Veröffentlicht am 24.04.2015
Im Zuge des weiteren Ausbaus eines kunden- und lösungsorientierten Angebotsportfolios verstärkt Susanne Sorg die Geschäftsleitung von GS1 Germany. „Aufgrund der rasanten Veränderungen innerhalb der Wertschöpfungskette im FMCG-Bereich und den damit verbundenen neuen Anforderungen haben wir uns entschlossen, die Bereiche Standards und Produktmanagement aufzuteilen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Dies erlaubt uns eine verstärkte Fokussierung auf die Standardisie-rung im internationalen Umfeld bei gleichzeitigem Ausbau marktorientierter Services“, so Pretzel weiter. Seit 1. März 2015 verantwortet Susanne Sorg als Bereichsleiterin „Product Management und Business Development“ das Produktmanagement GS1 Complete und fTrace mit den jeweiligen Services sowie die Geschäftsfelder Mobile Payment, Mobile Couponing und Sustainability. Sorg war in ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn in verschiedenen leitenden Positionen bei 3M Deutschland und der Metro Group tätig. Zuletzt arbeitete sie als Head of Cross Channel bei Tchibo. Sie berichtet in ihrer Funktion direkt an Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Der Bereich „Standards“ mit seinen Themen Identifikations- und Kommunikationsstandards sowie ECR-Prozesse steht weiterhin unter der Leitung von Ulrich Schäfer. Pressebild: Susanne Sorg, Bereichsleiterin Product Management und Business Development bei GS1 Germany (Quelle: privat) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.04.2015
Die stationären Händler haben im Vergleich mit anderen Abrechnungsanbietern die Nase vorn: Rund 70 Prozent der Konsumenten würden bereits heute Mobile Payment im stationären Handel nutzen. Damit liegt er an der Spitze der Einsatzmöglichkeiten, dicht gefolgt von Tankstellen (67 Prozent) und Online-Shopping (63 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw Saar) im Auftrag der Akademischen Partnerschaft von GS1 Germany. Unter dem Titel „Untersuchung und Entwicklung von integrativen Lösungen im Mobile Commerce in Deutschland“ beleuchtet das Forschungsprojekt den aktuellen Stand technologischer Entwicklungen, deren Akzeptanz auf Händler- und Konsumentenseite und zeigt Zukunftsszenarien auf. „Ziel war es, organisatorische und technologische Optionen zu entwickeln, zu bewerten und den Marktteilnehmern Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt das Professorenteam Prof. Dr. Frank Hälsig, Prof. Dr. Nicole Schwarz und Prof. Dr. Stefan Selle von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der htw Saar. Shopping goes Mobile: Kontaktloses Bezahlen für Konsumenten insbesondere im stationären Handel vorstellbar So stehen Unternehmen mehr denn je vor der Herausforderung, Lösungen für kontaktlose oder mobile Bezahlverfahren anzubieten, die Akzeptanz bei Kunden finden. Auch wenn andere Zahlungsmöglichkeiten wie Barzahlung, Debitkarte (EC- bzw. Maestrokarte) oder Kreditkarte im Vergleich mit Mobile Payment in Deutschland noch beliebter sind, sehen die Konsumenten für das Smartphone als Zahlungsmittel Wachstumspotential. So würde immerhin die Hälfte der Befragten bereits heute schon Käufe über 100 Euro mobil abwickeln. Den stationären Handel stufen 89 Prozent der befragten Konsumenten als vertrauenswürdigen Abrechnungsanbieter ein. Vor ihm liegen lediglich Sparkassen und Banken (95 Prozent). Reine Mobile Payment-Anbieter rangieren dagegen auf dem letzten von acht Plätzen. Auch der Handel selbst schreibt dem mobilen Bezahlen hohes Wachstumspotential zu. NFC wird dabei als technischer Standard noch vor QR-Code basierten oder Bluetooth Low Energy (BLE)-Lösungen favorisiert. So setzt die bundesweit größte Mobile Payment-Initiative NFC City Berlin ( www.zahl-einfach-mobil.de ) unter dem Dach von GS1 Germany ebenfalls auf Nahfunk-Technologie. Mitte April wurden in Berlin im Rahmen der Kooperation zwischen