GS1 Gremienprojekte

GS1 Standards den Marktanforderungen anpassen

Marktteilnehmer und GS1-Experten arbeiten in Gremien gemeinsam an der Optimierung der Wertschöpfungskette

Die inhaltliche Basis bilden die GS1 Standards und Anwendungsempfehlungen, die gemeinsam mit Fachleuten entwickelt und umgesetzt werden. Dazu bringt GS1 Germany die interessierten und betroffenen Marktteilnehmer sowie die GS1 Germany Experten für die Identifikations-, Kommunikations- und Prozessstandards zusammen und entwickelt mit dieser ganzheitlichen, prozessorientierten Betrachtungsweise Lösungen für die konkreten Anforderungen der Märkte.

Neue GS1 Germany Projekte – Aufruf zur Beteiligung

Die GS1 Germany Entscheidergruppe hat die Freigabe zum Start der folgenden Projekte erteilt:

Upstream Anwendungsempfehlung

Ziel des Projektes ist die Erstellung/Modifikation der "Upstream EANCOM Anwendungsempfehlung" in Bezug auf die definierten Standards
und der "Handlungsempfehlung Efficient Replenishment Upstream" in Bezug auf die Prozesse. Hierdurch können bilaterale Lösungen im Markt reduziert werden.
Weiterhin wird die Basis für die Ausweitung von Standards im Bereich "Upstream" für zukünftige Umsetzungsprojekte geschaffen.

Entwicklung von standardisierten Transportplanungskriterien

Die Auslastung der Transportkapazitäten spielt eine immer bedeutendere Rolle in der Logistik. Zunehmend soll die Transportplanung / Disposition EDV-seitig unterstützt und somit digitalisiert und automatisiert, oder zumindest teilautomatisiert werden. Um eine automatisierte Transportplanung durchführen zu können sind detaillierte Packstückinformationen notwendig, die über die Palettenladehöhenempfehlungen nicht abgebildet werden können.

Eine Beteiligung an den Projekten ist für alle in ihren wirtschaftlichen Interessen unmittelbar oder mittelbar berührten Wirtschaftskreisen ab sofort möglich.

GS1 Germany Gremienprojekte

Beschreibung:

Das „Upstream“ Projekt setzt eine Kooperation zwischen Industrieunternehmen und ihren Vorlieferanten voraus, um gemeinsame, einheitliche EDI- und Suppy Chain Prozesse unter Berücksichtigung von GS1 Standards zu definieren. Derzeit existieren bilaterale Prozesse und keine einheitlichen Prozesse.
Die Ergebnisse werden in einer „Upstream EANCOM Anwendungsempfehlung“ festgeschrieben. In diesem Zusammenhang wird auch die Handlungsempfehlung „Efficient Replenishment Upstream“ mit den relevanten Prozessen überarbeitet.
Es besteht aus Sicht der Industrie und der Vorlieferanten Handlungsbedarf, da derzeit bilaterale Prozesse und keine einheitlichen Standards vorherrschen. 

Ziel:

Ziel des Projektes ist die Erstellung/Modifikation der "Upstream EANCOM Anwendungsempfehlung" in Bezug auf die definierten Standards
und der "Handlungsempfehlung Efficient Replenishment Upstream" in Bezug auf die Prozesse. Hierdurch können bilaterale Lösungen im Markt reduziert werden.
Weiterhin wird die Basis für die Ausweitung von Standards im Bereich "Upstream" für zukünftige Umsetzungsprojekte geschaffen.

Beschreibung

Seit 1985 bestehen die Palettenladehöhenempfehlungen CCG 1 und CCG 2 für Deutschland. Die CCG-Ladungs- und Ladehöhen für die Lebensmittelwirtschaft basieren auf dem Einsatz der Euro Pool Palette (1.200 x 800 mm). Im März 2000 wurde die europäische Palettenladehöhenempfehlungen EUL 1 = 1.200 mm und EUL 2 = 2.400 mm international vorgestellt. Die Empfehlung international einheitlicher Palettenladehöhen war vor dem Hintergrund fehlender bzw. national unterschiedlicher Regelungen zwingend notwendig. Die von ECR Europe empfohlenen Palettenladehöhen orientieren sich konsequent an der effizienten Ausnutzung vorhandener LKW-Innenhöhen. Die Auslastung der Transportkapazitäten spielt eine immer bedeutendere Rolle in der Logistik. Zunehmend soll die Transportplanung / Disposition EDV-seitig unterstützt und somit digitalisiert und automatisiert, oder zumindest teilautomatisiert werden. Um eine automatisierte Transportplanung durchführen zu können sind detaillierte Packstückinformationen notwendig, die über die Palettenladehöhenempfehlungen nicht abgebildet werden können.

Ziele

  • Klare Definition des Stellplatzbegriffes auf Basis standardisierter Kriterien mit Fokus auf den FMCG Markt und die dortigen Herausforderungen - Entwicklung einer standardisierten und einfach nachvollziehbaren Stellplatzkalkulation zum Zeitpunkt der Bestellung für Vollpaletten, Sandwichpaletten, Mischpaletten
  • Übergabe der Stellplatzinformationen bei der Bestellung im EDI Format ORDERS und frühzeitige Weitergabe im EDI Format IFTMIN (Transportavis) an den beauftragten Spediteur
  • Weitergabe der IST-Daten (Länge, Breite, Höhe, Gewicht) je Master-NVE bei der Transportbeauftragung im EDI Format IFTMIN (Transportauftrag). - Entwicklung einer Handlungsempfehlung
  • „Standardisierte Transportplanungskriterien in der Anwendung“ - Mögliche Begleitung von Umsetzungsprojekten sind nicht Bestandteil des Projektantrags

Beschreibung:

Aufgrund der stetig wachsenden Bedeutung von qualitativ hochwertigen und vollständigen Produktdaten für optimale und effiziente B2B2C-Prozesse ist eine zentralisierte Qualitätssicherung von Produktstammdaten über einen Datenqualitätsservice seitens der Lieferanten des deutschen Lebensmitteleinzelhandels (LEH) geplant.

Ziel:

Der auf GS1 Standards fußende Prüf- und Qualitätssicherungsprozess des Datenqualitätsservices überprüft die Produktstammdaten auf Vollständigkeit, Konsistenz und Korrektheit. Die Datenqualitätsprüfung beinhaltet neben automatisierten Validierungsregeln und Machine Learning Prozeduren auch eine Sichtprüfung von Daten gegen Bild. Fokussiert wird das Zielmarktprofil FMCG DE, gestartet wird mit dem Sortimentsbereich Food/Near-Food.

Beschreibung:

Definition eines Best Practice Ansatzes für ein unternehmensübergreifendes Mehrwegsystem zur Handelsbelieferung.

Ziel:

Das Projekt GS1 SMART-Box hat zum Ziel, sechs neue, kompatible Ladungsträger zu konzeptionieren bzw. fertig zu stellen. Des Weiteren werden die Voll- und Leergutprozesse mit den teilnehmenden Partnern pilotiert und verabschiedet.

Ansprechpartner