GS1 Gremienprojekte

Marktteilnehmer und GS1-Experten arbeiten in Gremien gemeinsam an der Optimierung der Wertschöpfungskette

Die inhaltliche Basis bilden die GS1 Standards und Anwendungsempfehlungen, die gemeinsam mit Fachleuten entwickelt und umgesetzt werden. Dazu bringt GS1 Germany die interessierten und betroffenen Marktteilnehmer sowie die GS1 Germany Experten für die Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards zusammen und entwickelt mit dieser ganzheitlichen, prozessorientierten Betrachtungsweise Lösungen für die konkreten Anforderungen der Märkte.

Neue GS1 Germany Projekte – Aufruf zur Beteiligung

Die GS1 Germany Entscheidergruppe hat die Freigabe zum Start der nachfolgenden Projekte erteilt. Eine Beteiligung an den Projekten ist für alle in ihren wirtschaftlichen Interessen unmittelbar oder mittelbar berührten Wirtschaftskreisen ab sofort möglich.

Laufende GS1 Germany Gremienprojekte

Beschreibung:

Der 8-Schritte-Category-Management-Prozess wurde 2003 entwickelt und wird seit 2004 im Lehrgang zum „Zertifizierten GS1 Category Manager“ geschult. 2008 wurde der Prozess dann im Category Management (CM) Handbuch festgehalten und dient seit dem als Grundlage für CM-Kooperationsprojekte zwischen Industrie und Handel. Der bestehende 8-Schritte-Category-Management-Prozess aus 2003 soll aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen aktualisiert und überarbeitet werden. Außerdem soll geprüft werden, ob eine Trennung der Prozesse im stationären und online Handel weiterhin sinnvoll oder eine Zusammenlegung erforderlich ist.

Ziel:

Ziel des Projektes ist die Aktualisierung der einzelnen Prozessschritte auf heutige und zukünftige Bedarfe sowie Reflektion der Entwicklungen des Marktes hin zum Omni-Channel Markte durch Überprüfung einer Zusammenlegung des stationären und Online-Prozesses.

Projektleiterin:

Louisa Sopp, +49 221 94714-451louisa.sopp@gs1.de

Beschreibung:

Durch das Projekt Upstream wird die Kooperation zwischen führenden Industrieunternehmen und deren Vorlieferanten verstärkt, um Supply Chain Prozesse im Bereich Upstream zu definieren unter Berücksichtigung von GS1 Standards (EDI-Standards).

Die entwickelten GS1 Standards werden in der Anwendungsempfehlung „Upstream EANCOM“ und die Supply Chain Prozesse in der Anwendungsempfehlung „Upstream Prozesse“ für den Markt dokumentiert und veröffentlicht.

Hierdurch werden Effizienzsteigerungen und weitere Mehrwerte für die Community in zusätzlichen Bereichen der Supply Chain generiert. Darüber hinaus werden im nächsten Schritt bilaterale Lösungen im Markt reduziert sowie die GS1 Standards im Markt verbreitet.

Ziele:

Folgende Kernziele wurden für das Projekt Upstream definiert:

  • IST-Aufnahme und Entwicklung eines SOLL-Prozesses für die Industrieunternehmen und deren Vorlieferanten im Bereich Upstream
  • Entwicklung von ausgewählten GS1 Standards im genannten Bereich der Supply Chain unter Berücksichtigung von GS1 Identen
  • Erstellung, Freigabe und Veröffentlichung der Anwendungsempfehlung „Upstream EANCOM“ mit den festgelegten EDI-Standards
  • Erstellung, Freigabe und Veröffentlichung der Anwendungsempfehlung „Upstream Prozesse“ mit dem entwickelten Prozess

Projektleiter:

Calvin Hegger, +49 221 94714-307calvin.hegger@gs1.de

Beschreibung

Seit 1985 bestehen die Palettenladehöhenempfehlungen CCG 1 und CCG 2 für Deutschland. Die CCG-Ladungs- und Ladehöhen für die Lebensmittelwirtschaft basieren auf dem Einsatz der Euro Pool Palette (1.200 x 800 mm). Im März 2000 wurde die europäische Palettenladehöhenempfehlungen EUL 1 = 1.200 mm und EUL 2 = 2.400 mm international vorgestellt. Die Empfehlung international einheitlicher Palettenladehöhen war vor dem Hintergrund fehlender bzw. national unterschiedlicher Regelungen zwingend notwendig. Die von ECR Europe empfohlenen Palettenladehöhen orientieren sich konsequent an der effizienten Ausnutzung vorhandener LKW-Innenhöhen. Die Auslastung der Transportkapazitäten spielt eine immer bedeutendere Rolle in der Logistik. Zunehmend soll die Transportplanung / Disposition EDV-seitig unterstützt und somit digitalisiert und automatisiert, oder zumindest teilautomatisiert werden. Um eine automatisierte Transportplanung durchführen zu können sind detaillierte Packstückinformationen notwendig, die über die Palettenladehöhenempfehlungen nicht abgebildet werden können.