großen Handelskonzernen und allen Mobilfunknetzbetreibern Deutschlands über 2.000 Kassenterminals in gut 500 Märkten und Shops für Mobile Payment aufgerüstet. Unternehmen an der Trendquelle: Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland 2015 Die neusten Erkenntnisse zum Thema Mobile Payment sowie konkrete Handlungsempfehlungen werden erstmals im Rahmen der Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland 2015 vorgestellt. Diese findet am 18. Juni 2015 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt und ist auch für Nicht-Mitglieder geöffnet. Unter dem Motto „Omni-, Multi-, Cross- alles Channel oder was? Wie der Handel sich verändert“ beleuchten weitere Praxisvorträge und Diskussionsrunden Themen wie Supply Chain Management, die Steuerung von Multi-Channel-Prozessen und Zukunftsentwicklungen in mobilen Technologien. „Die Jahrestagung bietet den Rahmen für einen intensiven Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, sagt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter GS1 Academy. „Hier kommen Hochschulen mit Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen zusammen, um einen Transfer der neusten Erkenntnisse im Bereich ECR in die Praxis anzustoßen. Schneller können Unter-nehmen von der Forschung nicht profitieren.“ Weitere Informationen finden interessierte Unternehmen unter Jahrestagung 2015 sowie Akademische Partnerschaft ECR Deutschland . Abbildung: Fragestellung: "Wie oft würden Sie Mobile Payment in den folgenden Situationen nutzen?" (Quelle: htw Umfrage Januar/Februar 2015) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.04.2015
Nachhaltiger Konsum steht hoch im Kurs. Doch was steckt wirklich hinter Werbebotschaften wie „ökologisch“, „klimaneutral“ oder „kompostierbar“? Welche der Begriffe sind überhaupt für die Kommunikation geeignet? Vielen Verbrauchern, aber auch Unternehmensvertretern, ist dies nicht klar, denn bislang mangelt es oft an Transparenz und eindeutigen Definitionen. Im Rahmen der Konferenz „Sustainability – Wege zum nachhaltigen Markenerfolg“ hat GS1 Germany jetzt eine praxistaugliche Anleitung für alle Unternehmen vorgestellt, die mit einer verantwortungsvollen Produktpolitik punkten möchten. Erstmals haben sich Vertreter aus Industrie und Handel gemeinsam darauf verständigt, wie Begriffe rund um das Thema Nachhaltigkeit korrekt und sinnvoll eingesetzt werden sollten, damit sie nicht zu Missverständnissen beim Verbraucher führen. Neben einer allgemeinen Einführung zur Nachhaltigkeitskommunikation bietet das interaktive Dokument ein übersichtliches, nach Kategorien wie „Treibhausgasemissionen“, „Energie“ und „Ressourcen“ gegliedertes Glossar. In Tabellenform sind alle wichtigen Botschaften aufgeführt, die derzeit zur Beschreibung von Produktnachhaltigkeit verwendet werden. Die Nutzer erfahren, wie die einzelnen Begriffe definiert sind, wo sie zum Einsatz kommen und was es zu beachten gilt, damit sie vom Verbraucher richtig verstanden werden. Zudem verweisen Direkt-Verlinkungen auf die jeweils wichtigsten Quellen. „Die Marketingmanager erkennen auf einen Blick, auf welchen Fakten eine Aussage basiert und ob die Definition wasserdicht ist“, so Andreas Zöppig, Sustainability Manager bei Lorenz Snack-World. „Die Empfehlung bündelt Anforderungen führender globaler, europäischer und nationaler Standards – ein neuartiges Tool, das Händlern und Herstellern hilft, glaubhaft und verständlich mit Unternehmenspartnern und Konsumenten zu kommunizieren.“ Das Dokument „Nachhaltigkeit von Produkten richtig bewerben – ein Leitfaden von A bis Z“ steht für interessierte Unternehmen kostenlos zum Download zur Verfügung unter www.gs1-germany.de/gs1-solutions/nachhaltigkeit/richtige-produktkommunikation/ Hintergrundinformation "Nachhaltigkeit - genau genommen" Pressebild: Nachhaltigkeits-Botschaften richtig kommuniziert, schafft Klarheit beim Verbraucher (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7347 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.04.2015
