Forschungsprojekte

Forschungsprojekte haben Zukunft im Visier

Unterstützt durch die Bundesregierung, engagiert sich GS1 Germany seit 2002 kontinuierlich in Forschungsprojekten.

Dabei geht es zum einen darum, Unternehmen fit zu machen für gegenwärtige Herausforderungen, ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Geschäft zu sichern und Trends mitzutragen. Zum anderen sucht GS1 Germany aber auch in einem Netzwerk aus Forschung und Politik nach konkreten Antworten auf Fragen zu Nachhaltigkeit und künftigen Versorgungsstrategien.

Hier finden Sie einen Auszug aus unseren Forschungsprojekten:

Logo/Keyvisual Förderprojekt CIRC4LIFE - "Entwicklung eines Kreislaufwirtschaftsansatz für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen über ihre Wertschöpfungs- und Lieferketten"

Gemeinsam mit 16 Partnern aus ganz Europa arbeitet GS1 Germany seit Mai 2018 im Verbundprojekt CIRC4Life an gemeinschaftlichen Lösungen für mehr Nachhaltigkeit in der Konsumgüterbranche. Im Kern der Initiative stehen ein nachhaltigerer Konsum sowie das Recycling und die Wiederverwertung von Produkten – und zwar von LED-Lampen, Tablets, Fleisch und Gemüse. Konsortialführer ist die Nottingham Trent University. Mehr

Europäische Flagge

Das Projekt wird im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 von der Europäischen Union gefördert (Grant Agreement-Nummer 776503).

Logo/Keyvisual EU-Projekt „Internet of Food and Farm IoF"

Im Rahmen eines multinationalen Projekts, gefördert durch die EU im Rahmen von Horizon 2020, prüfen und fördern über 70 Partnerunternehmen seit Januar 2017 die Umsetzung des Internet of Things im europäischen Land- und Ernährungswirtschaftssektor. Unter dem Titel „Internet of Food and Farm IoF 2020“ sollen innerhalb von vier Jahren 19 Fallstudien in den Bereichen Ackerbau, Milch-, Fleisch-, Gemüse- und Obstproduktion umgesetzt werden. GS1 Germany ist an mehreren Fallstudien beteiligt. Ziel ist es, Prozesse zu digitalisieren und damit die Grundlage für mehr Produktivität und Nachhaltigkeit zu schaffen. Damit werden auch die Weichen für mehr Transparenz gestellt – und am Ende für mehr Verbrauchervertrauen. Mehr

Europäische Flagge

Das Projekt wird im Rahmen des Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 von der Europäischen Union gefördert (Grant Agreement-Nummer 731884). 

Logo Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards

Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards zeigt kostenlos und anbieterneutral, wie kleine und mittlere Unternehmen mit Hilfe von eStandards nachhaltige und digitale Geschäftsideen entwickeln und umsetzen können. Das Kompetenzzentrum bietet Informations-, Schulungs- und Vernetzungsangebote sowie Erprobungs- und Anschauungsmöglichkeiten in Offenen Werkstätten und Co-Working Spaces an fünf Standorten an. So auch in Köln, im GS1 Germany Knowledge Center. Zudem sind 40 Umsetzungsprojekte mit mittelständischen Unternehmen geplant. Die GS1 Germany GmbH ist Konsortialführer und leitet das Projekt, welches eine Laufzeit vom 01.08.2017 bis 31.07.2020 hat. Weitere Partner sind das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production gGmbH, das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT), das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie (IMW) sowie die HAGENagentur Ges. für Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung, Tourismus mbH. Die Geschäftsstelle des Kompetenzzentrums ist im Hause von GS1 Germany angesiedelt und verantwortet die interne und externe Projektkoordination sowie die erfolgreiche Umsetzung des Gesamtvorhabens. Das Leistungsportfolio wird durch alle Konsortialpartner gemeinsam realisiert. Mehr

Das Kompetenzzentrum eStandards gehört zu Mittelstand-Digital. Mit Mittelstand-Digital unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen und dem Handwerk. Mittelstand-Digital nformiert kleine und mittlere Unternehmen über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Die geförderten Kompetenzzentren helfen mit Expertenwissen, Demonstrationszentren, Best-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ermöglicht die kostenfreie Nutzung aller Angebote von Mittelstand-Digital. Mehr

