Veröffentlicht am 24.04.2015
Im Zuge des weiteren Ausbaus eines kunden- und lösungsorientierten Angebotsportfolios verstärkt Susanne Sorg die Geschäftsleitung von GS1 Germany. „Aufgrund der rasanten Veränderungen innerhalb der Wertschöpfungskette im FMCG-Bereich und den damit verbundenen neuen Anforderungen haben wir uns entschlossen, die Bereiche Standards und Produktmanagement aufzuteilen“, erläutert Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. „Dies erlaubt uns eine verstärkte Fokussierung auf die Standardisie-rung im internationalen Umfeld bei gleichzeitigem Ausbau marktorientierter Services“, so Pretzel weiter. Seit 1. März 2015 verantwortet Susanne Sorg als Bereichsleiterin „Product Management und Business Development“ das Produktmanagement GS1 Complete und fTrace mit den jeweiligen Services sowie die Geschäftsfelder Mobile Payment, Mobile Couponing und Sustainability. Sorg war in ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn in verschiedenen leitenden Positionen bei 3M Deutschland und der Metro Group tätig. Zuletzt arbeitete sie als Head of Cross Channel bei Tchibo. Sie berichtet in ihrer Funktion direkt an Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. Der Bereich „Standards“ mit seinen Themen Identifikations- und Kommunikationsstandards sowie ECR-Prozesse steht weiterhin unter der Leitung von Ulrich Schäfer. Pressebild: Susanne Sorg, Bereichsleiterin Product Management und Business Development bei GS1 Germany (Quelle: privat) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Wagner Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: wagner@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.04.2015
Die stationären Händler haben im Vergleich mit anderen Abrechnungsanbietern die Nase vorn: Rund 70 Prozent der Konsumenten würden bereits heute Mobile Payment im stationären Handel nutzen. Damit liegt er an der Spitze der Einsatzmöglichkeiten, dicht gefolgt von Tankstellen (67 Prozent) und Online-Shopping (63 Prozent). Das zeigt eine aktuelle Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw Saar) im Auftrag der Akademischen Partnerschaft von GS1 Germany. Unter dem Titel „Untersuchung und Entwicklung von integrativen Lösungen im Mobile Commerce in Deutschland“ beleuchtet das Forschungsprojekt den aktuellen Stand technologischer Entwicklungen, deren Akzeptanz auf Händler- und Konsumentenseite und zeigt Zukunftsszenarien auf. „Ziel war es, organisatorische und technologische Optionen zu entwickeln, zu bewerten und den Marktteilnehmern Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben, um wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt das Professorenteam Prof. Dr. Frank Hälsig, Prof. Dr. Nicole Schwarz und Prof. Dr. Stefan Selle von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der htw Saar. Shopping goes Mobile: Kontaktloses Bezahlen für Konsumenten insbesondere im stationären Handel vorstellbar So stehen Unternehmen mehr denn je vor der Herausforderung, Lösungen für kontaktlose oder mobile Bezahlverfahren anzubieten, die Akzeptanz bei Kunden finden. Auch wenn andere Zahlungsmöglichkeiten wie Barzahlung, Debitkarte (EC- bzw. Maestrokarte) oder Kreditkarte im Vergleich mit Mobile Payment in Deutschland noch beliebter sind, sehen die Konsumenten für das Smartphone als Zahlungsmittel Wachstumspotential. So würde immerhin die Hälfte der Befragten bereits heute schon Käufe über 100 Euro mobil abwickeln. Den stationären Handel stufen 89 Prozent der befragten Konsumenten als vertrauenswürdigen Abrechnungsanbieter ein. Vor ihm liegen lediglich Sparkassen und Banken (95 Prozent). Reine Mobile Payment-Anbieter rangieren dagegen auf dem letzten von acht Plätzen. Auch der Handel selbst schreibt dem mobilen Bezahlen hohes Wachstumspotential zu. NFC wird dabei als technischer Standard noch vor QR-Code basierten oder Bluetooth Low Energy (BLE)-Lösungen favorisiert. So setzt die bundesweit größte Mobile Payment-Initiative NFC City Berlin ( www.zahl-einfach-mobil.de ) unter dem Dach von GS1 Germany ebenfalls auf Nahfunk-Technologie. Mitte April wurden in Berlin im Rahmen der Kooperation zwischen großen Handelskonzernen und allen Mobilfunknetzbetreibern Deutschlands über 2.000 Kassenterminals in gut 500 Märkten und Shops für Mobile Payment aufgerüstet. Unternehmen an der Trendquelle: Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland 2015 Die neusten Erkenntnisse zum Thema Mobile Payment sowie konkrete Handlungsempfehlungen werden erstmals im Rahmen der Jahrestagung der Akademischen Partnerschaft ECR Deutschland 2015 vorgestellt. Diese findet am 18. Juni 2015 im GS1 Germany Knowledge Center in Köln statt und ist auch für Nicht-Mitglieder geöffnet. Unter dem Motto „Omni-, Multi-, Cross- alles Channel oder was? Wie der Handel sich verändert“ beleuchten weitere Praxisvorträge und Diskussionsrunden Themen wie Supply Chain Management, die Steuerung von Multi-Channel-Prozessen und Zukunftsentwicklungen in mobilen Technologien. „Die Jahrestagung bietet den Rahmen für einen intensiven Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“, sagt Dr. Heiko E. Janssen, Leiter GS1 Academy. „Hier kommen Hochschulen mit Handels-, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen zusammen, um einen Transfer der neusten Erkenntnisse im Bereich ECR in die Praxis anzustoßen. Schneller können Unter-nehmen von der Forschung nicht profitieren.“ Weitere Informationen finden interessierte Unternehmen unter Jahrestagung 2015 sowie Akademische Partnerschaft ECR Deutschland . Abbildung: Fragestellung: "Wie oft würden Sie Mobile Payment in den folgenden Situationen nutzen?" (Quelle: htw Umfrage Januar/Februar 2015) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Verena Bankamp Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-526, Fax: 0221 94714-7526 E-Mail: bankamp@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 22.04.2015
Nachhaltiger Konsum steht hoch im Kurs. Doch was steckt wirklich hinter Werbebotschaften wie „ökologisch“, „klimaneutral“ oder „kompostierbar“? Welche der Begriffe sind überhaupt für die Kommunikation geeignet? Vielen Verbrauchern, aber auch Unternehmensvertretern, ist dies nicht klar, denn bislang mangelt es oft an Transparenz und eindeutigen Definitionen. Im Rahmen der Konferenz „Sustainability – Wege zum nachhaltigen Markenerfolg“ hat GS1 Germany jetzt eine praxistaugliche Anleitung für alle Unternehmen vorgestellt, die mit einer verantwortungsvollen Produktpolitik punkten möchten. Erstmals haben sich Vertreter aus Industrie und Handel gemeinsam darauf verständigt, wie Begriffe rund um das Thema Nachhaltigkeit korrekt und sinnvoll eingesetzt werden sollten, damit sie nicht zu Missverständnissen beim Verbraucher führen. Neben einer allgemeinen Einführung zur Nachhaltigkeitskommunikation bietet das interaktive Dokument ein übersichtliches, nach Kategorien wie „Treibhausgasemissionen“, „Energie“ und „Ressourcen“ gegliedertes Glossar. In Tabellenform sind alle wichtigen Botschaften aufgeführt, die derzeit zur Beschreibung von Produktnachhaltigkeit verwendet werden. Die Nutzer erfahren, wie die einzelnen Begriffe definiert sind, wo sie zum Einsatz kommen und was es zu beachten gilt, damit sie vom Verbraucher richtig verstanden werden. Zudem verweisen Direkt-Verlinkungen auf die jeweils wichtigsten Quellen. „Die Marketingmanager erkennen auf einen Blick, auf welchen Fakten eine Aussage basiert und ob die Definition wasserdicht ist“, so Andreas Zöppig, Sustainability Manager bei Lorenz Snack-World. „Die Empfehlung bündelt Anforderungen führender globaler, europäischer und nationaler Standards – ein neuartiges Tool, das Händlern und Herstellern hilft, glaubhaft und verständlich mit Unternehmenspartnern und Konsumenten zu kommunizieren.