Sicherheit hat Vorfahrt: Von Bauteilen und Komponenten, die für die Bahn-, Kraft- und Nutzfahrzeugproduktion verwendet werden, wird einiges abverlangt. Sie sollen nicht nur belastbar und zuverlässig sein, sondern auch jederzeit eindeutig identifiziert wie rückverfolgt werden können. Entsprechend hoch und vielfältig sind die Anforderungen an die Zulieferer, wie zum Beispiel ContiTech Luftfedersysteme, einer der weltweit führenden Anbieter von technischen Elastomerprodukten und Spezialist für Kunststofftechnologie. Das Unternehmen setzt jetzt für die eindeutige Identifizierung und Rückverfolgbarkeit seiner Produkte auf GS1 Standards. Gemeinsam mit GS1 Germany hat ContiTech eine zweistufige Lösung konzipiert: Zum einen sollten die automatisch auslesbaren Produktinformationen spezifiziert und in einem geeigneten Datenträger codiert werden. Eine wesentliche Anforderung von ContiTech war es dabei, einen einheitlichen Standard zur Kennzeichnung seiner Produkte zu etablieren. So will der Zulieferer unterschiedlichste Kundenanforderungen mit einem einzigen Schema erfüllen, um die Implementierung genauso wie das Handling interner Hard- und Software zu vereinfachen. Die Basis dieser Lösung bildet die Globale Artikelnummer (GTIN), die ContiTech neben der Hersteller- und Artikelkennung um das Herstelldatum und die Seriennummer ergänzt und auf dem Luftfederbalg vulkanisiert. Diese Informationen verschlüsselt der Hersteller in dem 2D-Code GS1 DataMatrix. Um seine Produkte mit dem Code zu kennzeichnen, hat ContiTech ein Standardproduktetikett entwickelt, das bereits im Produktionsprozess aufgebracht wird. „Die serialisierte Produktkennzeichnung auf Basis der GS1 Standards ist für unser Unternehmen ein Erfolgsmodell. Wir sehen darin enorme Prozessvorteile – damit sind wir bestens für die Zukunft und die Anforderungen unserer Kunden gerüstet“, erklärt Hendrik Neumann, Leiter Logistik für das Segment Railway Engineering bei ContiTech Luftfedersysteme. Interessenten können sich auf der Hannover Messe über das Projekt mit ContiTech informieren. Experten von GS1 Germany stehen vom 13. bis 17. April 2015 in Halle 8 am Stand D08, dem Gemeinschaftsstand der AG protect-ing des VDMA, Rede und Antwort. Das Unternehmen ContiTech präsentiert sich in Halle 6 am Stand F18. Foto: ContiTech vulkanisiert alle wichtigen Artikelinformationen im GS1 DataMatrix auf dem Luftfederbalg. (Bildquelle: ContiTech) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 31.03.2015
Safebags für den sicheren Transport von Bargeld und Wertsachen sind täglich im Einsatz bei Geld- und Werttransportunternehmen, Banken, Polizei, Zoll und Justizbehörden. Sicherheit und Tempo beim Transport haben hier oberste Priorität. Der Bruchsaler Hersteller Anton Debatin treibt transparente Lieferwege und effizienteres Handling in der Bargeldlogistik voran. Dazu setzt der Anbieter von Verpackungs- und Transportlösungen jetzt auf die Standards von GS1 Germany. Seine Safebags ziert demnächst die Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC), verschlüsselt in dem Barcode GS1-128. Jeder einzelne Bargeldbehälter erhält so seine individuelle, überschneidungsfreie Nummer und ist damit jederzeit verfolgbar. Mit dem Scan des Barcodes kann der Safebag auf dem Lieferweg schneller durchgereicht werden als es zum Beispiel beim händischen Übertragen der Nummer in Listen möglich ist. „Wo ist die Sendung mit dem Safebag gerade auf ihrem Weg vom Supermarkt zur Bank? Wann wurde sie an den Wertdienstleister übergeben? Wer hier auf Nummer sicher gehen will, kommt um den Einsatz von GS1 Standards nicht herum. Sie bieten, fast wie ein Bodyguard für’s Bargeld, auch einen höheren Schutz in der Logistik von Münzen und Scheinen“, bestätigt Thomas Rose, Geschäftsführer von Anton