, punkten können. Voraussetzung ist außerdem, dass ein Lehrstuhl oder ein angeschlossenes Institut das Projekt durchführte. Die Topkandidaten präsentieren ihre Arbeiten persönlich vor der unabhängigen Jury. Die Gewinner werden am 28. Februar 2018 im Rahmen der internationalen Fachmesse EuroCIS in Düsseldorf feierlich gewürdigt. An der Verleihung nehmen Spitzenkräfte der deutschen Wirtschaft teil. 2017 ging der Wissenschaftspreis in der Kategorie Kooperation an den Internethändler Shopping24, die Otto Group, die TU Darmstadt und die Universität Passau. Sie entwickelten einen Ansatz, um Suchmaschinenwerbung zu automatisieren – von der Schlüsselwort-Recherche bis zum Startgebot. Hintergrund Der Wissenschaftspreis wird jedes Jahr von der EHI Stiftung und GS1 Germany verliehen. Die mit insgesamt 38.000 Euro dotierte Auszeichnung bringt Wissenschaft, Industrie und Handel seit nunmehr zehn Jahren erfolgreich zusammen. Ziel ist es, praxisrelevante Probleme der Konsumgüterwirtschaft durch die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft zu lösen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 19.06.2017
GS1 Germany lädt ab heute ein, die digitale Zukunft des Einkaufens zu erleben. In Köln eröffnete das völlig neu konzipierte GS1 Germany Knowledge Center nach dem Relaunch seine Pforten. „Was wir vor drei Jahren für das Maß der Dinge hielten, haben wir in den letzten Monaten komplett auf den Prüfstand gestellt. Wir haben Raum geschaffen für die vielleicht größte Herausforderung an uns alle – die Digitalisierung der Wertschöpfungskette“, zeigte sich Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany, vor Kölns erster Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, der Presse und den über 200 geladenen Gästen aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Wissenschaft überzeugt. Pretzel weiter: „Das Knowledge Center gewährt nicht nur tiefe Einblicke in die Wertschöpfungsprozesse von morgen, es steht auch ganz konkret für eine Zukunft zum Anfassen.“ Knowledge Center steht für Wissenstransfer und kreative Impulse Erlebbar werden die Prozesse von morgen durch drei Themenschwerpunkte innerhalb des Knowledge Centers: Im Experience Center stehen vor allem digitale Technologien im Mittelpunkt. Dort werden die Besucher von innovativen Robotern und den virtuellen Guides Ava und Toni durch die digitale Wertschöpfungskette begleitet oder begeben sich auf eine interaktive Shopper Journey. So wartet in der Value Chain Experience eine multimediale Inszenierung der Wertschöpfungskette mit ihren sechs Stufen vom Rohstoffproduzenten bis zum Shopper. In der Shopper Experience werden die Freizeit- und Konsumwelt des Shoppers als Ausgangs- und Endpunkt moderner Wertschöpfungsnetze sowie digitale Technologien am Point of Sale gezeigt. Im Innovation Center können Besucher selbst Hand anlegen, in inspirierenden Räumen innovative Ideen entwickeln und diese in konkrete Prototypen zum Anfassen transformieren. Und wer für Networking und Konferenzen nach Köln kommt, trifft sich im Business Center mit Experten aus Praxis und Wissenschaft. „Wir haben mit dem Knowledge Center ein multimediales Innovations-, Trainings- und Kompetenzzentrum geschaffen. Es steht für Wissenstransfer und kreative Impulse“, so Pretzel. Hoher Innovationsgrad überzeugt In 2017 hat sich GS1 Germany bereits zum zweiten Mal um die Auszeichnung zum Innovationsführer im deutschen Mittelstand beworben, vergeben durch Ranga Yogeshwar, Prof. Dr. Nikolaus Franke und compamedia. Die Top-Innovatoren 2017 werden am 23. Juni 2017 auf dem 4. Deutschen Mittelstands-Summit in Essen geehrt. