Veröffentlicht am 26.11.2013
„Mit einer Quote von 49 Prozent weiterbildungsaktiver Erwachsener ist der in Deutschland bisher höchste Wert gemessen worden“, so die Adult Education Survey 2012 (AES) im abschließenden Bericht. GS1 Germany kann den Anstieg an Weiterbildungsbedarf von Erwachsenen bestätigen. Allein die Lehrgänge zum zertifizierten Category Manager sowie die Basisschulungen verzeichneten in den letzten zwei Jahren einen Zuwachs um das Doppelte. Waren es in 2011 noch rund 320 Teilnehmer, entschieden sich in 2012 und 2013 jeweils an die 600 Weiterbildungswillige für mehr Know-how und größere Chancen in ihrer beruflichen Entwicklung. „Wir freuen uns über die große Nachfrage und damit über den Erfolg unseres Schulungsangebotes“, sagt Thorsten Pollmüller, Bereichsleiter Category Management Beratung und Training bei GS1 Germany. „Um unsere Absolventen jederzeit fit für die Zukunft zu machen, arbeiten wir kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Lehrgänge und berücksichtigen dabei aktuelle Trends wie Shopper Marketing oder effiziente Promotions“, so Pollmüller. Gerade das Thema Shopper Marketing erfährt zurzeit viel Beachtung. Fragen wie, was ist Shopper Marketing, wie grenzt sich Shopper Marketing von Category Management, Trade Marketing oder Shopper Research ab und wie sieht eine erfolgreiche Shopper Marketing-Strategie in der Praxis aus, sind Bestandteile des neu aus der Taufe gehobenen Lehrgangs Shopper Marketing Basic. Das zweitägige Training findet erstmals am 3. und 4. Dezember 2013 in Köln statt, weitere Termine stehen bereits fest. GS1 Germany verfolgt damit ein funktionierendes Konzept: Das Unternehmen entwickelt nicht nur branchenübergreifende Standards und zukunftsfähige Prozesse, sondern gibt das Know-how auch in zahlreichen offenen sowie Inhouse-Lehrgängen weiter. Mehr dazu finden Interessierte unter www.gs1-germany.de unter GS1 Academy. Pressebild: Lehrgang Category Management bei GS1 Germany, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 25.11.2013
Trotz aller medizinischer Kompetenz und Sorgfalt kommt es zu Medikations- und Behandlungsfehlern, manchmal mit verheerenden Folgen für den betroffenen Patienten. Für ein höchstes Maß an Transparenz und Sicherheit hat das internationale GS1 Netzwerk jetzt zusammen mit dem europäischen Verband der Krankenhausapotheken (EAHP) die Regeln zur Kennzeichnung von Arzneimitteln und Medizinprodukten erweitert. Es geht dabei um die Vergabe der globalen Artikelnummer GTIN auf den verschiedenen Verpackungsstufen bis hin zum Einzelstück und die Kennzeichnung mit den GS1 Barcodes, wie zum Beispiel dem GS1 DataMatrix. „Im Krankenhaus stellt sich damit nicht mehr das Problem, dass die kleinste Verpackungsstufe, wie ein einzeln verpackter Katheter oder eine einzeln verpackte Pille, nicht standardisiert codierbar ist. Damit können jetzt patientennahe Systeme zur Prüfung und Medikationskontrolle noch exakter mit Informationen versorgt werden“, erklärt Bettina Bartz, Senior-Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Und Dr. Robert Frontini, Präsident des EAHP, gratuliert zu dem Erfolg: “GS1 hat eine großartige Führungsrolle bei der Entwicklung dieses global anwendbaren Standards eingenommen, der eine vielversprechende Zukunft für die Patientensicherheit eröffnet. Denn jetzt kann durch das Scannen der Medikamente am Patientenbett eine direkte Kontrolle der Patientenversorgung erfolgen.“ Durch das Auslesen der im Barcode verschlüsselten Identifikationsnummer lässt sich sicherstellen, dass der richtige Patient das richtige Medizinprodukt oder das richtige Medikament zum richtigen Zeitpunkt erhält. GTINs identifizieren eindeutig die in der Wertschöpfungskette gehandelten Artikel, wie Arzneimittel und Medizinprodukte. Die GTIN bleibt über die gesamte Lebensdauer eines Artikels unverändert und ist der Schlüssel, um Informationen zu den Produkten für Hersteller, Großhändler, Lieferanten, Krankenhäuser, Aufsichtsbehörden und andere Akteure der Versorgungskette zu gewährleisten. Die englischsprachige Version der GTIN-Vergaberegeln steht hier zum Download bereit: http://www.gs1.org/sites/default/files/docs/gsmp/healthcare/GS1_Healthcare_GTIN_Allocation_Rules.pdf . Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 25.11.2013