Debatin. „Unsere Kunden profitieren außerdem von einem schnelleren Handling des Bargelds und das durch die weltweite Gültigkeit der GS1 Standards sogar im internationalen Umfeld“, so Rose weiter. Durch Scannen des Strichcodes können die Safebags zum Beispiel im Cash Center des Wertdienstleisters schneller gezählt werden. Dazu stellt der Hersteller sicher, dass der Barcode eine hohe Leserate aufweist und auch bei vielen Handgriffen sowie schlechtem Wetter gut hält. Was heißt das konkret? Die aufgedruckten Barcodes sind abriebfrei, wetterfest und mindestens 32 Millimeter hoch. „Anton Debatin hat jetzt als erster Solution Provider die standardkonforme Umsetzung des GS1 128 auf Safebags nachgewiesen“, begrüßt Christian Fischer, Senior Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany, das Engagement des badischen Unternehmens. Und Birgit Nieschalk, Senior Partner Engagement Managerin, GS1 Germany, ergänzt: „Mit erprobten Lösungsangeboten leisten die Mitglieder unseres Solution Provider Kreises wertvolle Unterstützung bei Implementierung von standardisierten Prozessen, sodass sich die Investitionssicherheit auf Kundenseite weiter erhöht.“ Foto: Anton Debatin macht Safebags mit Standards von GS1 Germany rückverfolgbar (Quelle: Anton Debatin). Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 19.03.2015
Vernetzte Produktion, Industrie 4.0 und Internet der Dinge machen Industrieprodukte zu „sprechenden“ Objekten: Aber wie können Unternehmen sicherstellen, dass die Objekte auch die sind, für die sie sich ausgeben? „Die eigenen Produkte vor Fälschungen zu sichern ist heute ein kompletter Prozess. So kann ein metallisches Serienprodukt individuell mit einer Seriennummer codiert, mit weiteren Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, mit der Verpackung „verheiratet“ und anschließend versiegelt werden.“ So beschreibt Steffen Zimmermann, Geschäftsführer der AG Produkt- und Know-how-Schutz beim VDMA, die Schritte, um aus einem herkömmlichen ein fälschungssicheres Produkt zu machen. Wie das konkret funktioniert, können Besucher der Hannover Messe 2015 am Gemeinschaftsstand des VDMA erleben. GS1 Germany ist einer von 11 Partnern auf dem Stand. Erstmalig zeigen sie an einem Live-Demonstrator vor Ort den Einsatz verschiedener Merkmale zum Produktschutz, unter anderem den GS1 DataMatrix-Code. Schutz vor Fälschungen: GS1 DataMatrix als Fingerabdruck „Ein zum Produktschutz eingesetzter und auf dem Produkt aufgebrachter GS1 DataMatrix-Code enthält eine Seriennummer“, erklärt Daniel Dünnebacke, Senior Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Germany. „Der Code kann mit Apps ausgelesen und online authentifiziert werden. So sehen Unternehmen, wenn eine Seriennummer schon einmal irgendwo auf der Welt ausgelesen oder gar nicht vergeben wurde. Unstimmigkeiten können schnell erkannt werden. Die Seriennummer ist so etwas wie der Fingerabdruck des Produkts.“ Sicherheitsmerkmale beugen Umsatzschaden durch Fälschungen vor Mehr als 70 Prozent der Maschinen- und Anlagenbauer Deutschlands sind laut VDMA von Produktpiraterie betroffen, der Umsatzschaden beträgt bereits 7,9 Milliarden Euro jährlich. Die Volksrepublik China ist mit 72 Prozent unangefochten auf Platz 1 der Herstellungsländer. Unternehmer stehen vor der Herausforderung, verschiedene Sicherheitsmerkmale sinnvoll zu kombinieren, um sich davor zu schützen. Der Demonstrator bietet die Möglichkeit, sich live vor Ort mit den verschiedenen Offline- und Online-Prüfverfahren vertraut zu machen. Experten stehen auf der Hannover Messe vom 13. bis 17. April 2015 in Halle 8 am Stand D08 Rede und Antwort in Sachen Produktpiraterie und Fälschungssicherheit – auch, aber nicht nur im Kontext Industrie 4.0. Weitere Informationen unter: www.gs1-germany.de/gs1-standards-in-den-technischen-industrien/ Pressebild: Industrie 4.0 und Schutz vor Produktpiraterie gehören zu den Themen auf der Hannover Messe 2015 (Bildquelle: Deutsche Messe AG/Hannover Messe) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 18.03.2015