Keyvisual Mittelstand-Digital des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Logo/Keyvisual "Bundesministerium für Wirtschaft und Energie"
Keyvisual railconnect

Ziel des Forschungsprojekts railconnect ist die Erhöhung der Nutzungsintensitäten von unausgelasteten Bahnwagen, Loks und Trassen im Schienengüterverkehr durch die Digitalisierung der Zugabfertigung. Die durchgehende Ortung von Triebfahrzeugen mit gekoppelten Bahnwagen ermöglicht Kooperationen zwischen Eisenbahnverkehrsunternehmen. GS1 Germany entwickelt in dem Projekt effiziente Auto-ID-Lösung zur Erfassung von Bahnwagen und erprobt den globalen EPCIS Schnittstellenstandard für die Zugabfertigung. Mehr

Weiterhin visualisiert der Erklärfilm die Projektidee sowie die Kernidee des Lösungsansatzes für die Zielgruppe im Schienengüterverkehr und den Interessierten in diesem Umfeld.

Bundesministerium fuer Verkehr und digitale Infrastruktur

Das Bundesministerium für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) fördert das Projektvorhaben über eine Laufzeit von 24 Monaten.

Logo/Keyvisual Förderprojekt smile (Smart Last-Mile Logistik)

SMile ist ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördertes Projekt und steht für „Smart-Last-Mile Logistik” in urbanen und ländlichen Räumen. In diesem innovativen Forschungsprojekt erforscht GS1 Germany zusammen mit den Projektpartnern die Umsetzung verschiedener moderner Logistik Konzepte auf Basis der Internet of Things Technologie.

Proprietäre IT-Systeme und geschlossene Zustelllösungen schließen Kooperationen auf der letzten Meile aus. In SMile besteht daher eine zentrale Herausforderung darin, Paketeinheiten und involvierte Parteien, wie z.B. Carrier, Transporteure oder Mikro-Depots, über alle Stufen der Lieferkette hinweg eindeutig zu identifizieren und eine diskriminierungsfreie Kollaboration zu ermöglichen.

Ziel ist ein offener Zugang zu neuen Zustellformen wie beispielsweise dem Wunschzeitfenster und Crowd Logistics. Hier bringt GS1 Germany die Expertise zu Identifikations-, Datenträger- und Datenaustauschstandards wie beispielsweise SSCC, EPC/RFID und EPCIS ein.

Projektpartner sind neben GS1 Germany die Universität Leipzig, das Hasso-Plattner-Institut, die Parcelbox GmbH und die GoodsTags GmbH, welche als Konsortialführer agiert. Mehr

Logo/Keyvisual "Bundesministerium für Wirtschaft und Energie"
Logo SiLKe - Sichere Lebensmittelkette durch Anwendung von Blockchain-Technologie

Viele Unternehmen der Lebensmittelbranche sind kaum in der Lage Anforderungen hinsichtlich Rückverfolgbarkeit ausreichend nachzukommen. Es dauert oft lange, die Ursachen von Verunreinigungen zu identifizieren, womit die Gefährdung lange bestehen bleibt. Nach der Identifikation der Ursache ist es aufwendig, die verunreinigten Lebensmittel im Handel zu isolieren.

Am 01. Juni 2019 startete GS1 Germany mit acht Projektpartnern das Forschungsprojekt SiLKe. Das Gesamtziel des Forschungsprojektes ist es, durch den Einsatz der Blockchaintechnologie die Transparenz und Sicherheit der Prozesse und Strukturen der Lebensmittelproduktion und -logistik zu erhöhen. So soll eine hochauflösende Rückverfolgbarkeit ermöglicht und gleichzeitig Fälschungssicherheit sichergestellt werden. Mehr

Logo/Keyvisual "Bundesministerium für Bildung und Forschung"

Gefördert wird das Forschungsprojekt SiLKe vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. 