Im Rahmen des 14. Internationalen Süßwarenkongresses verlieh das Sweets Global Network e.V. den renommierten Branchenpreis „Süßer Stern in Gold“ an Edeka Legat und den „Süßen Stern in Silber“ an Edeka Otto als die besten Süßwarenabteilungen in der Kategorie Supermärkte bis 2.500 qm. „Ein fundiertes Category Management lohnt sich einfach immer“, freut sich Thorsten Pollmüller, Leiter Category Management und Beratung bei GS1 Germany. Die beiden Preisträger, Stefan Legat und Hans-Karl Otto, sind nicht nur Edeka Kaufleute, sondern ebenfalls zertifizierte ECR D-A-CH Category Manager. „Es tut gut zu erleben, wie die Inhalte des Lehrgangs erfolgreich in die Wirklichkeit umgesetzt werden“, so Pollmüller weiter. Die ausgezeichneten Süßwarenabteilungen wurden im letzten Jahr im Rahmen von Category Management Optimierungen grundlegend neugestaltet. Partner aus der Industrie wie Ferrero unterstützten mit Know-how bei der Analyse von POS-Daten über detaillierte Kundenlaufstudien bis hin zur konkreten Umsetzung vor Ort. Der Standort, die Größe und der Zuschnitt der Abteilungen wurde auf Basis der Shopper Insights verbessert und zusätzlich mit einem optimierten Visibilitätskonzept ausgestattet, das die Käufer anspricht und ihnen eine deutlich bessere Orientierung in den Kategorien ermöglicht. Last but not least sind es aber die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Markt, die diesen Erfolg erst ermöglichen. „Die Auszeichnung unserer Alumnis zeigt uns wieder einmal, wie wichtig es ist, am Thema Category Management dran zu bleiben. Solch eine Würdigung beweist am besten, dass die Anstrengung lohnt und letztlich vom Kunden honoriert wird“, gratuliert Pollmüller den Preisträgern. Mehr Informationen zu Category Management und Shopper Marketing finden interessierte Unternehmen auf der Webseite www.gs1-germany.de unter GS1 Solutions und GS1 Academy . Pressebild: Optimierte Süßwarenabteilung unter Category Management Gesichtspunkten, Quelle: GS1 Germany Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 13.11.2013
Mehr Schutz der Privatsphäre – das ist mit dem aktualisierten GS1 Standard für die Radiofrequenztechnologie (RFID) möglich. Er wurde jetzt auf globaler Ebene von den GS1 Organisationen verabschiedet. „Bislang haben die Seriennummern, die mit dem Elektronischen Produktcode (EPC) auf dem Transponder gespeichert sind, Datenschützern Kopfzerbrechen bereitet. Sie bieten auf der einen Seite Schutz vor Fälschungen. Auf der anderen Seite lassen sich Einzelprodukte auch nach dem Verkauf unter ganz bestimmten Voraussetzungen verfolgen“, erklärt Roman Winter, Projektmanager EPC/RFID bei GS1 Germany. „Bei Transpondern, die den neuen Standard nutzen, können die Seriennummern beim Kassiervorgang ausgeblendet werden. Damit erhalten Konsumenten die Sicherheit, dass sich nach Abverkauf keine einzelnen Bewegungsprofile erstellen lassen.“ Künftig geben RFID-Transponder auch darüber Auskunft, ob sie direkt im Produkt eingebettet wurden. „Gerade bei hochwertigen Kleidungsstücken ist das nicht unüblich, um vor Diebstahl zu schützen“, so Winter weiter. „Der neue Standard erlaubt, dass der Verkäufer an der Kasse direkt sieht, ob ein Chip im Etikett integriert oder eingenäht ist. Eingebettete RFID-Transponder können dann gezielt deaktiviert werden.