Wer seine Logistik auf Ökoeffizienz trimmt, schont das Klima und senkt zugleich seine Transportkosten. BLG Handelslogistik, Eckes Granini Deutschland, Lidl und Wepa haben dieses Prinzip erkannt und konkrete Aktionspläne erarbeitet. Im Rahmen der Lean and Green-Initiative von GS1 Germany wollen die Unternehmen ihren logistikbezogenen CO2-Ausstoß innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent senken. Für ihre wegweisenden Konzepte erhielten sie jetzt den Lean and Green Award. Der Preis für nachhaltige Logistik wurde auf der Log 2015 vergeben, dem Handelslogistik Kongress von EHI Retail Institute, Markenverband und GS1 Germany. „Wir freuen uns zu sehen, dass die in den Niederlanden gestartete Initiative Lean and Green auch immer mehr deutsche Unternehmen überzeugt“, so Christophe Campe, Vice President Chep Deutschland und Botschafter von Lean and Green in Europa. „Mit ihren ausgefeilten Maßnahmenplänen demonstrieren die Gewinner eindrucksvoll, wie Unternehmen sich auf die Herausforderung Klimaschutz einstellen und langfristig auch ihre Kosteneffizienz verbessern können. Von dem wachsenden Know-how und dem regen Austausch im Lean and Green Netzwerk profitieren alle Parteien entlang der Value Chain.“ Bis zu 15 Prozent Ersparnis durch Mitarbeiterinformation Der Kontraktlogistiker BLG Handelslogistik setzt in seinem prämierten Konzept vor allem auf die Sensibilisierung der Belegschaft für ein energie- und umweltschonendes Verhalten am Arbeitsplatz. Auf diesem Weg können Unternehmen zwischen fünf und 15 Prozent der Energie einsparen, so schätzt die Deutsche Energie-Agentur. Eckes-Granini Deutschland, ebenfalls Preisträger, will seine Treibhausgasemissionen durch eine breit angelegte Modernisierung des Fuhrparks um rund zehn Prozent verringern. Zu den Maßnahmen zählen unter anderem die Umstellung auf ein automatisches Schaltgetriebe, eine vorausschauende Geschwindigkeitsregelung sowie Windabweiser und ein umfassendes Monitoring der gesamten Flotte. Ebenfalls werden alle Transportdienstleister von Eckes Granini Deutschland in die Maßnahmen mit einbezogen und über den green check der Logistik Akademie Janz gemessen. Mehr Paletten pro Ladung, weniger Leerfahrten Optimierte Tourenplanung, die Reduktion von Leerfahrten oder die Vermeidung kleinteiliger Nachlieferungen – darauf setzen die Preisträger Lidl Stiftung und Wepa Hygieneprodukte. Bei Lidl soll ein passgenauer Maßnahmenmix die Auslastung der Lkw erhöhen und zusätzlich durch Umstellung auf alternative Verkehrsträger wie Bahn und Binnenschiff der CO2-Ausstoß reduziert werden. WEPA wiederum will die Produktmaße und die Belegung der Paletten modifizieren, um die bestmögliche Nutzung des LKW-Laderaums zu erreichen. Neben vielen weiteren Maßnahmen wird zudem an der Reduzierung der Transportkilometer durch optimierte Standort-Allokationen gearbeitet. Stephan Schaller, Senior Manager Nachhaltigkeit bei GS1 Germany: „In jedem Unternehmen existieren Ansatzpunkte für eine nachhaltigere Logistik. Der Lean and Green Award schafft einen zusätzlichen Anreiz, die Optimierung zum Nutzen der Umwelt und der eigenen Bilanz in Angriff zu nehmen. Mit dieser Auszeichnung stärken die Teilnehmer ihr Profil als verantwortungsbewusstes Unternehmen und punkten zugleich im Wettbewerb.“ Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 16.03.2015