Ziele

  • Klare Definition des Stellplatzbegriffes auf Basis standardisierter Kriterien mit Fokus auf den FMCG Markt und die dortigen Herausforderungen - Entwicklung einer standardisierten und einfach nachvollziehbaren Stellplatzkalkulation zum Zeitpunkt der Bestellung für Vollpaletten, Sandwichpaletten, Mischpaletten
  • Übergabe der Stellplatzinformationen bei der Bestellung im EDI Format ORDERS und frühzeitige Weitergabe im EDI Format IFTMIN (Transportavis) an den beauftragten Spediteur
  • Weitergabe der IST-Daten (Länge, Breite, Höhe, Gewicht) je Master-NVE bei der Transportbeauftragung im EDI Format IFTMIN (Transportauftrag). - Entwicklung einer Handlungsempfehlung
  • „Standardisierte Transportplanungskriterien in der Anwendung“ - Mögliche Begleitung von Umsetzungsprojekten sind nicht Bestandteil des Projektantrags

Projektleiter:

Oliver Püthe, +49 221 94714-409oliver.puethe@gs1.de

Beschreibung:

Aufgrund der stetig wachsenden Bedeutung von qualitativ hochwertigen und vollständigen Produktdaten für optimale und effiziente B2B2C-Prozesse ist eine zentralisierte Qualitätssicherung von Produktstammdaten über einen Datenqualitätsservice seitens der Lieferanten des deutschen Lebensmitteleinzelhandels (LEH) geplant.

Ziel:

Der auf GS1 Standards fußende Prüf- und Qualitätssicherungsprozess des Datenqualitätsservices überprüft die Produktstammdaten auf Vollständigkeit, Konsistenz und Korrektheit. Die Datenqualitätsprüfung beinhaltet neben automatisierten Validierungsregeln und Machine Learning Prozeduren auch eine Sichtprüfung von Daten gegen Bild. Fokussiert wird das Zielmarktprofil FMCG DE, gestartet wird mit dem Sortimentsbereich Food/Near-Food.

Mehr erfahren

Projektleiter:

Jörg Plegge, joerg.plegge.ext @ gs1.de

Beschreibung:

Definition eines Best Practice Ansatzes für ein unternehmensübergreifendes Mehrwegsystem zur Handelsbelieferung.

Ziel:

Das Projekt GS1 SMART-Box hat zum Ziel, sechs neue, kompatible Ladungsträger zu konzeptionieren bzw. fertig zu stellen. Des Weiteren werden die Voll- und Leergutprozesse mit den teilnehmenden Partnern pilotiert und verabschiedet.

Projektleiterin:

Nadine Rosenkranz, +49 221 94714-306nadine.rosenkranz @ gs1.de

Wie werde ich Projektteilnehmer?

Kontaktieren Sie einfach den unter dem jeweiligen Projekt ausgewiesenen Projektleiter.

Bevor es losgehen kann gilt es jedoch noch folgendes zu beachten: Projekte gelten als Gremien im Sinne des gültigen Gremienhandbuchs. Vor ihrer Beteiligung in einem Projekt sind deshalb die dort ausgewiesenen Mitgliedschaftsvoraussetzungen zu berücksichtigen.

GS1 Germany Gremienhandbuch

Dieses Dokument beschreibt, wie bei GS1 Germany Ergebnisdokumente, d. h. insbesondere GS1 Standards und Anwendungsempfehlungen initiiert, erarbeitet und freigegeben werden. Es erläutert darüber hinaus die Ziele und Aufgaben der verantwortlichen GS1 Germany Gremien die Prozessabläufe sowie die für alle Beteiligten verbindlichen Mitgliedschaftsvoraussetzungen sowie Entscheidungs- und Berichtswege.

Das GS1 Germany Gremienhandbuch besteht aus drei wesentlichen Teilen:

  1. GS1 Germany Gremienhandbuch: Grundregeln zur Standardisierung bei GS1 Germany
  2. Anlage 1: Standardmanagementprozess und Gremienstruktur
  3. Anlage 2: Projektmanagement@GS1 Germany

 

 

 

Anlage 1: Standardmanagementprozess und Gremienstruktur

Dieses Dokument detailliert die im GS1 Germany Gremienhandbuch dargestellte Gremienstruktur und den zugehörigen Standardmanagementprozess. Der Standardmanagementprozess beschreibt die Vorgehensweise bei der Umsetzung von Standardisierungsvorhaben.

Projekt Management bei GS1

Projektmanagement @ GS1 Germany

Zur gemeinsamen Erarbeitung von Lösungen in den GS1 Gremien wendet GS1 Germany konsequent Projektmanagement an. 

Mehr zum Projektmanagement