“ Das Dokument „Nachhaltigkeit von Produkten richtig bewerben – ein Leitfaden von A bis Z“ steht für interessierte Unternehmen kostenlos zum Download zur Verfügung unter www.gs1-germany.de/gs1-solutions/nachhaltigkeit/richtige-produktkommunikation/ Hintergrundinformation "Nachhaltigkeit - genau genommen" Pressebild: Nachhaltigkeits-Botschaften richtig kommuniziert, schafft Klarheit beim Verbraucher (Bildquelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Pressereferentin Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7347 E-Mail: kroll@gs1-germany.de
Veröffentlicht am 23.05.2013
Die ökologische Verantwortung wächst bei Unternehmen wie auch bei Verbrauchern und damit der Wunsch, nachhaltiger zu handeln. „Doch das Dickicht an Produktlabeln und Messkriterien ist nahezu undurchschaubar. Eine Kaufentscheidung zugunsten des umweltfreundlicheren Produkts ist kaum möglich“, erklärt Stephan Schaller, Senior Projektmanager Nachhaltigkeit bei GS1 Germany. Abhilfe soll ein neues System schaffen, das in Zukunft die Umweltauswirkungen transparent macht, die jedes einzelne Produkt vom Rohstoff bis zum Recycling verursacht. Das ist das Ziel des EU-Förderprojekts myEcoCost. Die Vorteile dieses Systems: Unternehmen können sich über eine geringe Umweltbelastung ihrer Produkte und Dienstleistungen profilieren, der Verbraucher bekommt neben dem Preis einen weiteren Vergleichsmaßstab, um ökologische Auswirkungen bei der Kaufentscheidung leichter zu berücksichtigen. Bestehen wird das System aus zwei Komponenten: einer Software zur Ermittlung der Umweltauswirkungen und einer Kommunikationslösung, die eine Informationsweitergabe in der Wertschöpfungskette bis zum Endkunden ermöglicht. Die Berechnung der Umweltauswirkungen wird Faktoren wie Klimaemissionen, Ressourcennutzung und Umweltverschmutzung berücksichtigen. Aber wie werden die einzelnen Informationen dazu entlang des Produktwegs vom Rohstoff bis zum Recycling zusammengetragen und wie bleiben sie mit dem einzelnen Produkt verknüpft? In die Antwort auf diese Fragen fließt die Expertise des Projektpartners GS1 Germany ein, dem Dienstleister rund um Standards und Lösungen für die Wertschöpfungskette. GS1 Germany entwickelt eine Roadmap, die für myEcoCost geeignete GS1 Standards beschreibt. Sie dient als Leitfaden und Implementierungshilfe für das System und soll Investitionssicherheit schaffen. „Auch es wenn bis zur marktreifen Lösung sicher noch ein paar Jahre braucht: myEcoCost trifft den Nerv der Zeit: Es macht Nachhaltigkeit sowohl für Unter-nehmen als auch Verbraucher greifbar und beruht dabei auf verlässlichen Zahlen. Das Projekt zahlt damit passgenau auf unseren Ansatz zum Strategiethema Nachhaltigkeit ein, Unternehmen konkrete Lösungen für nachhaltiges Handeln an die Hand zu geben“, betont Schaller. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de, Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 23.05.2013
Die Fachschule des Möbelhandels (MöFa) und GS1 Germany, unter anderem bekannt für den EAN-Barcode, kooperieren. Im Rahmen der Zusammenarbeit hat die MöFa beschlossen, Themen rund um GS1 Standards stärker in die Lehrinhalte der Wirtschaftsfachschule zu integrieren. Künftig werden Lehrveranstaltungen der MöFa auch im GS1 Germany Knowledge Center stattfinden. GS1 Germany wird den Studierenden zusätzlich Seminare, zum Beispiel zur Sortimentsoptimierung auf Basis von Category Management, anbieten. Darüber hinaus unterstützt der Dienstleister die Finanzierung von Ausbildungsplätzen und Lehrmaterialien. „Wir sind überzeugt, dass auch der Möbelhandel von Konzepten wie Shopper Marketing oder Category Management profitieren kann und setzen dabei auf den Nachwuchs. Mit der MöFa haben wir einen starken Partner gefunden, um die Branche auf die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten“, begründet Jörg Pretzel, Geschäftsführer von GS1 Germany. André Kunz, Geschäftsführer der MöFa ist überzeugt, dass das GS1 System helfen kann, den aktuellen Strategiethemen der Branche zu begegnen: „Der Möbelhandel beschäftigt sich zunehmend mit der Optimierung von Prozessen. Eine Vielzahl von Möbelhändlern und Lieferanten nutzen hierfür schon die GS1 Standards.