Der Markt der Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen wächst: Über 2,6 Milliarden Sendungen wurden laut einer Studie im Auftrag des Bundesverbands der Kurier-Express-Post-Dienste (BdKEP) allein 2013 in Deutschland transportiert. Der wachsende grenzüberschreitende Handel ist unter anderem der Auslöser hierfür. Dieser Treiber hat aber zugleich auch neue Herausforderungen für die KEP-Branche im Gepäck: Zum Beispiel erwarten die Kunden neben neuen Serviceangeboten auch gleichmäßig hohe Zuverlässigkeit, Qualität und Wettbewerb auf dem Postmarkt. In einem Workshop bei GS1 Germany wollen die KEP-Anbieter am 31. März 2015 prüfen, wie sie auf Basis der GS1 Standards ihre Prozesse besser vernetzen und so auf diese Herausforderungen abstimmen können. In dem KEP-Branchenworkshop Standardisierung werden die Transportexperten evaluieren, wie sie einen offenen Branchenstandard entwickeln und in die Praxis umsetzen können. Basis sind die bereits bei GS1 Germany erarbeiteten Empfehlungen zum Informationsfluss und zu Sendungsnummern in der Logistik. Sie berücksichtigen die Besonderheiten der Branche zum Beispiel für Transportetiketten. „Insbesondere in Zeiten der Globalisierung schaffen Standards einen optimierte Wertschöpfungskette“, erklärt Thomas Niebur, Logistikexperte bei GS1 Germany. „Bei nationalen Sendungen wiederum besteht die Herausforderung darin, die stark steigenden Sendungsmengen, die Serviceansprüche der Versender und politische Vorgaben im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit und Urbanisierung in Einklang zu bringen“, so Niebur weiter. Der Workshop ist kostenlos und richtet sich an Unternehmens- und Verbandsvertreter der Paket-, Post-, Express- und Kurierbranche. Interessierte Unternehmen können sich bei Thomas Niebur anmelden: niebur@gs1-germany.de , Tel.: 0221/94714-349. Hintergrund: Die Branche treibt bereits seit letztem Jahr auf Initiative des BdKEP einen offenen Postmarkt voran. Sie will geschlossene Prozessketten für Wettbewerb und neue Serviceangebote öffnen. Die europäische Initiative Open Postal Alliance (OPAL) bietet dafür Online- und Einzelhändlern, Kurier-, Paket- und Postdiensten, Technologieunternehmen, Forschung, Verbänden, Standardisierungsorganisationen sowie Behörden eine Plattform. „In den bisherigen Arbeitstreffen der Initiative wurde deutlich: Die Standardisierung von Prozessen und Infrastrukturen ist zwingende Voraussetzung für die effiziente Postbeförderung und -zustellung. Auch ein offenes Paketboxsystem zum Beispiel kann nicht außerhalb von Standards entwickelt werden“, erklärt der BdKEP-Vorsitzende Andreas Schumann. Hier eine für alle akzeptable Lösung zu finden, sei das Ziel von OPAL. Pressefoto: KEP-Branche diskutiert optimierte Wertschöpfungskette von Postsendungen Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .
Veröffentlicht am 04.03.2015
Seit über 12 Jahren wird der ECR Award im Rahmen einer feierlichen Gala mit rund 400 Gästen aus dem Top-Management der führenden Industrie- und Handelsunternehmen verliehen. Gewinner sind Akteure aus Industrie und Handel, die mit ihren Kooperationen der Branche neue Impulse für Kundenorientierung und Teamplay geben. Auch in diesem Jahr werden wieder zukunftsweisende Managementleistungen ausgezeichnet, die den ECR-Gedanken vorbildlich umsetzen und dabei Verbraucherwünsche punktgenau erfüllen. Dies gilt seit einigen Jahren nicht mehr nur für die Konsumgüterbranche, sondern auch mehr und mehr Unternehmen aus anderen Branchen – insbesondere das Gesundheitswesen sowie der Finanz- und Bankensektor – integrieren ECR-Strategien in ihre Geschäftsstrategien. Am 22. September 2015 werden die Besten gekürt. Mit dem ECR Award in der Kategorie Unternehmenskooperation werden erfolgreiche Kooperationen ausgezeichnet, die für vorbildliches partnerschaftliches Management zum Nutzen von Industrie, Handel, Logistik und Verbrauchern stehen. Hierfür gibt es zwei Awards: einen für die Supply Side und einen für die Demand Side. Gewinnerunternehmen gelten als Vorreiter in ihrer Branche und können so ihr Image als innovative und technisch versierte Unternehmen festigen. Einsendeschluss für die Bewerbung in der Kategorie „Unternehmenskooperation“ ist der 15. Mai 2015. Als Bewertungsgrundlage für die Jury dienen eine Kurzfassung