GS1 Gremienprojekte

GS1 Standards den Marktanforderungen anpassen

Marktteilnehmer und GS1-Experten arbeiten in Gremien gemeinsam an der Optimierung der Wertschöpfungskette

Die inhaltliche Basis bilden die GS1 Standards und Anwendungsempfehlungen, die gemeinsam mit Fachleuten entwickelt und umgesetzt werden. Dazu bringt GS1 Germany die interessierten und betroffenen Marktteilnehmer sowie die GS1 Germany Experten für die Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards zusammen und entwickelt mit dieser ganzheitlichen, prozessorientierten Betrachtungsweise Lösungen für die konkreten Anforderungen der Märkte.

Neue GS1 Germany Projekte – Aufruf zur Beteiligung

Die GS1 Germany Entscheidergruppe hat die Freigabe zum Start der folgenden Projekte erteilt:

Komplette Stammdaten (KS)

In einer im Programm KS implementierten Pilotphase mit Unternehmen werden vom 1. September bis 30. November 2019 sämtliche Neuanlagen, Änderungen und Korrekturen von Produktstammdaten zur Überprüfung von Annahmen bezüglich Prozess und Mengengerüst unter Last erhärtet.

Phase 2 Erweiterung Fashion Datenmodell - global abgestimmt

Erstellung eines Excel Template analog dem Global Data Model Worksheet und Übersetzung der deutschen Anforderungen ins Englische, als Basis für den Abstimmungsprozess mit allen Beteiligten. Die Standardisierung erfolgt analog dem Global Data Model Projekt. Nach der Finalisierung wird das Datenmodell für die Umsetzung am Markt genutzt und für die Integration in das Global Data Model an die Globale Projektgruppe übergeben.

Update Abbildung Gefahrgut/Gefahrstoff im GDSN TMDE

Ausarbeitung eines Minimal-Sets an Attributen für die Übertragung von Gefahrstoff- und Gefahrgutangaben für den GDSN Zielmarkt Deutschland (TMDE) FMCG sowie Aktualisierung der in diesem Zusammenhang relevanten Kompendiumseiten (Dokumentation).

Eine Beteiligung an den Projekten ist für alle in ihren wirtschaftlichen Interessen unmittelbar oder mittelbar berührten Wirtschaftskreisen ab sofort möglich.

GS1 Germany Gremienprojekte

Beschreibung:

Aufgrund der stetig wachsenden Bedeutung von qualitativ hochwertigen und vollständigen Produktdaten für optimale und effiziente B2B2C-Prozesse ist eine zentralisierte Qualitätssicherung von Produktstammdaten über einen Datenqualitätsservice seitens der Lieferanten des deutschen Lebensmitteleinzelhandels (LEH) geplant.

Ziel:

Der auf GS1 Standards fußende Prüf- und Qualitätssicherungsprozess des Datenqualitätsservices überprüft die Produktstammdaten auf Vollständigkeit, Konsistenz und Korrektheit. Die Datenqualitätsprüfung beinhaltet neben automatisierten Validierungsregeln und Machine Learning Prozeduren auch eine Sichtprüfung von Daten gegen Bild. Fokussiert wird das Zielmarktprofil FMCG DE, gestartet wird mit dem Sortimentsbereich Food/Near-Food.

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Beschreibung:

Das Projekt verfolgt die Erstellung eines Syntax neutralen global abgestimmten Datenmodells mit allgemein technischen Merkmalen. Dies ermöglicht eine schnellere Umsetzung des Standards in der praktischen Umsetzung am Markt sowie eine mögliche Integration in das Global Data Model. Nachdem Phase 1 hierfür bereits abgeschlossen ist, wird in Phase 2 nun das Ziel einer höheren Marktakzeptanz verfolgt. Dies soll u.a. durch den Abgleich und die Abstimmung des Datenmodells mit GS1 Member Organisationen, die Ergänzung weiterer globaler Fashion Attribute sowie die Erweiterung des Datenmodells mit allgemeinen technischen Merkmalen erreicht werden.

Ziel:

Erstellen Excel Template analog dem Global Data Model Worksheet und Übersetzung der deutschen Anforderungen ins Englische, als Basis für den Abstimmungsprozess mit allen Beteiligten. Die Standardisierung erfolgt analog dem Global Data Model Projekt. Nach der Finalisierung wird das Datenmodell für die Umsetzung am Markt genutzt und für die Integration in das Global Data Model an die Globale Projektgruppe übergeben.