“ In ihren Betrieben werden die Absolventen der Schule immer stärker mit Themen wie Sortimentsoptimierung aber auch Kundenbindung mittels Smartphones und Mobile Payment konfrontiert. Gemeinsam mit GS1 Germany sollen Shopper Marketing und Mobile Commerce in der MöFa daher künftig stärker durch Zusatzangebote thematisiert werden. Pressebild herunterladen Bildunterschrift: Multimediales Lernen – In der Value Chain live! des GS1 Germany Knowledge Centers werden sich Schüler der MöFa künftig Know-how zu Barcode, Mobile Payment & Co. aneignen können. (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakte: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: kroll@gs1-germany.de Homepage: www.gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: www.twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh Fachschule des Möbelhandels Dieter Müller Schulleiter Frangenheimstr. 6, 50931 Köln Tel.: 0221 940 13–0, Fax: –26 E-Mail: info@moefa.de Homepage: www.moefa.de GS1 Germany hilft Unternehmen aller Branchen dabei, moderne Kommunikations- und Prozess-Standards in der Praxis anzuwenden und damit die Effizienz ihrer Geschäftsabläufe zu verbessern. Unter anderem ist das Unternehmen in Deutschland für das weltweit überschneidungsfreie GS1 Artikelnummernsystem zuständig – die Grundlage des Barcodes. Darüber hinaus fördert GS1 Germany die Anwendung neuer Technologien zur vollautomatischen Identifikation von Objekten (EPC/RFID) und bietet Lösungen für mehr Kundenorientierung (ECR – Efficient Consumer Response). Das privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit Sitz in Köln gehört zum internationalen Netzwerk „Global Standards One“ (GS1) und ist eine der größten von mehr als 100 GS1 Länderorganisationen. Paritätische Gesellschafter von GS1 Germany sind der Markenverband und das EHI Retail Institute. Die Fachschule des Möbelhandels ist ist als staatlich anerkannte Ersatzschule ein Berufskolleg in freier Trägerschaft der Möbel- und Einrichtungsbranche, das mit seinen Bildungsgängen in der ausbildungsbegleitenden Berufsschule, in der dreijährigen Höheren Berufsfachschule und in der ein- und zweijährigen Wirtschaftsfachschule die berufliche Aus- und Weiterbildung in der Möbel- und Einrichtungsbranche zum Ziel hat. Rund 670 Schülerinnen und Schüler besuchen zurzeit die verschiedenen Bildungsgänge der Schule.
Veröffentlicht am 02.05.2013
Tag für Tag kommen in der fleischverarbeitenden Industrie Arbeitswerkzeuge wie Messer und Wetzstähle sowie Schutzkleidung zur Verarbeitung von Lebensmitteln zum Einsatz. Entsprechend der einschlägigen Richtlinien und Verordnungen gelten hier besondere Anforderungen hinsichtlich Rückverfolgbarkeit und Hygiene. In der Praxis ist es jedoch oft schwierig, die Einhaltung der Vorschriften sicher zu kontrollieren. Der Grund: Zumeist erfolgt die Dokumentation manuell und ist entsprechend fehleranfällig und aufwendig. Abhilfe könnte die Radiofrequenz-Identifikation, kurz RFID schaffen. Sie ermöglicht eine eindeutige Zuordnung von Mitarbeitern zu ihren Werkzeugen sowie die automatisch gesteuerte Erfassung der Daten in sämtlichen Prozessschritten. In Kooperation mit der Tönnies Lebensmittel GmbH, einem führenden Unternehmen der fleischverarbeitenden Industrie, hat der Messerhersteller Friedr. Dick den Praxistest gemacht. Im Rahmen des bis Ende 2012 vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Prozeus-Projekts wurde die unternehmensübergreifende Prozesskette auf Basis der GS1 Standards