Logo Förderprojekt Fresh Analytics in grün

Verbundpartner aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Dienstleistungsbereich haben im Vorgängerprojekt „FreshIndex“ die Grundlagen für die Markteinführung eines dynamischen Haltbarkeitsdatums (DHD) geschaffen. Zentraler Schlüssel bei der Umsetzung ist eine App, mit der die Konsumenten das DHD der jeweiligen Ware im Geschäft oder zuhause auslesen können. Auf diese Weise trägt der FreshIndex dazu bei, eine unnötige Entsorgung von Lebensmitteln zu verhindern. Ziel des Folgeprojekts „FreshAnalytics“ ist es, die Prognose des FreshIndex auf Basis von KI-Erkenntnissen zu optimieren und damit eine noch exaktere Berechnung des DHD zu gewährleisten. Die Verbundpartner – arconsis, GS1 Germany, Universität Siegen, Technische Hochschule Deggendorf, tsenso (Projektleitung) – entwickeln zu diesem Zweck ein Systemkonzept sowie Demonstratoren zur Erprobung in unterschiedlichen Bereichen. Mehr

Logo Smarte Datenwirtschaft 2018
Logo/Keyvisual "Bundesministerium für Wirtschaft und Energie"

Das Förderprojekt FreshAnalytics ist Teil des Technologieprogramms „Smarte Datenwirtschaft“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert wird.

Logo Förderprojekt FENIX

FENIX steht für "A European FEderated Network of Information eXchange in Logistics" und ist ein von der Europäischen Kommission gefördertes Logistik-Projekt. Das Ziel: maximale Interoperabilität zwischen existierenden und neuen Logistik-Informationssystemen für ein nahtloses Datenaustausch-Netzwerk. 

Der derzeitige Mangel an interoperablem und vernetztem Datenaustausch in der Liefer- und Logistikkette stellt das Haupthindernis dar, um Transport- und Logistikprozesse im europäischen Verkehrsnetz effizienter zu gestalten. Viele manuelle Eingaben, nicht-digitale Frachtpapiere, umständliche Zollabwicklungen und kaum neutrale wie überschneidungsfreie Standards erschweren die Arbeit der Logistiker. Um FENIX hin zu einer besseren Interoperabilität zu führen, hat sich GS1 europäisch aufstellt: gemeinsam mit GS1 Global und den GS1 Länderorganisation Belgien, Frankreich, Griechenland, Österreich und Spanien ist GS1 Germany für „Standardisierung und Interoperabilität“ verantwortlich.  

FENIX zielt darauf ab, die Anbindung verschiedener digitaler Plattformen miteinander zu ermöglichen und die von ihnen angebotenen Dienste und Services zu harmonisieren. Eine Optimierte Routenplanung und dynamisches Re-Routing auf Basis von Realtime-Visibility sind dabei nur einige Services, die als Plug- and Play Lösung erarbeitet werden sollen. FENIX widmet sich außerdem dem Internet of Things (IoT), der Satellitennavigation und retrospektiven Daten, um automatische Prozesse und intelligente Algorithmen zu entwickeln. Sie sollen Frachtrouten straffen und optimaler kombinieren. 

Am Ende der Projektlaufzeit im April 2022 soll das not-for-profit, open-source und föderativ organisierte Netzwerk für Transport und Logistik allen Teilnehmer in der EU für die Praxis zur Verfügung stehen.  Mehr 

Europäische Flagge

Co-financed by the Connecting Europe Facility of the European Union.

REIF Logo

Das Ziel des Projekts REIF Resource-efficient, Economic and Intelligent Foodchain – ist es, durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) die Verschwendung von Lebensmitteln drastisch zu reduzieren. Ein besonderes Augenmerk des Projekts liegt auf einer ganzheitlichen Optimierungsstrategie über mehrere Wertschöpfungsstufen und -partner hinweg.