sowie eine ausführliche Darstellung des erfolgreichen ECR-Projekts als PowerPoint-Präsentation per E-Mail an Regina Haas: haas@gs1-germany.de . Weitere Informationen zu den Gewinnern der Vorjahre und Bewerbungs-vorlagen finden interessierte Unternehmen unter www.ecraward.de Abbildung: Gewinner ECR Award Demand Side 2014, Quelle: GS1 Germany Hintergrundinformation: Die Gewinner des ECR Award 2014 Unternehmenskooperation Supply Side: die „Recyclat Initiative“ Werner & Mertz + Rewe Group + Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland + Alpla-Werke Alwin Lehner + UniSensor Sensorsysteme + Nabu Naturschutzbund Deutschland Unternehmenskooperation Demand Side: „Jeder Standort ist anders“ – Neuer Ansatz für Category Management Getränke: Ein nationales Konzept für den individuellen Rewe-Markt vor Ort umsetzbar gemacht Rewe Markt + Anheuser-Busch InBev + Coca-Cola + Hoffrogge Consulting Einzelunternehmen: Edeka Unternehmenspersönlichkeit: Gerhard Berssenbrügge, Vorstandsvorsitzender Nestlé Deutschland AG Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 03.02.2015
Der Einsatz von elektronischen Schlössern an Wertschutzschränken, wie Geldautomaten, ist seit Jahren etabliert. So werden bei über 95 Prozent der Systeme statische Code-Kombinationen genutzt. „Die Markterfahrungen zeigen, dass statische Codes die auf unbestimmte Zeit an einem Schloss hinterlegt werden, Sicherheitsrisiken bergen“, weiß Christian Fischer, Senior Branchenmanager Cash Logistics bei GS1 Germany. „Es gibt immer wieder Beispiele in denen unbekannte Täter durch Insiderwissen an die statischen Codes gelangen und diese nutzen, um illegal Geldautomaten zu entleeren. So können innerhalb von kurzer Zeit Schäden in Millionenhöhe entstehen“, erklärt Fischer weiter. Um Sicherheitslücken zu schließen und ihre Prozesse weiter zu optimieren, haben sich Hersteller von elektronischen Schließsystemen und weitere Akteure des Bargeldkreislaufs unter dem Dach von GS1 Germany auf den Einsatz des „Einmal-Code-Verfahrens“ und von elektronischen Nachrichten auf Basis der GS1 Standards verständigt. Bei diesem Verfahren wird pro Auftrag, wie zum Beispiel der Leerung eines Geldautomaten, ein Code generiert und per elektronischer Nachricht ausgetauscht. Der Code ist zudem nur für bestimmte Personen in einem definierbaren Zeitraum autorisiert und erlischt nach Abschluss des Auftrags. Darüber hinaus wird über einen abschließenden Bestätigungscode die Schließung des betreffenden Wertbehältnisses gewährleistet. „Die Standardisierung des Öffnungsprozesses mit Einmal-Codes ermöglicht für diesen Vorgang ein Maximum an Sicherheit und Flexibilität.“, begrüßt Detlef Lücke, Bereichsleiter bei INSYS locks das Ergebnis. „Zudem erleichtert der Einsatz der GS1 Standards die Kommunikation zwischen Herstellern von Schließsystemen, Dienstleister und Kunden im gesamten Bargeldkreislauf“, so Detlef Lücke weiter. Dadurch können auch unterschiedliche Herstellersysteme mit den vorhandenen Kundensystemen bei der Übermittlung der Auftrags- und Zugangsdaten digital verbunden werden. Ein Schritt zu mehr Einfachheit in der Integration von Schlössern, zu beschleunigter Servicedurchführung an Geldautomaten und zu mehr Sicherheit durch die Vergabe von auftragsbezogenen Einmal-Codes. „Der Austausch mit unseren Kunden und Branchenexperten bestätigt uns, dass wir als Hersteller gemeinsam mit GS1 Germany auf dem richtigen Weg sind. Wir setzen die für die Branche entwickelten GS1 Standards in die Vergabe von Einmal-Codes um und können dem Markt so eine topaktuelle, sichere Lösung im Tresorschlossbereich bieten“, erklärt Daniela Kaiser, Leitung Vertrieb des Unternehmens Lock Your World. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-7534 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING . Diskussion und Networking rund um Efficient Consumer Response (ECR) in der XING-Community .