deutlich transparenter gestaltet. Kern der Maßnahmen: Bereits in der Fertigung bei Friedr. Dick werden RFID-Transponder direkt in den Messergriff eingearbeitet. Die Transponder sind mit dem Elektronischen Produkt-Code (EPC) versehen, der eine automatische Identifikation der Werkzeuge an zentralen Erfassungspunkten ermöglicht. Dank der Serialisierung des Codes kann die ordnungsgemäße Verwendung jedes einzelnen Messers während der gesamten Produktlebensdauer zuverlässig verfolgt und dokumentiert werden. Über den EPC sind die Messer mit dem jeweiligen Anwender unmanipulierbar „verknüpft“. So lässt sich jederzeit nachvollziehen, wer welche Werkzeuge in welchen Arbeitsschritten benutzt hat. Auch lassen sich die ausgegebenen und im Arbeitsbereich eingesetzten Werkzeuge während und nach Beendigung des Arbeitsprozesses überwachen und dokumentieren. „Die elektronische Vernetzung mit wichtigen Schlüsselkunden wird künftig zu einem entscheidenden Baustein bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit“, so die Überzeugung von Horst Löhnert, Geschäftsführer der Friedr. Dick GmbH & Co. KG. Langfristig plant das Unternehmen, die RFID-Technologie auf weitere Prozesse und Anwendungssysteme auszudehnen und so gezielt weitere Verbesserungspotenziale auszuschöpfen. Die Ergebnisse des Projekts wurden jetzt in einer kostenlosen Broschüre veröffentlicht. Die Broschüre kann bei Prozeus bestellt oder unter www.prozeus.de heruntergeladen werden. Pressebild downloaden Bildunterschrift: Mit EPC/RFID die Fertigung und Reinigung sowie Umgebungseinflüsse von Messern in der fleischverarbeitenden Industrie kontrollieren, Bildquelle: GS1 Germany GmbH/Prozeus PROZEUS – auf einen Blick Bis 2012 gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unterstützt PROZEUS auch weiterhin die eBusiness-Kompetenz mittelständischer Unternehmen durch integrierte PROZEsse Und etablierte eBusiness-Standards. PROZEUS wird betrieben von GS1 Germany – bekannt durch Standards und Dienstleistungen rund um den Barcode – und IW Consult, Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. PROZEUS versteht sich als zentrale Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen aus den Branchen der Industrie sowie der Konsumgüterwirtschaft und des Handels. Von PROZEUS empfohlene eBusiness-Lösungen sind zukunftsfähig und investitionssicher, da sie auf kostengünstigen, neutralen und international akzeptierten eBusiness-Standards basieren. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany twitter: http://twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 25.04.2013
In den letzten zehn Jahren hat GS1 Germany rund 1.000 Teilnehmer, aus nahezu 250 verschiedenen Unternehmen - davon ca. 30 Prozent aus dem Handel - zu zertifizierten ECR D-A-CH Category Managern ausgebildet. Mittlerweile zählt der Lehrgang zum festen Bestandteil in der Personalentwicklung und wird als Qualifizierungsmerkmal bei der Personalsuche gezielt nachgefragt. Denn das gleiche umfassende Wissen und Verständnis rund um kundenorientierte Sortimente hilft nicht nur dem Category Manager sondern auch dem Key Account aufseiten der Hersteller sowie dem Einkauf im Handel bei ihren Gesprächen. Der Category Manager hat sich als Berufsbild in Industrie und Handel etabliert, wird jedoch bis heute kaum von Universitäten oder IHKs angeboten. Somit hat sich GS1 Germany zum Marktführer in diesem Bereich entwickelt. Inhalt des zehntägigen Lehrgangs ist bis heute die Methode des ECR D-A-CH Acht-Schritte-Prozess. Er beschreibt die standardisierten Schritte von der strategischen Abstimmung bis zur nachhaltigen Umsetzung und abschließenden Kontrolle eines Category Management-Projektes. Tiefe Erkenntnisse mittels Shopper Research und Shopper Insights bilden die Grundlage für den Acht-Schritte Prozess. In der kontinuierlichen Weiterentwicklung fließen jeweils aktuelle