“ Der Standard mit dem Namen „EPC Air Interface Standard Gen2v2“ regelt den berührungslosen Austausch von Daten zwischen RFID-Transponder und Lesegerät. Mit dem Update des allgemein als Gen2 bekannten Standards können gespeicherte Informationen außerdem verschlüsselt und so vor unberechtigtem Auslesen durch Dritte geschützt werden. Anwender der EPC/RFID-Technologie benötigen für den Einsatz des neuen RFID-Standards in der Regel nur ein Software-Update der Lesegeräte. Bereits im Umlauf befindliche Transponder bleiben weiterhin lesbar. Weitere Informationen zu EPC/RFID finden Interessenten unter www.gs1-germany.de Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 14.05.2013
Egal ob Tomaten, Melonen, Gurken oder Salate – der Deutsche Obst und Gemüse Kongress 2013 (DOGK) beleuchtet die neuen Trends im Frucht- und Einzelhandel. Der eintägige Kongress am 20. September 2013 mit get-together am Vorabend und einer Exkursion zu Rijk Zwaan am 19. September 2013 bietet Vorträge und Break-Out-Sessions zu aktuellen Themen. Er beantwortet Fragen rund um die gesamten Lieferkette – vom Saatgut über die Produktion, den Fruchthandel und die gesamte Logistik bis zur Ladenkasse. Darüber hinaus diskutieren Experten die Regionalität und Nachhaltigkeit von Produkten. Ein weiterer Fokus liegt auf den Themen Innovation, Präsentation und Ausbildung im Einzelhandel sowie Mobile Commerce. Das Fruchthandel Magazin und GS1 Germany als Veranstalter begrüßen nun einen dritten kompetenten Partner an Bord: die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH – AMI (Bonn). Kooperationspartner sind weiterhin die Fruit Logistica und der Deutsche Fruchthandelsverband (DFHV). Vom Produkt über die Prozesse bis zum Profil, vom Hersteller bis zum Point of Sale – die neue Macht der Information beeinflusst die gesamte Wertschöpfungskette. Für Industrie und Handel bedeutet das einschneidende Veränderungen in den internen wie unternehmensübergreifenden Prozessen. Ständige Datenverfügbarkeit, steigende Ansprüche an die Komplexität und Qualität der Daten, verschärfte rechtliche Rahmenbedingungen sowie das veränderte Informations- und Kaufverhalten der Konsumenten erfordern neue Geschäftsmodelle. Unter dem Motto „Produkte. Prozesse. Profile – Die neue Macht der Information“ bietet der ECR Tag 2013 am 11. und 12. September 2013 klare Antworten, wertvolle Praxistipps und einen spannenden Erfahrungsaustausch. Das Seminar „GS1 Standards in der Branche Fashion, Schuhe und Sport“ beleuchtet mit Vorträgen und Diskussionen aktuelle Themen und Fragestellungen der Logistik und des elektronischen Datenaustauschs in der Fashion/Schuhe und Sportbranche. Im Fokus steht die Downstream-Prozess-Landschaft von klassischen Flächenpartnerschaften im stationären Handel bis hin zu Multichannel-Konzepten und deren Einfluss auf die Supply Chain. Das Training findet am 26.09.2013 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt. Weitere Informationen zu anderen Veranstaltungen finden Interessierte unter www.gs1-germany.de. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Silke Gundlach, Assistentin Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-273, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: gundlach@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 08.10.2013