Um dieses Ziel zu erreichen, folgt REIF einem Zweiklang aus Minimierung von Überproduktion und Vermeidung von Ausschuss. Um eine Überproduktion zu vermeiden, sollen durch einen verbesserten Daten- und Informationsaustausch entlang der Wertschöpfungskette Bullwhip-Effekte reduziert und die Nachfrage der Konsumenten mit Hilfe von KI genauer prognostiziert werden. Um produktionsbedingten Ausschuss zu reduzieren, soll durch KI die Produktionsinfrastruktur dazu befähigt werden, kurzfristig sowohl auf die schwankende Nachfrage als auch auf die schwankende Rohstoffqualität unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Zielgrößen adäquat reagieren zu können.

Logo/Keyvisual "Bundesministerium für Wirtschaft und Energie"

Der Beitrag entstand im Rahmen des Forschungsprojektes REIF, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und vom Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) betreut wird. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

eStep – E-Business Standards kommen zum Einsatz

eStep Mittelstand steht für „Modulare Lösungen für den Mittelstand zur Stärkung der eigenständigen Integration von E-Business-Standards in komplexe Lieferkettenprozesse“. Das Forschungsprojekt wurde bis Ende 2016 vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Initiative „eStandards: Geschäftsprozesse standardisieren, Erfolg sichern.“ gefördert. eStep Mittelstand entwickelt Lösungsmodule für den Einsatz von E-Business-Standards. Die entstandenen Anwendungen unterstützen bei der strategischen Frage, wie weit und in welche Richtung die eigene Digitalisierung vorangetrieben werden soll. Das Self-Assessment-Tool beantwortet dabei die Frage „Wo stehe ich?“, der Entscheidungsbaum „Was ist mein Ziel?“ und die Middleware „Wie gehe ich vor?“. Mehr 

myEcoCost – Kompass für nachhaltigen Konsum

Im Rahmen des FP 7 EU-Forschungsörderprojekts myEcoCost wurde an einem neuen System gearbeitet, das die Umweltauswirkungen einzelner Produkte für Verbraucher und Unternehmen transparent machen soll. Grundlage dafür ist eine Software zur Ermittlung des Verbrauchs natürlicher Ressourcen für einzelne Waren und Dienstleistungen. Neben GS1 Germany beteiligen sich an dem EU-Förderprojekt TriaGnoSys, Robert Stewart Mostyn, The Nottingham Trent University, Enviro Data, das Wuppertal Institut, Ecover, CFF Carbon Calculator und Boots UK. Mehr 

NexTrust – für nachhaltige Logistik

Unter dem Dach des derzeit größten EU-Forschungsprogramms Horizon 2020, zielt die EU mit NexTrust darauf ab, effizientere und nachhaltigere Logistikprozesse zu schaffen. Das Projekt dauert 42 Monate und soll die Anzahl der genutzten Verkehrsmittel um 20 Prozent und CO2-Emmissionen durch die intelligente Kombination der Verkehrswege Luft, Schiene, Straße und Wasser um 50 Prozent senken. Das Förderprojekt wird von insgesamt 30 Unternehmen begleitet, darunter namhafte Hersteller und Logistikunternehmen. Mehr 

ToolCloud – Werkzeuge auf einen Blick

Das Forschungsprojekt ToolCloud zielt ab auf ein unternehmensübergreifendes Lebenszyklusmanagement für Werkzeuge in einer Cloud mittels eindeutiger Kennzeichnung und Identifikation. Damit Werkzeuge in einer automatisierten Fertigung exakt einsetzbar sind, müssen Werkzeughersteller dem Nutzer die richtigen Korrektur- und geeigneten Betriebsparameter (Einstellungswerte an den Maschinen) mitteilen. ToolCloud stellt die werkzeugindividuellen Informationen für alle Beteiligten in Form einer digitalen Werkzeugbegleitkarte, jederzeit verfügbar in einer Cloud via Internet, zur Verfügung. GS1 Germany liefert Standards für eine passende maschinenlesbare Kennzeichnung an den Werkzeugen. Damit lässt sich der Bezug vom einzelnen Werkzeug zum richtigen Datensatz in der Cloud herstellen. Zur Veranschaulichung der Ergebnisse wurden im Projektrahmen entsprechende Demonstratoren entwickelt und bei den Projektpartnern aufgebaut. ToolCloud wurde bis Ende 2016 mit seinen sieben Projektpartnern aus Wissenschaft und Wirtschaft vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Mehr