Trends, wie Shopper Marketing ein. Darüber hinaus zeichnet sich der Lehrgang durch einen hohen Praxisbezug aus: Best Practices aus Handel und Industrie werten praktische Übungen und Vorträge von Experten auf und ma-chen fit für den sofortigen Einsatz im Unternehmen. In der Abschlussarbeit löst der zukünftige Category Manager eine konkrete Aufgabe aus seinem Arbeitsumfeld oder einem parallel in seinem Unternehmen laufenden CM-Projekt. „Damit gehen die Lehrgangsinhalte direkt nach Abschluss des Trainings ins tägliche Business über und oft genug ergeben sich weitere Umsetzungsaktivitäten mit steigender Nachfrage nach kompetenter Unterstützung“, ergänzt Thorsten Pollmüller, Bereichsleiter Category Management Beratung und Training bei GS1 Germany. „GS1 Germany unterstützt deshalb nicht nur mit reiner Ausbildung, sondern ebenfalls mit fundierter Beratung bis zur Begleitung groß angelegter Roll-outs von Category Management-Projekten, bei beispielsweise Edeka Minden-Hannover“, so Pollmüller weiter. Der Lenkungskreis Demand Side von GS1 Germany, ein Gremium bestehend aus Vertretern von führenden Industrie- und Handelsunternehmen, wie Metro, Bahlsen, Ferrero, Procter & Gamble, Kraft, Henkel, dm und Rewe, legte den Grundstein für das umfassende Ausbildungsprogramm. Die Erfolgsgeschichte des zertifizierten ECR D-A-CH Category Manager startete dann am 6. Oktober 2003 mit dem ersten berufsbegleitenden Lehrgang und 14 Teilnehmern. Die Lehrgänge werden heute als öffentliche Lehrgänge im Knowledge Center von GS1 Germany in Köln oder auch auf Wunsch inhouse beim Unternehmen selbst durchgeführt. Pressebild downloaden Abbildung: Praktische Übung im Lehrgang zum zertifizierten Category Manager, © Christian Bel Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Sandra Osweiler Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-543, Fax: 0221 94714-7543 E-Mail: osweiler@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 05.04.2013
Schluss mit Missverständnissen, mangelnder Transparenz und aufwändigen Buchungsprozessen: Dazu soll eine standardisierte Datenkommunikation beim Buchen von Zeitfenstern mittels webbasierter Zeitfensterbuchungssysteme beitragen. Das ist das Ziel der neuen Anwendungsempfehlung „Standardisierte Informationsprozesse in der Zeitfenstersteuerung“. Entwickelt hat sie GS1 Germany in Zusammenarbeit mit Industrie, Handel, Logistikunternehmen und Anbietern von Zeitfensterbuchungssystemen. Die Anwendungsempfehlung ist ab Mitte April auf www.gs1-germany.de erhältlich. Was ist ein Zeitfenster? Welche Zeitstempel sind zu messen? Wie lassen sich Informationen ohne Medienbrüche übermitteln? Logistiker finden in der Empfehlung neben einheitlichen Begriffsdefinitionen, Lösungen für das automatisierte sowie standardisierte Buchen von Zeitfenstern per elektronischem Datenaustausch (EDI). Es handelt sich dabei um eine Prozessempfehlung inklusive einheitlicher Nachrichtenprofile für die Zeitfensterabwicklung. Grundlage sind die EANCOM®-Nachrichten IFTMBF (International Forwarding and Transport Firm Booking Message) für die Buchungsanfrage und IFTMBC (International Forwarding and Transport Message Booking Confirmation) für die Buchungsbestätigung. Die notwendigen Daten können damit aus den jeweiligen Warenwirtschafts- bzw. Speditionssystemen generiert und automatisiert an das Zeitfensterbuchungssystem übermittelt werden. „Das bedeutet an dieser Stelle des Warenflusses: Alle Beteiligten sprechen eine Sprache, manuelle Arbeitsschritte entfallen, die notwendigen Transportinformationen sind vollständig, korrekt, aktuell und stets verfügbar“, beschreibt Gül Aydogdu, verantwortlich für dieses Projekt bei GS1 Germany, den Nutzen. Die Laderampen von Industrie und Handel stellen in der effizienten Verladung und Zustellung regelmäßig einen Brennpunkt dar. Vielfach sorgen dort unplanmäßige Stand- und