Beschreibung:

Definition eines Best Practice Ansatzes für ein unternehmensübergreifendes Mehrwegsystem zur Handelsbelieferung.

Ziel:

Verabschiedung eines Prozesses und dessen Organisation für den Voll- und Leergutprozess (Betreibermodell/Kreislaufwirtschaft) sowie die Erstellung von sechs neuen Ladungsträgern (Konzepte und/oder fertige Behälter).

Beschreibung:

In Bezug auf Löschungen von Artikeln im GDSN-Datenpool beinhaltet der AA 2 Bereiche:

(1) Alt-Daten wären auf das Niveau MjR3 zu bringen, bevor sie physisch gelöscht werden können. Die Akzeptanz für diesen Arbeitsaufwand ist nicht gegeben oder die Alt-Daten sind beim Lieferanten nicht mehr vorhanden. FG GDSN möchte "Alt-Daten" definieren und identifizieren, so dass Lieferanten diese zur Löschung bei 1WS beauftragen können.

(2) Artikel im GDSN-Netzwerk sind über den GDSN Löschprozess zu löschen. Hier ist die Handhabung für WebUI und M2M-Lieferanten unterschiedlich und aktuell vielen Lieferanten nicht transparent genug. Ziel ist es, den Prozess abzustimmen und kundenfreundlich zu dokumentieren und ggf. zu vereinfachen.

Ziel:

(1) Ziel ist es, eine einheitliche Beschreibung und Definition relevanter Attribute für GDSN Anwender zur Verfügung zu stellen und den Prozess für WebUI Lieferanten zu vereinfachen.

(2) Ziel ist es, bei allen Prozessbeteiligten die Systeme um Alt-Daten zu bereinigen.

Beschreibung:

Die aktuellen Entwicklungen im Bereich eCommerce erweitern den Bedarf an Produktdaten. Neben den geforderten Stammdaten ist der Bedarf an „eContent“ für Produktmerkmale und Marketinginformationen sowie digitalen Anhängen wie z.B. Bildern steigend. Mit dem Programm „eContent" wird ein standardisierter Austausch von Produktinformationen zwischen Industrie und Handel im Bereich FMCG und ausgewählten NonFood Kategorien angestrebt, welcher Produktlistungs-, Vertriebs- und Marketingprozesses in Online-Vertriebskanälen sowie Omnichannel-Prozessen unterstützt.

Ziel:

Das Programm „eContent“ verfolgt das Ziel, die stark steigende Nachfrage nach Produktdaten zu befriedigen. Hierzu wird eine transparente und standardisierte Darstellung von Produktdaten auf allen Online-Vertriebskanälen angestrebt. Darüber hinaus ist das Ziel die Reduzierung von multilateralen und nicht standardisiertem Datenaustausch im Bereich eContent.

Beschreibung:

Es soll ein Minimal-Set an notwendigen Attributen/Codelisten und Abhängigkeiten zur Übertragung von Gefahrstoff-/Gefahrgutinformationen über GDSN für den Zielmarkt Deutschland (TMDE) FMCG zur Abdeckung der Anforderungen für den stationären und den Online-Handel (Omnichannel) definiert werden. Die vorhandenen Beschreibungen im 1WS Kompendium zur Abbildung der rechtlich notwendigen Angaben für Gefahrstoffe und Gefahrgut für TMDE FMCG sind aufgrund Neuerungen in den Bereichen GHS/CLP, REACH-Verordnung 1906/2007 (EU) und ADR/Gefahrgutverordnung Straße teilweise veraltet und müssen daher inhaltlich aktualisiert werden. Darüber hinaus fordert das Operational Committee eContent ebenfalls die Aktualisierung der Gefahrgut/Gefahrstoffangaben ein, um diese Angaben vollständig in Webshops gegenüber Kunden anzeigen zu können.

Ziel:

Ausarbeitung eines Minimal-Sets an Attributen für die Übertragung von Gefahrstoff- und Gefahrgutangaben für den GDSN Zielmarkt Deutschland (TMDE) FMCG sowie Aktualisierung der in diesem Zusammenhang relevanten Kompendiumseiten (Dokumentation).

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