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte das Unternehmen bereits 2015 mit seinem ausgeklügelten Ideenmanagementsystem und strukturierten Innovationsprozessen. Das GS1 Germany Knowledge Center ist die zentrale Plattform für diese Aktivitäten. Seit seiner Eröffnung treffen sich dort jedes Jahr rund 25.000 Unternehmensvertreter. Im Mittelpunkt stehen Innovationen für digitale Produktions- und Lieferketten. Dabei geht es beispielsweise um Themen wie unsichtbare Codes, intelligente Haushaltshelfer sowie Voice Commerce – also stimmgesteuerten Konsum mit digitalen Sprachassistenten. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 30.03.2017
Experten vermuten, dass die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) im April verabschiedet wird und spätestens im Mai in Kraft tritt. Danach bleiben je nach Risikoklasse nur drei Jahre Zeit für die Umstellung der Produkte. Entsprechen Implantate, OP-Besteck und Co. anschließend nicht den regulatorischen Anforderungen, dürfen sie nicht in den Markt eingeführt werden. Für die etwa 20.000 europäischen Medizinproduktehersteller bedeutet das: Jetzt muss gehandelt werden. Dabei können sie schon heute auf eine solide Grundlage setzen, denn wesentliche Änderungen an der am 22. Februar 2017 erschienenen letzten Fassung der MDR wird es nicht mehr geben. Laut dieser letzten Fassung werden die Produktdaten in der Eudamed, der Datenbank für den europäischen Markt, hinterlegt. Auch international agierende Hersteller, die ihre UDI-Daten bereits seit Jahren an die GUDID der U.S. FDA liefern, stehen durch die Einführung von Eudamed vor einer neuerlichen Herausforderung. Sowohl die zu liefernden Produktdaten als auch das Datenaustauschformat sind nicht identisch. Ein Austausch der Daten zwischen der GUDID und Eudamed ist somit nicht ohne weiteres möglich. Für die Medizinproduktehersteller führt das in puncto Datenhandling und Datenaustausch zu neuem Entwicklungsaufwand. Zudem unterscheiden sich die amerikanischen und europäischen UDI-Anforderungen bei der geforderten Produktkennzeichnung in einigen Details. Je nach Risikoklasse gibt es unterschiedliche Vorgaben, welche UDI-Kennzeichnungen auf welcher Packungsgröße klarschriftlich und maschinenlesbar angebracht werden müssen. Die Erfahrungen, die mit der Implementierung der UDI-Kennzeichnung in den USA gesammelt wurden sind hilfreich. Sie schützen die Produzenten jedoch nicht davor, betroffene Sortimente auf die MDR-konforme Kennzeichnung zu überprüfen. Volker Zeinar, Global Coordination Auto-ID Affairs beim Medizinproduktehersteller B. Braun, rät anderen Unternehmen, den kritischen Faktor Zeit fest im Blick zu behalten: „Einerseits muss die Software für den Datenaustausch implementiert werden. Andererseits ändern sich natürlich auch ganze Prozesse, die unternehmensweit angepasst werden müssen. Das bedeutet viel funktionsbereichsübergreifendes Arbeiten, damit am Ende auch wirklich alles optimal ineinandergreift.“ Bei Übergangsfristen von drei Jahren bleibe zwar ausreichend Zeit, um alle Maßnahmen gründlich zu planen und zu implementieren, dennoch gelte es jetzt, jeden Monat intensiv zu nutzen. „Wir raten Medizinprodukteherstellern sofort mit den erforderlichen Maßnahmen rund um die MDR zu beginnen. Die Zeit des Abwartens ist vorbei“, erklärt Geraldine Lissalde Bonnet, Director Public Policy – Healthcare bei GS1 Global. „Insbesondere kleinere Unternehmen haben oft nicht die nötigen Ressourcen, um alle Details der Neuregelung evaluieren und zeitoptimiert angehen zu können. Sie sind auf externe Unterstützung angewiesen. Durch unsere Erfahrungen aus den USA besitzen wir umfassende Expertise und können ihnen in allen Fragen zur MDR, UDI-Kennzeichnung und Datenübertragung beratend zur Seite stehen.