Wartezeiten, schwankende Aufkommensspitzen, sowie ein nicht planbarer Ressourcenbedarf für Produktivitätsverluste. Als möglicher Lösungsansatz für die Verminderung dieser Probleme, sowie zur Vereinfachung des Gesamtablaufes, dient die Vergabe von Zeitfenstern. Die im Markt angebotenen Zeitfensterbuchungssysteme sind sehr verschieden: Die Anforderungen in Bezug auf die notwendigen Informationsprofile variieren nicht nur zwischen diesen Systemen, sondern sind auch kunden- und nutzerspezifisch. Sind keine harmonisierten Schnittstellen für den Datenaustausch zwischen den Nutzern und den Zeitfenstersystemen vorhanden, ergibt sich durch manuelle Buchungsvorgänge ein Medienbruch. Demzufolge kommt es im unternehmerischen Alltag, resultierend aus den Unterschieden im Daten- und Informationsaustausch, zu einem vermeidbaren Arbeits- und Fehleraufkommen. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln el: 0221 94714-534, Fax: 0221 94714-565 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany twitter: http://twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 03.04.2013
35 bis 40 Prozent der deutschen Erwachsenen sind laut GEDA-Studie des Robert Koch-Instituts chronisch erkrankt und damit auf eine zuverlässige Medikamententherapie angewiesen. Das heißt: Die richtigen Arzneimittel müssen in einwandfreier Qualität und ausreichender Menge rechtzeitig am korrekten Ort ankommen. Allerdings können interne und externe Bedrohungen, wie Umweltkatastrophen, steigende Materialpreise oder Treibstoffknappheit, die Medikamentenversorgungskette (MVK) stören oder gar ganz unterbrechen und somit die Volksgesundheit gefährden. SafeMed, ein Forschungsvorhaben gefördert vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung, beschäftigt sich mit einer wirtschaftlich vertretbaren Sicherung der Medikamentenversorgung im Krisenfall. Ziel ist es, nach Kosten und Nutzen bewertete Konzepte vorzulegen, die präventive und reaktive Sicherungsmaßnahmen aufzeigen. Auf Basis von Geschäftsprozessanalysen identifizierten die Projektteilnehmer zunächst die externen Sicherheitsrisiken für die MVK. Diese Einflussfaktoren und die möglicherweise durch ihr Eintreten verursachten Funktionsstörungen haben sie in unterschiedlichen Bedrohungsszenarien beschrieben und das Schadensausmaß sowie deren Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Das Ergebnis: neun hoch relevante Bedrohungsszenarien mit jeweils gravierendem negativen Einfluss auf die MVK-Prozesse. Das Spektrum reicht von Produktionsausfällen patentgeschützter Medikamente durch knappe oder fehlende exklusive Wirkstoffe über den Zusammenbruch der MVK durch unerwartete Epidemien und schwere Wetterereignisse bis hin zu Einschränkungen in der Medikamentenversorgung wegen eines verunreinigten Basisrohstoffs. Ausgehend von diesen neun Bedrohungsszenarien leiteten die SafeMed-Experten fünfzehn Maßnahmen zur Sicherung der MVK ab. Hierzu zählen die elektronische Lieferavisierung und die mobile Apotheke zur Versorgung der Bevölkerung beim Ausfall anderer Distributionswege genauso wie ein elektronischer Rückrufservice oder die autarke Versorgung mit betrieblichen Ressourcen. „Bereits mit diesen Zwischenergebnissen hat SafeMed zwei wichtige Innovationsbeiträge zur Sicherung der MVK geleistet: Bislang fehlte eine systematische Aufnahme potenzieller externer Bedrohungen und Risiken entlang der Pharma Supply Chain“, erklärt Bettina Bartz Senior Branchenmanagerin Gesundheitswesen bei GS1 Germany. „Die durchgeführte Analyse der Bedrohungen für Unternehmen, Patienten und die Gesellschaft stellt eine erste Neuerung dar. Die Identifizierung von systemgestalterischen und technischen Sicherungsmaßnahmen und deren Zusammenspiel ist der zweite Innovationsbeitrag“, so Bartz weiter. Bislang wurde laut Bartz entweder die spezifische Risikosituation eines Akteurs der MVK fokussiert, oder