UDI, Unique Device Identification, heißt die kürzlich von der US-amerikanischen Behörde FDA (Food and Drug Administration) verabschiedete Richtlinie. Sie regelt die Kennzeichnung von Medizinprodukten. Ihr Ziel ist es, die Patientensicherheit durch die weltweit eindeutige Identifikation der Produkte zu erhöhen. Was genau kommt jetzt auf die Unternehmen zu? Was fordert UDI von Ihnen? Für die Hersteller heißt das: Wollen sie ihre Produkte weiterhin in die USA exportieren, müssen sie die Auflagen der UDI erfüllen und das innerhalb von einem bis zu fünf Jahren, je nach Risikostufe ihrer Produkte. „UDI bedeutet einen hohen Sicherheitsgewinn im Gesundheitswesen, weil es Transparenz in der Versorgungskette schafft und Rückrufe effizienter durchgeführt werden können“, erklärt Sylvia Reingardt, Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. Die Lösungen dafür stehen bereit: Identifikation, Kennzeichnung und Datenaustauch können bereits heute mit den GS1 Standards gemäß UDI erfolgen. Die globale Artikelnummer GTIN identifiziert die Produkte, mit einer Seriennummer geht das so eindeutig wie bei einem Personalausweis. Die Barcodes GS1 DataMatrix und GS1-128 können alle geforderten Informationen verschlüsseln und die Medizinprodukte kennzeichnen. Über das weltweite Netzwerk zum Datenaustausch GDSN können die Hersteller die Produktinformationen an die UDI-Datenbank liefern. „Diese Lösungen sind erprobt: Mittlerweile nutzen sie weltweit mehr als 2.600 Unternehmen des Gesundheitswesens. Hersteller, Großhändler und Krankenhäuser können damit Vorteile für ihre eigenen Prozesse und die gesamte Versorgungskette realisieren“, betont Reingardt. Die Richtlinie sieht vor, dass Medizinprodukte und auch In Vitro Diagnostic (IVD) über eine weltweit eindeutige Nummer identifiziert werden – das gilt für alle relevanten Verpackungsstufen. Dazu müssen die Hersteller ihre Produkte mit einem maschinenlesbaren Strichcode oder 2D-Code, der die Identifikations-nummer und weitere Produktionsangaben, wie Chargennummer und Verfallsdatum, verschlüsselt. Darüber hinaus muss der Hersteller alle relevanten Produktinformationen in eine UDI-Datenbank einstellen. Der Zugriff auf diese Informationen erfolgt über die eindeutige Identifikationsnummer. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-556 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING .
Veröffentlicht am 07.10.2013
Auf dem Stand von GS1 Germany im Retailforum erleben die Anuga-Besucher live, wie das mobile Internet für mehr Transparenz in Sachen Herkunft, Produktion und Zusammensetzung von Lebensmitteln sorgt. In einem „Supermarkt“ mit verschiedenen Warenbereichen können sie die Smartphone-App fTrace ausprobieren. fTrace macht Mobiltelefone zu Barcode-Scannern, mit denen Verbraucher Produktinformationen entlang der Wertschöpfungskette bis hin zum Ursprung der Rohstoffe erhalten. So können sie beispielsweise Fleisch- und Wurstwaren schon heute bis zum Landwirt oder zum Fleischlieferanten zurückverfolgen. Sie erfahren, woher die Tiere stammen, wann und wo sie geschlachtet wurden und die Ware verpackt wurde. Außerdem wird über Allergene, Inhaltsstoffe und andere Produktdetails informiert. Die Angaben zu den einzelnen Produkten liefert fTrace über eine Datenbank, die bereits auch andere Produzenten von Obst und Gemüse oder auch Fisch nutzen. Ganz gleich, aus welcher Datenbank Produktinformationen abgerufen werden, ist es wichtig, dass diese Daten vertrauenswürdig sind. Laut einer Studie, die die GfK im Auftrag von GS1 Germany durchgeführt hat, ist für knapp drei Viertel der Befragten die Quelle maßgeblich, aus der die Produktinformationen stammen. Die Relevanz der richtigen Produktinformationen am richtigen Ort rückt außerdem durch die Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV) stärker in den Fokus. Danach müssen Unternehmen ab Dezember 2014 weit umfangreichere Informationen zu Lebensmitteln als bisher zur Verfügung stellen – auf dem Etikett im Laden genauso wie im Online-Shop. In diesem Kontext präsentiert sich Smart Data One als neues Tochterunternehmen von GS1 Germany auf der Anuga. Das Unternehmen unterstützt Hersteller und Händler unter anderem bei der Umsetzung der LMIV mit Leistungen von der generellen Qualitätssicherung von Produktdaten, über Produktion, Vervollständigung und Veredlung von Daten und Produktbildern bis hin zum kompletten Outsourcing der Produktdatenversorgung. Livekomponenten wie die 360-Grad Fotostation sowie die 1:1-Vermessung veranschaulichen direkt auf dem Stand, wie Produktdaten gesammelt und zur Verfügung gestellt werden. Interessierte Besucher der Anuga finden GS1 Germany im Retailforum des BVL, Boulevard 045 zwischen Halle vier und zehn. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany bei facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 11.09.2013
Unternehmen können ihre Erfolge bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Logistik künftig prämieren lassen. GS1 Germany unterzeichnete dazu heute im Rahmen des ECR Tags in Stuttgart die Vereinbarung zum Start der Initiative Lean and Green in Deutschland. Damit setzte der Dienstleister für unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse hierzulande den Startpunkt für eine umweltschonendere Logistik. „Lean and Green ist für uns die konsequente Fortsetzung unseres Strategie-Projektes Nachhaltigkeit, das der Aufsichtsrat 2010 initiiert hat. Wir verfolgen damit das konkrete Ziel, die Treibhausgas-Emissionen in den Logistikprozessen der teilnehmenden Unternehmen innerhalb von fünf Jahren um 20 Prozent zu reduzieren“, fasst Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany, den Grundgedanken von Lean and Green zusammen. Lean and Green zeichnet dazu den Aktionsplan zur Reduzierung der CO2-Emissionen aus, welchen die Unternehmen bei GS1 Germany einreichen. Eine unabhängige Prüfstelle prüft im Auftrag von GS1 Germany, ob die Maßnahmen geeignet sind, die Ziele zu erreichen. Durchläuft ein Aktionsplan diese Prüfung erfolgreich, vergibt GS1 Germany den Lean and Green Award. Damit darf das Unternehmen künftig mit dem Logo der Initiative öffentlich seine Nachhaltigkeitsanstrengungen sichtbar machen. Werden die Maßnahmen darüber hinaus innerhalb von fünf Jahren umgesetzt und mit messbaren Ergebnissen belegt, zertifiziert GS1 Germany den Erfolg mit dem Lean and Green Star. Daneben ist es erklärtes Ziel der Initiative, eine Plattform aufzubauen, auf der sich die teil-nehmenden Unternehmen über ihre Aktivitäten austauschen und so Synergie-Effekte bei der CO2-Reduzierung realisieren können. Die Non-for-Profit Initiative Lean and Green wurde ursprünglich von Connekt in den Niederlanden ins Leben gerufen. Die Initiative engagiert sich für ökologisches Verantwortungsbewusstsein und eine nachhaltigkeitsaffine Umwelt. Auf-grund des Erfolgs haben die teilnehmenden, weltweit agierenden Unternehmen die Verbreitung über die Niederlande hinaus vorangetrieben. Lean and Green ist neben den Niederlanden inzwischen auch in Belgien und Italien und seit heute in Deutschland aktiv. In Deutschland gehören unter anderem AB Inbev, Chep, Dr. Oetker, Henkel und Lekkerland zu den Gründungsmitgliedern von Lean and Green. Weitere Informationen und Teilnahmeantrag unter: www.gs1-germany.de/gs1-solutions/nachhaltigkeit/lean-and-green Pressebilder herunterladen Bildunterschrift: Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung bei GS1 Germany, und Lia Hsu, Projektleiterin Lean and Green bei Connekt/ITS Netherlands, beim Start der Initiative Lean and Green in Deutschland auf dem ECR Tag 2013 in Stuttgart. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany bei facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 11.09.2013