“ Guido Hammer, Consultant bei GS1 Germany, ergänzt: „Medizinproduktehersteller sollten nun eingehend prüfen, welche ihrer Produkte unter die MDR fallen. Denn daraus ergeben sich alle folgenden Schritte für die nächsten Jahre: von der Evaluierung der eigenen Situation über die Gap-Analyse bis zur Ausarbeitung eines konkreten Maßnahmenplans mit definierten Deadlines.“ Ein internationaler Erfahrungsaustausch von über 300 Teilnehmern findet vom 4. bis 6. April 2017 in Berlin im Rahmen der Global GS1 Healthcare Conference statt. Interessierte Unternehmen können sich noch anmelden: http://www.healthcare-event.gs1.org Pressebild: Intrafix Safe-Set von B. Braun UDI-konform mit GS1 Standards gekennzeichnet (Quelle: B. Braun Melsungen AG) Weitere Informationen unter: https://www.gs1-germany.de Pressekontakt: Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation GS1 Germany GmbH Maarweg 133 50825 Köln T +49 (0)221 94714 543 F +49 (0)221 94714 7543 E wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.03.2017
Ein Großteil der Unternehmen in Deutschland versuchen laut aktueller Bitkom-Umfrage die Digitalisierung gemeinsam zu meistern. So haben rund vier von fünf Unternehmen Partnerschaften mit Firmen aus der Digitalwirtschaft oder klassischen Branchen geschlossen, um die Transformation zu beschleunigen. Die wichtigsten Gründe dafür: Wissenstransfer ins eigene Unternehmen (48 Prozent) sowie Kostensenkung (45 Prozent). Denn Fakt ist: Digitalisierung bedeutet, Geschäftsmodelle zu überdenken sowie in qualifiziertes Personal und neue Lösungen zu investieren. Insbesondere für kleinere und mittelständische Unternehmen ist das eine Herausforderung. Der aktuelle Digitalisierungsindex Mittelstand der Telekom bestätigt: Viele Unternehmen befinden sich noch in einem frühen Stadium der digitalen Transformation. Der Digitalisierungsgrad unterscheidet sich dabei abhängig von der Branche und der Größe eines Unternehmens. „Viele Mittelständler tun das, was sie schon seit Jahren und Jahrzehnten auszeichnet: Sie passen sich flexibel an neue Entwicklungen an und schaffen es, durch innovative Produkte ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Einige könnten jedoch den Anschluss verlieren“, sagt auch Ernest & Young-Chef Hubert Barth. „Es droht eine digitale Zweiklassengesellschaft.“ Der ECR Tag diskutiert das Thema mit rund 80 Referenten und Querdenkern unter dem Motto „Kooperation – Gemeinsam den digitalen Wandel gestalten“ weiter. Denn die Zusammenarbeit mit Startups, wissenschaftlichen Einrichtungen, IT-Providern oder anderen Unternehmen bietet die Chance, voneinander zu lernen und Investitionen gemeinsam zu schultern. Zu den Referenten gehören Top-Speaker wie Patrick Steppe, Chief Executive Officer von Lekkerland, Dr. Jean-Jacques van Oosten, Chief Digital Officer bei der Rewe Group, und Thomas Ebeling, Vorstandsvorsitzender von Pro Sieben Sat 1 Media. Im Mittelpunkt des Kongresses stehen Fragen wie: Welche Herausforderungen entstehen auf organisatorischer, operativer und kultureller Ebene? Welche Strategien sind erfolgversprechend für unternehmensübergreifende Kooperationen? Vertiefende Fachforen greifen darüber hinaus Themen wie Category Management, Shopper Marketing, Logistik, Product Information Management und neue Technologien auf und bieten Raum für Diskussion und Austausch mit den Referenten. Erwartet werden über 800 Entscheider, 110 Aussteller und Partner aus Handel, Industrie