die Bedrohung der Warenkette durch nur ein spezifisches Risiko. Das Projekt SafeMed hat eine geförderte Laufzeit bis Mai 2014. Weitere Informationen unter: www.sichere-pharmakette.de SafeMed – auf einen Blick SafeMed ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Forschungsvorhaben. SafeMed steht für „Systemgestaltung zur wirtschaftlichen Sicherung der Medikamentenversorgungskette (MVK)“ vom Arzneimittelhersteller über den Großhandel bis zum Point of Sale/Point of Care. Kooperationspartner sind die Forschungseinrichtungen IPRI, ZIRIUS und TU Berlin (Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie) sowie Unternehmen der Pharma Supply Chain und GS1 Germany. Im Rahmen von SafeMed werden potenzielle Bedrohungen und Risiken entlang der MVK gezielt aufgenommen, systemgestalterische und technische Sicherungen identifiziert und Bedrohungsszenarien sowie Sicherungsmaßnahmen auf volks- und betriebswirtschaftlicher Ebene bewertet. Die Ergebnisse fließen in einen vorstrukturierten, dialogorientierten und IT-basierten „Sicherheitsberater“ ein. Dieser wird die Anwender im Web dabei unterstützen, einer Störung der MVK vorzubeugen oder entsprechend darauf reagieren zu können. Förderhinweis: Das diesem Bericht zugrundeliegende Vorhaben wird im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 13N11195 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor. Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Michaela Freynhagen Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221/94714-534, Fax: 0221/94714-591 E-Mail: freynhagen@gs1-germany.de facebook: http://www.facebook.com/GS1.Germany, twitter: http://twitter.com/gs1germany, XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh
Veröffentlicht am 03.04.2013
GS1 Germany, bekannt durch Standards und Services rund um den Barcode, hat sein Serviceportfolio zur Strichcode-Erzeugung erweitert. Kunden können jetzt unter anderem einen Express-Service in Anspruch nehmen und erhalten ihre druckfähigen Barcode-Dateien innerhalb von zwei Stunden. „Die Ware eines Kunden war bereits im Container, fertig für die Verschiffung nach Australien, als auffiel, dass der falsche Barcode auf dem Produkt war“, berichtet Mercedes Schulze, Senior Projektmanagerin bei GS1 Germany, von einem konkreten Fall. Ohne korrekten Barcode hätte kein einziges der Produkte verkauft werden können. Gerade kleine Unternehmen stünden, so Schulze, häufig vor der Herausforderung, Barcodes ad hoc und trotzdem in der richtigen Qualität liefern zu müssen. Diesem Kunden hatte GS1 Germany mit dem richtigen Barcode bedruckte Etiketten direkt nach Australien geliefert, mit denen vor Ort die falschen Barcodes überklebt werden konnten. GS1 Germany erzeugt für Kunden auf Wunsch Barcodes in der benötigten Größe und Auflösung und liefert diese dann entweder als druckfähige Datei oder bereits ausgedruckt auf Etiketten. Künftig können neben EPS weitere druckfähige Dateiformate wie PDF bestellt werden. Statt der klassischen schwarz-weißen Streifen haben Unternehmen künftig die Möglichkeit, farbige Balken oder Hintergründe zu bestellen oder individuellen Text oberhalb des Barcodes einfügen zu lassen. Außerdem bietet GS1 Germany den Service ab sofort nicht nur für den EAN-Barcode sondern auch für den GS1-128-Barcode zur Produktkennzeichnung an. Weitere Informationen unter Strichcode-Erzeugung Download Pressebild Bildunterschrift: Strichcodes direkt von GS1 Germany gibt es künftig auch in Farbe, mit Kundenzeile und für GS1-128 (Quelle: GS1 Germany) Pressekontakt: GS1 Germany GmbH Steffi Kroll Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marketing + Kommunikation Maarweg 133, 50825 Köln Tel: 0221 94714-437, Fax: 0221 94714-7437 E-Mail: kroll@gs1-germany.de facebook: www.facebook.com/GS1.Germany twitter: twitter.com/gs1germany XING: www.xing.com/companies/gs1germanygmbh