Wenn es um die punktgenaue Erfüllung von Kundenwünschen geht, findet die Konsumgüterwirtschaft immer wieder neue Wege. Dieses Engagement ehrt der ECR Award. In Stuttgart hat GS1 Germany gestern Abend zum 11. Mal den „Branchen-Oscar“ für herausragende unternehmensübergreifende Zusammenarbeit im Sinne der Verbraucher verliehen. „ECR Kooperationen sind ein Best Practice dafür, dass ein Miteinander zu einem Mehr führt und dass Transparenz gepaart mit Kooperationsbereitschaft, Verantwortung und Vertrauen ein Plus für alle ist“, zeigt sich Jörg Pretzel, Sprecher der Geschäftsführung von GS1 Germany, auf der Verleihung überzeugt. Auch in diesem Jahr vergab die 18-köpfige Jury, in der sich namhafte Führungspersönlichkeiten aus Industrie, Handel, Wissenschaft, Medien und Unternehmensberatung engagieren, den ECR Award in vier Kategorien. ECR Award „Unternehmenskooperation Supply Side” Mars, Rewe, Chep und Fraunhofer IML haben den ECR Award in der Kategorie „Unternehmenskooperation Supply Side“ erhalten. Mit dem Projekt smaRTI (Smart Reusable Transport Items) haben sie eine Revolution entlang der Supply Chain angestoßen. Transportgüter suchen sich mit smaRTI selbst ihren Weg durch das gesamte logistische Netzwerk. Gleichzeitig wissen alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette immer, wo sich das Produkt zu welchem Zeitpunkt befindet. Das System, das auf GS1 Standards wie RFID und EPCIS basiert, ist unternehmens- und branchenübergreifend einsetzbar. Die Projektpartner gehen davon aus, dass der Rollout ihres vorbildlichen Konzepts die Bestellprozessfehler auf unter 0,5 Prozent reduziert und allein dem deutschen Handel ein Umsatzplus von 8 Milliarden Euro bescheren kann. ECR Award „Unternehmenskooperation Demand Side“ Für einen beispielhaften Category Management-Prozess unter dem Motto „Den Shopper verstehen, neue Kunden gewinnen“ erhielten Rossmann und Henkel den ECR Award als „Unternehmenskooperation Demand Side“. Ziel war es, den Umsatz in der Kategorie Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel (WPR) sowie den Marktanteil von Rossmann deutlich zu steigern. Darüber hinaus sollten die ehemaligen Schlecker-Kunden durch gezielte Ansprache für den Drogeriemarkt gewonnen werden. Unter Einsatz eines ganzen Maßnahmenbündels, zu dem auch der GS1 Acht-Schritte-Prozess für Category Management, gemeinsame Shopper Research-Aktivitäten, Shopper Segmentierung und ein neues Regal-Layout gehören, wurden die geplanten Effekte sogar noch übertroffen. So erzielte Rossmann im Jahr 2012 in der Kategorie WPR ein 16-prozentiges Umsatzplus – zugleich stieg der Marktanteil um drei Prozent. Der Ansatz soll nach der flächendeckenden Umsetzung in allen Rossmann-Verkaufsstellen auch im Segment Reinigung & Pflege ausgerollt werden. ECR Award „Einzelunternehmen“ Den ECR Award in der Kategorie „Einzelunternehmen“ hat die Jury in diesem Jahr an Nestlé verliehen. Ob Supply Side oder Demand Side: Nestlé richtet sämtliche Prozesse entlang der Value Chain auf effiziente Kundenansprache und gemeinsame Wertschöpfung aus. So sorgen am Point of Sale die systema-tische Anwendung des Category Management Acht-Schritte-Prozesses und zehn zertifizierte Category Manager für optimale Sortimentsgestaltung. Auf der Supply Side steigert Optimal Shelf Availability die Lieferperformance und Continuous Replenishment-Prozesse (CRP) garantieren hohe Warenverfügbarkeit. Mit mobilen Apps für verschiedene Produktlinien und seiner Online Shopping Plattform „Nestlé Marktplatz“ bleibt das Unternehmen immer nah am Verbraucher. Zugleich rückt Nestlé Nachhaltigkeit in den Fokus – etwa durch die Verwendung ökologisch produzierter Rohware oder die Reduzierung des Wasserbedarfs in der Produktion. ECR Award „Unternehmenspersönlichkeit“ Mehr als nur Geschäft: Für Erich Harsch ist dm-drogerie markt eine „Wirtschaftsgemeinschaft mit der ständigen Herausforderung, die Konsumbedürfnisse der Kunden zu veredeln“. Als Vorsitzender der Geschäftsführung gelingt