und Dienstleistung. Frühbucher sichern sich bis zum 31. Mai 2017 einen vergünstigten Tarif für den Kongress. Weitere Angebote für Studenten und Startups sowie Informationen rund um den ECR Tag unter www.ecrtag.de . Da der ECR Tag parallel zum Oktoberfest stattfindet, sollten Interessierte frühzeitig mit der Reiseplanung beginnen. Abbildung: Der ECR Tag 2017 nimmt Kooperation als Schlüssel für die Digitalisierung in den Fokus (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: Verena Bankamp Pressereferentin GS1 Germany GmbH Maarweg 133, 50825 Köln T +49 (0)221 94714 526 F +49 (0)221 94714 7526 E bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 26.10.2016
Die Uhr tickt: Die Verabschiedung der EU-Medizinprodukteverordnung rückt näher. Die Umsetzung stellt Hersteller bereits jetzt vor Fragestellungen: Was bedeutet die Verordnung für meine Prozesse und Produkte? Müssen hier ebenso wie bei der UDI-Verordnung für die USA je nach Risikoklasse unterschiedliche Fristen gewahrt werden? Wie funktioniert Unique Device Identification (UDI) in der Praxis? Was muss wie zuerst umgesetzt werden? Diesen und weiteren Aspekten rund um UDI widmet sich GS1 Germany auf der Medica 2016. In Halle 15 auf dem KKC-Stand A05/06 stellen die Kölner Standardisierungsexperten dem Fachpublikum Lösungen für die einheitliche Kennzeichnung und Identifikation von Medizinprodukten vor. Standards für die neue EU-Verordnung gefragt Ein effizienter Ansatz zur Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung ist die Implementierung von Standards, wie die Barcodes und Identifikationsnummern von GS1 Germany: Unverwechselbar werden Produkte durch überschneidungsfreie, eindeutige Identifikationsnummern, zum Beispiel durch die globale Artikelnummer GTIN. Für die Rückverfolgbarkeit wichtig sind ebenfalls Informationen zur Charge. Um diese und weitere Daten, etwa das Mindesthalbbarkeitsdatum, maschinenlesbar auf die Produkte aufbringen zu können, dient ein Barcode. Das kann zum Beispiel der zweidimensionale GS1 Data Matrix sein. Zudem sind Hersteller verpflichtet, Produktdaten wie die Seriennummer oder das Verfallsdatum der einzelnen Artikel in einer Datenbank vorzuhalten, um eine lückenlose Dokumentation sicherzustellen. Denn nur so lassen sich die Produkte später einwandfrei identifizieren und zurückverfolgen. Die GS1 Standards werden in den USA bereits erfolgreich zur Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten eingesetzt. Dort ist eine entsprechende Verordnung seit 2013 in Kraft und führt zur weltweit eindeutigen Identifikation von Medizinprodukten. Sie sind damit durchgängig rückverfolgbar – ein echter Zugewinn an Sicherheit für die Gesundheitsbranche. Auf der Medica erfährt das Fachpublikum, wie Branchenunternehmen die Expertise von GS1 Germany nutzen und die EU-Medizinprodukteverordnung mithilfe der GS1 Standards zeit- und kosteneffizient umsetzen können. Weitere Informationen: gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 28.09.2016
Prozessoptimierung und Patientensicherheit par excellence: Mit dem zweiten GS1 Healthcare Award würdigt GS1 Germany in Kooperation mit dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) besonderes Engagement im Gesundheitswesen. Die Kreiskliniken Esslingen und AGFA Healthcare haben den Award in der Kategorie „Kooperation“ gewonnen. Sie überzeugten durch ein vorbildliches gemeinschaftliches Management und einen klaren Fokus auf die Sicherheit der Patienten. Wilfried E. B. Winzer vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden wurde zur „Unternehmenspersönlichkeit 2016“ gekürt. In der Kategorie „Einzelunternehmen“ konnte das Universitätsklinikum Münster überzeugen. Die Jury des GS1 Healthcare Award ist besetzt mit Entscheidern aus Unternehmen und Organisationen des Gesundheitswesens, die nachhaltig daran interessiert sind, dass innovative und effiziente Ansätze einen Beitrag zu höherer Patientensicherheit leisten. Die Verleihung fand am 27. September in der Alten Oper in Frankfurt statt. Im Mittelpunkt des Siegerprojekts Kreiskliniken Esslingen und AGFA Healthcare steht die Erhöhung der Patientensicherheit durch erweiterte Prüfungen der Medikation. Wichtig ist für die Kreiskliniken ein transparenter Prozess, der zeigt, welche Medikamente verordnet sind, wann diese an den Patienten verteilt werden, und wann es Änderungen in den Verordnungen gibt. Um diese Punkte einwandfrei nachzuvollziehen, nutzen die Kliniken ein spezifiziertes System: Die Dispenser aller Patienten werden mithilfe der GS1 Identifikationsnummer GSRN (Global Service Relation Number) und SRIN (Relation Service Instance Number) personalisiert. Das Krankenhaus bringt die Nummern verschlüsselt in dem Barcode GS1 Datamatrix auf. Durch das Einlesen des Barcode-Etiketts auf Dispenser, Krankenbett und einem individualisierten Patientenarmband lässt sich zweifellos feststellen, ob der Patient das richtige Medikament erhalten hat. So ermöglichen die Kreiskliniken Esslingen eine eindeutige Patienten- und Mitarbeiteridentifizierung. „Das Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass die Umsetzung eine deutliche Verbesserung der Sicherheit für Patienten mit sich bringt“, erklärt Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Die Jury ist davon überzeugt, dass die Kreiskliniken Esslingen damit eine zukunftsträchtige Vorreiterrolle in Sachen Patientensicherheit übernehmen. In der Kategorie „Einzelunternehmen“ konnte die Universitätsklinik Münster mit ihrer beispielhaften Prozessoptimierung überzeugen. Insgesamt hatte die Jury in diesem Bereich fünf Unternehmen nominiert. Die Universitätsklinik Münster hob sich insbesondere durch ganzheitliche Prozessverbesserungen trotz komplexer Infrastruktur hervor. So werden in diesem Krankenhaus beispielsweise mithilfe GS1-konformer Barcodes OP-Dokumentationen deutlich vereinfacht. Der GS1 Healthcare Award in der Kategorie „Unternehmenspersönlichkeit“ geht an Wilfried E. B. Winzer. Neben seiner Tätigkeit am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus setzt sich Winzer seit Jahren intensiv für die Prozessoptimierung im Krankenhaus ein und gilt als Experte auf diesem Gebiet. Wilfried E. B. Winzer ist seit September 2002 Kaufmännischer Vorstand am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden. Das Universitätsklinikum erreichte in der „Klinikliste 2016“ der Zeitschrift Focus mit Winzer als Vorstand den 3. Platz. Auf der Konferenz Healthcare live, die vom 28. bis 29. September am Agaplesion Markus Krankenhaus Frankfurt stattfindet, werden die Gewinner den anwesenden Experten aus der Gesundheitsbranche vorgestellt. Weitere Informationen zum Award, den Kriterien und der Jury sowie zu den Preisträgern finden Interessierte auf www.gs1-healthcareaward.de . Pressebild: Die Preisträger des GS1 Healthcare Award 2016 (Quelle: GS1 Germany) Zusätzliches Bildmaterial finden Sie unter: www.gs1-healthcareaward.de/presse Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 20.09.2016