FoodAuthent – Überprüfung und Nachweis von Lebensmittelechtheit

Ziel des Verbundprojekts Foodauthent war es, erstmals Rahmenbedingungen und Anreize für den routinemäßigen Einsatz von sogenannten Fingerprinting-Analysen in der Lebensmittelkontrolle, -sicherung und -überwachung zu schaffen. Innerhalb von drei Jahren haben die Projektpartner dieses Ziel erreicht und ein Systemkonzept für eine flächendeckende Nutzung von Fingerprinting-Analyseverfahren in der Branche entwickelt. Für mehr Transparenz und Sicherheit bei Lebensmitteln. Beim Fingerprinting-Verfahren werden gewonnene Daten mit den Daten eines authentischen Referenzprodukts verglichen. Auf diese Weise ist es möglich, nicht nur die geografische Herkunft von Produkten, sondern auch Arten, Sorten und Herstellungsprozesse zu überprüfen. Die Projektpartner waren neben GS1 Germany die Bundesanstalt für Risikobewertung (BfR) sowie weitere Unternehmen und eine Hochschule. Die Koordination des Konsortiums erfolgte durch GS1 Germany.  Mehr

Der folgende Erklärfilm beschreibt die Projektidee bis hin zur Lösung. 

FoodAuthent wurde gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

FreshIndex – Berechnung der Lebensmittel-Haltbarkeit in Echtzeit

Im Rahmen des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten KMU-NetC-Projektes „FreshIndex“ ist innerhalb von zwei Jahren ein neues Konzept zur Berechnung der Haltbarkeit von Lebensmitteln entstanden. Der FreshIndex basiert auf den Hygienedaten von Herstellern sowie den tatsächlichen Lagerbedingungen von Lebensmitteln und setzt damit auf eine dynamische Berechnung der tatsächlichen Haltbarkeit. Auf diese Weise trägt er dazu bei, eine unnötige Entsorgung von Lebensmitteln zu verhindern. Die Praxisseite ist durch die Projektpartner arconsis (Sensoren), GS1 Germany (Identifikation) und Metro (Großhandel) vertreten. Die wissenschaftliche Annäherung fand bei tsenso (Simulationsmodelle), der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (Kundenakzeptanz) und der Universität Bonn (Hygiene-/Messdaten) statt. Das Netzwerkmanagement hat die bwcon GmbH übernommen, die Dienstleistungstochter der Wirtschaftsinitiative Baden-Württemberg: Connected e.V., die sich der Förderung des Hightech-Standortes Baden-Württemberg sowie der für Wirtschaft und Gesellschaft entscheidenden Technologien und Märkte verschrieben hat. Mehr

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat das Vorhaben im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-NetC“ mit etwa einer Million Euro gefördert.

 
SaSCh – Digitale Services zur Gestaltung agiler Supply Chains

Das Projektvorhaben SaSCh zielt auf eine durchgängige end-to-end-Überwachung der Qualität von Bauteilen, Komponenten und Produkten während ihres Lebenszyklus ab. Der Fokus des Projekts liegt dabei auf der Supply Chain. Mittels stationärer und mobiler Sensoren werden qualitätsrelevante Umwelteinflüsse erfasst und digitalisiert. Die Datenspeicherung erfolgt dezentral in den beteiligten Unternehmen, sodass die Datensouveränität der Unternehmen gewahrt wird. Der unternehmensübergreifende Datenaustausch erfolgt event-basiert im EPCIS-Netzwerk. Die Auswertung der Daten ermöglicht das Anbieten unterschiedlichster Services, um die Produktqualität zu sichern und darüber die Grenzen für JIT- und JIS-Anlieferungen zu erweitern sowie Sondertransporte, Nacharbeitsumfänge, Produktionsstillstände oder gar Rückrufaktionen zu vermeiden. 

SaSCh (Förderkennzeichen 01MA16004E) steht für Digitale Services zur Gestaltung agiler Supply Chains. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) innerhalb des Technologieprogramms „PAiCE Digitale Technologien für die Wirtschaft" gefördert. Mehr

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