es dem Unternehmer, diesen Leitsatz glaubhaft mit Leben zu füllen und immer wieder richtungsweisende Impulse für Efficient Consumer Response zu geben. Für diesen außergewöhnlichen persönlichen Einsatz erhält er den ECR Award 2013. Seit 32 Jahren engagiert sich Erich Harsch für dm-drogerie markt. Um die Wettbewerbsfähigkeit des expandierenden Handelsunternehmens zu sichern, setzte Harsch schon frühzeitig auf unternehmensübergreifende Standards und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Lieferanten und Industriepartnern. Mit Effizienz, Menschlichkeit und innovativen Ideen die Wünsche der Konsumenten zu erfüllen: Diese ganzheitliche Umsetzung von ECR machen Erich Harsch für die Jury zu einer herausragenden Persönlichkeit und damit zum würdigen Preisträger des ECR Award. Weitere Informationen zum ECR Award finden Sie unter www.ecraward.de . Pressebilder herunterladen: www.ecraward.de/presse Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany bei facebook , twitter und XING
Veröffentlicht am 10.09.2013
Wie Shopper Marketing in Deutschland und in Österreich von Unternehmen gelebt wird, zeigt jetzt die neue Studie der Hochschule RheinMain und GS1 Germany. Dazu wurden ca. 300 Industrie- und Handelsunternehmen der Konsumgüterbranche befragt. „Dadurch ist es gelungen, wertvolle Erfahrungen aus der Praxis mit der organisatorischen Einbindung von Shopper Marketing in den Unternehmen zu gewinnen. Wir haben aufschlussreiche Informationen zu der Durchführung, dem Nutzen und der Zukunft von Shopper Marketing gesammelt und aufbereitet“, erklärt Prof. Susanne Czech-Winkelmann von der Hochschule RheinMain. Die Kernergebnisse der Studie „Shopper Marketing – Best Practice und Benchmarks“ lauten: Für rund 73 Prozent der befragten Industrie- und knapp 66 Prozent der befragten Handelsunternehmen ist zwischen den beiden Parteien nicht ausreichend geklärt, was unter Shopper Marketing überhaupt verstanden wird. Gleichzeitig steht für die Industrie mit 61,8 Prozent und für den Handel mit 74,3 Prozent der Nutzen von Shopper Marketing für Wachstum und Ertrag außer Frage. Die Mehrheit der Befragten (Industrie: 65,9 Prozent, Handel: 58,8 Prozent) ist außerdem der Meinung, dass der Stellenwert von Shopper Marketing in der gemeinsamen Arbeit erheblich zunehmen wird. Die Ergebnisse aus Deutschland sind mit denen aus Österreich vergleichbar, auch wenn sich hier Shopper Strukturen und die Einzelhandelslandschaft in Teilen unterscheiden. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse hat GS1 Germany gemeinsam mit Vertretern der Konsumgüterbranche eine einheitliche Definition des Begriffs „Shopper Marketing“ und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Darin wird das Zusammenspiel existierender Funktionsbereiche mit Shopper Marketing und die kooperative Umsetzung geregelt. Diese Definition, die Handlungsempfehlungen und die Studie stehen den GS1 Complete-Kunden von GS1 Germany kostenfrei zum Download unter www.gs1-germany.de zur Verfügung. „Die rasanten Veränderungen der Net-Generation, der demographische Wandel und der erkennbare Trend zu nachhaltigem Konsumverhalten machen es für Handel und Industrie zwingend erforderlich, Käuferentscheidungen besser verstehen und bedienen zu können“, empfiehlt Andreas Zillgitt, Senior Projektmanager ECR bei GS1 Germany. „Denn 70 Prozent der Kaufentscheidungen für schnelldrehende Konsumgüter werden am Point of Sale getroffen“, so Zillgitt weiter. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Mit gezielten Marketingmaßnahmen Kaufentscheidungen am Point of Sale direkt steuern, dabei hilft Shopper Marketing. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de , Homepage: www.gs1-germany.de Besuchen Sie GS1 Germany auf facebook , twitter und XING