Die Uhr tickt: Der konsolidierte englischsprachige Text zur EU-Medizinprodukteverordnung liegt vor. Damit rückt die Verabschiedung der Verordnung näher. Hersteller von Medizinprodukten müssen handeln. Denn wenn es soweit ist, haben sie maximal drei Jahre Zeit, ihre Prozesse anzupassen und Produkte beispielsweise nach den Vorgaben des Systems der einmaligen Produktnummer UDI (Unique Device Identification) zu kennzeichnen. Die Tübinger Erbe Elektromedizin GmbH sieht sich hierfür bereits gerüstet, sukzessive erhalten alle Erbe-Produkte diese Kennzeichnung. Das Unternehmen setzt auf GS1 Standards, um Prozesse effizienter zu gestalten und die regulatorischen Anforderungen zur Rückverfolgbarkeit nachhaltig umzusetzen. Das Beispiel Erbe zeigt, wie Unternehmen der Medizinproduktebranche UDI mithilfe von GS1 Germany gelassen entgegen blicken können. Das inhabergeführte Unternehmen Erbe entwickelt, produziert und vertreibt bereits in der fünften Generation chirurgische Systeme für den professionellen Einsatz in unterschiedlichen medizinischen Bereichen. „Da wir von Ärzten und Fachpersonal als verlässlicher und unverzichtbarer Partner geschätzt werden und Arbeitsprozesse im Operationssaal stets optimieren möchten, hilft uns das Angebot von GS1 Germany ungemein, diesem Anspruch gerecht zu werden“, erklärt Matthias Rapp, Projektleiter bei Erbe. Der Medizinprodukteanbieter nutzt die Global Trade Item Number von GS1 Germany, kurz GTIN, als Identifikationsnummer für sämtliche Produkte weltweit. Mit der GTIN lassen sich jeder Artikel und jede Dienstleistung international überschneidungsfrei identifizieren. Die GTIN bringt Erbe zusammen mit Herstell- und Verfallsdatum sowie Chargen- beziehungsweise Seriennummer verschlüsselt in GS1 Barcodes auf ihre Produkte auf. Damit sind die Informationen maschinenlesbar. So profitiert Erbe von effizienten und fehlerfreien Arbeits-, Daten- oder Transportprozessen. Sylvia Reingardt, Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany, kommentiert: „Die Medizinprodukteverordnung sorgt für eine verbesserte Rückverfolgbarkeit von Medizinprodukten und Labordiagnostika in Europa – zum Wohl der Patienten. Die GS1 Standards unterstützen Unternehmen dabei, dieser strikten Verordnung zu entsprechen und zugleich ihre Prozesse effizienter zu gestalten.“ Oberstes Ziel der Medizinprodukteverordnung ist die lückenlose Rückverfolgbarkeit medizinischer Produkte vom Hersteller bis zum Patienten. Allein in Deutschland nutzen bereits über 50.000 Unternehmen GS1 Standards, die ihnen helfen, Vorgaben wie die neue EU-Medizinprodukteverordnung schneller und reibungsloser umzusetzen und zugleich Prozesse zu straffen und zu verbessern. Egal, ob es um Artikel, Standorte oder Transporteinheiten geht: Identifikationsnummern von GS1 Germany verbessern Workflows – von der Beschaffung über die Logistik bis zum Verkauf – indem sie Transparenz, Überprüfbarkeit und Sicherheit gewährleisten. Per Barcode oder RFID lassen sich die Informationen schnell und fehlerfrei erfassen. Zudem können Unternehmen die jeweiligen Informationen verlässlich austauschen sowie Prozesse unternehmensübergreifend effizient steuern. Konferenz Healthcare live! 2016 Auf der Healthcare live! bietet GS1 Germany Informationen zu UDI. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen mittels Live-Demos Wege zur Umsetzung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung (MPAV). Die Healthcare live! findet vom 28. bis 29. September im Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt am Main statt. Unterstützt wird GS1 Germany dabei von seinem Kooperationspartner, dem Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME). Pressefoto: Produktion des neuen Elektrochirurgiegeräts VIO 3 bei Erbe Elektromedizin Weitere Informationen: gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community.
Veröffentlicht am 21.09.2016
Am Ende gewinnt immer der Kunde. Auch gestern, als GS1 Germany zum 14. Mal herausragende Konzepte für eine partnerschaftlich optimierte Wertschöpfungskette im Sinne des Verbrauchers auszeichnete. Die gemeinschaftlich zwischen Handel und Industrie entwickelten Konzepte haben eines gemeinsam: Sie alle basieren auf dem ECR-Gedanken. Efficient Consumer Response rückt den Verbraucher von der Herstellung, über die Logistik bis ins Regal des Handels in den Fokus der unternehmerischen, partnerschaftlich getroffenen Entscheidungen. Mit dem ECR Award werden jährlich herausragende ECR-Projekte, Unternehmen und Persönlichkeiten der Konsumgüterwirtschaft geehrt. Kategorie Unternehmenskooperation Supply Side Als beste „Unternehmenskooperation Supply Side“ präsentierten sich 2016 Chep Deutschland, der Lebensmittelhersteller Mondelez International, das Handelsunternehmen Real und das Multipartner-Loyaltyprogramm Payback. Mit ihrem System „Promotion Tracking³“ steigerten die Partner die Effizienz von Displaypromotions. Dank Beacon, GS1-128-Barcode und Router lassen sich Warenbewegungen von der Anlieferung bis in den Markt genau verfolgen. Über die Payback-App erhalten Verbraucher direkt am Point of Sale Informationen zu einer Promotion. Tests in vier Real-Märkten ergaben: Promotion Tracking³ ermöglicht eine bessere Verfügbarkeit der Promotionware, schafft Kundenloyalität und steigert den Abverkauf. So stieg der Produktumsatz bei Kunden, die im Markt mit Pushmitteilungen angesprochen wurden, um 103 Prozent. Die Käuferquote erhöhte sich um 88,3 Prozent und es wurden 184,6 Prozent neue Kunden gewonnen. Kategorie Unternehmenskooperation Demand Side Die Edeka Hessenring und Jacobs Douwe Egberts optimierten mit Hilfe des 8-Schritte-Category-Management-Prozesses das Kaffeeregal und waren damit erfolgreichste „Unternehmenskooperation Demand Side“. Auch bei Edeka Hessenring greifen Kunden zunehmend zu Kapseln statt zum traditionellen Filterkaffee. Allerdings wanderten viele Käufer zu Wettbewerbern ab. Gemeinsam mit dem Partner Jacobs Douwe Egberts optimierte Edeka Hessenring das Sortiment und stellte den Händlern auf ihre Ansprüche abgestimmte Regalplanogramme zur Verfügung. Bis Ende 2016 sollen 200 Märkte umgebaut sein. Schon jetzt konnte Edeka Hessenring seinen Regalumsatz mit Kapseln um 18 Prozent steigern und den Umsatz in der Kategorie Kaffee insgesamt um mehr als 14 Prozent erhöhen. Kategorie Einzelunternehmen Bei Coca-Cola, dem diesjährigen Sieger in der Kategorie „Einzelunternehmen“ ist ECR als strategisches Konzept in der Zusammenarbeit mit den Kunden fest etabliert. So verfügt Coca-Cola über mehr als 100 von GS1 Germany zertifizierte Category Manager aus unterschiedlichen Fachbereichen. Die enge Zusammenarbeit mit den Kunden im Shopper-Marketing basiert auf umfangreicher Nutzung digitaler Technologien. Beispielsweise gibt es für den Coca-Cola Außendienst eine spezielle Category Management-App, die dazu beiträgt, gemeinsam mit dem Marktpersonal tausende von Segmentoptimierungen im Jahr zu erreichen. Kategorie Unternehmenspersönlichkeit In der Kategorie „Unternehmenspersönlichkeit“ schließlich wurde Stephan Füsti-Molnár mit dem ECR Award geehrt. Stephan Füsti-Molnár ist seit 2011 Geschäftsführer bei Henkel Laundry & Home Care Deutschland/Schweiz. Nah am Kunden zu sein, seine Wünsche zu verstehen und sie dann in unternehmerischen Erfolg umzusetzen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Laufbahn des ECR Award Gewinners 2016. Stephan Füsti-Molnár war immer bewusst, dass sich die Wertschöpfungskette nur im Zusammenspiel aller Beteiligten optimieren lässt. Er lebt Kooperation und hat sie stets vorangetrieben. Damit leistet er einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel. Eine wesentliche Grundlage, um diese Kooperation effizient zu gestalten, bilden gemeinsame Standards. Dafür engagiert Stephan Füsti-Molnár sich nicht zuletzt im Aufsichtsrat von GS1 Germany, dessen Vorsitz er innehat. Über 400 Topmanagerinnen und -manager von Industrie- und Handelsunternehmen verfolgten die feierliche Preisverleihung im Deutschen Historischen Museum in Berlin und spendeten den Preisträgern den verdienten Beifall. Weitere Informationen und Bildmaterial zum Download finden Sie unter www.ecraward.de/presse. Pressebild: Die Preisträger des ECR Award 2016 (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de